Letzte Meldung

Mehrere Busse mit Flüchtlingen in Nickelsdorf eingetroffen

Nach der Einreise-Erlaubnis für Flüchtlinge aus Ungarn sind heute Früh bisher insgesamt 7 Busse mit Asylbewerbern an der Grenzstation Hegyeshalom/Nickelsdorf angekommen.

Die Fahrzeuge waren von der ungarischen Polizei eskortiert worden. Knapp vor der Grenze stiegen Dutzende Flüchtlinge aus. Sie wurden bei einer Tankstelle vom ungarischen Roten Kreuz mit Wasser und anderen Hilfsgütern versorgt.

Laut Polizei werden noch rund 50 bis 60 Busse erwartet. Die ankommenden Flüchtlinge sollen dann entweder zum Bahnhof Nickelsdorf oder zur Nova Rock Halle dirigiert werden.

Ausland

Portugals Ex-Premier aus U-Haft entlassen

Portugals früherer Ministerpräsident Jose Socrates ist mehr als neun Monate nach seiner Festnahme aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der 57-jährige Sozialist durfte gestern aufgrund der Entscheidung eines Gerichts in Lissabon nach Hause zurückkehren. Das Gericht stellte den unter Korruptionsverdacht stehenden Politiker allerdings unter Hausarrest.

Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung?

Socrates war Ende November 2014 als der erste ehemalige Regierungschef in der Geschichte Portugals festgenommen worden. Ihm wurden Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Der frühere Ministerpräsident wies die Vorwürfe stets zurück.

Er hatte schon vor mehreren Monaten anstelle der Untersuchungshaft unter Hausarrest gestellt werden sollen. Socrates lehnte dies jedoch ab, weil er eine elektronische Fußfessel hätte tragen müssen. Diese Auflage machte das Gericht nun nicht mehr.

Zwischen 2005 bis 2011 Regierungschef

Socrates hatte Portugal von 2005 bis 2011 regiert. Er hatte die Sozialisten 2005 zur absoluten Mehrheit und zum besten Wahlergebnis der Geschichte geführt. Nach einem knappen Wahlsieg im Jahr 2009 trat er im März 2011 vor dem Hintergrund der schlimmsten Wirtschaftskrise in der Geschichte Portugals zurück.

Umfrage sieht Konservative vor SYRIZA

Gut zwei Wochen vor der Wahl in Griechenland verfestigt sich offenbar der Trend zugunsten der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND). In einer gestern veröffentlichten Erhebung des Instituts Metron verweist die ND mit 24 Prozent die linke SYRIZA-Partei des zurückgetreten Regierungschefs Alexis Tsipras auf Platz zwei. SYRIZA liegt bei 23,4 Prozent.

Mehr als elf Prozent der Wähler seien noch unentschlossen. Am Mittwoch war SYRIZA erstmals seit Ankündigung der Abstimmung hinter die Konservativen zurückgefallen. Deren Parteichef Evangelos Meimarakis ist der jüngsten Befragung zufolge bei den Wählern auch beliebter als sein Rivale. Tsipras’ Plan, gestärkt aus dem Votum am 20. September hervorzugehen, gerät damit ins Wanken.

Kuba will abtrünnige Ärzte zurückholen

Kubanische Ärzte, die sich auf Auslandseinsätzen abgesetzt haben, können ohne Strafe zurückkehren und ihre alten Positionen wieder einnehmen. Die abtrünnigen Mediziner bekämen „einen garantierten Arbeitsplatz“ mit den gleichen Bedingungen, die sie vorher hatten, teilte das Gesundheitsministerium gestern mit. Die Regierung in Havanna will mit dem neuen Gesetz ein Ausbluten des Gesundheitssystems stoppen.

Haupteinnahmequelle für Kuba

Rund 25.000 Ärzte und ebenso viele Pfleger dienen derzeit in Auslandseinsätzen in 68 Ländern. Für die Leistungen erhält Kuba jährlich rund zehn Milliarden Dollar (neun Mrd. Euro), vor allem aus Brasilien und Venezuela. Die Auslandseinsätze seiner Ärzte sind für Kuba eine der Haupteinnahmequellen für Devisen.

Seit den 60er Jahren galten für Ärzte erhebliche Reisebeschränkungen. Diese werden derzeit gelockert, was zusätzlich zur Abwanderung vieler dringend benötigter Fachkräfte führen könnte. Früher war es „Deserteuren“ oder Auswanderern oft für zehn Jahre oder sogar lebenslang verboten, nach Kuba zurückzukehren.

Obama betont enge Beziehungen zu Saudi-Arabien

US-Präsident Barack Obama und der saudi-arabische König Salman haben gestern bei einem Treffen im Weißen Haus die engen Beziehungen zwischen beiden Ländern betont.

Obama sprach von einer „langjährigen Freundschaft“ zwischen Saudi-Arabien und den USA. Salman nannte seinen Antrittsbesuch in Washington „ein Symbol der tiefen und starken Beziehungen, die wir mit den Vereinigten Staaten haben“. Bei den Gesprächen sollte es unter anderem um die Konflikte in Syrien und im Jemen gehen.

Ungeachtet der freundlichen Worte war das Verhältnis der beiden Länder zuletzt belastet, insbesondere durch die US-Atomdiplomatie gegenüber dem Iran.

Riad ringt mit Teheran um die Vorherrschaft am Golf und sieht das internationale Abkommen über das iranische Atomprogramm kritisch. Der seit Jänner amtierende Salman war bereits im Mai in Washington erwartet worden, dieser Besuch wurde von saudi-arabischer Seite aber kurzfristig abgesagt.

Amnesty verurteilt Schlägerangriff auf Flüchtlinge auf Kos

Auf der griechischen Ägäis-Insel Kos sind Flüchtlinge gestern nach Angaben von Amnesty International mit Schlagstöcken angegriffen worden. Wie die Menschenrechtsorganisation mitteilte, schrien die bis zu 25 Angreifer die Flüchtlinge an, sie sollten „in ihre Länder zurückkehren“. Die Polizei habe Tränengas eingesetzt, um die Menge auseinanderzutreiben.

Die örtliche Polizei bestritt den Einsatz von Tränengas. Allerdings sei sie zuvor mit Pfefferspray gegen eine Menge von etwa tausend Menschen vorgegangen. Diese hätten sich nach einer Prügelei zwischen syrischen und irakischen Flüchtlingen vor dem Polizeirevier versammelt.

Amnesty rief die Behörden auf, umgehend dafür zu sorgen, dem „andauernden Leid Tausender Flüchtlinge, darunter zahlreiche Kinder, ein Ende zu setzen“. Die Flüchtlinge lebten bei sengender Hitze unter „unmenschlichen Bedingungen“. Die meisten Flüchtlinge wollen nicht im krisengeschüttelten Griechenland bleiben, sondern weiter in andere europäische Länder reisen, wo sie auf bessere Lebenschancen hoffen.

Unruhen vor hochrangigem EU-Besuch

Auf den griechischen Inseln Lesbos und Kos, wo Tausende Flüchtlinge auf ihre Weiterreise warten, kam es gestern vor dem Besuch von Vizepräsident Frans Timmermans und Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos zu Unruhen. Rund tausend Menschen aus Afghanistan wollten auf die Fähre nach Piräus gelangen und wurden von der Polizei mit Blendgranaten zurückgedrängt.

Die Situation für Flüchtlinge auf den Inseln gilt als menschenunwürdig: Es gibt weitaus zu wenige Schlafstätten, auch bei der Versorgung hapert es. Timmermans und Avramopoulos machten sich selbst ein Bild der Lage.

Mehr dazu in Fähre zum Festland als Ziel

Inland

Asyl: 83 Bürgermeister „vernetzten“ sich in Alpbach

83 Bürgermeister sind gestern der Einladung des Europäischen Forums Alpbach zu einem „Vernetzungstreffen“ wegen der Flüchtlingsunterbringung in das Tiroler Bergdorf gefolgt. Unter dem Titel „Wege aus der Asylquartierkrise“ tauschten sie sich dabei auch mit Flüchtlingskoordinator Christian Konrad aus. Dieser wollte sich vorerst noch nicht öffentlich näher zu seiner Arbeit äußern.

Er werde zum geeigneten Zeitpunkt öffentlich Stellung nehmen, meinte der Ex-Raiffeisen-Generalanwalt vor Journalisten. Bei seinem Eintreffen hatte Konrad gemeint, er sei nach Alpbach gekommen, um die Bürgermeister zu überzeugen, dass es notwendig sei, in schwierigen Situationen „menschlich solidarisch“ zu sein.

Arbeitskreis „Lernen von Traiskirchen“

Im Turnsaal der Hauptschule Alpbach war Konrad in angeregten Gesprächen mit den Ortschefs zu sehen. Die Teilnehmer bildeten zunächst verschiedene Gruppen bzw. Arbeitskreise, in denen Experten, etwa von Diakonie und Caritas, Auskunft gaben. Die einzelnen Gruppen befassten sich etwa mit der „Einbindung der Zivilgesellschaft“, den „Privatunterkünften für Flüchtlinge“, der „Lage in den Herkunftsländern“ oder mit „Psychosozialen Fragen“.

Über einem Arbeitskreis prangte ein Zettel mit der Aufschrift „Lernen von Traiskirchen“, in dem der Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) das Wort führte. Im zweiten Teil des Konferenznachmittags berichteten 15 Bürgermeister über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen in ihren Gemeinden.

Wirtschaft

Piloten verärgert über Lufthansa-Pläne

Mitten im heftigen Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft hat die deutsche Fluglinie angekündigt, ihre Pilotenausbildung komplett umzukrempeln. Absolventen sollen künftig für die neue Billigtochter der Lufthansa, Eurowings mit Sitz in Wien, ohne Kollektivvertrag fliegen.

Die Pilotengewerkschaft befürchtet eine schärfere interne Konkurrenz und warnt vor Risiken. Weil die Lufthansa nicht von ihrer Billigstrategie abweichen will, drohten die Piloten zum wiederholten Mal mit Streik. Man wolle das Geschäft nicht den englischen Konkurrenten überlassen, konterte Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr.

Mehr dazu in Eurowings „notwendig“ für Lufthansa

Sport

EM-Qualifikation: ÖFB-Rezept gegen Mauertaktik

Das ÖFB-Team kann heute (20.45 Uhr, live in ORF eins) im mit 48.500 Fans ausverkauften Ernst-Happel-Stadion den vielleicht schon entscheidenden Schritt zur EM 2016 in Frankreich machen. Gegen extrem defensiv erwartete Moldawier stellt sich die Koller-Elf jetzt schon auf ein Geduldsspiel ein. „Wir müssen sie laufen lassen, damit sie nicht stehen bleiben und sich einigeln können“, lautet das Erfolgsrezept, das Julian Baumgartlinger verriet. Mit Konzentration und Effizienz will man dann in den entscheidenden Situationen eiskalt zuschlagen.

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Tennis: Thiem bündelt bei US Open Kräfte

Nach dem Erfolg gegen Denis Istomin und dem Einzug in die dritte Runde der US Open ist Dominic Thiem ein Stein vom Herzen gefallen. Das Pflichtprogramm absolvierte der 22-Jährige mit Bravour, die Kür soll gegen Kevin Anderson folgen. Doch es bedarf eines Kraftakts, um die Aufschlagkanone aus Südafrika zu entschärfen und wie im Vorjahr das Achtelfinale zu erreichen. „Ich muss einfach auf meine Chance warten“, sagte Thiem, der in den zwei bisherigen Duellen gegen Anderson aber noch keinen Satzgewinn verbuchen konnte.

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Formel 1: Hamilton strotzt vor Selbstvertrauen

Lewis Hamilton geht als WM-Leader in den morgigen Grand Prix von Italien in Monza (14.00 Uhr, live in ORF eins). Mit 28 Punkten Vorsprung hat der Weltmeister einen beruhigenden Polster auf seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg. Doch Hamilton sieht das nicht als Ruhekissen. Mit einem neuen Adlertattoo will sich der Brite als „geborener Anführer“ präsentieren. Und Adler könnten ungeduldig mit jenen werden, die nicht mithalten können, so Hamiltons Kampfansage an die Konkurrenz.

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Chronik

Polizei entdeckte größte Cannabisplantage Spaniens

Die spanische Polizei hat eine der wohl größten Cannabisplantagen in Europa entdeckt. Drogenfahnder stießen in der Gegend von Albacete im Südosten Spaniens auf eine Anpflanzung, die sich über drei Hektar erstreckte. Dort seien 75.000 Cannabispflanzen mit einem Gewicht von insgesamt fünf Tonnen sichergestellt worden, teilte die Polizei gestern mit.

Das sei die größte Menge, die jemals in Spanien von den Sicherheitskräften entdeckt worden sei. Möglicherweise sei die Cannabis-Plantage die größte in Europa gewesen, berichtete die Zeitung „El Pais“ unter Berufung auf Polizeikreise.

Sechs Verdächtige wurden festgenommen. Der Chef soll nach Informationen des Blattes ein Strafgefangener gewesen sein, der seine Hafturlaube zum Aufbau der Plantage nutzte. Um keinen Verdacht zu erwecken, sei eine Cannabis-Sorte mit kleinen Pflanzen angebaut worden. Die Pflanzen wuchsen unter Olivenbäumen.

Elfjähriger erschießt 16-jährigen Einbrecher in USA

Ein elfjähriger Bub hat einen 16 Jahre alten Einbrecher in den USA erschossen. Der Jugendliche hatte nach Angaben der Polizei versucht, in das Haus, in dem sich der Bub befand, einzubrechen, wie die Zeitung „St. Louis Post-Dispatch“ gestern berichtete. Der Schütze war allein mit seiner vier Jahre alten Schwester zu Hause.

Nur wenige Stunden vorher hatten Einbrecher mindestens zweimal versucht, sich Zugang zu dem Haus zu verschaffen. Bei dem versuchten Einbruch am Donnerstag soll noch ein mutmaßlicher Mittäter anwesend gewesen sein, der gestern vorläufig festgenommen wurde.

Entgegen Aussagen der Polizei berichteten Nachbarn, der Elfjährige sei der Angreifer gewesen und habe das Opfer außerhalb des Hauses erschossen. Die Mutter der beiden hatte die Waffe nach vergangenen Einbruchsversuchen zum Selbstschutz gekauft.

Deutschland: Massenvergiftung gibt Rätsel auf

Bei einer Massenvergiftung mit Drogen sind im niedersächsischen Handeloh mehr als 30 Menschen verletzt worden. Die Erwachsenen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren litten unter Wahnvorstellungen, Krämpfen, Schmerzen, Luftnot und auch Herzrasen, wie Matthias Köhlbrandt von der Kreisfeuerwehr Harburg gestern sagte.

Nach dem Alarm gegen 14.25 Uhr waren die Rettungskräfte zu einem Großeinsatz ausgerückt. In dem örtlichen Tagungszentrum hätten die Helfer die Vergifteten torkelnd und kaum ansprechbar angetroffen, sagte Kreissprecher Johannes Freudewald. „Es sind aber keine lebensbedrohlichen Erkrankungen.“

Als Ursache wurde nach ersten Erkenntnissen eine Vergiftung mit Amphetaminen festgestellt, wie der Kreissprecher sagte. Die synthetisch hergestellten Aufputschmittel haben eine euphorisierende Wirkung.

Ob die Teilnehmer die Drogen selbst eingenommen hatten oder ob sie ihnen eingeflößt worden waren, ist Gegenstand von Ermittlungen.

Unwetter in Teilen Italiens - Schnee in Südtirol

Heftige Unwetter haben gestern in Teilen Italiens Straßen unter Wasser gesetzt und Schäden angerichtet. Auf dem Flughafen Fiumicino in Rom kam es zu Verspätungen, ein Flug aus London etwa musste nach Pisa umgeleitet werden, wie die Nachrichtenagentur ANSA meldete. Außerdem warf der Gewittersturm Bäume um. Eine Frau wurde in Rom in ihrem Auto von einem herabstürzenden Baum verletzt.

Heftig betroffen war auch Ancona an der Adria-Küste. Dort wurden Geschäfte, Keller und Unterführungen überflutet. Der Sturm deckte Dächer ab und entwurzelte Bäume. Auf Sardinien wurde eine Zugsverbindung von umgestürzten Bäumen unterbrochen. An einem Strand bei Arbus an der Westküste der Insel flogen Liegen, Tischchen und Sonnenschirme durch die Luft.

Das Unwetter in Italien kam überraschend, nach einem heißen Sommer mit Durchschnittstemperaturen von 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel im August. Während die Hitze im Süden des Landes andauerte, fiel in Südtirol im äußersten Norden bereits Schnee. Die Schneefallgrenze sank auf 1.800 Meter.

Religion

Wie islamische Vereine Flüchtlingen helfen

Konfessionelle Vereine und Religionsgemeinschaften stehen in Sachen Flüchtlingsbetreuung in vorderster Linie. Auch mehrere muslimische Verbände und Gruppen engagieren sich für Flüchtlinge in Österreich. Von einer „sehr, sehr großen Bereitschaft, sich zu engagieren“, spricht die Pressesprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Carla Amina Baghajati, im Gespräch mit religion.ORF.at.

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Kultur

Dichter Rainer Kirsch gestorben

Der Lyriker Rainer Kirsch, ein Vertreter der „Sächsischen Dichterschule“, ist mit 81 Jahren gestorben. Der Autor sei gestern in seiner Wohnung in Berlin friedlich eingeschlafen, teilte der Eulenspiegel Verlag unter Verweis auf die Witwe mit.

Kirsch, 1934 im sächsischen Döbeln geboren, hatte trotz heftiger Schwierigkeiten mit der SED bis zuletzt in der DDR gelebt. 1961 brachte er in der Anthologie „Bekanntschaft mit uns selbst“ erste Gedichte heraus, später folgten auch gemeinsame Arbeiten mit der Lyrikerin Sarah Kirsch (1935-2013). Mit ihr war er acht Jahre verheiratet. Der Eulenspiegel Verlag widmete ihm eine mehrbändige Werkausgabe.

IT

Website von Europol mehrere Stunden offline

Die Website der EU-Polizeibehörde Europol in Den Haag ist gestern etwa sieben Stunden lang nicht erreichbar gewesen. Eine Sprecherin der Behörde sagte am Abend, man wisse nicht, ob es sich um einen technischen Defekt oder um einen Hackerangriff handle.

Das private Unternehmen, das die Website betreue, untersuche die Angelegenheit. Dabei werde es von Europol-Spezialisten unterstützt. Die Website war den Angaben der Sprecherin zufolge etwa zwischen 12.00 und 19.15 Uhr nicht erreichbar.

Europol ist eine Koordinationsstelle für die Polizeibehörden in den 28 EU-Staaten sowie anderen Ländern, die sich angeschlossen haben. Im Hauptquartier in Den Haag arbeiten 900 Angestellte sowie fast 200 Verbindungsbeamte aus den Mitgliedsstaaten. Europol unterstützt die nationalen Behörden vor allem bei der Bekämpfung von Drogenhandel, Menschenhandel, Terrorismus, Geldwäsche und Schlepperbanden.

Die „stillen“ Datensauger auf dem Handy

Die aufmerksame Nutzung von Daten auf dem Handy oder Tablet ist nicht nur im Urlaub immer öfter Thema. Viele Apps erzeugen bei der Nutzung stetig steigenden Datentraffic, der das monatliche Datenvolumen immer schneller schmelzen lässt.

Oft sind Bilder, vor allem aber Videos, für den hohen mobilen Datenverbrauch verantwortlich. Mit den passenden Einstellungen lässt sich meist verhindern, dass am Ende der Daten noch zu viel Monat übrig ist. Doch nicht immer ist genau erkennbar, woher ein bestimmter Datentraffic eigentlich wirklich stammt.

Mehr dazu in Datenverbrauch steigt stetig

Leute

Schwedens Kronprinzessin Victoria ist schwanger

Die schwedische Kronprinzessin Victoria ist schwanger. Das Kind wird für März erwartet, wie die Pressesprecherin des schwedischen Königshauses, Margareta Thorgren, gestern bestätigte. „Es geht ihr gut und sie ist sehr glücklich.“

Die 38-Jährige leide nicht unter Übelkeit oder anderen Beschwerden. Deshalb sei auch nicht geplant, irgendwelche Termine abzusagen. Victoria und Prinz Daniel haben bereits ein Kind: die dreijährige Estelle.