Inland

Ärztearbeitszeit: Auswirkung auf Krebspatienten

Das neue Arbeitszeitgesetz für Spitalsärzte bekommen auch krebskranke Menschen in Österreich zu spüren. Maximal 48 Stunden Wochenarbeitszeit bedeuten, dass Ärzte nach einem Nachtdienst heimgehen müssen und in den Krebszentren tagsüber ausfallen. Bei der Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie spricht man davon, dass am Tag somit um ein Fünftel weniger Ärzte im Einsatz sind.

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Ausland

Medien: Israelische Luftangriffe in Syrien

Israelische Kampfflugzeuge sollen an der syrisch-libanesischen Grenze zwei Brigaden der syrischen Armee angegriffen haben, die mit strategischen Waffen und Langstreckenraketen ausgerüstet sind. Das berichtete heute das israelische Internetportal Ynet unter Berufung auf den Sender al-Jazeera. Der Sender al-Arabija meldete, Israel habe bereits am Mittwoch zwei Konvois mit Waffenlieferungen angegriffen. Dabei habe es einen Toten gegeben.

Laut al-Jazeera ereigneten sich die Angriffe gegen die 155. und 65. Brigade der syrischen Armee gestern Nacht in al-Kalamun. Das libanesische Internetportal Elnashra, das der Hisbollah nahesteht, berichtete über israelische Angriffe auf syrische Stellungen bei Karah.

Keine Bestätigung durch Israel

Die israelische Armee wollte die Berichte nicht kommentieren. Auch offizielle Stellungnahmen aus Damaskus oder von der Hisbollah lagen nicht vor. Nach Angaben internationaler Beobachter hat Israel bereits seit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs vor mehr als vier Jahren mehrere Ziele in Syrien angegriffen, darunter für die Hisbollah bestimmte Waffenlager. Israel hat das nie bestätigt, hat allerdings betont, dass man Waffenlieferungen an die Hisbollah unterbinden werde.

Dschihadisten in Syrien im Vormarsch

Unterdessen gehen die Kämpfe in Syrien zwischen Regierungstruppen und den islamistischen Rebellen weiter. Die Al-Nusra-Front, ein syrischer Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida, hat im Nordwesten des Landes die strategisch wichtige Stadt Dschisr al-Schughur fast vollständig erobert. Die Dschihadisten hätten fast die gesamte Stadt in ihre Gewalt gebracht, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, gegenüber einer Nachrichtenagentur. Die Regierungstruppen seien geflohen. Bei den Kämpfen wurden Dutzende Rebellen und Soldaten getötet.

Die Dschihadisten hatten kürzlich bereits die Provinzhauptstadt Idlib eingenommen, woraufhin sich die Regierungstruppen nach Dschisr al-Schugur zurückzogen. Sonst kontrolliert die Armee in der Provinz praktisch nur noch die kleine Stadt Ariha und die Militärbasis al-Mastumah. Dschisr al-Schugur liegt an der Autobahn von Idlib zur Küstenprovinz Latakia. Die Eroberung der Stadt ermöglicht es den Rebellen nun, weiter Richtung Latakia vorzudringen, der Heimatregion von Präsident Baschar al-Assad.

Menschenrechtlerin in Pakistan erschossen

Die pakistanische Menschenrechtlerin Sabeen Mehmud ist gestern im Anschluss an eine Diskussionsveranstaltung Opfer eines Mordanschlags geworden. Zwei Attentäter auf einem Motorrad hätten in der Hafenstadt Karachi mehrere Schüsse auf das Fahrzeug der Aktivistin abgegeben, teilte die pakistanische Polizei heute mit. „Sie wurde bei dem Angriff getötet und ihre Mutter lebensgefährlich verletzt.“

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Mehmud hatte zuvor in ihrem Restaurant eine Diskussion organisiert, bei der es um das gewaltsame Verschwinden von Menschen ging. Teilgenommen hatten Aktivisten aus der im Südwesten gelegenen Provinz Baluchistan. Menschenrechtler machen die Sicherheitskräfte für das Verschwinden von Hunderten Personen in den vergangenen Jahren verantwortlich.

Israel: Palästinenser nach Anschlagsversuch getötet

Das israelische Militär hat offiziellen Angaben zufolge einen Palästinenser erschossen, der zuvor einen Anschlag auf Soldaten verüben wollte. Der Zwischenfall habe sich in der Nacht auf heute in der Nähe eines Kontrollpunktes bei Ostjerusalem ereignet, teilte die Polizei weiter mit.

Der junge Palästinenser habe die Soldaten mit zwei Messern attackieren wollen. Da er nicht auf Warnschüsse reagiert habe, sei das Feuer auf ihn eröffnet worden.

Besonders in der Region von Jerusalem kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern. Der politische Status von Ostjerusalem, das beide Seiten für sich beanspruchen, ist ein zentraler Streitpunkt des Nahost-Konflikts.

Flüchtlingsdrama: Auch zwei Schlepper ertrunken

An Bord des am vergangenen Sonntag in libyschen Gewässern gekenterten Flüchtlingsschiffes mit mindestens 850 Menschen an Bord haben sich auch vier Schlepper befunden, zwei davon sind ertrunken. Das geht aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft der sizilianischen Stadt Catania hervor. Der tunesische Kapitän und ein Besatzungsmitglied bleiben indes in Untersuchungshaft, hieß es heute weiter.

Laut den Justizbehörden sei der Kapitän für die Kollisionen gegen das portugiesische Handelsschiff verantwortlich, das dem Notruf der Flüchtlinge gefolgt war. Als der Tunesier das Schiff „King Jakob“ sichtete, habe er einen Fluchtversuch unternommen. Dabei sei es zu drei Kollisionen gekommen, das heillos überladene Flüchtlingsschiff sei umgekippt. Lediglich 28 Menschen konnten sich retten. 24 Leichen wurden geborgen und nach Malta gebracht.

Flüchtlingswelle reißt nicht ab

Die Flüchtlingswelle aus Nordafrika nach Italien reißt unterdessen nicht ab. 228 Migranten wurden von der italienischen Küstenwache seit gestern gerettet. Zwei Flüchtlingsboote wurden circa 40 Seemeilen von der libyschen Küste entfernt in Sicherheit gebracht. Weitere 80 Migranten wurden von drei tunesischen Fischerbooten gerettet. Die Flüchtlinge waren von Zaura in Libyen, 60 Kilometer von der tunesischen Grenze, abgefahren. Sie wurden nach Tunesien gebracht, wie italienische Medien berichteten.

Festnahme nach Landung von radioaktiver Drohne in Tokio

In Japan ist ein Mann festgenommen worden, der eine leicht radioaktive Drohne auf den Amtssitz von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe gesteuert hat. Der 40-Jährige habe sich gestern Abend der Polizei in der Präfektur Fukui 350 Kilometer westlich der Hauptstadt Tokio gestellt, berichteten örtliche Medien heute. Er hatte ein Steuergerät für eine Drohne dabei und gab an, mit der Aktion gegen Atomkraft demonstrieren zu wollen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde er zum Verhör nach Tokio gebracht.

Fluggerät auf Residenz von Regierungschef gelandet

Mitarbeiter der „Kantei“ genannten Residenz des Ministerpräsidenten hatten das 50 Zentimeter große Fluggerät am Mittwoch auf dem Dach des fünfstöckigen Gebäudes im Zentrum von Tokio entdeckt. An einem Behälter, der an der Drohne befestigt war, stellten Ermittler niedrige radioaktive Werte fest, von denen aber offenbar keine Gesundheitsgefahr ausging.

Medienberichten zufolge hatte der Mann vor seiner Festnahme in seinem Onlineblog geschrieben, dass eine Flasche mit radioaktivem Sand aus Fukushima an der Drohne befestigt war. Demnach war die Drohne schon am 9. April auf der Residenz des Ministerpräsidenten gelandet - zwei Wochen bevor sie entdeckt wurde.

Ukrainische Separatisten bestehen auf ganz Donezk

Die ukrainischen Separatisten wollen die Herrschaft über das ganze Donezker Gebiet erringen. Das solle „möglichst auf friedlichem Wege“ geschehen, sagte der Chef der „Donezker Volksrepublik“, Alexander Sachartschenko, dem Magazin „Spiegel“. Bis zur Grenze des alten Donzeker Gebietes seien es 120 Kilometer. Er rief die ukrainische Regierung zu direkten Gesprächen auf.

Friedentruppen werden abgelehnt

Internationale Friedenstruppen im Donbass lehnte Sachartschenko ab. „Wir sind in der Lage, die Probleme hier selbst zu lösen“, sagte er. Auch Kiew wolle keine Friedenstruppen, weil ein solches Eingeständnis eines Kriegszustandes zur Verweigerung von Krediten des Internationalen Währungsfonds (IWF) führen würde.

Von allen Punkten der Minsker Vereinbarung für eine Konfliktlösung habe Kiew „keinen einzigen erfüllt“. Die Separatisten sicherten dagegen wie vereinbart ihre Grenzen. „In den nächsten drei Wochen wird der Aufbau von Grenzposten beendet.“ Den ukrainischen Truppen warf Sachartschenko vor, schwere Waffen nicht abzuziehen und auf die Separatisten zu feuern. „Deswegen kehren die schweren Waffen der Separatisten in ihre alten Stellungen zurück.“

Polens Autorität Bartoszewski ist tot

Nur wenige Tage nach einem Auftritt anlässlich des Gedenkens an den Warschauer Ghettoaufstand ist die wohl wichtigste Integrationsfigur Polens gestorben. Der ehemalige polnische Außenminister, Botschafter in Wien, Historiker und KZ-Überlebende Wladyslaw Bartoszewski erlitt am Freitag einen Schwächeanfall und starb wenig später. Bartoszewski hatte sich insbesondere um die deutsch-polnische Versöhnung verdient gemacht. Präsident Bronislaw Komorowski sagte, „ein großer Pole“ sei tot, und sprach von einem „ungeheuren Verlust“.

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Wirtschaft

Heta-Bilanz: Verschiebung für Schelling „sauber“

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sieht in der Verschiebung der Bilanzerstellung für die Hypo-Abbaubank Heta von vier Wochen kein Problem. Es sei ein üblicher Vorgang, der der „sauberen Abwicklung“ diene. Jedenfalls werde „kein weiteres Steuergeld direkt vom Bund in die Heta fließen“.

Schelling erklärte am Rande des EU-Finanzministerrats in Riga, bei der Asset Quality Review vor einigen Monaten sei die Bandbreite der Risiken dargestellt worden, die Zahlen hätten zwischen vier und sieben Milliarden Euro geschwankt. Jetzt bei der Bilanzerstellung sei es wichtig, den tatsächlichen Wert für die Testierung herauszufinden. „Dieser Prozess dauert, mir ist lieber, das sauber abzuwickeln.“

„Erstaunt“ über angeblichen Heta-Anleihen-Rückkauf

Angesprochen auf Berichte, wonach Kärnten Heta-Anleihen zurückkaufen sollte, sagte Schelling: „Also ganz ehrlich, mich erstaunt einigermaßen, welche Botschaften aus Kärnten kommen. Das ist mit mir nicht koordiniert. Natürlich geistert immer wieder herum, weil der Kurs der Anleihen ein relativ günstiger ist. Was alle übersehen ist, wir haben gar keinen Handlungsspielraum.“ Die Entscheidung, wie es mit Bonds weitergehe, „hat allein die FMA zu treffen“, weil die HETA unter Moratorium gestellt worden sei.

Probleme mit Türen: Ford ruft fast 400.000 Autos zurück

Der US-Autohersteller Ford hat in Nordamerika wegen Problemen mit der Türverriegelung rund 390.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Betroffen seien die Modelle Fiesta (Baujahr 2012 bis 2014), Fusion (2013 bis 2014) und Lincoln MKZ, teilte das Unternehmen gestern (Ortszeit) mit. Ein defektes Bauteil der Verriegelung könnte möglicherweise dazu führen, dass sich die Tür während der Fahrt öffnet.

Medien: Sony vervierfacht Gewinnprognose für 2015

Sony hat einem Medienbericht zufolge für das laufende Geschäftsjahr seine Gewinnprognose vervierfacht. Auf operativer Basis rechne der japanische Elektronikkonzern nun mit 300 Milliarden Yen (2,3 Mrd. Euro), meldete heute die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ . Das wäre das höchste Ergebnis seit 2008.

Gute Verkaufszahlen bei PlayStation

Sony sei vor allem wegen des sprudelnden Absatzes seiner Bildschirmsensoren, die in Smartphones verwendet werden, und guter Verkaufszahlen seiner PlayStation zuversichtlich. Der Konzern war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Erst am Mittwoch hatte Sony seine Gewinnprognose für das im März beendete Geschäftsjahr angehoben. Der operative Gewinn sei bis Ende März 2015 voraussichtlich auf rund 530 Millionen Euro gestiegen, hieß es. Damit scheint der Konzern langsam die Früchte seines Umbaus zu ernten. Sony hat seine Produktpalette zuletzt deutlich verkleinert und seine Fernsehersparte abgespaltet, um Kosten zu sparen. Vor allem das schwache Smartphone-Geschäft hatte die Firma immer tiefer in die roten Zahlen gedrückt.

Barclays: US-Prozess wegen Schattenhandels

Die britische Bank Barclays steht in den USA vor einem Prozess wegen Verdachts auf Betrug beim Schattenhandel. Die zuständige Richterin vom Bezirksgericht in Manhattan, Shira Scheindlin, nahm gestern eine entsprechende Klage von Investoren an. Sie werfen dem Geldinstitut vor, Anleger mit unlauterer Werbung zu ihrer anonymen Handelsplattform Barclays LX in die Irre geführt zu haben.

In sogenannten Dark Pools gibt es nicht so viel Transparenz und Gebühren wie an regulierten Börsen. Sie werden vor allem von institutionellen Investoren genutzt, die große Aktienpakete unbemerkt kaufen oder verkaufen wollen. Die Aufsichtsbehörden nehmen den Handel in den Dark Pools seit einiger Zeit verstärkt unter die Lupe. Von zahlreichen Großbanken haben sie Informationen zu ihren Handelsplattformen angefordert - unter anderem von Goldman Sachs, UBS und der Deutschen Bank.

Chronik

Zwei Tote in norddeutschem Hafen

Zwei 19-Jährige sind gestern Abend auf einem Boot im Hafen von Waren in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen. „Vermutlich ist auf dem Boot Kohlenmonoxid ausgetreten“, sagte heute eine Sprecherin der Polizei in Neubrandenburg. Zwei weitere junge Männer - 17 und 18 Jahre alt - wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

„Wir gehen von einem tragischen Unglück aus“, erklärte die Sprecherin. Die Hintergründe seien aber noch unklar. Eine Zeugin hatte bei der Polizei angerufen und gesagt, im Hafen sei etwas Schreckliches passiert. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas, das zum Tod durch Ersticken führen kann.

Australischer Surfer verlor Bein bei Haiangriff

Ein australischer Surfer hat bei einem Haiangriff ein Bein verloren. Er befand sich nach Polizeiangaben zunächst in kritischem Zustand. Sie hätten einen sechs Meter langen Weißen Hai gesehen, berichteten andere Surfer der Zeitung „Adelaide Advertiser“ (Onlineausgabe).

Zunächst sei der 26-jährige Verletzte aus Port Lincoln in ein lokales Krankenhaus gebracht, später dann ins Royal Adelaide Hospital ausgeflogen worden, berichtete die Polizei. Der Angriff hatte sich heute Vormittag (Ortszeit) 350 Meter vor der Küste nahe Port Lincoln an einer Stelle ereignet, wo es bereits zuvor zu Zwischenfällen mit Weißen Haien gekommen war. Zu dem Zeitpunkt befanden sich mehrere Surfer im Wasser.

Chile: Vulkan Calbuco macht weitere Evakuierungen nötig

In der Umgebung des Vulkans Calbuco in Südchile sind weitere 2.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Am Hang des ausgebrochenen Vulkans ergießen sich bedrohliche Schlamm- und Schuttströme, teilte der Katastrophendienst Onemi gestern Abend (Ortszeit) mit. Damit mussten bereits über 6.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Weitere 2.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. (iptv.ORF.at)

Die Aktivitäten des Vulkans hatten sich nach den beiden starken Ausbrüchen vom Mittwoch und Donnerstag abgeschwächt. Der Aschestrahl ist nach Angaben des Katastrophendienstes von 15 auf zwei Kilometer Höhe gesunken. Ein neuer Ausbruch könne jedoch noch nicht ausgeschlossen werden, teilte der Geologische Dienst Sernageomin mit. Die Lage sei instabil. Es könnte zu Lavaausstößen kommen. Die Aschewolke hatte gestern auch Santiago de Chile, Buenos Aires in Argentinien und Montevideo in Uruguay erreicht.

In der Umgebung des Vulkans bedeckte eine bis zu 50 Zentimeter dicke Ascheschicht Straßen und Häuser. In Argentinien fiel der Ascheregen in drei patagonischen Provinzen, in denen Flughäfen geschlossen wurden. Mehrere internationale Flüge in die Hauptstädte von Chile, Argentinien und Uruguay wurden auf andere Ziele verlegt.

Sport

Bundesliga: Rapid will gegen Admira mehr als Remis

Drei Spiele, dreimal Remis: Rapid ist in dieser Saison gegen die Admira noch sieglos. Im Kampf um Platz zwei und den damit verbundenen CL-Qualiplatz zählen für die Hütteldorfer heute allerdings nur drei Punkte, um den Vorsprung auf die Verfolger Sturm Graz und Altach zu halten. Da sich die Admira aber mitten im Abstiegskampf befindet, erwartet Zoran Barisic im Happel-Stadion ein hartes Stück Arbeit. „Die Admira wird um ihr Leben spielen“, lautet die Prognose des Rapid-Trainers.

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Religion

Kultur

Crossing Europe: Russland-Fokus zeigt Licht und Schatten

Zwei hervorragende russische Filme erzählen beim Linzer Festival Crossing Europe auf sehr unterschiedliche Weise vom hohen Norden ihres Landes. Die Form einer historischen Satire benutzte Aleksei Fedorchenko in „Angels of Revolution“, als dezente Hommage an Landschaft und Bewohner gestaltete Andrei Kontschalowski „The Postman’s White Nights“.

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Losniza: Der distanzierte Blick des Beobachters

Und: Mit dem Tribute für den ukrainischen Regisseur Sergej Losniza (Loznitsa) ehrt Crossing Europe einen Künstler, der sich vor allem mit seinen präzise und distanziert beobachteten Dokumentarfilmen über die Sowjetunion, Russland und die Ukraine einen Namen gemacht hat. Sein bekanntestes Werk dürfte „Maidan“ sein.

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„Turandot“-Ausstellung im Museum der Mailänder Scala

Im Museum der Mailänder Scala wird am Donnerstag anlässlich der am 1. Mai geplanten „Turandot“-Aufführung unter der Leitung von Musikdirektor Riccardo Chailly eine Ausstellung zu Ehren der Puccini-Oper eingeweiht. Kostüme, Dokumente und Bühnenfotos sind bis 30. Juni zu sehen.

Auch Original-Notenseiten sind zu sehen

Original-Notenseiten mit Puccinis Entwürfen für das Finale der unvollendeten Oper, Bühnenkleider, die von legendären Sängerinnen von Puccini-Opern wie Gina Cigna und Birgit Nilsson getragen wurden, und Zeichnungen für die Kostüme zählen zu den Exponaten, von denen viele bisher noch nie ausgestellt wurden. „Turandot“ hatte am 25. April 1926 an der Scala Premiere gefeiert. Dirigent war damals Arturo Toscanini. Seitdem wird die Oper regelmäßig im Mailänder Theater aufgeführt.

Die „Turandot“-Ausstellung ist Teil des Scala-Programms am Rande der am 1. Mai beginnenden Weltexpo in Mailand. Am Freitag wird „Turandot“ mit einem Finale des italienischen Komponisten Luciano Berio inszeniert. Die Regie der Oper übernimmt Nikolaus Lehnhoff, in den Hauptrollen sind Nina Stemme, Aleksandrs Antonenko und Maria Agresta zu sehen.

Song Contest

Lisa Angell zur Ehrenrettung Frankreichs

Frankreich zählt zu den erfolgreichsten Ländern in der Song-Contest-Geschichte. Seit 1956 mit dabei, konnte die „Grande Nation“ den Wettbewerb bereits fünfmal gewinnen. Der letzte Sieg im Jahr 1977 liegt allerdings schon weit zurück, und 2014 belegte Frankreich erstmals den letzten Platz. Zur Ehrenrettung soll dieses Jahr Lisa Angell mit dem Titel „N’oubliez pas“ punkten.

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Leute

Kim Kardashians Stiefvater outet sich als transsexuell

Der Stiefvater von TV-Sternchen Kim Kardashian (34), Bruce Jenner (65), hat sich als transsexuell geoutet. „Ich bin eine Frau“, sagte Jenner in einem gestern Abend (Ortszeit) ausgestrahlten TV-Interview. „Mein Gehirn ist viel mehr weiblich als männlich. Es ist schwer für Menschen, das zu verstehen, aber so ist meine Seele.“

Er wisse davon schon seit er ein kleiner Bub war, habe sich aber erst jetzt entschieden, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. „Ich kann mich nicht mehr hinter einem Vorhang verstecken.“ Er habe einige Schönheitsoperationen hinter sich und Hormone genommen, sei aber nicht vollständig umoperiert.

Jenner hatte 1976 als Zehnkämpfer Olympiagold gewonnen und danach in einigen Filmen mitgespielt. Er war dreimal verheiratet, zuletzt mehr als 20 Jahre mit Kris Jenner. Im vergangenen Jahr ließ sich das Paar scheiden. Die beiden sind Eltern von Kendall und Kylie und haben aus früheren Ehen jeweils vier weitere Kinder. Der Familienclan ist unter anderem durch die Reality-Serie „Keeping Up With the Kardashians“ bekannt.