Inland

Asylverfahren werden beschleunigt

Sechs Tage noch haben die Länder Zeit, so viele Quartiere für Asylwerber bereitzustellen, wie sie aufgrund des Bevölkerungsanteils auch müssen. Laut aktuellen Zahlen sind sechs Länder von dieser Quote zum Teil noch weit entfernt.

Da man im Innenministerium davon ausgeht, dass die Zahl von Asylwerbern weiter steigen wird, will man die Verfahren aus sicheren Herkunftsländern, die keine Aussicht auf Asyl haben, rascher abwickeln. Das ist ein zentraler Punkt eines Fremdenrechtspakets, das Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) heuer umsetzen möchte.

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Anti-Extremismus-Plan an Schulen

Als Reaktion auf die Rekrutierungsversuche der Terrormiliz IS an Schulen lädt Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) heute zu einer Arbeitsgruppe zum Thema Extremismus ins Ministerium. Ein neues Maßnahmenpaket gegen Terror und Dschihadismus an Schulen soll erarbeitet werden.

Eckpfeiler wie etwa Präventionsworkshops und eine bessere Lehrerausbildung sind schon bekannt. Teilnehmer der Arbeitsgruppe sagen aber: Das kann nur der Anfang sein.

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Ausland

Terror in Nigeria: Boko Haram griff Millionenstadt an

Wenige Tage nachdem die dschihadistische Terrorgruppe Boko Haram in der Stadt Baga im Nordosten Nigerias ein Massaker mit Hunderten Toten angerichtet hat, haben die militanten Islamisten einen Angriff auf die etwa 200 Kilometer entfernte Millionenstadt Maiduguri begonnen.

Das Militär konnte die Angreifer nach eigenen Angaben zurückschlagen. Wie die Zeitung „Vanguard“ berichtete, sollen mindestens 65 Menschen getötet worden sein.

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Kerry fordert fristgemäße Wahl

US-Außenminister John Kerry forderte Nigeria unterdessen auf, die für Mitte Februar geplante Wahl trotz aller Gewalt von Boko Haram abzuhalten.

Friedliche, glaubwürdige und transparente Wahlen seien entscheidend dafür, dass die Nigerianer und die Welt Vertrauen in die Regierung fassen könnten. Das sei auch der beste Weg, gegen Gruppen wie Boko Haram zu kämpfen, so Kerry.

Justizkreise: Freilassung von Mubarak-Söhnen verschoben

Aus Angst vor Ausschreitungen haben die ägyptischen Behörden die Freilassung der Söhne des früheren ägyptischen Staatschefs Hosni Mubarak verschoben. Das verlautete gestern aus der Strafvollzugsbehörde des Landes.

Damit wurden Medienberichte von Freitag zurückgewiesen, wonach Alaa und Gamal Mubarak das Gefängnis verlassen hätten. Die Freilassung sei bereits beschlossen gewesen, hieß es von Vertretern des Strafvollzugs. Sie sei aber in letzter Minute verschoben worden, um kurz vor dem vierten Jahrestag des Volksaufstandes gegen Mubarak die Proteste nicht weiter anzufachen.

Tote bei Protesten

Der Jahrestag wurde von landesweiten Protesten gegen die Regierung geprägt. Dabei wurden laut jüngsten Angaben der Behörden mindestens 18 Menschen getötet, die Mehrheit starb bei Auseinandersetzungen von Demonstranten und der Polizei in der Hauptstadt Kairo. Auch in Alexandria kam es zu Auseinandersetzungen.

Mit den Kundgebungen wurde an den Beginn der Revolte am 25. Jänner 2011 erinnert. Der Aufstand führte im Februar 2011 zum Sturz Mubaraks. Das nordafrikanische Land kommt seitdem nicht zur Ruhe. Der Mitte 2012 erste frei gewählte Präsident Ägyptens, der Islamist Mohammed Mursi, wurde nach einem Jahr im Amt vom Militär gestürzt, das daraufhin die Macht übernahm.

Seitdem gehen die Behörden mit aller Härte gegen Anhänger der Mursi nahestehenden islamistischen Muslimbruderschaft vor. Außerdem greifen die Behörden verstärkt gegen linke und säkulare Oppositionelle durch, die zwar den Sturz Mursis guthießen, aber auch den Nachfolger Abdel Fattah al-Sisi kritisieren. Die Sicherheitskräfte hatten gewarnt, an dem Jahrestag gegen jeglichen Protest „entschlossen“ vorzugehen.

IS bekennt sich zu Ermordung von japanischer Geisel

Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat sich zum Mord an einer in Syrien entführten japanischen Geisel bekannt. In ihrem eigenen Radiosender teilte die Gruppe gestern mit, sie habe ihre Drohung wahr gemacht und den Japaner Haruna Yukawa nach dem Ablauf der Frist für eine Lösegeldzahlung getötet.

Die Dschihadisten, die einen weiteren Japaner gefangen halten, hatten von der Regierung in Tokio die Zahlung von 200 Mio. Dollar (über 170 Mio. Euro) für eine Freilassung der Entführten verlangt. Ihr Ultimatum endete am Freitag.

Terroristin soll freigepresst werden

Laut der Radiomeldung des IS appelliert die zweite Geisel, Kenji Goto, nun an seine Angehörigen, Druck auf die japanische Regierung auszuüben, damit diese sich für die Freilassung der in Jordanien inhaftierten Irakerin Sadschida al-Rischawi einsetzt. Al-Rischawi wurde im Jahr 2006 wegen der Beteiligung an einer Anschlagsserie auf Hotels in der jordanischen Hauptstadt Amman zum Tode verurteilt und sitzt im Gefängnis.

Die japanische Regierung war bereits vom Tod Yukawas ausgegangen. Japans Regierungschef Shinzo Abe sagte, ein im Internet veröffentlichtes Video, das auf die Tötung Yukawas hinwies, sei wahrscheinlich echt.

Obama Ehrengast an Nationalfeiertag in Indien

Als erster US-Präsident hat Barack Obama in Indien den Feierlichkeiten zum Tag der Republik beigewohnt. Er nahm heute Früh gemeinsam mit First Lady Michelle Obama auf der Tribüne an der „Straße der Herrscher“ in Neu-Delhi Platz, um die mehrstündige Parade zu verfolgen.

Am 26. Jänner 1950 trat die Verfassung Indiens in Kraft. Der Nationalfeiertag wird jedes Jahr mit einem kilometerlangen Zug gefeiert - einem Mix aus der Zurschaustellung militärischer Macht und kultureller Vielfalt. Die Einladung an Staatschefs gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die Indien vergibt.

Sport

Tennis: Zweifache Siegerin Asarenka in Melbourne out

Der Erfolgslauf von Viktoria Asarenka bei den Australian Open ist von Dominika Cibulkova im Achtelfinale gestoppt worden. Die zweifache Melbourne-Siegerin aus Weißrussland, die im Vorjahr lange verletzt war und heuer ungesetzt ins Turnier ging, musste sich heute der Slowakin in drei Sätzen geschlagen geben. Cibulkova trifft nun auf Serena Williams, die erst nach Anlaufschwierigkeiten ins Viertelfinale einzog.

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Kreischberg-WM: Limberger erobert Gold im Skicross

Die WM der Freestyler und Snowboarder auf dem Kreischberg ist gestern mit einer Goldmedaille für Österreich zu Ende gegangen. Andrea Limbacher kürte sich im Skicross nach einer unglaublich knappen Entscheidung im Finale zur Weltmeisterin.

Für die ÖSV-Herren verlief der Schlusstag hingegen nicht gut. Thomas Zangerl verletzte sich bei einem schweren Sturz im Halbfinale, seine Teamkollegen um Ex-Weltmeister Andreas Matt schieden vorzeitig aus.

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Fußball: Weimann trifft bei Aston-Villa-Sieg

Andreas Weimann ist gestern mit Aston Villa ins Achtelfinale des englischen FA-Cups aufgestiegen. Der ÖFB-Legionär erzielte beim 2:1-Heimerfolg gegen Zweitligatabellenführer Bournemouth den zwischenzeitlichen Treffer zum 2:0. Es war das vierte Pflichtspieltor des 23-jährgien Wieners in der laufenden Saison.

Titelverteidiger Arsenal hatte mit dem Zweitligisten Brighton and Hove Albion in einer spannenden Partie seine Mühe, setzte sich auswärts aber knapp durch.

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Skispringen: Oberstdorf-Double für Iraschko-Stolz

Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz hat gestern auch den zweiten Bewerb in Oberstdorf für sich entschieden und mit ihrem insgesamt siebenten Erfolg die Weltcup-Gesamtführung übernommen. Die 31-jährige Steirerin gewann wie am Vortag vor der deutschen Olympiasiegerin Carina Vogt. Dritte wurde die Kanadierin Taylor Henrich.

Die Oberösterreicherin Jacqueline Seifriedsberger belegte neuerlich Rang vier. Mit Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl landeten zwei weitere ÖSV-Springerinnen im Spitzenfeld.

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Wirtschaft

Erste deutsche Teststrecke für selbstfahrende Autos

In Deutschland ist eine Teststrecke für selbstfahrende Autos geplant. „Wir werden auf der Autobahn A9 in Bayern eine Teststrecke einrichten“, sagte der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Die ersten Maßnahmen für das Pilotprojekt „Digitales Testfeld Autobahn“ sollten in diesem Jahr starten. Die Strecke solle dafür technisch aufgerüstet werden. „Dort werden also Fahrzeuge mit Assistenzsystemen und später auch vollautomatisierte Fahrzeuge fahren können“, sagte Dobrindt. „Die deutsche Autoindustrie wird auch beim digitalen Auto Weltspitze sein können.“

Japan mit Rekorddefizit in Handelsbilanz

Der schwache Yen und die hohen Energieimporte haben Japan im vergangenen Jahr das höchste Handelsbilanzdefizit in der Geschichte des Landes eingebrockt. Es stieg im Vergleich zu 2013 um elf Prozent auf knapp 12,8 Billionen Yen (97,3 Mrd. Euro), wie die Regierung heute in Tokio mitteilte.

Mehr Importe als Exporte

Die Exporte legten wegen des schwächeren Yen um fünf Prozent auf 73,1 Billionen Yen zu, konnten aber das Plus bei den Einfuhren nicht kompensieren. Die Importe stiegen um 5,7 Prozent auf den Rekordwert von 85,9 Billionen Yen.

Bei Energieversorgung auf Importe angewiesen

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011 und der deswegen ausgesetzten Produktion von Atomenergie ist Japan bei der Energieversorgung auf Importe angewiesen. Aus diesem Grund ist die Handelsbilanz des Landes jetzt das vierte Jahr in Folge negativ - das heißt, dass der Wert der Importe über dem der Exporte liegt.

Onlineangriff auf Website von Malaysia Airlines

Die Website der Fluggesellschaft Malaysia Airlines wurde kurzzeitig von Onlineangreifern gehackt. Statt der regulären Website erschien im Stil einer Fehlermeldung „404-Plane Not Found“ (Flug nicht gefunden), und es wurde ein Foto einer Eidechse im Frack gezeigt. Zudem wurde das Hackerkollektiv Lizard Squad als Verursacher des Angriffs angegeben.

Lizard Squad hatte zuletzt rund um die Weihnachtszeit für Aufsehen gesorgt, als es die Onlinedienste Xbox Live und PlayStation Network mittels Onlineattacken lahmgelegt hatte.

Im letzten Jahr gleich zwei Maschinen verloren

Im vergangenen Jahr wurde Malaysia Airlines gleich von zwei Katastrophen getroffen. Flug MH370 verschwand im März 2014 mit 239 Menschen an Bord. Die Maschine ist bis heute verschollen. Flug MH17 stürzte im Juli wahrscheinlich nach Raketenbeschuss in der Ukraine ab, an Bord waren 298 Menschen.

Chronik

Niederlande: Polizei erschießt Messerangreifer vor Museum

Im niederländischen Groningen hat die Polizei einen mit mehreren Messern bewaffneten Mann erschossen, der Passanten vor einem Museum bedrohte. Der Mann habe gestern Nachmittag vor dem Groninger Museum Passanten mit mehreren großen Messern bedroht, sagte ein Polizeisprecher.

„Als sich die Polizei dem Mann näherte, floh er. Die Beamten haben einen Warnschuss abgegeben, aber er versuchte auf seiner Flucht, Passanten zu stechen, woraufhin die Polizei auf ihn schoss.“ Der Angreifer sei daraufhin in einen Kanal gestürzt. Als die Polizisten ihn aus dem Wasser gezogen hätten, sei er tot gewesen.

Der Mann sei noch nicht identifiziert, so der Polizeisprecher weiter. Wegen der noch laufenden Ermittlungen wollte der Polizeisprecher einen terroristischen Hintergrund der Tat nicht gänzlich ausschließen, das sei aber unwahrscheinlich. In den Niederlanden herrscht seit den Anschlägen in Paris, bei denen 17 Menschen getötet wurden, eine erhöhte Warnstufe.

Warnung vor heftigem Schneesturm in New York

New York und weite Teile der Ostküste der USA bereiten sich auf einen der größten Schneestürme ihrer Geschichte vor. „Das könnte ein Sturm sein, wie wir ihn noch nie gesehen haben“, sagte Bürgermeister Bill de Blasio gestern. New York habe viele schlimme Schneestürme erlebt, „aber seien Sie auf Schlimmeres gefasst“. Heute müsse im Verkehr mit langen Verspätungen gerechnet werden.

Die Warnung gilt für die gesamte nördliche Hälfte der US-Ostküste bis nach Kanada. Meteorologen sagen starken Wind voraus, der auch Hurrikanstärke annehmen könne. Der „Nor’easter“, wie die aus dem Nordosten heranbrausenden eisigen Stürme genannt werden, soll viel Schnee bringen. In einigen Gebieten könnte es ein halber Meter und sogar noch deutlich mehr werden.

Science

Experte bestätigt Beschädigung von Tutanchamun-Maske

Ein Experte hat bestätigt, dass der Bart der berühmten Totenmaske des Pharao Tutanchamun beim Reinigen abgebrochen und unfachmännisch wieder angeklebt wurde. Der deutsche Konservator Christian Eckmann habe die Maske in Kairo untersucht und die Schäden bestätigt, berichtete die ägyptische Staatszeitung „Al-Ahram“.

Bart mit Epoxidharz angeklebt

Er war vom ägyptischen Antikenministerium mit der Aufgabe betraut worden, nachdem Medien vergangene Woche über die Beschädigung der Maske berichtet hatten. Minister Mamduh al-Damati hatte die Berichte zuvor dementiert.

Den Medienberichten zufolge war beim Säubern der Tutanchamun-Maske im Ägyptischen Museum in Kairo der Bart abgebrochen und anschließend mit Epoxidharz wieder angeklebt worden.

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Gentechnologie als Material für einen Thriller

Auf den ersten Blick hatten sie nicht viel gemeinsam: Johannes Mario Simmel, der Bestsellerautor, und Erwin Chargaff, der Chemiker. Bei einem vor knapp 30 Jahren erschienenen Roman trugen sie aber beide zum Erfolg bei. Der eine lieferte die spannenden Worte, der andere die Glaubwürdigkeit zum Thema - der Gentechnologie. An dieses Zusammentreffen von Naturwissenschaft und Literatur erinnert Magdalena Bachmann - selbst Chemikerin und Germanistin - heute bei einem Vortrag in Wien.

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Kultur

„Birdman“ untermauert Favoritenrolle für Oscars

Die US-Satire „Birdman“ hat ihre Favoritenrolle für die diesjährigen Oscars einmal mehr untermauert: Bei der Verleihung der von Hollywoods Schauspielerverband organisierten SAG Awards wurde das Werk des mexikanischen Regisseurs Alejandro Gonzalez Inarritu als bester Film ausgezeichnet.

In dem Film spielt Michael Keaton einen Schauspieler, der nicht mehr zwischen Rolle und wirklichem Leben unterscheiden kann.

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Wiener Burg: „Käthchen“ bringt Männer-Trouble

Wenn sich der moderne Mann entscheiden kann zwischen einer unheimlichen Frau im Wollpullunder und einer astreinen Verführung im Glitzerkleid - was wählt er dann? Den Abgrund im Wollpullunder. Und so strandet er am Ende bei sich selbst.

Seit Samstag ist Heinrich von Kleists Klassiker „Käthchen von Heilbronn“ in einer sehr dunklen wie poppigen Lesart an der Wiener Burg zu erleben. Eigentlich hat die Regie das Stück so verknappt, dass alle Themen wie ein einziger Skandal daliegen. Wäre da nicht mit Friedrich Wetter, dem Grafen vom Strahl, just der Mann, der zwar die „Säfte der Jugend“ entdeckt, am Ende aber mit der falschen Braut und großen Fragezeichen vor dem Altar des Schicksals steht. Und alles fing so an, als wäre man im Fritzl’schen Keller gestrandet.

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IT

EU-Technikgremien fordern sichere Verschlüsselung

Der Wirbel um die Forderungen aus dem EU-Ministerrat nach Hintertüren für Verschlüsselungsprogramme wird morgen neu aufleben. Da wird Gilles de Kerchove, der Anti-Terror-Koordinator der EU, diese höchst umstrittenen Pläne im EU-Parlament näher erläutern. Das ist auch notwendig, denn bis jetzt gab es keine konkreten Vorschläge, sondern nur diffus formulierte Begehrlichkeiten aus dem Rat zu hören. Weitgehend unbeachtet blieb hingegen die Präsentation des Komitees für Technikfolgenabschätzung im EU-Parlament (STOA) zum Thema „Massenüberwachung“ am Mittwoch.

Das STOA-Komitee empfiehlt zuoberst sichere End-to-End-Verschlüsselung, also das nachgerade Gegenteil der Forderungen aus dem Ministerrat. Der österreichische Abgeordnete und STOA-Vorsitzende Paul Rübig (EVP) erläuterte gegenüber ORF.at, warum sichere End-to-End-Verschlüsselung für die EU-Wirtschaft oberste Priorität hat und warum die Förderung von Open-Source-Software gleich an zweiter Stelle kommt. Davor hatte bereits die EU-Agentur für Netzwerksicherheit (ENISA) ganz ähnliche Empfehlungen vorgelegt.

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Lifestyle

Kolumbianerin gewinnt Wahl zur Miss Universe

Die 22-jährige Paulina Vega aus Kolumbien ist die neue Miss Universe: Die Wirtschaftsstudentin setzte sich gestern Abend in Doral bei Miami im US-Bundesstaat Florida gegen 87 Konkurrentinnen aus aller Welt durch und wurde von ihrer Vorgängerin Gabriela Isler aus Venezuela gekrönt.

USA und Ukraine auf Stockerlplätzen

Der zweite Platz ging in die USA, der dritte an die Ukraine. Die 15 Kandidatinnen für das Finale waren bereits am Mittwoch gekürt worden, doch wurden ihre Namen zunächst nicht bekanntgegeben.

In die Endrunde des Wettbewerbs, der vom US-Immobilienmagnaten Donald Trump ausgerichtet wird, kamen neben Vega schließlich die Miss USA, die Miss Jamaika, die Miss Ukraine und die Miss Niederlande.

Trump will in Politik

Trump hatte sich zuletzt wieder einmal selbst als US-Präsidentschaftskandidat ins Gespräch gebracht. „Ich denke sehr ernsthaft darüber nach, für die Präsidentschaft zu kandidieren“, sagte er bei einer Veranstaltung möglicher republikanischer Präsidentschaftsbewerber im US-Staat Iowa.

Leute

Spaßanrufer landet direkt bei britischem Premier

Ein Anrufer, der sich als Geheimdienstchef ausgegeben hat, ist direkt zum britischen Premierminister David Cameron durchgestellt worden - und hat in London Fragen nach der Qualität der Sicherheitsvorkehrungen aufgeworfen.

Mit Camerons Handy verbunden

Der Anrufer habe vorgegeben, er sei der Chef des Geheimdienstes Government Communications Headquarters (GCHQ), Robert Hannigan, sagte eine Sprecherin der britischen Regierung gestern. Er sei bis zu einem offiziellen Mobiltelefon Camerons durchgestellt worden.

Sicherheitsvorkehrungen werden überprüft

Der Premier habe das „kurze“ Telefonat beendet, als sich der Anruf als Scherz entpuppte, sagte die Sprecherin weiter. Dem Anrufer seien keine geheimen Informationen mitgeteilt worden.

Zuvor hatte es einen Spaßanruf beim GCHQ selbst gegeben. Sowohl der Geheimdienst als auch das Büro des Premierministers würden nun ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen.