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Letzte Meldung

D: Bundesbank zu Sarrazin-Abberufung einig

Die Deutsche Bundesbank will ihr Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin loswerden. Der Vorstand der Deutschen Bundesbank beschloss heute einstimmig, bei Bundespräsident Christian Wulff die Abberufung von Sarrazin als Mitglied des Vorstandes zu beantragen. Sarrazin war wegen seiner diskriminierenden Äußerungen in die Kritik geraten.

Ausland

Spenden von Bettencourt an Sarkozy bestätigt

Der französische Künstler Francois-Marie Banier, langjähriger Günstling der L’Oreal-Milliardärin Liliane Bettencourt, hat Parteispenden der reichsten Frau Frankreichs an den heutigen Staatschef Nicolas Sarkozy bestätigt.

Bettencourt habe ihm erzählt, dass Sarkozy im Wahlkampf 2007 Geld von ihrem Mann und ihr angenommen habe, berichteten die französische Tageszeitung „Le Monde“ und der Internetnachrichtendienst Mediapart heute unter Berufung auf das polizeiliche Vernehmungsprotokoll von Banier von Juli.

Mehrere rechtmäßige Spenden von Bettencourt für das konservative Lager sind bekannt. Darüber hinaus soll die reichste Frau Frankreichs aber auch illegal gespendet haben - ihrer langjährigen Buchhalterin zufolge steckte sie der konservativen Partei UMP etwa für Sarkozys Wahlkampf 150.000 Euro in bar zu.

Roma-Abschiebung: EU erhöht Druck auf Frankreich

Die EU-Kommission verlangt von Frankreich mehr Informationen über die genauen Umstände der Rückführung von Tausenden von Roma nach Bulgarien und Rumänien. Das gehe aus einem Bericht der für Grundrechte zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding hervor, hieß es heute in Kommissionskreisen in Brüssel.

Die Kommission sei derzeit noch nicht in der Lage festzustellen, ob die Rückführung der Roma gegen das geltende EU-Recht verstoße. Weitere Aufschlüsse erhoffe sich die Behörde von einem Treffen mit hohen französischen Beamten morgen in Brüssel.

Redings „vorläufige Analyse“ der Vorgänge in Frankreich wurde bei einer Klausurtagung der Kommission zwar diskutiert, jedoch anschließend nicht veröffentlicht. Zuvor hatten Einwanderungsminister Eric Besson und Europaminister Pierre Lellouche in einem Gespräch mit Reding bekräftigt, der Pariser Umgang mit den Roma stehe im Einklang mit der für alle EU-Bürger geltenden Niederlassungsfreiheit.

Teure Lebensmittel: Zehn Tote bei Unruhen in Mosambik

Bei schweren Unruhen wegen geplanter Preiserhöhungen für Grundnahrungsmittel und Strom sind in Mosambik bis zu zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den Armenvierteln der Hauptstadt Maputo dauerten heute den zweiten Tag in Folge an, wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa berichtete. Demonstranten setzten demnach Reifen in Brand, warfen Steine auf Polizisten und zerstörten Plakate mit dem Abbild von Staatschef Armando Guebuza. Es kam auch zu Plünderungen.

Öffentliches Leben steht still

Die südafrikanische Zeitung „Cape Times“ berichtete, Beamte hätten am Vortag auf Demonstranten geschossen. Unruhen gebe es auch in der Nähe der Provinzstadt Matola, so die Zeitung.

Maputo war wegen der Barrikaden und der bewaffneten Auseinandersetzungen von der Außenwelt abgeschnitten, schrieb Lusa. Das öffentliche Leben sei zum Stillstand gekommen. Praktisch alle Geschäfte seien geschlossen. Auf dem Flughafen, der zwischenzeitlich geschlossen war, war der Betrieb eingeschränkt. Hunderte Geschäftsleute und Touristen aus Südafrika, aber auch aus Portugal und anderen Ländern saßen laut den Berichten in ausgebuchten Hotels in Maputo fest.

Nach Großrazzia: Stadt in Brasilien „führungslos“

Die brasilianische Polizei hat in der 200.000-Einwohner-Stadt Dourados nahezu die komplette Stadtführung festgenommen. Der Grund: massiver Korruptionsverdacht. Neben dem Bürgermeister und dessen Stellvertreter traf es nach Medienberichten von heute auch den Stadtkämmerer, den Chef der Verwaltung, den Präsidenten des Stadtparlamentes sowie acht der zwölf Stadträte.

Insgesamt wurden bei der „Operacao Uragano“ (Operation Orkan) im Bundesstaat Mato Grosso do Sul 28 Personen abgeführt, darunter neben Unternehmern auch die Ehefrau des Bürgermeisters. Die Haftdauer beträgt zunächst fünf Tage, kann aber verlängert werden. Im Haus des Bürgermeisters fanden die Beamten rund 146.000 Reais (etwa 65.000 Euro).

Die Funktionäre und Parlamentarier sollen in ein weit verzweigtes Betrugssystem verwickelt sein, bei dem Ausschreibungen mit Schmiergeldern manipuliert worden sein sollen. Ihnen wird den Medienberichten zufolge die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Inland

FPÖ-Spiel: Immunitätsaufhebung von Kurzmann gefordert

Die Staatsanwaltschaft Graz beantragt die Aufhebung der Immunität des steirischen FPÖ-Spitzenkandidaten Gerhard Kurzmann wegen des umstrittenen Anti-Minarett-Spiels. Unterdessen distanzierte sich auch FPÖ-Bundesparteichef Heinz-Christian Strache.

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Bereits 40 Anmeldungen auf Fußfesseln

In den heimischen Justizanstalten sind die elektronischen Fußfesseln sehr begehrt, die seit 1. September unter bestimmten Voraussetzungen die Untersuchungshaft bzw. bis zu einjährige Freiheitsstrafen ersetzen und damit die an ihren Kapazitäten angelangten Gefängnisse entlasten sollen.

„Österreichweit sind bereits zwischen 40 und 50 Anträge gestellt worden“, berichtete Peter Prechtl, der stellvertretende Leiter der Vollzugsdirektion, heute auf APA-Anfrage.

Die Anträge werden nun mit Hilfe des Vereins Neustart geprüft, der feststellen muss, ob die Kandidaten die Voraussetzungen für den Erhalt der Fußfessel erfüllen: Dazu zählt eine eigene Wohnmöglichkeit, wobei Neustart die jeweilige Wohnung in Augenschein nimmt und auch die Zustimmung allfälliger Mitbewohner - in den meisten Fällen wohl Familienangehörige - zum Hausarrest einholt.

Auch Elsner hofft auf Fußfessel

Bezieher einer Pension müssen keinen Job annehmen, sollten aber einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen, falls dem gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen. Diese Einschränkung könnte beim ehemaligen BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner zum Tragen kommen, der ebenfalls eine Fußfessel möchte.

Keine gemeinsame Linie bei Wiener Grünen

Nach den Querelen bei den Grünen will Klubchefin Maria Vassilakou die Autonomie der lokalen Gruppen in Personalfragen einschränken. Bundesrat Stefan Schennach wird von Johannes Voggenhuber unterstützt, aber von Peter Pilz kritisiert.

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Sport

Tennis: Dementjewa bei US Open zu stark für Bammer

Für Sybille Bammer war gestern in der zweiten Runde der US Open in New York Endstation. Die Oberösterreicherin musste sich bei Temperaturen über 40 Grad der als Nummer zwölf gesetzten Russin Jelena Dementjewa glatt geschlagen geben, wobei Bammer im zweiten Satz eine 4:0-Führung vergab.

Ausgeschieden sind auch die Doppel-Wimbledonsieger Jürgen Melzer/Philipp Petzschner und Lokalmatador Andy Roddick.

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Pferdesport: Erstmals Polo-EM in Österreich

Ab morgen findet im Schlosspark Ebreichsdorf erstmals eine Polo-Europameisterschaft in Österreich statt. Vor allem hier ist der Pferdeballsport, auch „Spiel der Könige“ genannt, immer noch eine ziemlich elitäre und von Adeligen dominierte Sache. Bei nur 40 aktiven Spielern verwundert es nicht, dass das österreichische EM-Team als krasser Außenseiter gilt.

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Wirtschaft

NÖ: Start für internationale Antikorruptionsakademie

Heute Nachmittag ist die „Internationale Antikorruptionsakademie“ mit Sitz in Laxenburg eröffnet worden. Für Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) sei es das Ziel, diese zu einer internationalen Organisation zu machen.

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Swatch reicht Klage gegen UBS-Bank ein

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat die Großbank UBS verklagt. Swatch fordert 30 Millionen Schweizer Franken (rund 23 Millionen Euro) von UBS, nachdem die Firma mit Geldanlagen der Bank in der Finanzkrise große Verluste hinnehmen musste, sagte Swatch-Chef Nick Hayek dem „Tages-Anzeiger“ von heute.

Die Fonds, die zu den Verlusten führten, waren dem Bericht zufolge sogenannte Absolute-Return-Anlagen. Die Banken versprachen den Anlegern, dass die Papiere auch bei Konjunktureinbrüchen eine verhältnismäßig stabile Rendite garantierten. Während der Finanzkrise mussten die Halter der Wertpapiere allerdings trotzdem herbe Verluste hinnehmen.

EZB belässt Leitzins bei 1,0 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihre Politik des billigen Geldes fort. Der Leitzins im Euro-Raum bleibt auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Das entschied der EZB-Rat bei seiner Sitzung heute in Frankfurt. Der wichtigste Zins zur Versorgung der Banken mit Zentralbankgeld verharrt seit Mai 2009 auf diesem Niveau.

Mit einem Zinsschritt nach oben rechnen Volkswirte frühestens 2011. Gegen höhere Zinsen sprechen die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten und die auf absehbare Zeit niedrige Inflation. Unter Ökonomen gilt das zuletzt rasante Wachstum der Konjunktur vor allem in Deutschland als Ausreißer nach oben, allgemein wird in den nächsten Monaten wieder ein moderateres Wachstum erwartet. Höhere Zinsen würden Kredite verteuern und könnten daher Gift für die Erholung der Konjunktur sein.

Höheres Wachstum erwartet

Ihre Wachstumsprognose dürfte die EZB gleichwohl deutlich anheben. Volkswirte erwarten, dass die Notenbank ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2011 von 1,0 auf bis zu 1,5 Prozent erhöhen wird. Die Aussicht für 2011 dürfte hingegen nur leicht über den zuletzt erwarteten 1,2 Prozent liegen.

Chronik

Graz: DNA-Spur überführte junge Vergewaltiger

Die Grazer Polizei hat drei Jugendliche festgenommen, die Anfang Juni eine 22 Jahre alte Frau vergewaltigt haben sollen. Anhand einer DNA-Spur konnten die Ermittler die Burschen im Alter von 16 bis 19 Jahren ausforschen.

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Kärnten: 18-Jährige starb an Überdosis Drogen

Eine junge Klagenfurterin ist an einer Überdosis Drogen gestorben. Die Leiche der 18-Jährigen wurde von ihrem Freund gefunden, sie dürfte schon längere Zeit drogenabhängig gewesen sein. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Wien: Neue Hausbesorger mit neuer Regelung

Die ersten neuen Hausbesorger für Gemeindebauten sind vorgestellt worden. Die Wiener SPÖ hat eine landesweite Regelung geschaffen, nachdem ein Bundesgesetz zur Wiedereinführung der Hausmeister gescheitert war.

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Slowakin fälschlich als Mordopfer abgebildet

Wegen eines falschen Bildes werden einige österreichische Zeitungen geklagt. Eine Slowakin war fälschlich als ermordete Prostituierte abgebildet worden, die Zeitungen hatten das Foto offenbar aus dem Onlinenetzwerk Facebook.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Loveparade: Sauerland verteidigt Verbleiben im Amt

Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) hat erneut einen Rücktritt wegen der Loveparade-Katastrophe abgelehnt. Die Geschehnisse am 21. Juli mit insgesamt 21 Toten seien „zu ernst und zu tragisch, als dass man reine Schuldzuweisungen akzeptieren könnte“, sagte er heute im Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in Deutschland.

Die Aufarbeitung der Katastrophe sei zu komplex, „als dass man es bei schnellen Lösungen belassen könnte“. Deshalb habe er sich entschlossen, trotz eines „fast beispiellosen öffentlichen Drucks mein Amt auszuüben“. Diese Form der Aufklärung sei er auch den Opfern und Hinterbliebenen schuldig.

Sauerland versicherte, bei allen Planungen der Stadt habe immer die Sicherheit der Teilnehmer der Loveparade im Vordergrund gestanden. „Diese Veranstaltung wurde nachhaltig und seriös geplant, nicht in Eile und nicht aus dem Boden gestampft“, sagte er. Bedenken seien im Zuge des Planungsverfahrens ausgeräumt worden. „Wäre das nicht möglich gewesen, hätte die Veranstaltung nicht stattgefunden“, sagte Sauerland.

Wieder Monsterstau in China

Einige Tage nach dem plötzlichen Ende eines Monsterstaus auf einer chinesischen Autobahn ist die mindestens 120 Kilometer lange Schlange zurückgekehrt. Das chinesische Staatsfernsehen brachte Aufnahmen von tausenden Lastwagen, die Stoßstange an Stoßstange auf der Verbindungsachse zwischen Peking und der Inneren Mongolei standen oder nur im Zeitlupentempo vorrückten.

„Man kann sagen, die Straße hat sich in einen gigantischen Parkplatz verwandelt“, kommentierte ein Reporter des Senders CCTV, nach dessen Angaben erneut mindestens 10.000 Lkw blockiert waren. Am späten Nachmittag schien sich die Situation laut CCTV jedoch wieder zu entspannen.

Mehr dazu in iptv.ORF.at

Indonesien: Zweijähriger Kettenraucher schaffte Entzug

Die Bilder von Ardi Rizal, einem kettenrauchenden Zweijährigen aus Indonesien, sind um die Welt gegangen - nun hat der Kleine den Entzug geschafft. Ardi, der einst 40 Zigaretten täglich qualmte, sei nach mehrwöchiger Therapie von seiner Sucht befreit, teilte die Kinderschutzkommission in Jakarta heute mit. „Er hat aufgehört zu rauchen und fragt auch nicht mehr nach Zigaretten“, sagte Kommissionschef Arist Merdeka Sirait. Er müsse fortan aber in einer Umgebung ohne Raucher leben, um nicht rückfällig zu werden.

Ardi hatte im Alter von 18 Monaten mit dem Rauchen begonnen. Im Juni hatten die Behörden das Kind in Obhut genommen, nachdem Videos von dem rauchenden Buben im Internet weltweit für Aufruhr sorgten.

Fast jeder dritte Indonesier raucht, bei den Männern sind es gar 60 Prozent. Auch unter Kindern ist die Sucht weit verbreitet. Nur wenige Menschen wissen um die Gesundheitsgefahren. Ein Grund dafür: Die Tabaklobby in Indonesien ist immens stark.

Medien

Ströbitzer neuer Chefredakteur der ORF-Radios

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat heute Stefan Ströbitzer zum neuen Radio-Chefredakteur bestellt. Der bisherige Infochef von ORF 2 folgt Bettina Roither nach, die seit August 2010 Ö1-Chefin ist.

Für Wrabetz sei mit Ströbitzer als neuem Chefredakteur der „Informationsvorsprung der ORF-Radios gegenüber den Privaten jedenfalls gesichert“. Ströbitzer war bis 2007 Ö3-Info-Chef bevor er in die Fernsehinformation wechselte.

Ströbitzer erklärte, er freue sich auf die Herausforderung und wolle die Stärken der ORF-Radios absichern und weiterentwickeln. Ziel sei es, „gemeinsam mit den Kollegen der Radio-Information die Qualitätsstandards fortschreiben, die unser Publikum gewohnt ist“.

IT

Samsung: Android Tablet als iPad-Alternative

Der südkoreanische Konzern Samsung hat heute auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin seinen Tablet-Rechner Galaxy Tab vorgestellt. Das Android-Gerät wird im Oktober auch auf den österreichischen Markt kommen und soll vor allem Apples iPad Konkurrenz machen.

Mehr dazu in futurezone.ORF.at

Windows Phone 7 ist fertig

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat bekanntgegeben, dass sein neues Mobiltelefon-Betriebssystem Windows Phone 7 offiziell fertiggestellt ist und nun den Systempartnern übergeben wird. Unter anderen stellen die Konzerne HTC, LG und Samsung Smartphones für das neue System her.

Mehr dazu in futurezone.ORF.at

Kultur

Wiener Schauspielhaus stellt Politik in Mittelpunkt

Acht Eigenproduktionen präsentiert das Wiener Schauspielhaus in der neuen Saison ab 1. Oktober. Im Mittelpunkt soll die Frage „Wie hältst Du’ s mit der Politik?“ stehen. Eine zehnteilige Serie wird Bruno Kreisky gewidmet.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Ars Electronica: „Repair“ in der Tabakfabrik

Unter dem Titel „Repair“ beschäftigt sich die Ars Electronica mit der Frage, welche Dinge wir reparieren können und müssen, um unseren Planeten zu retten. Erstmals wird die Tabakfabrik Linz im Rahmen des Festivals bespielt.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Filmfestspiele: Die ersten Stars in Venedig

Gestern Abend haben in Venedig die 67. Internationalen Filmfestspiele begonnen. 24 Filme gehen von 1. bis 11. September um den Hauptpreis, den Goldenen Löwen, ins Rennen, Quentin Tarantino ist Juryvorsitzender. Bei dem Festival sind auch sechs österreichische Produktionen und Koproduktionen vertreten.

Mehr dazu in oe3.ORF.at

Science

Stephen Hawking: Universum braucht keinen Gott

Für die Entstehung des Universums ist nach Ansicht des Astrophysikers Stephen Hawking kein Gott notwendig gewesen. Neue physikalische Theorien zeigten eindeutig, dass unser Universum durchaus spontan und aus sich selbst heraus entstanden sein könnte, schreibt der 68 Jahre alte Brite in seinem neuen Buch.

Mehr dazu in science.ORF.at

Computerspiel gegen Rückenschmerzen

Wiener Informatiker haben ein Computerspiel gegen Rückenschmerzen entwickelt. Die Bewegungen beim Training eines Patienten werden dabei wie bei Computerspielen auf eine Trickfigur am Bildschirm übertragen.

Mehr dazu in science.ORF.at

Anti-Öko-Guru Lomberg wechselt die Seite

Mit seinen provokanten Thesen hatte der dänische Statistiker Björn Lomberg weltweit für Aufsehen gesorgt: Der Klimawandel sei weit nicht so schlimm wie behauptet, das investierte Geld verschwendet. Der von Umweltschützern geächtete Anti-Ökologie-Guru scheint nun jedoch eine komplette Kehrtwende zu machen: Der Klimawandel sei „ohne Zweifel eines der Hauptanliegen dieser Welt“, schreibt Lomborg nun in seinem neuen Buch. Er fordert plötzlich auch mehr Investitionen in die Bekämpfung der globalen Erwärmung.

Mehr dazu in Herausforderung, der man sich „stellen muss“

Lifestyle

Beliebteste Babynamen: Sarah und Lukas

Lukas ist unangefochten an der Spitze der beliebtesten Namen - und das seit 14 Jahren. Bereits zum zweiten Mal nach 2003 erreichte bei den Mädchennamen die Vorjahreszweite Sarah im vergangenen Jahr den ersten Rang.

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D: Jugendliche haben weniger Sex

Deutsche Mädchen und Burschen haben heute weniger Sex als noch für fünf Jahren. Das geht aus der neuen Studie „Jugendsexualität 2010“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Der Anteil 14-jähriger Burschen mit Erfahrungen im Geschlechtsverkehr sank von zehn auf heute vier Prozent. Bei den Mädchen lag der Anteil nur noch bei sieben statt zwölf Prozent. Gleichzeitig verhüten deutsche Jugendliche der Studie zufolge so gut wie nie zuvor.

Migranten: Burschen forsch, Mädchen keusch

Für die Studie wurden rund 3.500 Jugendliche befragt, darunter rund 1.000 mit Migrationshintergrund. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen beiden Gruppen: Burschen aus Migrantenfamilien sind demnach früher und häufiger sexuell aktiv als deutsche Gleichaltrige. Mädchen mit Migrationshintergrund hingegen sind deutlich zurückhaltender und begründen das damit, zu jung zu sein.

Mädchen häufig von sexueller Gewalt gedroht

Erfahrungen mit sexueller Gewalt hat hingegen bereits fast jedes fünfte Mädchen (19 Prozent) mit Migrationshintergrund gemacht. Von den deutschen Mädchen berichteten 13 Prozent von Situationen, in denen sie sich gegen unerwünschte sexuelle Übergriffe zur Wehr setzen mussten.

Leute

Deutsche Band Tokio Hotel ausgeraubt

Die deutsche Band Tokio Hotel ist Opfer von Einbrechern geworden. Unbekannte brachen in der Nacht auf heute in ein Wohnhaus in Seevetal bei Hamburg ein, das von den Musikern genutzt wird, wie die Polizei mitteilte.

„Die Band selbst war zu dem Zeitpunkt des Einbruchs nicht in dem Haus“, erklärte Tokio-Hotel-Produzent und -Manager David Jost. Als die Polizei eintraf, seien die Einbrecher schon verschwunden gewesen. Ob etwas gestohlen wurde, sei noch nicht klar.

Die Täter hatten gegen 23.30 Uhr die Terrassentür des Hauses aufgehebelt und die Räume durchsucht. Die Polizei traf kurz nach der Alarmierung durch die Hausalarmanlage am Tatort ein, wie Jost weiter mitteilte. Doch von den Einbrechern fehlte bereits jede Spur.