Ausland

Hamas-Arm warnt ausländische Airlines vor Tel Aviv

Der bewaffnete Arm der islamistischen Hamas hat ausländische Fluggesellschaften vor der Nutzung des israelischen Flughafens in Tel Aviv gewarnt. Die internationalen Airlines sollten ab morgen nicht mehr in Tel Aviv landen, sagte der Sprecher der Essedin-al-Kassam-Brigaden, Abu Obeida, in einer Fernsehansprache.

Weitere Erläuterungen über mögliche Gefahren machte er nicht, jedoch hatte die Hamas bereits Raketen auf den Flughafen abgeschossen. Ende Juli hatten alle US- sowie die meisten europäischen Fluggesellschaften ihre Flüge von und nach Tel Aviv aus Sicherheitsgründen für mehrere Tage ausgesetzt, nachdem eine Rakete in der Nähe eingeschlagen war.

Militärchef Daif noch am Leben

Obeida bestätigte zudem Angaben von Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri, wonach der Hamas-Militärchef Mohammed Deif einen israelischen Angriff überlebt habe. Nach dem Versuch, Deif zu töten, seien die Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israelis und Palästinensern beendet, fügte Obeida hinzu.

„Wir rufen die palästinensische Delegation auf, Kairo sofort zu verlassen und nicht mehr dorthin zurückzukehren.“ Israel hatte wegen der jüngsten Raketenangriffe der Hamas bereits am Dienstagnachmittag seine Delegation von den Gesprächen in Kairo abgezogen.

Beim israelischen Versuch, Hamas-Militärchef Deif bei einem Luftangriff in Gaza zu töten, waren dessen Frau und der siebenmonatige Sohn getötet worden. Hunderte Islamisten schworen bei deren Bestattung Rache.

Netanjahu: Militäreinsatz geht weiter

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte unterdessen, dass die „Führer von Terrororganisationen“ für Israel „legitime Ziele“ darstellten. Zugleich erklärte er, der israelische Militäreinsatz im Gazastreifen gehe weiter, solange die Sicherheit der israelischen Bürger nicht gewährleistet sei.

Polizei riegelt Ebola-Sperrgebiet in Monrovia ab

Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie setzen die Sicherheitskräfte in Liberia die Notfallmaßnahmen auch mit Gewalt durch. Heute verschoss die Polizei in der Hauptstadt Monrovia laut Augenzeugenberichten Tränengas, um Bewohner eines Ebola-Sperrgebiets am Verlassen des Bezirks zu hindern. Die Beamten waren mit Steinen beworfen worden, als sie das Gebiet mit Straßenblockaden abriegelten.

Nach Angaben von Bewohnern des Stadtteils West Point, in dem am Wochenende eine aufgebrachte Menschenmenge 17 Patienten aus einer provisorischen Ebola-Quarantänestation herausgeholt hatte, gab es keine Vorankündigung, dass das Gebiet abgesperrt würde. Nachts gilt seit gestern eine Ausgangssperre von 21.00 bis 6.00 Uhr.

Liberia ist von der Epidemie in Westafrika am stärksten betroffen. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf 1.299. Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, haben Behörden Quarantänezonen auch im Grenzgebiet zwischen Guinea, Liberia und Sierra Leone eingerichtet. Auch in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, gibt es vereinzelt Ebola-Fälle.

Ebola-Verdacht auch in DR Kongo

Möglicherweise ist die Epidemie in ein weiteres afrikanisches Land eingeschleppt worden. Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) schickte ihren Gesundheitsminister in die entlegene nördliche Provinz Equateur, nachdem dort mehrere Menschen gestorben waren, die ebolaähnliche Symptome hatten. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Medikamentenbestand nahezu erschöpft

Die WHO hatte Anfang August experimentelle Medikamente zur Behandlung von Ebola freigegeben. Bis zu 30.000 Menschen hätten bereits mit diesen Arzneien versorgt werden müssen, sagte ein britischer Epidemiologe. Die Bestände würden dafür aber bei weitem nicht ausreichen.

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Venezuela rationiert Lebensmittel

Wegen ständiger Versorgungsengpässe hat die linksgerichtete Regierung in Venezuela Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs rationiert. Künftig dürften bestimmte Produkte nur noch einmal pro Woche gekauft werden, teilte das Ministerium für Ernährung heute mit.

Um Hamsterkäufe zu unterbinden, müssten die Venezolaner in privaten und staatlichen Geschäften ihre Ausweise vorlegen und Fingerabdrücke hinterlassen. In dem ölreichen Land - es ist der fünftgrößte Exporteur des Rohstoffs - fehlt es immer wieder an Dingen des täglichen Bedarfs.

Die Regierung von Präsident Nicolas Maduro macht dafür Schmuggler verantwortlich, die subventionierte Güter aus Venezuela zu deutlich höheren Preisen im Nachbarland Kolumbien verkaufen. Für die Opposition sind die Versorgungsengpässe hingegen Ergebnis einer verfehlten Wirtschaftspolitik.

Inland

Verfahren gegen Martin Graf in Stiftungscausa eingestellt

Der frühere Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) wird von der Justiz nicht mehr verfolgt. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien heute der APA bestätigte, wurden nach den Ermittlungen in der Causa Seibersdorf nun auch jene im Zusammenhang mit der Privatstiftung Meschar eingestellt.

Nicht nur gegen Graf, sondern auch gegen die beiden weiteren Stiftungsvorstände, den Wiener FPÖ-Mandatar Alfred Wansch und den Rechtsanwalt Michael Witt, wurden die Ermittlungen eingestellt. Gegen alle drei war wegen des Vorwurfs der Untreue und des Betrugs ermittelt worden.

Vorsatz nicht festgestellt

Gertrude Meschar hatte Graf und den beiden anderen Stiftungsvorständen vorgeworfen, sie überredet zu haben, ihr Vermögen in eine Stiftung zu geben, ihr Geld dabei aber schlecht veranlagt zu haben. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte nun einen Bericht der „Kronen Zeitung“, dass die Ermittlungen wegen Untreue und Betrug eingestellt wurden. Der für die Untreue nötige Vorsatz habe nicht festgestellt werden können, und auch eine für Betrug nötige Täuschung habe man nicht nachweisen können.

Graf, Wansch und Witt waren 2012 als Stiftungsvorstände zurückgetreten. Der frühere Dritte Nationalratspräsident hatte 2013 auch seinen vollständigen Rückzug aus der Bundespolitik bekanntgegeben.

FPÖ zufrieden

In der Causa Seibersdorf ist das Verfahren gegen Graf als früheren Prokuristen der Austrian Research Centers (ARC) schon vor zwei Wochen eingestellt worden. Graf, der zuerst Geschäftsführer einer ARC-Tochter und 2006 für einige Monate Prokurist war, hatte aus seiner ARC-Zeit eine Abfertigung von 220.000 Euro und eine Prämie von 50.000 Euro bekommen. Der Vorwurf lautete unter anderem auf Untreue und Förderungsmissbrauch, was Graf stets strikt zurückgewiesen hatte.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl nahm die Einstellung der Verfahren gegen Graf „mit einer besonderen Genugtuung“ zur Kenntnis. Die „Hetzkampagne“ sei nun komplett in sich zusammengebrochen, meinte Kickl in einer Aussendung.

Sport

Europa League: Ex-Club Rapid für Heikkinen Favorit

Im Kampf um den Aufstieg in die Gruppenphase der Europa League trifft Rapid morgen auf HJK Helsinki und damit auch auf einen alten Bekannten. Markus Heikkinen, der von 2007 bis 2013 bei den Wienern unter Vertrag stand, kehrte im vergangenen Jahr in seine finnische Heimat zurück. „Rapid war ein sehr wichtiger Teil meines Lebens“, freute sich der 35-Jährige auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Aus sportlicher Sicht steht Heikkinen mit seinem neuen Verein aber vor einer schwierigen Mission: „Ich glaube nicht, dass wir auf derselben Augenhöhe sind. Wir sind sicher Außenseiter.“

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Champions League: Salzburg durch Gegentor motiviert

Das durch einen Salzburger Eigenfehler entstandene Tor zum 1:2 in der 91. Minute hat Malmö FF gestern Abend in Salzburg im Hinspiel des Champions-League-Play-off Hoffnung auf den Aufstieg gegeben. Aber auch die Motivation der „Bullen“, endlich die Gruppenphase zu erreichen, wurde - nach einem ersten Schock - weiter angestachelt.

„Malmö muss uns erst schlagen“, meinte Trainer Adolf „Adi“ Hütter nach dem verdienten Sieg seiner klar überlegenen Elf über Schwedens Meister. Doch auch Malmös Trainer sah sein Team für das Rückspiel nächste Woche in Südschweden im Vorteil.

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Formel 1: Königsklasse wird zum „Kindergarten“

Die Formel 1 wird immer mehr zum „Kindergarten“. Mit der Verpflichtung des erst 16-jährigen Max Verstappen setzte Toro Rosso für die kommende Saison neue Maßstäbe. Der Trend zur Jugend hat die Königsklasse aber schon länger erfasst.

Fahrer über 30 sind mittlerweile fast an einer Hand abzuzählen, vorbei sind die Zeiten, als auch 40-Jährige noch um Siege mitfuhren. Verstappens kometenhafter Aufstieg ist auch der Wiederbelebung der Formel 3 zu verdanken.

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Wirtschaft

Air Berlin stellt Sparmaßnahmen vor

Nach einem weiteren Betriebsverlust hat Air Berlin erste Details des geplanten Konzernumbaus vorgestellt. Deutschlands zweitgrößte Fluglinie und Mutter der österreichischen Airline Niki will sich künftig auf die größten Reisemärkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Mallorca konzentrieren, wie Air Berlin heute mitteilte.

Zudem sei eine engere Kooperation mit dem Großaktionär Etihad und der italienischen Fluggesellschaft Alitalia geplant. Mit der Einführung des neuen Streckennetzes sollen die Flotte um etwa zehn Flugzeuge reduziert und unrentable Bereiche aufgelöst werden. Zudem habe Air Berlin beschlossen, fünf ihrer kleineren Crew-Standorte zu schließen.

Betriebsverlust verringert

Im zweiten Quartal verringerte Air Berlin den Betriebsverlust (EBIT) auf 6,9 Millionen Euro nach 8,1 Millionen Euro Minus im Vorjahreszeitraum, wie Air Berlin weiter mitteilte. Der Umsatz kletterte leicht auf 1,146 Milliarden Euro. Das Loch beim Eigenkapital weitete sich indes aus - es lag per 30. Juni bei minus 270,5 Millionen Euro nach minus 186,1 Millionen Euro zum 31. Dezember 2013.

Dennoch verfüge Air Berlin dank der jüngsten Geldspritze von Etihad derzeit über 600 Millionen Euro liquide Mittel sowie über 300 Millionen Euro aus nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien", sagte Air-Berlin-Finanzchef Ulf Hüttmeyer.

Gesundheit

Chronik

Jackpot bei Lotto „6 aus 45“

Kein Spielteilnehmer hatte bei der heutigen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ die richtigen sechs Gewinnzahlen auf seinem Schein, im Jackpot für die nächste Ziehung am Sonntag bleiben über 773.000 Euro. Folgende Zahlen wurden gezogen:

6 8 25 39 44 45, Zusatzzahl 33

Beim Joker gibt es einen Doppeljackpot, im Topf sind knapp 359.000 Euro. Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

3 5 3 5 8 5

Alle Angaben ohne Gewähr

Kärntner nach Schüssen auf Schweizer Polizisten verurteilt

Das Bezirksgericht Zürich hat heute einen gebürtigen Kärntner zu zwölf Jahren Haft und einer ambulanten Therapie verurteilt. Der 49-Jährige war im Februar 2013 ohne Ticket in einem Bus erwischt worden und hatte sich anschließend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und in Zürich-Seebach auf Beamte geschossen.

Der Mann, der aus dem Raum Villach stammt, wurde wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung, mehrfacher Gefährdung des Lebens, Freiheitsberaubung und weiterer Delikte schuldig gesprochen. Er habe gezielt auf die Polizisten geschossen, die ihn kontrollieren wollten. Er habe seine Waffe aus nichtigem Anlass eingesetzt, so das Gericht.

Vor dem Bezirksgericht machte der Beschuldigte geltend, er sei damals unter Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden. Die Waffe habe er bei sich gehabt, weil er sie einem anderen Mann habe verkaufen wollen. Er habe niemals jemanden töten wollen, sondern in Angst und Panik gehandelt. Verletzt wurde dabei niemand.

IT

Infineon kauft US-Rivalen International Rectifier

Nach Jahren der Zurückhaltung trumpft der bayerische Chipkonzern Infineon mit einer Milliardenübernahme auf. Das Unternehmen will den US-Rivalen International Rectifier für drei Milliarden Dollar übernehmen, wie Infineon am Mittwoch mitteilte.

„Die Kombination sich hervorragend ergänzender Produkte, technologischer und innovativer Exzellenz sowie der Vertriebsstärke wird großes Potenzial erschließen“, pries Vorstandschef Reinhard Ploss die Transaktion. Je Aktie sollen die Rectifier-Anteilseigner 40 Dollar erhalten. Der Aufschlag zum Schlusskurs von gestern fällt mit rund 50 Prozent selbst für die Hightech-Branche kräftig aus.

Die Übernahme solle sich bereits im ersten Jahr für die Neubiberger auszahlen. Für den Kaufpreis nimmt Infineon neue Schulden über 1,5 Milliarden Euro auf, der Rest stammt aus Barmitteln des größten deutschen Halbleiterkonzerns. Die Aufsichtsgremien beider Firmen hätten der Übernahme bereits zugestimmt, hieß es in der Mitteilung.

Die Vorstandsvorsitzende von Infineon Österreich begrüßte den Deal: „Mit dieser Transaktion stärkt Infineon seine weltweit führende Position im Markt für Leistungshalbleiter. In diesem Segment leisten wir am Standort Villach wichtige Beiträge in der Forschung und Entwicklung, in der Fertigung sowie in der globalen Geschäftsverantwortung für mehrere Produktbereiche.“

Science

Studie: Tuberkulose schon vor Kolumbus in Amerika

Seelöwen und Robben könnten die Tuberkulose schon Hunderte Jahre vor der Ankunft von Christoph Kolumbus in der Neuen Welt nach Amerika gebracht haben. Ein internationales Forscherteam untersuchte das Erbgut von Bakterien, die in drei 1.000 Jahre alten menschlichen Skeletten in Peru gefunden worden waren, so eine in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie.

Der Bakterientypus war eng verwandt mit Tuberkulose-Erregern, die heute Robben und Seelöwen befallen. Der Studie zufolge infizierten sich die Tiere vermutlich an der afrikanischen Küste mit dem Erreger - die Tuberkulose soll ursprünglich aus Afrika stammen - und überquerten dann den Atlantik.

95 Prozent starben an eingeschleppten Krankheiten

Auf der anderen Seite des Ozeans wurden sie dann von Küstenbewohnern getötet und verzehrt, dabei steckten sich die Menschen an und verbreiteten das Bakterium weiter. Es handle sich um einen „plausiblen, wenn auch unerwarteten Zugang in die Neue Welt“, stellen die Forscher fest.

Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass Europäer die bakterielle Infektionskrankheit nach Amerika brachten. In Süd-, Mittel- und Nordamerika lebten vor Ankunft der Europäer rund 20 Millionen Menschen. Da sie keine Immunabwehr gegen den Tuberkulose-Erreger und andere Infektionskrankheiten wie die Grippe hatten, waren sie diesen schutzlos ausgeliefert - bis zu 95 Prozent der Bevölkerung soll an den eingeschleppten Krankheiten gestorben sein.

Kultur

Einigung im Arbeitskampf an New Yorks Met

Der Arbeitskampf an der New Yorker Metropolitan Opera ist weitgehend beigelegt. Nach Einigungen mit den Gewerkschaften der Sänger und des Orchesters sei in der Nacht auch eine Übereinkunft mit den Bühnenarbeitern erzielt worden, teilte die Oper heute mit.

Damit könnten die Proben und Vorbereitungen für die Ende September beginnende neue Saison wie geplant fortgesetzt werden.

Die Leitung des Hauses sei zuversichtlich, dass auch mit den ausstehenden Arbeitnehmervertretungen in Kürze Vereinbarungen geschlossen würden. Wegen sinkender Besucherzahlen und steigender Kosten hatte die Met-Leitung im Frühjahr angekündigt, die Gagen und Gehälter um ein Sechstel kürzen zu wollen.

Leute

Schweizer durchschwimmt in 44 Tagen den Rhein

Der Schweizer Extremsportler und „Wasserbotschafter“ Ernst Bromeis hat es geschafft: Innerhalb von 44 Tagen - einschließlich Ruhezeiten - durchschwamm der 46-Jährige den gesamten Rhein.

Heute kam Bromeis an der Mündung bei Hoek van Holland an, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Gestartet war er am 7. Juli im Lago die Dentro am Lukmanierpass (Kanton Graubünden), dem von der Nordsee am weitesten entfernten Punkt des Rheins.

Mit seiner Schwimmaktion über 1.247 Kilometer warb der Schweizer für die Umsetzung des Menschenrechts auf sauberes Wasser. Im Mai 2012 hatte er einen ersten Versuch nach rund 400 Kilometern aufgegeben - unter anderem, weil ihm die seinerzeit niedrigen Wassertemperaturen zu schaffen machten. Zudem erwiesen sich die damaligen Tagesetappen von 40 Kilometer als zu anstrengend.

Vor Bromeis war es 1969 nur dem deutschen Sportler Klaus Pechstein gelungen, den gesamten Rhein zu durchschwimmen. Ein weiterer deutscher Rhein-Schwimmer ist derzeit noch auf dem Weg: Der Chemieprofessor Andreas Fath wird am Samstag in Rotterdam erwartet. Er hofft, mit seiner Aktion Sponsoren für ein Wasseranalysegerät für seinen Fachbereich zu finden.

Lifestyle

Wetter verführt zur Last-Minute-Flucht

Der August neigt sich dem Ende zu - die Sehnsucht nach Sonne und warmen Tagen aber bleibt. Die Reisebüros verzeichnen einen deutlichen Anstieg bei Last-Minute-Buchungen, und dafür ist, neben anderen Faktoren, hauptsächlich das österreichweit unbeständige Wetter in den heurigen Hochsommermonaten verantwortlich. Mit ein bisschen Flexibilität kann man auch jetzt noch gute Angebote finden. Ob man dabei preislich Vor- oder Nachteile gegenüber Frühbuchern hat, ist hauptsächlich eine Frage der Ansprüche.

Mehr dazu in Die Sehnsucht nach der Sonne