Ausland

Erstmals seit Waffenruhe Angriff auf Israel von Gaza aus

Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Hamas-Bewegung vor drei Wochen ist Israel nach Armeeangaben aus dem Gazastreifen angegriffen worden. Eine vom Gazastreifen abgefeuerte Mörsergranate sei in Südisrael eingeschlagen, teilte ein Armeevertreter heute über Twitter mit. Die Hamas wies jede Beteiligung an dem Angriff zurück.

Israel hatte Anfang Juli eine großangelegte Militäroffensive gestartet, um dauerhaft den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu unterbinden. Bei dem Einsatz wurden zahlreiche Munitionslager, Abschussrampen und Stellungen der Hamas und der Organisation Islamischer Dschihad zerstört, aber auch Hunderte unbeteiligte Zivilisten getötet.

Insgesamt wurden in dem Konflikt mehr als 2.140 Palästinenser getötet, auf israelischer Seite starben 67 Soldaten und sechs Zivilisten. Nach wochenlangen Verhandlungen kam am 26. August unter ägyptischer Vermittlung schließlich ein unbegrenzter Waffenstillstand zustande.

Ukraine und EU schließen Assoziierungsabkommen

In einem historischen Schritt hat das ukrainische Parlament das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union angenommen sowie ein Gesetz zur Stärkung der Autonomie der abtrünnigen Regionen im Osten verabschiedet.

Praktisch gleichzeitig stimmte heute auch das EU-Parlament für das Abkommen, das im Zentrum des Streits mit Russland steht. Moskau kündigte an, seine Militärpräsenz auf der annektierten ukrainischen Krim-Halbinsel zu verstärken.

Abkommen als Mitauslöser von Ukraine-Krise

Eigentlich hatte das Abkommen bereits Ende 2013 unterzeichnet werden sollen, doch stoppte der damalige ukrainische Staatschef Viktor Janukowitsch den Prozess und wandte sich stattdessen Russland zu.

Die Entscheidung löste heftige Proteste in Kiew aus, die im Februar zum Sturz Janukowitschs führten. Dieser wiederum führte zur Annexion der Krim durch Moskau und zum Aufstand prorussischer Separatisten im Osten des Landes.

Zunächst nur politischer Teil

Russland sieht das Assoziierungsabkommen extrem kritisch. Um den Bedenken Moskaus zu begegnen, wurde am Freitag zwischen der EU, der Ukraine und Russland vereinbart, zunächst nur den politischen Teil umzusetzen.

Das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und der EU wurde auf Ende 2015 verschoben. Das stieß in der Ukraine auf scharfe Kritik und brachte dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gar den Vorwurf des Verrats ein.

Sonderstatus für Regionen in Ostukraine

Das ukrainische Parlament nahm heute neben dem Assoziierungsabkommen auch ein Gesetz für mehr Autonomie der abtrünnigen Regionen im Osten der Ukraine an sowie ein Amnestiegesetz für Kämpfer beider Seiten.

Das Autonomiegesetz sieht für den 7. Dezember Kommunalwahlen in Teilen der umkämpften Regionen Donezk und Lugansk vor. Zudem garantiert es den Gebrauch des Russischen in allen staatlichen Institutionen.

Gratulation aus USA

Die USA haben der Ukraine zum Partnerschaftsabkommen mit der EU gratuliert und dessen Ratifizierung als historischen Schritt bezeichnet. Die Kiewer Regierung sei damit dem Willen der Ukrainer gefolgt, teilte das Außenministerium in Washington heute mit. Zugleich lobten die USA das Gesetz über den Sonderstatus für die Separatisten in der Ostukraine.

Die neu beschlossenen Selbstverwaltungsrechte seien ein weiteres Zeichen dafür, dass Kiew den seit Monaten andauernden Konflikt friedlich beilegen wolle. Poroschenko wird am Donnerstag in Washington erwartet, wo er im Kongress eine Rede halten und anschließend mit US-Präsident Barack Obama zusammentreffen soll.

Italienische Regierung gibt Zahlung von Lösegeld zu

Der italienische Vize-Außenminister Lapo Pistelli hat implizit eingestanden, dass Italien in einigen Fällen für die Freilassung entführter Bürger Lösegeld gezahlt hat. Das Vorgehen variiere von Fall zu Fall, sagte Pistelli heute im italienischen Rundfunk.

In der „Mehrheit der Fälle“, bei denen die Freilassung der Geiseln erreicht wurde, sei kein Geld geflossen. Die Regierung habe bisher nie militärisch eingegriffen, doch bedeute dies auch nicht, dass sie stets Geld gezahlt habe. Das Prinzip, grundsätzlich kein Lösegeld zu zahlen, nannte Pistelli „ein wenig mechanisch“.

Die englischsprachige Presse wirft Italien immer wieder vor, für die Freilassung entführter Bürger Lösegeld zu zahlen. Washington lehnt dies strikt ab, um die Entführer nicht zu weiteren Geiselnahmen zu ermutigen. Derzeit befinden sich weltweit sechs Italiener in Geiselhaft: drei in Syrien, zwei in Libyen und einer in Pakistan.

Frankreichs Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

Frankreichs Parlament hat der neuen Regierung von Ministerpräsident Manuel Valls das Vertrauen ausgesprochen. Das ergab eine Auszählung der heute Abend abgegebenen Stimmen. Valls hatte die Vertrauensfrage gestellt, nachdem er kürzlich mehrere Minister ausgetauscht hatte, die seinen Reformkurs kritisiert hatten.

269 Abgeordnete sprachen Valls das Vertrauen aus, 244 stimmten nicht. Die Gruppe der Sozialisten verfügt aktuell über 289 Sitze in der französischen Nationalversammlung. Unter den 53 Abgeordneten, die sich enthielten, waren 31 der Regierungsfraktion, die Valls auf diese Weise die Gefolgschaft versagten. Ohne den Abstimmungserfolg hätte Valls den Rücktritt der Regierung bei Präsident Francois Hollande einreichen müssen.

Mehrere Parteirebellen hatten angekündigt, sich bei der Abstimmung zu enthalten. Ihre Kritik richtet sich unter anderem gegen geplante Änderungen auf dem Arbeitsmarkt. Aber auch Einschnitte beim Gesundheits- und Sozialwesen werden befürchtet.

Syrische Rebellen greifen Zentrum von Damaskus an

Syrische Regimegegner nehmen verstärkt das Zentrum der Hauptstadt Damaskus ins Visier. Anrainer und die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichteten heute, in mehreren Vierteln seien Granaten eingeschlagen.

Dabei wurden laut SANA mindestens neun Menschen verletzt. Getroffen wurde etwa der christliche Stadtteil Bab Tuma sowie das Viertel al-Malki, wo auch ein Präsidentenpalast liegt.

Armee: Angriff über Abwasserkanal

Bereits am Vortag waren bei Kämpfen zwischen Armee und Rebellen im Zentrum von Damaskus mindestens elf Aufständische ums Leben gekommen. Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben die Männer in dem Stadtviertel al-Sahira al-Kadima.

Ein Sprecher der syrischen Armee sagte der staatlichen Nachrichtenagentur SANA, eine „terroristische Gruppe“ habe das Gebiet über einen Abwasserkanal erreicht. Die Armee habe alle Angreifer töten können.

Bisher kaum Kämpfe in Stadtzentrum

Das Zentrum von Damaskus ist seit Ausbruch des Bürgerkriegs vor mehr als drei Jahren bisher größtenteils von Kämpfen verschont geblieben. Rebellen hatten aber jüngst angekündigt, Viertel der Hauptstadt zu beschießen. Sie reagierten damit auf heftige Angriffe der syrischen Luftwaffe auf Gebiete unter Kontrolle von Aufständischen am Stadtrand von Damaskus.

Ebola: USA wollen 3.000 Soldaten nach Afrika schicken

Die USA wollen rund 3.000 Soldaten zum Kampf gegen Ebola nach Westafrika entsenden. Das ist Teil eines Notfallplans zur Eindämmung der tödlichen Seuche, den US-Präsident Barack Obama heute vorstellen will.

Die Soldaten sollen beim raschen Aufbau von 17 Behandlungszentren helfen. Parallel dazu sollen lokale Pflegekräfte im Umgang mit Ebola geschult werden. Die Kommandozentrale des US-Hilfseinsatzes soll in Liberias Hauptstadt Monrovia eingerichtet werden.

Mehr dazu in 17 Behandlungszentren

Inland

Grünen-Kritik an Extremistengesetzen

Die Idee, österreichischen Dschihadisten die (Doppel-)Staatsbürgerschaft abzuerkennen, stößt beim grünen Sicherheitssprecher Peter Pilz auf Kritik.

Das sei „Unsinn“ und die „dümmste Idee“ des gestern vorgestellten ÖVP-Pakets gegen islamistische Terrororganisationen, sagte er heute bei der grünen Klubklausur auf dem Wiener Kahlenberg.

„Der Justizminister macht einen Vorschlag für etwas, das es nicht gibt“, so Pilz, denn Dschihadisten mit Doppelstaatsbürgerschaft seien dem Innenministerium gar nicht bekannt. Greifen würde eine solche Maßnahme nur, wenn sie auch auf einfache Staatsbürger angewandt würde. Das sei aber abzulehnen, dränge sie Menschen doch in die Staatenlosigkeit und in die Illegalität. Richtig wäre es hingegen, massiv auf Integration zu setzen, so Pilz.

Brandstetter: Pilz-Kritik an falsche Adresse

ÖVP-Justizminister Wolfgang Brandstetter reagierte „verwundert“ über Pilz’ Kritik. Sie sei alleine sachlich nicht nachvollziehbar, da diese Materie nicht in die Zuständigkeit des Justizressorts falle, erklärte er in einer Aussendung. Die ÖVP hatte tags zuvor betont, die ÖVP-Sicherheitsminister hätten die entsprechenden Gesetzespläne gemeinsam entworfen.

Grenzkontrollen: Mikl-Leitner drängt auf EU-Regelung

Mit dem Verweis auf eine nötige EU-Regelung zur Aufteilung der Flüchtlinge hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) auf die Forderung von Landeshauptleuten nach temporären Grenzkontrollen geantwortet. Solche seien „kein Szenario der nächsten Wochen“, sagte sie heute am Rande des Ministerrats.

Zuletzt hatte sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) in der „Kronen Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe) für Kontrollen ausgesprochen. „Ich glaube, dass es an der Zeit ist, ein Konzept zu erarbeiten, mit dem man Grenzkontrollen wieder einführt, und zwar im Bedarfsfall von einem Tag auf den anderen“, so Pröll.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Mikl-Leitners Priorität sind nach Aussagen der Ministerin Verhandlungen auf EU-Ebene, um die Flüchtlinge gerecht auf alle 28 Mitgliedsstaaten aufzuteilen: Wenn man Grenzkontrollen wünsche, gebe es bei Gefährdung der inneren Sicherheit einen EU-Mechanismus, der einzuleiten wäre. Damit habe es etwa beim Weltwirtschaftsforum schon temporäre Grenzkontrollen gegeben.

Sollte es in Österreich zu solchen kommen, kann die Innenministerin die Option nicht ausschließen, dass das Bundesheer zum Assistenzeinsatz zur Hilfe geholt wird. Prinzipiell wären Grenzkontrollen eine Aufgabe der Polizei, merkte Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) an, aber sollte die Polizei es im Fall der Fälle nicht alleine schaffen, würde das Bundesheer selbstverständlich helfen.

Team Stronach will Armenhäuser wiederbeleben

Mit ungewöhnlichen Vorschlägen, um das „Ausnutzen unseres Sozialsystems“ zu verhindern, wartet der Team-Stronach-Nationalratsabgeordnete Christoph Hagen auf: Er will Armenhäuser und Lebensmittelmarken ins Auge fassen, wie er gegenüber den „Vorarlberger Nachrichten“ (Dienstag-Ausgabe) sagte. Mit der Mindestsicherung würden die Menschen „zum Nichtstun erzogen“.

„Es muss sich wieder lohnen zu arbeiten. Viele Leute nützen den Staat nur aus. Man muss sie so erziehen, dass sie wieder arbeiten gehen“, so Hagen. „Warum braucht ein Alleinstehender eine Zweizimmerwohnung, die von der BH (Bezirkshauptmannschaft, Anm.) gestellt wird? Warum braucht ein Mindestsicherungsempfänger ein Handy, einen Fernseher oder einen Laptop?“, fragt sich der Abgeordnete.

„In Armenhäusern wird man versorgt“

Seiner Meinung nach hätte etwa das Wiederbeleben von Armenhäusern Sinn: „Wenn du da mal drinnen bist, dann bemühst du dich, wieder einen Job zu bekommen.“ Er wolle niemanden fallenlassen, „aber es muss nicht jeder einen Luxusstandard haben“, meinte Hagen.

„In Armenhäusern wird man versorgt. Die Leute können gemeinnützig arbeiten und Taschengeld verdienen. Es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Fernseher sowie Dusche und WC am Gang.“ Ein kleines Einzelzimmer mit Bett solle die Privatsphäre garantieren.

Bei Familien müsse man natürlich schauen, dass „die Kinder nicht unter die Räder kommen“, nach Hagens Vorstellungen aber nicht in Form von rein finanziellen Zuschüssen, sondern gezielt über Lebensmittelmarken, die nicht gegen Zigaretten und Alkohol eingetauscht werden könnten.

NEOS „schockiert“

NEOS zeigte sich in einer Reaktion „schockiert“ über das „mittelalterliche Menschenbild“ des Teams Stronach (TS). „Die Forderung nach Armenhäusern und Lebensmittelmarken stellen jegliche Errungenschaft moderner Sozialstaaten infrage“, meinte Sozialsprecher Gerald Loacker in einer Aussendung.

Die Pläne von Hagen würden „zu einer Erniedrigung sozial bedürftiger und meist ohnehin schon stigmatisierter Menschen führen“, so Loacker. Im Bürgergeldmodell von NEOS zahle sich Erwerbstätigkeit aus, ein Zuverdienst neben einer Sozialleistung würde diese nur um einen Teil verringern, anstatt sie ganz wegfallen zu lassen, so Loacker.

Sport

Fußball: Indien investiert in „Starliga“

Milliardäre, Kricketlegenden und Bollywood-Stars planen die Revolution im indischen Fußball. Im Schatten der unangefochtenen Nummer-eins-Sportart Kricket soll die am 12. Oktober startende Indian Super League (ISL) dem Kampf ums runde Leder zum Durchbruch verhelfen. Die erstmalige WM-Teilnahme 2026 ist das große Ziel. Vorerst sollen Altstars aus aller Welt den Fußball auf dem Subkontinent für 1,2 Milliarden potenzielle Fans attraktiver machen. Nicolas Anelka, Alessandro del Piero, Marco Materazzi und David Trezeguet sind nur vier davon. Mit insgesamt acht Clubs verfolgt man zudem ein im internationalen Fußball außergewöhnliches Kaderkonzept.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Handball: ÖHB bewirbt sich für EM 2020

Der Österreichische Handballbund (ÖHB) hat vier Monate vor der WM 2015 in Katar bereits die Weichen bis ins Jahr 2020 gestellt. „Nicht allzu lange überlegen“ musste der isländische Erfolgstrainer Patrekur Johannesson, um seinen Vertrag als österreichischer Teamchef bis 2020 zu verlängern. Dann soll nämlich wieder eine Europameisterschaft in Österreich stattfinden. Bei der Bewerbung dafür hat sich der ÖHB mit seinen einstigen Konkurrenten verbündet und damit die Austragung so gut wie sicher.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Tennis: Erschöpfter Thiem reduziert Programm

Für das am Wochenende 4:1 gewonnene Davis-Cup-Duell mit Lettland ist Jungstar Dominic Thiem dem ÖTV nicht zur Verfügung gestanden. Dass er stattdessen eine Pause einlegte, brachte ihm einige Kritik ein. Aber die lange Saison hat den 21-Jährigen offenbar einiges an Kraft gekostet, denn nun hat er auch für das kommende Woche stattfindende Turnier in Kuala Lumpur abgesagt. Das Tennisjahr ist für Österreichs Nummer eins damit aber noch nicht vorbei.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Wirtschaft

Kommunalkredit: Moody’s verlängert Prüffrist

Die US-Ratingagentur Moody’s verlängert die Frist für die Prüfung der staatlichen Kommunalkredit Austria (KA). Grund ist der geplante Teilverkauf des Finanzinstituts, den der Bund im August eingeleitet hat. Der Kommunalkredit droht eine Herabstufung ihres Ratings für langfristige Schulden und Einlagen, die derzeit mit „Ba1“ bewertet sind.

Durch die Verlängerung der Review-Phase erhofft sich Moody’s nach Angaben heute Abend Klarheit über die Strategie eines künftigen KA-Eigners sowie über die ausstehenden Schulden - sollte der Teilverkauf gelingen.

Liebscher: Erfreuliche Anzahl an Interessenten

Für das Vorhaben ist vergangene Woche eine erste Runde abgeschlossen worden. Laut dem Chef der staatlichen Bankenbeteiligungsgesellschaft FIMBAG, Klaus Liebscher, hat sich eine „erfreuliche Anzahl von Interessenten aus dem In- und Ausland“ gemeldet. Die eingereichten Unterlagen werden nun bis Mitte Oktober gesichtet. Dann bekommen die potenziellen Käufer ausführliche Infos über die Kommunalkredit und tiefere Einblicke in die Bankunterlagen.

Überprüfung am 20. Juni gestartet

Moody’s hat die Überprüfung des Kommunalkredit-Ratings am 20. Juni gestartet. Grund war das - zwischenzeitlich beschlossene - umstrittene Hypo-Sondergesetz zum Schuldenschnitt bei der Kärntner Krisenbank Hypo Alpe-Adria, mit dem die landesgarantierten Nachranganleihen per Gesetz wertlos wurden. Just am selben Tag (20. Juni) verkündete die Kommunalkredit, alle Ratings von Moody’s - bis auf eines - von sich aus „zurückgelegt“ zu haben. Der Schritt diente wohl dazu, um schlechteren Ratings zu entgehen. Begründet hat die Bank ihren Schritt mit der sinkenden Bereitschaft der Republik Österreich, Banken zu unterstützen, welche die US-Agentur wähne.

Heute teilte Moody’s mit, sich im Zuge ihrer verlängerten Prüfung besonders auf die künftige staatliche Unterstützung der Kommunalkredit zu fokussieren.

Die Kommunalkredit war in der Krise 2008 zusammengebrochen und musste vom Steuerzahler aufgefangen werden. Die nicht verkäuflichen Assets sollen jetzt in der staatlichen „Bad Bank“ KA Finanz landen.

Schlechte Kaffee-Ernte in Brasilien

In Brasilien, dem größten Kaffee-Exporteur der Welt, fällt die Ernte in diesem Jahr schlecht aus. Der Ertrag werde acht Prozent unter dem des Vorjahres liegen, teilte heute die Landwirtschaftsbehörde CONAB mit. Grund sei die Dürre zu Beginn des Jahres und der Frost in den Anbauregionen im Bundesstaat Parana im Süden des Landes im vergangenen Jahr.

Brasilien werde in diesem Jahr rund 45 Millionen 60-Kilogramm-Säcke Kaffee produzieren. Das seien rund acht Prozent weniger als bei der letzten Ernte, so die Behörde. Unter den ungünstigen Wetterbedingungen litt demnach besonders die Sorte Arabica - sie ist die am meisten angebaute Sorte in Brasilien. Die Sorte Robusta vertrug Kälte und Trockenheit besser. Der brasilianische Kaffeeverband hatte bereits im Frühjahr gewarnt, dass die Ernte in diesem Jahr unter dem Durchschnitt liegen werde.

Türkei droht Fitch und Moody’s

Nach kritischen Aussagen von Fitch und Moody’s hat die Türkei den beiden großen Ratingagenturen einem Medienbericht zufolge mit einem Ende der Zusammenarbeit gedroht.

„Wir haben die Beziehungen zu Standard & Poor’s beendet“, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan laut einem Bericht der Zeitung „Hürriyet" von heute. "Wenn sie (Fitch und Moody’s) so weitermachen, kann ich dem Ministerpräsidenten sagen, dass er die Zusammenarbeit mit diesen beiden ebenfalls einstellt.“ So weit sei es jedoch noch nicht.

Erdogan warf den beiden Agenturen dem Blatt zufolge vor, Bewertungen auf politischer und nicht auf wirtschaftlicher Basis zu treffen. Die Ratingagentur Moody’s hatte vergangenen Monat vor einer möglichen wirtschaftlichen Instabilität in der Türkei gewarnt und schnellere Strukturreformen gefordert. Fitch äußerte unter anderem Besorgnis über die hohe Inflation im Land.

2012 hatte die Türkei nach einer schlechteren Einstufung durch Standard & Poor’s die Zusammenarbeit mit dieser Ratingagentur beendet. Standard & Poor’s bewertet die Türkei für ihre Kunden aber weiter. Damals war Erdogan Ministerpräsident. Sein Vertrauter Ahmet Davutoglu übernahm dieses Amt im vergangenen Monat.

AUA-Betriebsversammlung: 15 Flüge fallen aus

Der AUA-Betriebsrat informiert morgen die Mitarbeiter über Auswirkungen des EuGH-Urteils zum Kollektivvertrag. Auch wenn Betriebsratsobmann Karl Minhard betont, er wolle den Flugbetrieb möglichst wenig stören, fallen am Vormittag 15 Flüge aus.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Air-France-Streik dauert an

Folgenschwerer gestaltet sich der massive Streik der Piloten von Air France. Auch morgen werden rund 60 Prozent der Flüge gestrichen, teilte das Unternehmen mit. Auch Österreich ist betroffen. Vier von sechs Verbindungen von Wien nach Paris und wieder retour werden nach derzeitigem Stand gecancelt, hieß es beim Flughafen Wien.

Der Streik der Gewerkschaften gegen Sparpläne von Air France mit Transavia, dem Billigflieger der Franzosen, droht zum folgenschwersten bei Air France seit dem Jahr 1998 zu werden. Er könnte noch bis Anfang nächster Woche dauern.

ZIB2

ÖGB-Chef Foglar zu den Steuerwünschen der Gewerkschaft

Gewerkschaft und Arbeiterkammer haben ihre Steuerreformideen präsentiert. Rund sechs Millionen Menschen sollen von den Vorschlägen profitieren, die Finanzierbarkeit ist noch nicht ganz klar. Die ZIB2 fragt Experten, und Gast im Studio ist ÖGB-Präsident Erich Foglar.

Kiew zwischen Konfrontation und Friedenssignalen

Das Europaparlament und das Parlament in Kiew haben das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine ratifiziert. Und Kiew hat ein Gesetz über den Sonderstatus der Konfliktregion sowie eine Amnestie für die Separatisten beschlossen. Ein Durchbruch im Konflikt mit Russland? In der ZIB2 Liveberichte von Christian Wehrschütz aus Kiew.

Die Neutralität und die FPÖ-Vorwürfe im Faktencheck

Verstoßen die Sanktionen gegen Russland gegen die österreichische Neutralität? Die ZIB2 fragt Experten.

Nach vier Monaten kam das Wasser wieder

Nach dem verheerenden Hochwasser im Mai wird der Balkan erneut von Überschwemmungen heimgesucht.

ZIB2 mit Armin Wolf, 22.00 Uhr, ORF2

Mail an die ZIB2

Textfassung: Zeit im Bild

Religion

Irakischer Botschafter warnt vor IS-Anschlag auf Papst

Der irakische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Habib al-Sadr, hat den Vatikan aufgefordert, Drohungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegen den Papst ernst zu nehmen. „Die öffentlichen Kampfparolen und die Verbrechen der IS-Terrormiliz gegen Christen sind Tatsachen. Ich kenne keine genauen operativen Pläne. Doch was die IS-Terroristen behauptet haben, ist klar: Sie wollen den Papst töten“, sagte der seit 2010 in Italien lebende Botschafter im Interview mit der italienischen Tageszeitung „Quotidiano Nazionale“ heute. Der Vatikan hatte zuletzt dementiert, dass es konkrete Drohungen gegen Papst Franziskus gebe.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Chronik

Anwalt in Kopenhagen im Gericht erschossen

Bei einem Familienstreit ist in einem Gericht in der Kopenhagener Innenstadt ein Anwalt erschossen worden. Sein Mandant - Vater eines Kleinkindes - wurde heute lebensgefährlich verletzt. Der Großvater des Kindes soll die Schüsse nach Polizeiangaben mit einem abgesägten Jagdgewehr abgefeuert haben.

Wenige Minuten später nahmen die Beamten ihn in unmittelbarer Nähe zum Tatort in der dänischen Hauptstadt fest. Der 67-Jährige habe sich „ohne Dramatik“ ergeben, sagte der Leiter der Abteilung für Gewaltverbrechen bei der Kopenhagener Polizei. Bei dem Gerichtstermin sei es um das Besuchsrecht für das dreijährige Kind gegangen. Ursprünglich hatte die Mutter selbst kommen sollen, ihrem Vater aber eine Vollmacht ausgestellt.

Medien

Angebliche Putin-Geliebte wird Medienzarin

Die angebliche Geliebte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die frühere Sportgymnastin Alina Kabajewa, übernimmt mit 31 Jahren den Chefsessel einer mächtigen, kremltreuen Mediengruppe. Kabajewa habe das Angebot der Eigentümer akzeptiert, die National Media Group (NMG) zu leiten, teilte eine Sprecherin des Unternehmens heute mit.

Kabajewa saß sieben Jahre für die Putin-Partei Geeintes Russland im Parlament, gestern hatte sie die Niederlegung ihres Mandats angekündigt.

Die Sportlerin hatte bei den Olympischen Spielen 2004 eine Goldmedaille in Rhythmischer Sportgymnastik gewonnen. Drei Jahre später beendete sie ihre Karriere und wurde in die Staatsduma gewählt. 2008 berichtete die Zeitung „Moskowski Korrespondent“ über eine angebliche Affäre Putins und Kabajewas, die von beiden Seiten empört zurückgewiesen wurde. Die Zeitung wurde kurz darauf eingestellt. Gestern legte Kabajewa ihr Abgeordnetenmandat nieder.

Talkshow-Leitung als einzige Referenz

Die Gerüchte über eine Affäre zwischen Putin und Kabajewa erhielten letztes Jahr neue Nahrung, als sich Putin und seine langjährige Frau Ludmilla scheiden ließen. Leise Kritik an Kabajewas Eignung für den Karrieresprung gibt es sogar in russischen Medien. Sie habe Abschlüsse in Sportmanagement und moderierte eine Fernsehtalkshow. „Andere Erfahrungen im Mediengeschäft hat sie nicht“, stellte die Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ heute fest.

Auch ihr neuer Arbeitgeber ist alles andere als unumstritten. Die NMG entstand 2008 unter anderem aus einer Holding des Geschäftsmannes Juri Kowaltschuk, dem Vorsitzenden der Bank Rossija. Die Bank gehörte zu den ersten, die die EU wegen der Ukraine-Krise mit Sanktionen belegte, Kowaltschuk selbst erhielt ein Einreiseverbot. Der Mediengruppe NMG warf Brüssel im Juli vor, Sender zu kontrollieren, die „die russische Regierungspolitik der Destabilisierung der Ukraine aktiv unterstützen“.

Zum NMG-Imperium gehören unter anderem der Sender Ren TV, die Zeitungen „Iswestija“ und „Twoi Den“ sowie die Radiostation Russkaja Sluschba Nowostei. Anteile hält NMG auch am TV-Sender Perwy Kanal, einem der meistgesehenen Kanäle des Landes.

Gesundheit

Mediziner: Alzheimer könnte übertragbar sein

Bei Alzheimer-Demenz und Parkinson können Neuromediziner ein Übertragungsrisiko bei bestimmten medizinischen Eingriffen nicht gänzlich ausschließen. Aus Tierversuchen gebe es Hinweise auf eine Übertragung der Krankheiten, sagte der Münchner Neuropathologe Armin Giese heute bei der Eröffnung der Neurowoche in München.

Verklumpte Eiweiße aus dem Gehirn von Parkinson-Patienten seien Affen gespritzt worden, bei denen anschließend ähnliche Veränderungen im Gehirn beobachtet worden seien.

Keine Ansteckungsgefahr für Pfleger

Allerdings schränkte Giese ein: „Es gibt derzeit keinen Hinweis, dass man sich mit Alzheimer oder Parkinson beim sozialen Kontakt oder bei der Pflege von Patienten anstecken kann.“ Mögliche Übertragungswege etwa bei Bluttransfusionen oder Hirnoperationen seien aber nicht vollständig geklärt.

Ausbreitung im Gehirn wie Infektion

Die Alzheimer-Demenz und Parkinson breiten sich im Gehirn offenbar wie eine Infektionskrankheit aus, wie Giese weiter berichtete. Die verklumpten Proteine lösen offensichtlich eine Kettenreaktion aus, die wie eine Lawine auf verschiedene Gehirnteile übergreift.

Die Neuromedizin befasse sich derzeit intensiv mit der Frage, wie diese Kettenreaktion gestoppt werden kann. „Wenn es gelänge, diese Prozesse aufzuhalten, könnte das ein wichtiger Schritt zur Behandlung dieser bisher unheilbar fortschreitenden Erkrankung sein.“

Kultur

Schweizer Schriftsteller Jürg Schubiger gestorben

Der Zürcher Autor und Psychologe Jürg Schubiger ist tot. Er starb gestern Abend nach langer Krankheit, wie seine Frau Renate Bänninger Schubiger mitteilte. Er wäre im Oktober 78 Jahre alt geworden.

Schubiger war 2008 der erste Schweizer Schriftsteller, der den Hans-Christian-Andersen-Preis erhielt. Die Auszeichnung gilt als „Nobelpreis“ der Kinder- und Jugendliteratur.

Der Autor wurde am 14. Oktober 1936 in Zürich geboren und wuchs als Sohn eines Verlegers auf. Nach einer abgebrochenen Lehre und Gelegenheitsjobs als Gärtner, Holzarbeiter und Maurer studierte er Germanistik, Psychologie und Philosophie.

Nachwuchsfilmpreis an österreichischen Film „Musik“

Bereits bei der Diagonale hat der Film überzeugt - jetzt hat er den renommierten deutschen Filmnachwuchspreis „First Steps Award“ in der Kategorie „Bester Film bis 60 Minuten“ gewonnen. Der Film wurde gestern Abend vor 1.700 Gästen in Berlin ausgezeichnet und vom Publikum begeistert aufgenommen.

Es geht in dem Streifen um einen korrupten Beamten, der nur raus will – aus Job, Routine und Abwärtsspirale. Er möchte etwas ganz anderes - so etwas wie Musik. Der Film ist, wie es vonseiten der Preisverleiher heißt, eine „heiter-tragische Gratwanderung zwischen Absurdität und Realismus eines liebenswerten Realitätsverweigerers, der ausgerechnet in der pubertierenden Freundin seiner Tochter eine glühende Bewunderin findet“.

Für Buch und Regie zeichnete Stefan Bohun verantwortlich. Besonders hervorzuheben ist auch die schauspielerische Leistung von David Oberkogler in der Hauptrolle des Andreas. Er verkörpert den Verlierer, der auf eine typisch österreichische Weise „irgendwie mehr will“, glaubwürdig und packend. Auch Pia Sekerlioglu (Michaela), Anna Suk (Verena) und Lilo Hohenberger (Tamara) überzeugen als gleichzeitig rebellische und zu Tode gelangweilte Teenager.

Science

NASA will zurück zu bemannter Raumfahrt

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat eine Rückkehr der bemannten Raumfahrt in die USA angekündigt. „Wir bringen die Starts von bemannten Raumflugzeugen zurück nach Amerika“, teilte die Behörde heute per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zugleich kündigte sie für 22.00 Uhr (MESZ) im Weltraumbahnhof Cape Canaveral eine Pressekonferenz mit NASA-Direktor Charles Bolden an, bei der es eine „große Nachricht“ geben werde.

Shuttle-Programm aus Kostengründen eingestellt

Vor allem aus Kostengründen hatte die NASA 2011 ihre Spaceshuttle-Flotte ausgemustert. Rund 30 Jahre lang hatten die Raumfähren, die als Amerikas ganzer Stolz und Garant der US-Vormachtstellung im All galten, zuvor Astronauten in den Weltraum gebracht.

Seitdem sind die USA auf die Mitnahme ihrer Astronauten in russischen Sojus-Kapseln angewiesen, um zur Internationalen Raumstation ISS zu gelangen. Pro Reise zahlt die NASA dafür allerdings umgerechnet rund 50 Millionen Euro.

Walfangkommission gibt Schutzmonopol auf

Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat ihr Schutzmonopol für Wale und Delfine aufgegeben. In Zukunft sollen auch andere internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen sich mit diesem Schutz beschäftigen dürfen, beschloss die IWC-Konferenz heute im slowenischen Portoroz.

Tierschützer lobten den von Monaco vorgeschlagenen Beschluss, weil damit besonders Kleinwale besser geschützt werden könnten. Denn die IWC habe sich bisher nur mit 17 Großwalarten beschäftigt, während weltweit 81 Wal- und Delfinarten existierten. Die alle zwei Jahre organisierte Vollversammlung der IWC, der fast 90 Staaten angehören, dauert noch bis Donnerstag.

Hauptstreitpunkt ist die Ankündigung Japans, den Walfang zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken wieder aufzunehmen. Neuseeland hatte einen Antrag dagegen eingebracht. Damit soll erreicht werden, dass ein vor sechs Monaten gefälltes Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag umgesetzt wird, das ein ähnliches japanisches Programm für illegal erklärt hatte.

IT

Mail.ru übernimmt größtes Soziales Netzwerk Russlands ganz

Der russische Internetkonzern Mail.ru übernimmt nach langem Streit mit einem anderen Großaktionär das Soziale Netzwerk VKontakte (VK) vollständig.

Mail.ru habe die restlichen 48,01 Prozent an VK erworben und sei nun im Besitz von 100 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Es zahlte dem bisherigen Anteilseigner, dem Fonds UCP, demnach umgerechnet 1,13 Mrd. Euro.

VK hat in Russland und Staaten der ehemaligen Sowjetunion mehr als 100 Millionen Nutzer und ist dort damit verbreiteter als Facebook.

Streit wegen Konkurrenzprodukt

Der Streit um VK hatte damit begonnen, dass sich UCP einkaufte. Vor rund einem Jahr eskalierte die Auseinandersetzung, als der VK-Gründer Pawel Durow einen unabhängigen Kurznachrichtendienst namens Telegram startete.

UCP kritisierte das als geschäftsschädigend und drängte Durow aus dem Unternehmen. Dieser verkaufte seine Anteile in Höhe von zwölf Prozent, verließ das Unternehmen im April und dann auch Russland unter Vorwürfen, die Regierung wolle VK kontrollieren.

Reichster Mann Russlands als Teilhaber

Das Investmentunternehmen Mail.ru gehört einer Gruppe von Milliardären, darunter ist auch Russlands reichster Mann Alischer Usmanow. Die russische Presse berichtete am Dienstag, Usmanow wolle Durow zurückholen - nicht um VK wieder zu leiten, sondern um die Zukunftsstrategie für das Soziale Netzwerk zu entwerfen.

Leute

Robin Thicke: Welthit „Blurred Lines“ entstand ohne mich

Wegen der frauenfeindlichen Textzeilen seines Welthits „Blurred Lines“ erntete Robin Thicke bereits massive Kritik - nun musste der Popstar auch noch zugeben, dass er den Song nicht einmal selbst geschrieben hat.

Das Magazin „Hollywood Reporter“ veröffentlichte gestern Auszüge aus Justizdokumenten, denen zufolge Thicke als wahren Autor des Charterfolgs seinen Mitinterpreten Pharrell Williams benannte.

Thicke musste vor Gericht aussagen, da ihm und William ein Plagiat vorgeworfen wird. Die Erben des 1984 erschossenen Soulsängers Marvin Gaye sehen zu große Ähnlichkeiten zwischen „Blurred Lines“ und Gayes „Got to Give it up“.

Mehr dazu in oe3.ORF.at