Ausland

MH17-Absturz: Vorwürfe gegen deutsche Regierung

Die deutsche Regierung hat laut Medienberichten vor dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine im Juli 2014 klare Gefahrenhinweise für Linienflüge über der umkämpften Ostukraine. Das berichten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Verweis auf vertrauliche Berichte des deutschen Außenministeiriums. Diese Erkenntnisse habe die deutsche Regierung den Angaben zufolge aber nicht als Warnung an deutsche Fluggesellschaften für Überflüge weitergegeben.

In den sogenannten Drahtberichten vom 15. Juli 2014, zwei Tage vor der Katastrophe von Flug MH17, habe das Auswärtige Amt über eine sehr besorgniserregende Lage in der Ostukraine berichtet. Als Grund sei in den als „VS - nur für den Dienstgebrauch“ eingestuften Unterlagen der Abschuss eines ukrainisches Militärflugzeugs vom Typ Antonow An-26 in einer Flughöhe von mehr als 6.000 Metern am Vortag genannt worden.

Der Abschuss eines Flugzeuges auf dieser Höhe sei für Militärexperten ein klares Zeichen, dass auch Ziele in sehr viel größeren Höhen getroffen werden können, was auch eine Gefahr für zivile Passagiermaschinen darstellt. Das deutsche Verkehrsministerium habe auf dpa-Anfrage dennoch geantwortet, dass die deutsche Regierung vor dem MH17-Absturz keine Informationen über eine etwaige Verschärfung der Sicherheitslage für zivile Überflüge gehabt habe.

Kämpfe im Jemen breiten sich aus

Die Kämpfe zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und regierungstreuen sunnitischen Kräften im Jemen haben sich ausgeweitet. Aus Sanaa, Aden und Tais sowie den Provinzen Dalea und Saada wurden heute neue Gefechte gemeldet.

Kampfflugzeuge einer von Saudi-Arabien geführten Allianz bombardierten zudem erneut Huthi-Stellungen in der Hauptstadt Sanaa. Augenzeugen berichteten zudem, wie ausländische Kriegsschiffe Stellungen der Schiiten in Aden beschossen. Dort soll eine Sunniten-Miliz aus dem Süden des Landes erstmals auch Panzer und Katjuscha-Raketen gegen die Huthi eingesetzt haben. Die Kämpfe waren die schwersten, seitdem die saudische Allianz im März in den Bürgerkrieg eingriff.

Jemens Außenminister Rijad Jasin wies die Forderung des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh nach einer Rückkehr zum politischen Dialog zurück. Nach all den von Saleh verursachten Zerstörungen sei dessen Appell inakzeptabel, erklärte der Minister in London. Eine Übereinkunft mit den Huthi werde es nicht geben, solange sie sich nicht aus den von ihnen eroberten Gebieten zurückzögen, sagte Jasin. Ex-Präsident Saleh und die loyal zu ihm stehenden Soldaten unterstützen die aufständische Huthi-Miliz.

Akinci gewinnt Präsidentenwahl in Nordzypern

Der Liberale Mustafa Akinci wird neuer Präsident der international isolierten Türkischen Republik Nordzypern. Der als dialogbereit und gemäßigt geltende Ex-Bürgermeister des türkischen Teils Nikosias gewann heute eine Stichwahl gegen den konservativen Amtsinhaber Dervis Eroglu, wie die Wahlkommission mitteilte.

Der 67-jährige Akinci befürwortet Gespräche mit dem griechisch-zyprischen Süden der Mittelmeerinsel. Als Präsident darf er den Chefunterhändler für die UNO-Verhandlungen über eine Wiedervereinigung bestimmen, die seit Oktober wegen eines Streits um Gasvorkommen ausgesetzt sind. Außenminister Özdil Nami hatte kürzlich gesagt, er erwarte im Mai neue Gespräche mit dem Süden.

Die 1983 proklamierte Türkische Republik Nordzypern wird nur von der Türkei anerkannt. Die Teilung geht auf das Jahr 1974 zurück, als türkische Truppen auf der Insel landeten, um einen befürchteten Anschluss an Griechenland zu verhindern. Zypern gehört seit dem 1. Mai 2004 zur Europäischen Union.

„Positives“ Klima bei Tsipras-Merkel-Telefonat

Im Ringen um eine Lösung für das pleitebedrohte Griechenland haben die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der linke Regierungschef Alexis Tsipras heute miteinander telefoniert. Wie aus Kreisen von Tsipras’ Büro verlautete, sei das Klima „positiv“ gewesen. Tsipras habe auch mit Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem gesprochen.

Die Gespräche Athens mit den Geldgebern sollen morgen fortgesetzt werden. Griechenland kann nur nach einer Einigung auf ein umfangreiches Reformpaket auf bislang blockierte Hilfen von 7,2 Milliarden Euro hoffen. Die Euro-Gruppe will bei ihrem nächsten Treffen am 11. Mai darüber beraten.

Angesichts der dramatisch zugespitzten Finanzlage in Griechenland sind aber Gedankenspiele über einen „Plan B“, der auch einen Euro-Austritt („Grexit“) umfassen könnte, nicht mehr tabu. Die europäischen Minister diskutierten jedoch nicht bei ihrem gestern in der lettischen Hauptstadt beendeten Treffen über Alternativszenarien.

Russische Hacker lasen Obamas Mails

Russische Hacker haben sich einem Bericht der „New York Times“ zufolge Zugang zu E-Mails von US-Präsident Barack Obama verschafft. Laut dem Bericht gelangten die Hacker über die E-Mail-Archive von Mitarbeitern des Weißen Hauses in dessen „nicht klassifiziertes“ Computersystem sowie in das des US-Außenministeriums. Der Angriff habe offenbar mehr Schaden angerichtet, als zunächst zugegeben worden sei, hieß es in der „New York Times“. Besorgniserregend an dem Fall sei vor allem der „russische Aspekt“.

Mehr dazu in „Besorgniserregender als gedacht“

Hunderte Migranten in der Ägäis aufgegriffen

Die griechische Küstenwache hat am Wochenende bis heute Mittag erneut mehr als 850 Migranten aufgegriffen. Allein auf der Insel Lesbos sind nach offiziellen Angaben mehr als 600 Menschen angekommen. Migranten kamen auch auf die Inseln Farmakonisi, Samos, Kos und Chios, teilte die Küstenwache am Sonntag mit.

Die meisten stammten aus Syrien, Somalia und Afghanistan, berichteten örtliche Medien. Durch die Ägäis führen Routen, über die Schlepperbanden Migranten nach Europa bringen. Die Aufnahmelager in Griechenland sind überfüllt.

Ukraine erinnert an Atomkatastrophe von Tschernobyl

In der Ukraine ist heute der Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 29 Jahren gedacht worden. Genau zum Zeitpunkt der Katastrophe um 1.23 Uhr legten Hunderte Menschen Blumen am Denkmal für die Opfer in der Kleinstadt Slawutitsch nahe dem Unglücksort nieder und zündeten Kerzen an.

Poroschenko bittet um Finanzhilfe für neue Schutzhülle

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bat bei einem Besuch an dem Unglücksreaktor um internationale Finanzhilfen für den Fertigbau des neuen Schutzmantels, um die Welt „für immer“ vor der radioaktiven Strahlung aus Tschernobyl zu schützen.

Am 26. April 1986 war ein Reaktor des Atomkraftwerks im Norden der Ukraine explodiert. Mehr als sechs Tage dauerte es, bis die brennende Ruine gelöscht war. Weite Regionen in Europa und in der damaligen Sowjetunion wurden verstrahlt. Es war die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie.

2012 hatte die Ukraine mit dem Bau eines neuen Schutzmantels um den beschädigten Reaktor begonnen. Der nach dem Unglück 1986 zur Eindämmung der radioaktiven Strahlung errichtete Betonsarkophag über dem Reaktor war über die Jahre brüchig geworden. Der Bau der riesigen Stahlkonstruktion, der schätzungsweise mehr als zwei Milliarden Euro kosten wird, sollte eigentlich Ende dieses Jahres beendet sein. Wegen technischer Probleme soll das Projekt nun erst Ende 2017 fertig sein.

Inland

ÖVP gegen sechste Urlaubswoche für alle

Die ÖVP hat sich am Sonntag gegen eine sechste Urlaubswoche ausgesprochen und damit der Forderung von SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder eine Absage erteilt. „Mit solchen Ideen werden wir den Standort Österreich in der derzeitigen schwierigen Lage der Wirtschaft nicht flott bekommen“, sagte ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel in einer Aussendung.

„Gefährdet Wohlstand“

Auch der ÖVP-Wirtschaftsflügel kann einer sechsten Urlaubswoche für alle Arbeitnehmer nichts abgewinnen. Diese „gefährdet Wohlstand und Beschäftigung“, warnt Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner. Für das Team Stronach stellt sich die Frage nach mehr Urlaub ebenfalls nicht.

„Arbeit fairer verteilen“

SPÖ-Klubchef Schieder stellte die Forderung gegenüber dem Wirtschaftsmagazin „Trend“ auf, „um Arbeit fairer zu verteilen“. Man müsse „weg von starren Arbeitszeitmodellen, hin zu mehr Flexibilität“ kommen. Die Leute wollten „freie Tage zwischendurch“, so Schieder.

„Sollte allen zustehen“

Die sechste Urlaubswoche ist laut Schieder „ganz wichtig“. Heute seien kaum noch Menschen so lang bei einem einzelnen Unternehmen, dass diese regulär auf diese sechste Woche kommen - „die sollte allen zustehen“. Zuletzt war der Ruf nach einer sechsten Urlaubswoche vor knapp zwei Jahren aus der Gewerkschaft gekommen.

Flüchtlinge: Grüne wollen Faymann-Erklärung

Nach dem EU-Krisengipfel zur Flüchtlingstragödie im Mittelmeer wünschen sich die Grünen eine EU-Erklärung von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) im Nationalrat. Man sei bereit, gemeinsam mit den anderen Klubs eine Sondersitzung einzuberufen, um eine derartige Erklärung zu ermöglichen, so Klubobfrau Eva Glawischnig heute in einem Schreiben an den Kanzler.

Bei dem Sondergipfel in Brüssel war eine Verdreifachung der Mittel für Grenzschutz- und Seenotrettung beschlossen worden. Auch soll es laut Faymann ein Pilotprojekt für die Flüchtlingsverteilung geben, um Asylwerber gemeinsam mit dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geschützt in die EU zu holen. Eine konkrete Zahl nennt die Gipfelerklärung jedoch nicht. Die Grünen wollen sich diese Informationen nun direkt von Faymann holen.

Fischer: „Flüchtlinge fair in der EU verteilen“

Österreich muss mehr in die Entwicklungszusammenarbeit investieren. Das fordert Bundespräsident Heinz Fischer angesichts des Flüchtlingselends. Österreich und Europa hätten eine riesige Verantwortung, sagte Fischer. Man müsse die Menschen überzeugen, dass das ein moralisches Problem sei. Die Flüchtlinge sollten gerechter in der EU verteilt werden.

Mehr dazu in oe1.ORF.at/

Wirtschaft

Piech muss gehen: Die Entmachtung des VW-Patriarchen

Der von ihm selbst angezettelte Machtkampf hat den 78-jährigen VW-Patriarchen Ferdinand Piech unerwartet hart eingeholt: Samstagabend teilte der „Weltauto“-Konzern mit, dass Piech mit sofortiger Wirkung aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Aus eigenen Stücken ging Piech freilich nicht, vielmehr wurde der von Medien gern zum VW-„Übervater“ stilisierte Piech entmachtet. Mit dem Versuch, seinen Ziehsohn und Vorstandschef Martin Winterkorn kalt abzuservieren, hatte sich der machtbewusste Piech überhoben.

Mehr dazu in Plötzliches, unrühmliches Ende

GB: Superreiche legten kräftig an Vermögen zu

Wer zu den tausend reichsten Menschen in Großbritannien gehören will, muss ein Vermögen von 100 Millionen Pfund - knapp 140 Millionen Euro - vorweisen. Das sind 15 Millionen Pfund mehr als noch vor einem Jahr, wie aus der heute veröffentlichten „Sunday Times“-Liste der Reichen des Vereinigten Königreichs hervorgeht.

Vor zehn Jahren reichten noch 50 Millionen Pfund, um zu dem exklusiven Club zu gehören. Seit 2005 haben die tausend reichsten Menschen ihr Vermögen trotz Finanzkrise verdoppelt und verfügen jetzt über insgesamt 547,1 Milliarden Pfund, 117 Milliardäre sind inzwischen darunter.

Ukrainischstämmiger US-Investor an der Spitze

Das reichste Mensch in Großbritannien ist laut „Sunday Times“ der aus der Ukraine stammende US-Investor Leonard Blavatnik. Sein Vermögen betrage 13,17 Milliarden Pfund, alleine im vergangenen Jahr kamen 3,17 Milliarden dazu. Bei den Stars der Musikbranche liegen weiter Ex-Beatle Paul McCartney und seine Frau Nancy Shevell mit 730 Millionen Pfund vorn, gefolgt von Musical-Komponist Andrew Lloyd-Webber (650 Mio.) und der Rockband U2 (431 Mio.).

Reichster Sportler ist Formel-1-Star Lewis Hamilton, der über 88 Millionen Pfund verfügt, gefolgt von Fußballer Wayne Rooney (72 Mio.). Die „Sunday Times“ zählt etwa Land und Immobilien, Aktien und Unternehmen zum Vermögen, aber keine Bankkonten. Auf der Liste stehen nicht nur Briten, sondern Menschen mit Wohnsitz in Großbritannien. Viele Angaben sind geschätzt und oft nur bedingt vergleichbar, weil etwa Paare, Geschwister oder Bands gemeinsam betrachtet werden.

Sport

Fußball: Meistertitel-Hattrick für Bayern perfekt

Dass Bayern München heuer zum 25. Mal deutscher Meister wird, war schon längere Zeit abzusehen - nun ist es endgültig amtlich. Nach dem 1:0-Heimsieg des Rekordchampions gegen Hertha BSC am Samstag fixierte eine 0:1-Niederlage von Verfolger VfL Wolfsburg bei Borussia Mönchengladbach heute den Jubiläumstitel, den dritten in Serie. Vier Bundesliga-Runden vor Schluss sind die Bayern bei 15 Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Fußball: Kein Treffer im Londoner Prestigeduell

Chelsea hat durch ein torloses Remis im Londoner Derby gegen Arsenal seinen Vorsprung an der Spitze der englischen Premier League verteidigt und steht vor dem Gewinn des Meistertitels. Zehn Punkte Guthaben dürften dem seit nun 13 Spielen ungeschlagenen Team von Trainer Jose Mourinho für die verbleibenden fünf Runden reichen, um den ersten Titel seit 2010 unter Dach und Fach zu bringen.

Einen herben Rückschlag im Kampf um Platz drei und die direkte Qualifikation für die Champions League musste hingegen Rekordmeister Manchester United hinnehmen, der bei Everton sang- und klanglos unterging.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Chronik

Song Contest

Kultur

Science

150 Jahre Ringstraße: Zerrissenheit eines Großprojekts

Am 1. Mai 1865 eröffnete Kaiser Franz Joseph die Wiener Ringstraße. Anstelle der alten Befestigungsanlagen der Stadt sollte nun eine Prachtstraße von Monarchie und Habsburgerreich künden. Die Arbeiten an den Prunkbauten rund um den Boulevard dauerten allerdings noch Jahrzehnte an. Als schließlich auch die letzten von ihnen abgeschlossen waren, lagen Kaiser und Reich bereits in den letzten Zügen. Der Ring blieb Wien aber erhalten und erzählt bis heute von einer zerrissenen Zeit zwischen den Zeiten.

Mehr dazu in Eine Straße als Kind ihrer Zeit

Medien

1915-Gedenken kritisiert: Australischer Journalist gefeuert

Ein australischer Journalist ist nach Kritik am Weltkriegsgedenken in seiner Heimat gefeuert worden. Der TV-Moderator Scott McIntyre bezeichnete auf Twitter die Gedenkfeiern für australische Opfer im Ersten Weltkrieg, den „Anzac-Day“, als „Glorifizierung einer imperialistischen Invasion“. Der öffentliche Sender SBS kündigte McIntyre daraufhin, berichtete der „Syndney Morning Herald“ heute.

In mehreren Tweets hatte der Journalist gestern an „Massenerschießungen und weitverbreitete Vergewaltigungen“ durch australische Soldaten in Ägypten, Palästina und Japan erinnert. Gemeinsame Armeeeinheiten aus Australien und Neuseeland hatten ab 1915 an Kämpfen im Weltkrieg teilgenommen, darunter an der Schlacht von Gallipoli. Die jährlichen Gedenkfeiern sind in Australien ein Feiertag, werden aber immer wieder als militaristisch kritisiert.

„Unangemessen und respektlos“

„Ich wundere mich, ob die wenig belesenen, großteils weißen, nationalistischen Trinker und Glücksspieler heute innehalten und die Gräuel bedenken, unter denen die Menschheit gelitten hat“, schrieb McIntyre an seine mehr als 30.000 Abonnenten. In einer Folgebotschaft bezeichnete er die Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima als die „größten Terrorattacken“ der Geschichte.

Der Kommunikationsminister der konservativen Regierung, Malcolm Turnbull, verurteilte die Äußerungen des Journalisten als „verachtenswürdig“. Der Sender SBS sprach von „unangemessenen und respektlosen“ Bemerkungen, das Arbeitsverhältnis sei wegen Verletzung der Social-Media-Regeln beendet worden.

Religion

Papst weihte 19 Diakone der Diözese Rom zu Priestern

Papst Franziskus hat heute 19 Männer im Petersdom zu Priestern geweiht. Während eines festlichen Gottesdienstes spendete er Diakonen aus Italien, Afrika und Südamerika das Sakrament. Die Feier fand aus Anlass des „Weltgebetstags um geistliche Berufungen“ am vierten Sonntag nach Ostern statt und gehört zu den Amtspflichten des Papstes als Bischof von Rom.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Lifestyle

Leute

Schüsse auf Tourbusse von Rapper Lil Wayne

Auf zwei Tourbusse des US-Rappers Lil Wayne sind in der Nacht auf heute laut Polizeiangaben Schüsse abgegeben worden. Wie eine Polizeisprecherin in Atlanta der Zeitung „Atlanta Journal Constitution“ mitteilte wurde, bei dem Vorfall niemand verletzt.

Unbekannte hätte auf einer Straße im Bezirk Cobb County (US-Bundesstaat Georgia) nach einem Auftritt des Rappers die Schüssen abgegeben, hieß es. Es gab keine Festnahmen.

Erst im März war die Polizei in Florida wegen angeblicher Schüsse zum Haus von Lil Wayne gerufen worden. Es handelte sich aber um einen falschen Alarm, wie die Polizei von Miami Beach später mitteilte. Die Behörde sprach von „Swatting“. Dabei alarmieren anonyme Anrufer die Polizei wegen angeblicher Vorfälle an Promiadressen.