Ausland

Regierungskritiker stürmen Pakistans TV-Sender

Regierungskritische Demonstranten haben in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad den Sitz des Staatsfernsehens gestürmt. Wie ein Moderator des staatlichen Senders PTV heute sagte, drangen Protestierende in das Gebäude im Zentrum der Hauptstadt ein und „belagerten“ die Station. Wenige Momente später war die Übertragung unterbrochen.

Schon zuvor waren Regierungsgegner und die pakistanische Polizei in gewaltsame Auseinandersetzungen verwickelt. Den Demonstranten gelang es dabei, die Sicherheitskräfte zurückzudrängen und auf die Residenz von Ministerpräsident Nawaz Sharif vorzurücken. Die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein, die Steine warfen und mit Stöcken bewaffnet waren.

Die Proteste waren im August ausgebrochen. Am Samstag waren bei Ausschreitungen mindestens drei Menschen getötet worden. Anführer der Demonstranten sind der ehemalige Kricketstar Imran Khan und der Kleriker Tahir ul-Qadri. Sie werfen Sharif vor, im vergangenen Jahr beim ersten demokratischen Machtwechsel Pakistans nur durch Wahlfälschung gesiegt zu haben, und fordern seinen Rücktritt. Das hat Sharif jedoch abgelehnt.

Nordkorea feuerte Kurzstreckengeschoß ins Meer

Nordkorea hat nach Angaben aus Südkorea heute ein Geschoß mit kurzer Reichweite vor seiner Ostküste abgefeuert. Nach Angaben der Militärführung Südkoreas wurde das Geschoß am Vormittag (Ortszeit) von einer Anlage nordöstlich von Pjöngjang aus ins Meer abgeschossen. Demnach flog es rund 220 Kilometer weit.

Es sei noch unklar, worum genau es sich bei dem Flugobjekt gehandelt habe, sagte ein südkoreanischer Militärsprecher. Nordkorea testet immer wieder Raketen mit unterschiedlicher Reichweite, um Stärke zu demonstrieren. Vor allem in den vergangenen Monaten hatte der Norden den Süden mit zahlreichen Tests provoziert.

Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte die Abschüsse und warf Pjöngjang Mitte Juli vor, damit gegen mehrere UNO-Resolutionen zu verstoßen. Mitte August überschatteten Raketentests aus dem Norden einen Besuch von Papst Franziskus in Südkorea.

Parteiinterne Rebellion gegen Camerons EU-Kurs

Der britische Premier David Cameron stößt mit seiner Europapolitik auf zunehmenden Widerstand in den eigenen Reihen. Laut der Zeitung „The Independent“ (Sonntag-Ausgabe) könnten bis zu 100 Abgeordnete von Camerons Konservativen im Vorfeld der Parlamentswahl 2015 versprechen, sich in jedem Fall für einen Austritt Großbritanniens aus der EU einzusetzen - egal, welche Reformen Brüssel in Angriff nimmt.

Der Premier hatte angekündigt, im Falle seiner Wiederwahl im kommenden Jahr Kompetenzen für London zurückzuverlagern und 2017 ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft abhalten zu lassen. Gleichzeitig kündigte er an, sich für den Verbleib Großbritanniens in der EU einzusetzen.

UKIP treibt Cameron vor sich her

„Mein Wahlmanifest wird meine Auffassung bestätigen, dass wir die EU verlassen sollten“, sagte der Abgeordnete Mark Reckless dem „Independent“. Sein Kollege Jacob Rees-Mogg sagte dem BBC-Radio, er kenne den Vorschlag noch nicht, fände ihn jedoch sehr interessant. Camerons Torys macht zunehmend die europafeindliche UK Independence Party (UKIP) zu schaffen.

Überraschend war am Donnerstag der Abgeordnete Douglas Carswell zur UKIP übergelaufen. Bei einer Nachwahl hat er gute Chancen, erster UKIP-Abgeordneter im Unterhaus zu werden. Gestern kündigte der Abgeordnete Chris Kelly an, sich nach nur einer Amtszeit keiner Wiederwahl mehr zu stellen. Einen Grund für seine Entscheidung nannte er nicht.

US-Kritik an Israels Enteignungsplänen

Israel will sich 400 Hektar aus dem besetzten Westjordanland einverleiben. Das US-Außenministerium nannte die Enteignung des Gebiets für einen möglichen Siedlungsbau durch Israel „kontraproduktiv“ für die derzeitigen Friedensbemühungen.

„Wir fordern die Regierung Israels auf, diesen Beschluss aufzuheben“, sagte ein Sprecher des Ministeriums gestern Abend. Israel und die Palästinenser hatten sich erst vor wenigen Tagen unter Vermittlung Ägyptens auf eine neue Waffenruhe verständigt.

Ein Sprecher des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas rief Israel dazu auf, die Enteignung rückgängig zu machen. „Diese Entscheidung wird zu mehr Instabilität führen“, fügte er hinzu.

Sachsen-Wahl: Rechtsextreme NPD verfehlte Einzug

Die rechtsextreme NPD hat den Wiedereinzug in den Landtag des deutschen Bundeslandes Sachsen verpasst. Wie die Landeswahlleitung gestern Abend im vorläufigen Endergebnis mitteilte, erreichte die Partei 4,95 Prozent der Stimmen und scheiterte damit ganz knapp. Sie ist nun nur noch in Mecklenburg-Vorpommern im Landtag vertreten.

CDU bleibt an der Macht, braucht neuen Partner

Die seit der Wende ununterbrochen in Sachsen regierende christdemokratische CDU bleibt nach der Landtagswahl an der Macht. Ministerpräsident Stanislaw Tillich muss sich aber wegen eines Debakels der mitregierenden FDP einen neuen Partner suchen. Die Liberalen flogen nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wie schon bei der Bundestagswahl 2013 aus der Regierung und aus dem Parlament. Dafür zog die europakritische Alternative für Deutschland (AfD) erstmals in einen Landtag ein - und das fast zweistellig.

CDU-SPD-Koalition wahrscheinlich

Die Linkspartei wurde erneut zweistärkste Kraft, auch die Grünen schafften es wieder in den Landtag. Als wahrscheinlichste Koalition gilt in Dresden nun ein Bündnis von CDU und SPD, was auch die Große Koalition von Kanzlerin Angela Merkel in Berlin stärken würde. Tillich kann aber auch mit der AfD und mit den Grünen regieren.

Die CDU kommt auf 39,4 Prozent (minus 0,8). Ihr bisheriger Partner FDP erreichte 3,8 Prozent (minus 6,2) - damit ist die letzte schwarz-gelbe Regierung auf Landesebene Geschichte. Die Linke liegt bei 18,9 Prozent (minus 1,7), die SPD bei 12,4 Prozent (plus zwei) und die erstmals angetretene AfD bei 9,7 Prozent. Die Grünen erreichten 5,7 Prozent (minus 0,7), die NPD 4,95 Prozent (minus 0,7). Die Wahlbeteiligung lag bei niedrigen 49,2 Prozent.

Inland

Österreicherin nun oberste EU-Umweltschützerin

Die Österreicherin Elisabeth Freytag-Rigler, Leiterin der Abteilung „EU-Koordination Umwelt“ im Umweltministerium, ist seit heute neue Vorsitzende des Verwaltungsrates der EU-Umweltagentur (European Environment Agency, EEA) in Kopenhagen.

Freytag-Rigler ist bereits seit 2007 stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, wie die Agentur mitteilte. „Die Agentur ist ein sehr wichtiger Akteur bei der Bereitstellung der Grundlagen für politische Entscheidungen im Bereich der Umwelt“, sagte Freytag-Rigler.

Der Verwaltungsrat ernennt unter anderem den Direktor der Agentur und hat auch deren Budget zu billigen. Freytag-Rigler bleibt parallel zu ihrer Tätigkeit in der EU-Umweltagentur auch in ihrer Funktion im Umweltministerium.

Wirtschaft

Norwegian Cruise Line plant offenbar Milliardenzukauf

In der Schifffahrtsbranche steht offenbar eine milliardenschwere Fusion bevor. Das weltweit drittgrößte Kreuzfahrtunternehmen Norwegian Cruise Line wolle den kleineren Konkurrenten Prestige Cruises International für rund drei Milliarden Dollar übernehmen, sagten gestern mit den Plänen vertraute Personen.

Derzeit führten die beiden Reedereien Verhandlungen. Bereits in dieser Woche könnte eine Einigung bekanntgegeben werden. Mit dem Zusammenschluss würde sich Norwegian Cruise im Wettbewerb mit den zwei größeren Rivalen Royal Caribbean Cruises und Carnival Zugang zu Luxusschiffen und wohlhabenden Kunden verschaffen.

Der Finanzinvestor Apollo Global Management ist an beiden Kreuzfahrtgesellschaften beteiligt. Bei Norwegian Cruise und Prestige Cruises war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Ein Apollo-Sprecher lehnte einen Kommentar ab.

Sport

Bundesliga: Rapid gelingt Befreiungsschlag

Wenige Tage nach dem bitteren Scheitern in der Europa League hat Rapid die Rehabilitation geschafft. Die Wiener setzten sich gestern zum Abschluss der siebenten Bundesliga-Runde im Heimspiel gegen Grödig mit 2:0 durch und feierten den ersten Pflichtspielsieg seit über einem Monat.

Coach Zoran Barisic veränderte sein Team gleich an fünf Positionen und verhalf drei Spielern zu ihrem Debüt in der Startelf. Für den Sieg sorgten aber zwei Routiniers. Ein Traumtor von Thomas Schrammel und ein Treffer von Jubilar Steffen Hofmann sorgten für den Befreiungsschlag, der Rapid in der Tabelle nach oben klettern ließ.

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Fußball: Real Madrid verliert nach 2:0-Führung

Real Madrid hat in der spanischen Primera Division bei Real Sociedad eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben. Der Champions-League-Sieger führte gestern Abend in San Sebastian nach elf Minuten bereits mit zwei Toren Vorsprung, brach dann aber völlig ein und musste sich mit 2:4 geschlagen geben. Reals Erzrivale FC Barcelona verdankte seinen knappen Sieg bei Villarreal einem 19-jährigen Debütanten.

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Fußball: Weimann führt Aston Villa zu Sieg

Andreas Weimann hat Aston Villa gestern in der dritten Runde der englischen Premier League zum zweiten Saisonsieg geführt. Der 23-jährige Wiener, der von ÖFB-Teamchef Marcel Koller nicht für den Auftakt der EM-Qualifikation gegen Schweden berücksichtigt wurde, leistete beim 2:1-Heimsieg über Hull City die Vorarbeit zum ersten Treffer und erzielte kurz darauf auch das vorentscheidende Tor zum 2:0.

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Chronik

Starkregen sorgt im Süden für Überschwemmungen

In der Steiermark hat Starkregen die Feuerwehren in der Nacht auf heute auf Trab gehalten. Betroffen waren das Murtal, der Grazer Raum und die Südsteiermark, wo besonders große Regenmengen niedergingen.

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Starke Regenfälle führten auch in Kärnten zu teils überschwemmten Straßen. Rund 50-mal mussten die Feuerwehren bisher ausrücken, immer wieder mussten auch Keller ausgepumpt werden. Betroffen sind vor allem die Bezirke Hermagor, Spittal, St. Veit und Wolfsberg.

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Schulstart in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnt heute nach den neunwöchigen Sommerferien für rund 460.000 Schüler das Schuljahr 2014/15. Eine Woche später starten die restlichen rund 649.000 Schüler in Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark ins neue Unterrichtsjahr. Rund 81.000 der insgesamt 1,1 Mio. Schüler sind heuer Taferlklassler.

Viele Neuerungen

Das Schuljahr 2014/15 bringt zahlreiche Neuerungen, etwa im Mai die Premiere für die schriftliche Zentralmatura an den AHS. Alle Maturanten müssen dabei an denselben Tagen idente, zentral vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) vorgegebene Aufgaben lösen.

Sollte die bis Ende des Jahres geplante Überprüfung des BIFIE zeigen, dass dort Datensicherheit gegeben ist, werden außerdem im Mai 2015 an den vierten Volksschulklassen die Bildungsstandards in Deutsch getestet.

An 35 Standorten wird heuer mit der Volksschulreform begonnen. Die Eckpunkte: enge Kooperation mit dem Kindergarten, individuelle Förderung in der Schuleingangsphase, alternative Leistungsbeurteilung und umfassende Sprachförderung.

Eine weitere Neuerung ist die Einführung von Gratisförderkursen an den Wiener Pflichtschulen. Bis Ende des Jahres muss Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) außerdem Vorschläge für die Einsparung von 90 Mio. Euro vorlegen.

Guatemala schickt Hilfslieferungen in Dürregebiete

Angesichts einer schweren Dürre schickt die guatemaltekische Regierung Hilfslieferungen in den Trockengürtel des mittelamerikanischen Landes. Die ersten Lebensmittel für rund 28.000 Familien sollten heute in der betroffenen Region eintreffen, sagte Vizepräsidentin Roxana Baldetti am Vortag.

Brasilien, Venezuela und die Dominikanische Republik hätten Unterstützung bei der Versorgung der notleidenden Bevölkerung zugesagt.

Die Familien erhalten Mais, Bohnen und Mehl. Für die kommenden sechs Monate rechnet die Regierung mit einem Bedarf an etwa 75.000 Tonnen Lebensmitteln. Weil es in Guatemala, Honduras und El Salvador seit Wochen nicht mehr geregnet hat, ist ein Großteil der Ernte eingegangen.

Vier Bergsteiger sterben auf Monte Disgrazia in Italien

Vier Bergsteiger sind in den italienischen Ostalpen auf dem Monte Disgrazia in eine Felsspalte gestürzt und ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich gestern Früh in etwa 3.000 Meter Höhe, wie die Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf die Rettungsmannschaften berichtete.

Die vier Opfer waren laut dem Bericht Mitglieder einer sechsköpfigen Gruppe. Ein Mann und eine Frau hatten sich zuvor entschieden, nicht weiterzugehen, während die vier anderen Bergsteiger den Aufstieg fortsetzten. Über ihre Identität war ebenso wie über die Unglücksursache ist noch nichts bekannt. Nebel, Eisregen und Schnee behinderten laut ANSA die Bergungsarbeiten auf dem Berg in der Lombardei nahe der Schweizer Grenze.

Gesundheit

Schwedische Behörden melden Ebola-Verdachtsfall

Die schwedischen Behörden haben einen möglichen Ebola-Fall gemeldet. In der Hauptstadt Stockholm sei ein Verdachtsfall auf Infektion mit dem hochansteckenden Virus entdeckt worden, teilte ein Vertreter der Stadtverwaltung gestern mit. Er warnte vor Pani.

Über den Verdachtsfall in Schweden wurden zunächst kaum Einzelheiten bekannt. Die Tageszeitungen „Svenska Dagbladet“ und „Aftonbladet“ berichteten, die betroffene Person sei aus einer bekannten Risikoregion eingereist und nun unter Quarantäne gestellt worden. Der schwedische Epidemiologe Ake Örtsqvist sagte, das Risiko eines Ebola-Ausbruchs in Schweden sei gering. Das Virus breite sich nicht durch die Luft aus, sondern nur durch direkten Kontakt.

Verdächtiger Patient in Leipziger Klinik

In Deutschland wurde ein Patient mit Ebola-Verdacht am Leipziger Klinikum St. Georg aufgenommen. Er habe sich etwa fünf Wochen in Ebola-Gebieten in Liberia aufgehalten, teilte das Klinikum mit.

Bei ihm bestünden unspezifische Anzeichen einer Infektionskrankheit. Es sei vorsorglich der Quarantänefall ausgerufen worden. Nähere Angaben zu dem Patienten wurden nicht gemacht. Das St. Georg ist darauf eingerichtet, Patienten mit hochansteckenden Krankheiten in einer Isolierstation zu behandeln.

Verdacht in Europa bisher nie bewahrheitet

Bisher haben sich die meisten Verdachtsfälle in Ländern außerhalb Westafrikas nicht bestätigt, die Symptome wie Fieber und Durchfall gingen auf Malaria oder eine andere Erkrankung zurück.

Science

IT

Medien: Neues iPhone als digitale Kreditkarte

Apple hat sich laut Medienberichten Unterstützung aus der Finanzbranche für ein iPhone-Bezahlsystem gesichert. Der Konzern habe einen Deal mit den großen Kreditkartenanbietern Visa, MasterCard und American Express, schrieb die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg gestern Abend.

Das nächste iPhone solle auch als digitale Brieftasche eingesetzt werden können, hieß es unter Berufung auf informierte Kreise. Dabei solle der Nutzer die Zahlung per Fingerabdruck auf dem iPhone-Sensor bestätigen können. Das Technologieblog Recode hatte zuvor ebenfalls von einem Deal zwischen Apple und American Express berichtet.

Laut Medieninformationen soll das nächste iPhone den Nahfunk Near Field Communication (NFC) unterstützen, auf den die Finanzbranche für kontaktlose Bezahlsysteme setzt. Apple plant eine Neuheitenvorstellung am 9. September. Laut den Medienberichten soll der Mobilbezahldienst dort zusammen mit dem neuen iPhone-Modell präsentiert werden.

Religion

Kultur

„Guardians of the Galaxy“ erfolgreichster Film 2014 in USA

Das Science-Fiction-Abenteuer „Guardians of the Galaxy“ hat sich zum bisher erfolgreichsten Film des Jahres in Nordamerika entwickelt. Das Spektakel über fünf ungewöhnliche Superhelden von Regisseur James Gunn spielte am Wochenende in den USA und Kanada Schätzungen zufolge rund 16,3 Millionen Dollar (etwa 12,4 Mio. Euro) ein.

Der Film blieb damit auch in der fünften Woche auf dem ersten Platz, wie der „Hollywood Reporter“ berichtete. Die Schätzungen waren zunächst allerdings nur vorläufig, da sich an das Wochenende in den USA noch ein Feiertag anhängt.

Auf Platz zwei landete am Wochenende die Action-Komödie „Teenage Mutant Ninja Turtels“ mit Megan Fox, die rund 11,8 Millionen Dollar einspielte. Dahinter konnte sich das Drama „Wenn ich bleibe" mit etwa 9,3 Millionen eingespielten Dollar platzieren.

„Farm“-Idyll platzt: Die Prärie ist in Wahrheit das Letzte

Für Europäer ist „Unsere kleine Farm“ vor allem eine TV-Serie. Für Amerikaner fallen die Kindheitserinnerungen von Laura Ingalls (1867 bis 1957) an das Leben in der Prärie eher schon in die Kategorie Nationalheiligtum. Die Bücher gehören seit den 30er Jahren zur Grundausstattung von US-Kinderzimmern. Nun stellt sich aber heraus: alles erstunken und erlogen. Ingalls’ erstmals in der Urfassung rekonstruierte Autobiografie zeichnet die Prärie als trostlosen Ort, wo Alkoholismus und häusliche Gewalt an der Tagesordnung standen. Nicht einmal der gütige „Pa“ aus Büchern und TV bleibt auf seinem Sockel.

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