Inland

Quartiersuche nach Aufnahmestopp in Traiskirchen

Nachdem der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) einen Aufnahmestopp für das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen verhängt hat, will das Innenministerium einen Notfallplan vorlegen. Dieser sieht vor allem die Unterbringung von Asylwerbern in leerstehenden Kasernen vor.

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Caritas-Chef Landau appelliert an Länder

Für den Präsidenten der Caritas Österreich, Michael Landau, ist die Asyldebatte ein „politisches Sommertheater“. Er appellierte im Ö1-Morgenjournal-Gespräch an die Länder, ihre Zusagen zu erfüllen. Bund und Länder sollten Blockaden aufzulösen und das „Pingpongspiel“ auf dem Rücken der Flüchtlinge beenden.

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Kasernenverkäufe bringen Geld fürs Heer

Im Streit über Asylquartiere drängt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) darauf, leerstehende Kasernen zu nutzen. Doch Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) braucht das Geld aus den Verkäufen von Kasernen für das Bundesheer. Drei Liegenschaften stehen derzeit zum Verkauf, etliche wurden schon veräußert.

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Eigentümer könnte für Wiener Hausräumung zahlen müssen

Die Wiener SPÖ hält es für denkbar, dass die Hauseigentümer für die Kosten der umstrittenen polizeilichen Räumung eines im zweiten Bezirk besetzten Hauses, die am Montag durchgeführt wurde, zur Kasse gebeten werden können. Unterdessen dürfen die verbliebenen Mieter wieder ins Haus.

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Hausräumung löst Politdebatte aus

Reichten 2011 für die Räumung eines von 30 Menschen besetzten Hauses in Wien noch 100 Beamte, sind an dem Einsatz gegen die 19 Hausbesetzer der „Pizzeria Anarchia“ am Montag mindestens zehnmal so viele Polizisten beteiligt gewesen. Für Kritiker ist dieses Großaufgebot „unverhältnismäßig“. Die Grünen wollen mit einer parlamentarischen Anfrage nun die tatsächliche Zahl der Polizisten und Räumungskosten klären. Es sei Aufgabe der Polizei, Assistenzleistung zu erbringen, wenn das Gericht das fordert, verteidigt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) den Einsatz - auch wenn sie „mit derartigen Aktionen keine Freude“ habe.

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Unterirdisch: Das versteckte Datencenter der Königswarte

Die Station Königswarte des österreichischen Bundesheers zur Satellitenüberwachung ist weitaus größer dimensioniert, als es bis jetzt den Anschein hatte. Wie aus Luftaufnahmen hervorgeht, die ORF.at zugespielt wurden, befindet sich dort ein unterirdisches Rechenzentrum mit einem Mehrfachen an Grundfläche der beiden Gebäude darüber.

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Scharfe Kritik an niederösterreichischem Multiversum

Kritik am Schwechater Bürgermeister Gerhard Frauenberger (SPÖ) kommt von Niederösterreichs Sportlandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP): Es gebe noch immer keinen Businessplan für das Multiversum, dadurch sei auch der Fortbestand der Werner-Schlager-Akademie gefährdet.

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Ausland

Flüchtlinge vor libyscher Küste ums Leben gekommen

Bei einem Flüchtlingsdrama vor der libyschen Küste sind gestern mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Wie die libysche Marine mitteilte, konnte sie 22 Flüchtlinge retten, die sich an Trümmerteile ihres sinkenden Schiffes geklammert hatten.

Das Schiff kenterte demnach rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis. Die Überlebenden sagten aus, dass sich ursprünglich rund 150 Menschen an Bord des Schiffes befunden hatten. In den Sommermonaten versuchen Tausende von Migranten, mit Schiffen von Libyen aus das Mittelmeer zu überqueren und in Italien zu landen.

Im laufenden Jahr erreichten bereits mehr als 80.000 Flüchtlinge Italien. Immer wieder kommt es zu Unfällen, die Zahl der Ertrinkenden kann nur geschätzt werden.

MH17-Abschuss: „Fluglinien dieser Welt sind sauer“

Nach dem mutmaßlichen Abschuss eines Passagierflugzeugs über dem Osten der Ukraine plant die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) eine grundlegende Untersuchung.

Die Tragödie habe „beunruhigende Sorgen in Hinsicht auf die zivile Luftfahrt von, nach und über Krisengebieten aufgeworfen“, sagte ICAO-Chef Raymond Benjamin, gestern nach einem Krisentreffen am Sitz der ICAO in Montreal. An der Untersuchung sollen Experten von Regierungen und aus der Industrie beteiligt sein.

„Zivile Flugzeuge sind friedlich“

„Die Fluglinien dieser Welt sind sauer“, sagte Tony Tyler, Chef der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA). „Zivile Flugzeuge sind friedlich. Der tragische Abschuss der MH17 war ein Angriff auf die gesamte Lufttransportindustrie.“

Bei der Katastrophe waren vor rund zwei Wochen alle 298 Menschen an Bord des malaysischen Flugzeugs ums Leben gekommen.

Kerry, Lawrow für Feuerpause

Die Außenminister Russlands und der USA haben unterdessen in einem Telefonat gestern ein Ende der Kämpfe an der Absturzstelle der malaysischen Verkehrsmaschine in der Ostukraine gefordert. Die Ukraine ist zu einer Feuerpause bereit, sofern die prorussischen Rebellen sich von der Front zurückziehen. Brüssel und Washington werfen Moskau vor, die Unruhen im Osten der Ukraine anzuheizen und die prorussischen Separatisten zu unterstützen.

Washington reagiert verstimmt auf israelische Kritik an Kerry

Die USA haben verstimmt auf israelische Kritik an den Bemühungen von US-Außenminister John Kerry reagiert, eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt zu vermitteln. Kerry selbst wies seine Kritiker gestern in Washington in die Schranken. „Persönliche Angriffe stören mich nicht“, sagte er. Ihm und US-Präsident Barack Obama gehe es darum, die grundlegenden Probleme des Konfliktes am Verhandlungstisch zu lösen.

Israelische Medien hatten Missfallen darüber bekundet, dass sich der US-Außenminister auch mit Vertretern von Katar sowie der Türkei getroffen und damit angeblich das Gleichgewicht in den Gesprächen zugunsten der Hamas verändert hatte.

„Nicht Art, wie Partner miteinander umgehen“

Die linksliberale Tageszeitung „Haaretz“ kritisierte, dass in dem Entwurf für eine Waffenruhe Israels Sicherheitsbedürfnisse praktisch nicht erwähnt worden seien. Ein Kommentator der „Haaretz“ bezeichnete das Vorgehen Kerrys als fahrlässig.

US-Außenamtssprecherin Jen Psaki hatte zuvor verärgert von einer bewussten Desinformationskampagne aus Israel gesprochen. „Aus unserer Sicht ist das einfach nicht die Art, wie Partner und Verbündete miteinander umgehen“, sagte sie. Psaki betonte, dass ein vertrauliches Ideenpapier aus dem Umfeld Kerrys offenbar an israelische Medien gegangen sei. Es habe sich bei dem Papier nie um einen offiziellen US-Vorschlag gehandelt.

UNO in Gaza überfordert

Unklarheit über Waffenruhe

Drei Wochen nach Beginn der israelischen Militäroperation werden die Kämpfe im Gazastreifen mit immer größerer Härte geführt. Augenzeugen berichteten, die israelischen Bombenangriffe von Wochenbeginn seien die schlimmsten seit Beginn der Militäroffensive gewesen. Rund zehn Prozent der Einwohner des Gazastreifens haben mittlerweile Zuflucht in UNO-Einrichtungen gesucht. Es könnten keine weiteren Flüchtlinge mehr versorgt werden, warnte die UNO: Ihre Teilorganisationen in Gaza seien überfordert.

Mehr dazu in Waffenlager in nicht genutzter UNO-Schule

Sport

Tennis: Spanier verdirbt Melzers Comeback

Jürgen Melzers erster Auftritt nach seiner Zehenoperation hat nur kurz gedauert. Der Niederösterreicher musste sich beim ATP-Turnier gestern in Kitzbühel in der ersten Runde dem Spanier Pablo Andujar glatt in zwei Sätzen geschlagen geben. Dem Sieger des Turniers von Gstaad vergangene Woche genügte dabei in jedem Satz nur ein Break, um den Widerstand des 33-jährigen Österreichers zu brechen. Damit halten beim Heimturnier in Kitzbühel nur noch Dominic Thiem und Andreas Haider-Maurer die rot-weiß-rote Fahne hoch.

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Formel 1: Mercedes rudert bei Stallorder zurück

Die von der Mercedes-Box angeordnete und von Lewis Hamilton verweigerte Anweisung, seinen Teamkollegen Nico Rosberg überholen zu lassen, hat beim Ungarn-GP für ordentlichen Ärger beim deutschen Rennstall gesorgt. Jetzt gibt es ein Umdenken im Team: Hamilton wird nicht bestraft, und eine Stallorder wird es künftig wohl nicht mehr geben. Ab jetzt kämpft jeder für sich. „Das wird intensiv“, kündigte der verärgerte Rosberg an.

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Wirtschaft

Umsatz- und Gewinneinbruch beim Verbund

Die niedrige Wasserführung der Flüsse in Österreich und Bayern sowie die weiter gesunkenen Großhandelspreise für Strom haben beim Verbundkonzern wie erwartet zu einem deutlichen Einbruch beim Umsatz und beim Gewinn geführt.

Der Umsatz sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 15 Prozent auf 1,399 Mrd. Euro, das Konzernergebnis schmolz um 86 Prozent auf 56,6 Mio. Euro zusammen. Das Ergebnis je Aktie betrug nur noch 16 Cent, nach 1,17 Euro im Vorjahreszeitraum.

Operatives Ergebnis dreht ins Plus

Damit fiel der Umsatzeinbruch nicht ganz so deutlich aus wie befürchtet, Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang um 21 Prozent gerechnet. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag mit 354,8 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen. Das operative Ergebnis drehte wie erwartet ins Positive und betrug 196,7 Mio. Euro, nach einem Verlust von 78,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2013.

Für das Gesamtjahr 2014 erwartet der Verbund nun ein EBITDA von rund 690 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von 70 Mio. Euro. Die geplante Ausschüttungsquote für 2014 liegt unverändert bei rund 50 Prozent des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses von rund 150 Mio. Euro.

Pharmakonzern Bayer auf Kurs für Jahresziele

Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat nach einem robusten ersten Halbjahr seine Prognosen bekräftigt. „Angesichts der guten operativen Performance behalten wir den Konzernausblick für 2014 bei“, sagte Konzernchef Marijn Dekkers heute.

Neue Medikamente und Agrochemie

Dabei stützt er sich auf neue Produkte insbesondere im Pharmabereich und ein starkes Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut in Nord- und Lateinamerika.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 0,9 Prozent auf 10,46 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Wechselkursschwankungen sowie Zu- und Verkäufe hätte das Plus 6,3 Prozent betragen. Der Gewinn verbesserte sich deutlich um 13,3 Prozent auf 953 Millionen Euro.

Toyota erzielte Rekordabsatz im Halbjahr

Der weltweit absatzstärkste Autokonzern Toyota hat seine Verkäufe im ersten Halbjahr auf Rekordniveau gesteigert. Das Plus betrug 3,8 Prozent auf 5,097 Millionen Fahrzeuge, wie das Management heute mitteilte.

VW wächst stärker

Der Branchenriese aus Japan spürt aber deutlich den Rivalen VW im Nacken, der ein stärkeres Wachstum im selben Zeitraum erzielte.

Volkswagen kam auf einen Anstieg im Vergleich zur Vorjahresperiode von 5,9 Prozent auf 4,97 Millionen Wagen. Darin nicht berücksichtigt sind die Absatzzahlen der Lkw-Bauer Scania und MAN, die morgen veröffentlicht werden.

Drohender Staatsbankrott: Lostag für Argentinien

Argentiniens Staatschefin Cristina Fernandez de Kirchner hat einen Tag vor dem drohenden technischen Zahlungsausfall ihres Land erneut die volle Bereitschaft erklärt, alle Gläubiger zu bezahlen. Allerdings seien dafür „gerechte, ausgeglichene, legale und nachhaltige“ Bedingungen nötig, betonte sie gestern beim Gipfel des südamerikanischen Wirtschaftsblocks MERCOSUR in Caracas.

Wirtschaftsminister schaltet sich ein

Kurz vor Ablauf der Frist hat sich Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicillof in die Bemühungen um eine Lösung eingeschaltet. Heute traf er überraschend in New York vor dem Büro des zuständigen Schlichters ein. Auf Fragen der anwesenden Journalisten reagierte er nicht.

1,33 Milliarden Dollar plus Zinsen

Im Streit zwischen Argentinien und zwei US-Investmentfonds entscheidet sich heute, ob das Land 13 Jahre nach der Staatspleite von den Ratingagenturen erneut als zahlungsunfähig eingestuft wird.

Am 30. Juli läuft die Frist ab, bis zu der Argentinien laut einem Beschluss des Obersten Gerichtshofs der USA 1,3 Milliarden Dollar (960 Mio. Euro) an die Hedgefonds NML Capital und Aurelius zahlen muss.

Sie hatten sich nicht an einem Schuldenschnitt beteiligt, sondern verlangen den Nennwert der argentinischen Staatsanleihen, die sie nach der Staatspleite billig aufgekauft hatten. Argentinien wirft den Hedgefonds vor, Profit aus der Notlage des Landes geschlagen zu haben: Den Fonds winkte eine immense Rendite von 1.680 Prozent.

Chronik

Ermittlungen nach Razzia im Waldviertel

Nachdem 60 Polizisten am Montag einen Bauernhof in Hollenbach (Niederösterreich) geräumt haben, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Krems. Die Gruppierung wollte eine Anwältin nach ihren eigenen Gesetzen „verurteilen“.

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Arbeiter auf Weide von Stier getötet

Einen Tag nach dem tödlichen Angriff einer Kuhherde auf eine deutsche Wanderin in Tirol, ist ein 43-jähriger Mann heute auf einer Weide in Mooshuben im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag (Steiermark) von einem Stier getötet worden. Der landwirtschaftliche Hilfsarbeiter war mit dem Einfangen ausgebrochener Kühe beschäftigt, als er offenbar von dem Tier angegriffen wurde.

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Österreicher in Kolumbien ums Leben gekommen

Das Außenministerium hat gestern Abend den Tod eines Österreichers in Kolumbien bestätigt. Der Mann sei gestern beim Schwimmen von einem Boot schwer verletzt worden und anschließend im Krankenhaus gestorben, sagte Ministeriumssprecher Martin Weiss gegenüber der APA.

Der kolumbianische Radiosender Bluradio hatte zuvor berichtet, ein 46-jähriger Österreicher sei beim Schwimmen an der kolumbianischen Karibik-Küste von einem Boot überfahren worden und habe dabei tödliche Kopf- und Brustverletzungen erlitten. Laut dem Onlinebericht wird gegen den Fahrer des Bootes ermittelt.

Nach Zeugenangaben soll sich der österreichische Tourist allerdings abseits einer für Badegäste ausgewiesenen Stelle an den Stränden von Rodadero, einem Vorort der Hafenstadt Santa Marta, befunden haben.

24 Tote bei Konzert in westafrikanischem Guinea

Im westafrikanischen Guinea sind gestern Abend bei einem Gedränge mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Gesundheitsdienste an einem Strandabschnitt der Hauptstadt Conakry bei einem Auftritt der beliebten Rap-Band „Instinct Killers“. Es gab Dutzende Verletzte.

Das Präsidialamt sprach von einem „tragischen Drama“ und rief eine einwöchige Staatstrauer aus. Das Gedränge entstand den Angaben zufolge am Strand des Stadtviertels Ratoma im Norden Conakrys am Strandabschnitt Rogbane.

Wasserrohrbruch sorgt für Chaos in Los Angeles

Eine geborstene Hauptwasserleitung hat einen Teil der US-Metropole Los Angeles unter Wasser gesetzt. Die Wasserfontäne schoss über neun Meter hoch aus einem riesigen Loch im Asphalt einer Straße.

In dem betroffnene Viertel liegt auch die University of California (UCLA), der Campus und eine Sportanlage wurden teilweise knöcheltief überschwemmt. Es kam zu einzelnen Stromausfällen. Auch Parkhäuser in der Stadt liefen mit Wasser voll. Die Ursache des Rohrbruchs ist nicht bekannt.

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Science

Letzter europäischer Raumtransporter gestartet

Der letzte europäische Raumtransporter ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Das in Deutschland gebaute Versorgungsschiff startete in der Nacht auf heute an Bord einer Ariane-5-Rakete ins All.

Wenn alles nach Plan läuft, wird es am 12. August am Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometern Höhe über der Erde andocken.

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Lebensmittel, Wasser, Atemluft

Die sechs ISS-Besatzungsmitglieder dürfen sich dann auf frische Lebensmittel und Nachschub an Treibstoff, Wasser und Atemluft freuen. Zudem sind neue Experimente an Bord des unbemannten Automated Transfer Vehicle (ATV) geplant.

Grund für die Einstellung des ATV-Programmes sind vor allem die knappen Kassen in Mitgliedsländern der ESA. Ursprünglich war geplant, eine weitaus größere Zahl an europäischen Transportern zur ISS zu schicken. Künftig wird die ISS vor allem von US-amerikanischen und russischen Transportern versorgt.

Physiker entwickeln „Quanten-Grinsekatze“

Einen literarischen Vergleich ziehen Wiener Quantenphysiker für eine neue Studie: So wie das Grinsen der „Grinsekatze“ im Roman „Alice im Wunderland“ übrigblieb, obwohl sich die Katze selbst in Luft auflöste, so verhalten sich Neutronen in ihrem Experiment. Wobei die Katze für die Teilchen steht und das Grinsen für eine ihrer Eigenschaften.

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IT

Chinesische Onlineattacke auf Kanadas Forschungsrat

Onlineangreifer aus China haben nach einem Bericht des kanadischen Nachrichtensenders CBC die Computer des nationalen Forschungsrats ausgespäht. Das bestätigte Regierungssprecherin Corinne Charette gestern dem Sender.

Die Cyberattacke sei von „einem hoch entwickelten chinesischen Unternehmen mit Regierungsauftrag“ ausgegangen, sagte Charette der Zeitung „Toronto Star“. Die Computer seien inzwischen als Sicherheitsmaßnahme vom Regierungsnetz abgekoppelt worden.

Außenminister John Baird habe die Attacke gestern bei einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Wang Yi in Peking angesprochen.

Twitter-Aktie schießt nach Quartalszahlen in die Höhe

Ein starker Anstieg der Werbeeinnahmen und der Nutzerzahlen hat der Aktie des Kurznachrichtendiensts Twitter gestern zu einem kräftigen Sprung nach oben verholfen.

Das Papier schoss nachbörslich um bis zu 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar in die Höhe. Nach einer rasanten Berg-und-Tal-Fahrt in den vergangenen Monaten ist die Aktie damit wieder doppelt so viel wert wie beim Börsengang im November mit einem Ausgabepreis von 26 Dollar.

Anstieg der Werbeeinnahmen und Nutzerzahlen

Der Kurznachrichtendienst erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von 312 Mio. Dollar (233 Mio. Euro) - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Haupteinnahmequelle ist die Werbung auf mobilen Geräten.

Die Zahl der Nutzer stieg im gleichen Zeitraum um ein Viertel auf 271 Millionen. „Wir sind überzeugt, dass wir Twitter einem noch breiteren Publikum nahebringen können“, sagte Firmenchef Dick Costolo am Unternehmenssitz in San Francisco.

Trotzdem in den roten Zahlen

Der Wermutstropfen: Wegen der aktienbasierten Vergütung der Mitarbeiter rutschte Twitter noch tiefer in die roten Zahlen - und zwar von unter dem Strich 42 auf 145 Mio. Dollar. Ohne diese Aufwendungen hätte es einen Überschuss gegeben, rechnete das Unternehmen vor.

Kultur

US-Star John Legend kommt im Oktober nach Wien

Anfangs hörte man nur seine soulige Stimme auf Hits anderer, heute ist John Legend ein Star für sich. Im Herbst gastiert der US-Grammy-Preisträger und R&B-Sänger erstmals in Österreich: Mit Piano und Streichern präsentiert er am 26. Oktober Hits wie „Ordinary People“ und „All of me“ aus dem aktuellen Album „Love in the Future“ in der Wiener Stadthalle, gaben die Veranstalter bekannt.

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Festspielhighlights - eine Oper in fünf Dimensionen

Jede Saison eine Opernuraufführung - mit diesem Vorhaben hat Alexander Pereira vor nunmehr drei Jahren sein Amt als Intendant der Salzburger Festspiele angetreten. In seiner letzten Saison ist ihm das nun spät gelungen. Marc Dalbavies „Charlotte Salomon“ setzt einer von den Nazis ermordeten Künstlerin ein Monument und schreibt über Autobiografie Geschichte. Erzählt wird in kunstvollen Doppellungen und Überblendungen aber auch eine Geschichte der Kunst und Musik seit dem späten 19. Jahrhundert.

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Lifestyle

Wiener Fahrradtaxler in Parkplatznot

Parkplatzsorgen haben die rund 50 Fahrradtaxis in der Wiener Innenstadt. Im Unterschied zu den Fiakern haben sie nämlich keinen eigenen Standplatz. Wenn sie in der Fußgängerzone stehen, werden sie sogar abgestraft.

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Leute

Sanader gibt Tiroler Orden freiwillig zurück

Der wegen Korruption verurteilte ehemalige kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader gibt den Tiroler Adlerorden zurück und folgt damit einer Aufforderung der Landesregierung. Einen entsprechenden Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ bestätigte der Sprecher von Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

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