Ausland

Israels Präsident Peres scheidet mit Knesset-Rede aus Amt

Israels Präsident Schimon Peres verabschiedet sich heute mit einer Grundsatzrede vor dem Parlament nach sieben Jahren aus dem höchsten Staatsamt. Der 90-jährige werde vor der Knesset die Herausforderungen ansprechen, denen sich Israel gegenübersehe, so die Präsidialamtspressestelle. Dabei werde er auch auf die aktuelle Lage hinsichtlich der Kämpfe im Gazastreifen eingehen.

Neuer und damit zehnter israelischer Staatschef wird der 74-jährige Politiker Reuven Rivlin, der im Juni von der Knesset gewählt worden war. Während Friedensnobelpreisträger Peres aus dem linksliberalen Parteienspektrum Israels stammt, gehört Rivlin zum rechten Flügel der konservativen Likud-Partei.

„SZ“: Deutsche Regierung will Überwachung von US-Agenten

Die deutsche Spionageabwehr soll nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ („SZ“, Donnerstag-Ausgabe) künftig auch Mitarbeiter befreundeter Geheimdienste überwachen. Darauf hätten sich das deutsche Kanzleramt, Innen- und Außenministerium geeinigt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf gemeinsame Recherchen mit NDR und WDR.

Der sogenannte 360-Grad-Blick soll es erlauben, auch amerikanische und britische Agenten auf deutschem Boden im Blick zu behalten. Bisher richtete sich das Interesse des Verfassungsschutzes vor allem gegen Russen, Chinesen und Iraner.

NSA-Affäre seit mehr als einem Jahr

In den vergangenen Wochen hatte es zwischen CDU/CSU und SPD unterschiedliche Einschätzungen gegeben, ob der Aufklärungsauftrag deutscher Dienste auf das befreundete Ausland ausgedehnt werden soll.

Nach der seit einem Jahr schwelenden NSA-Spionageaffäre mit dem vom US-Geheimdienst abgehörten Mobiltelefon von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) waren kürzlich zwei Fälle mutmaßlicher US-Spionage im Bundesnachrichtendienst und im Verteidigungsministerium aufgeflogen. Der höchste CIA-Repräsentant in Berlin hat das Land inzwischen auf Druck der Bundesregierung verlassen.

Bulgariens Regierungschef tritt zurück

Der bulgarische Ministerpräsident Plamen Orescharski ist gestern zurückgetreten. Mitten in der Bankenkrise zog er damit die Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden der regierenden Sozialisten bei der Europa-Wahl im Mai. Orescharskis Minderheitsregierung ist seit etwas mehr als einem Jahr im Amt. Nun soll im August eine Übergangsregierung eingesetzt werden, für Oktober ist eine Parlamentswahl geplant.

Das EU-Land erlebt derzeit den größten Finanzskandal seit den 1990er Jahren. So entzog die bulgarische Zentralbank unlängst der viertgrößten Bank des Landes, der Corpbank, die Lizenz und begründete das mit Hinweisen auf Fehlverhalten. Medienberichte über zweifelhafte Geschäfte hatten im Juni einen Ansturm der Kunden ausgelöst, die ihr Geld von der Corpbank abheben wollten.

Riesiges Polizeiaufgebot begleitet Nahost-Demo in Paris

Begleitet von einem Großaufgebot an Sicherheitskräften haben in Paris erneut mehrere tausend Menschen gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen demonstriert. Nach antisemitischen Übergriffen auf jüdische Einrichtungen am Wochenende waren bei dem Protestzug gestern Abend mehr als tausend Polizisten im Einsatz. Größere Zwischenfälle wurden zunächst nicht gemeldet.

Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstrationsteilnehmer auf 14.500, Veranstalter sprachen von etwa 25.000. Zu der Demonstration hatte ein Bündnis mit dem Namen „Nationales Kollektiv für einen gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Palästinensern und Israelis“ aufgerufen. Ihm gehören unter anderem linke Gewerkschaften und Parteien ein.

Ausschreitungen am Wochenende

Innenminister Bernard Cazeneuve hatte vor der Veranstaltung angekündigt, auch verbale Ausfälle nicht zu tolerieren. Wer Sätze wie „Tod den Juden“ rufe, werde festgenommen, warnte er.

Bei nicht genehmigten Demonstrationen gegen Israel war es am Wochenende im Großraum Paris zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dabei hatten Randalierer auch eine Synagoge und jüdische Geschäfte attackiert. Wegen Angriffen auf Sicherheitskräfte wurden vier Männer bereits im Schnellverfahren zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt.

Inland

Debatte über Subventionserhöhung für Salzburger Festspiele

Das Thema Subventionen sorgt in Salzburg für Debatten. Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) sei über mehr Geld für die Festspiele voll informiert gewesen, teilte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) mit. Zuvor hatte sich der Minister laut Medienberichten „erstaunt“ über das zusätzliche Geld gezeigt.

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Sport

Fußball: ÖFB-Stürmer Janko vor Wechsel nach Australien

Nach seinem Abschied vom türkischen Erstligisten Trabzonspor ist Österreichs Teamstürmer Marc Jank auf Vereinssuche. Und möglicherweise ist der 31-Jährige auf der anderen Seite des Erdballs fündig geworden. Janko betätigte Gespräche über ein Engagement beim Sydney FC. „In den nächsten zwei Wochen will ich mich entscheiden“, sagte Janko.

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Fußball: Coach Löw hält DFB-Team die Treue

Joachim Löw verspürt auch nach dem WM-Triumph Tatendrang als Coach der deutschen Nationalmannschaft. Der 54-Jährige wird seinen bis 2016 laufenden Vertrag auf jeden Fall erfüllen. „Wir haben in Brasilien einen gigantischen Erfolg gefeiert, es gibt aber noch weitere Ziele, die wir erreichen wollen“, stellte Löw gestern klar.

Eines davon ist sicher der EM-Titel, mit dem Löw als einziger Bundestrainer neben Helmut Schön zwei große Turniererfolge vorweisen könnte. Im Personalbereich gilt es für Löw allerdings Entscheidungen zu treffen.

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Tour de France: Konkurrenz zerbricht an Nibali

Vincenzo Nibali strebt dem ersten italienischen Gesamtsieg bei der Tour de France seit 1998 unaufhaltsam entgegen. Auf der gestrigen Königsetappe war der 29-Jährige für die Konkurrenz unantastbar, distanzierte auf dem letzten Anstieg seine schärfsten Verfolger und baute als Dritter seine Führung im Gesamtklassement aus.

Noch steht zwar der Col du Tourmalet und ein Einzelzeitfahren auf dem Programm, in dieser Form ist Nibali aber kaum noch einzuholen.

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Eishockey: Daniel Ratushny neuer ÖEHV-Teamchef

Der neue Teamchef der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft ist gefunden. Daniel Ratushny wird die Nachfolge von Manny Viveiros antreten, dessen Vertrag trotz Aufstieges in die A-Gruppe Ende April nicht verlängert wurde. Der 43-jährige Kanadier wird den Teamchefposten parallel zu seiner Tätigkeit als Chefcoach von Red Bull Salzburg ausüben.

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Wirtschaft

GM holt erneut fast 718.000 Fahrzeuge in Werkstätten

Der US-Autohersteller General Motors (GM) muss erneut fast 718.000 Fahrzeuge wegen verschiedener technischer Mängel in die Werkstätten holen. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, besteht bei mehr als 414.000 Autos der Modelle Chevrolet Camaro und Buick Regal die Gefahr, dass sich die Befestigung von Fahrer- und Beifahrersitzen lockert.

Mit dem Problem wird demnach ein Unfall mit drei Verletzten in Verbindung gebracht. Weitere Rückrufe betreffen Fahrzeuge mit defekter Servolenkung.

Skandal um defekte Zündschlösser

Der größte US-Autobauer wird seit Monaten von einer Rückrufwelle erschüttert. Weltweit musste GM seit Jahresbeginn rund 30 Millionen Fahrzeuge zurückrufen - ein Rekord in der Branche. Besonders betroffen ist der nordamerikanische Markt. Wegen der Rückrufaktionen kalkuliert GM alleine für das erste Halbjahr 2014 mit Kosten von etwa 2,5 Mrd. Dollar (1,85 Mrd. Euro).

Im Mittelpunkt der Qualitätsmängel bei dem Autobauer steht der Skandal um den verspäteten Rückruf von 2,6 Millionen Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern, die während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können.

Mit dem Konstruktionsfehler bringt GM mehr als 50 Unfälle mit 13 Toten in Verbindung. Verbraucherschützer vermuten deutlich höhere Opferzahlen. GM wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Dem Unternehmen drohen Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe.

AT&S steigerte Gewinn im ersten Quartal

Der börsennotierte steirische Leiterplattenhersteller AT&S hat den Gewinn im ersten Quartal 2014/15 bei einem leicht rückläufigen Umsatz kräftig gesteigert. Das Konzernergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 15 Prozent auf 7,6 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie (EPS) ging allerdings wegen der Ausgabe neuer Aktien von 0,28 auf 0,19 Euro zurück, teilte AT&S gestern Abend mit.

Im gewichteten Durchschnitt erhöhte sich die Anzahl der Aktien im ersten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um rund 67 Prozent von 23.322.000 auf 38.850.000 - entsprechend verwässert wurde der Gewinn je Anteilsschein.

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg der Quartalsgewinn (Ebitda) den Angaben zufolge um 3,6 Prozent auf 29,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 27,6 Prozent auf 13,3 Mio. Euro zu. Daraus errechnet sich eine Ebit-Marge von 9,4 Prozent - nach 7,3 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Umsatzerlöse verringerten sich um 0,8 Prozent auf 141,3 Mio. Euro.

TA: Außerordentliche Hauptversammlung am 14. August

Die Telekom Austria (TA), die nunmehr zum mexikanischen Konzern America Movil des Milliardärs Carlos Slim gehört, beruft für 14. August eine außerordentliche Hauptversammlung ein. Auf der Agenda stehen laut Einladung von gestern Abend die Neubesetzung des Aufsichtsrates, eine Kapitalerhöhung bis eine Mrd. Euro sowie millionenschwere Vergleichszahlungen der Ex-Vorstände Rudolf Fischer und Stefano Colombo.

Fischer soll sich laut Beschlussvorschlag zur ao. HV verpflichten, zusätzlich zu den bereits geleisteten 500.000 Euro Schadenersatz weitere zwei Mio. Euro zu zahlen - 1,25 Mio. Euro davon „sogleich“ und 750.000 Euro „binnen vier Wochen ab Vergleichsabschluss“. Colombo soll zusätzlich zu den bereits gezahlten 196.000 Euro einen weiteren Betrag in Höhe von 3,13 Mio. Euro entrichten müssen.

Der Vorstand der TA soll Mitte August ermächtigt werden, das Grundkapital der Gesellschaft innerhalb von fünf Jahren um einen Nennbetrag von höchstens 438,091.500 Euro, auch in mehreren Tranchen, zu erhöhen, und zwar durch die Ausgabe von bis zu 221.500.000 auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bareinlagen. Der Nettoemissionserlös für die Gesellschaft darf dabei eine Mrd. Euro nicht übersteigen.

Wer in den Aufsichtsrat soll

Die Kapitalerhöhung soll die Kapitalstruktur und die Finanzausstattung der TA stärken und damit das bestehende Investment Grade Rating absichern. Zudem soll das Unternehmen mit dem Geld weiterhin in Infrastruktur, Forschung und Entwicklung sowie Produkt- und Serviceinnovationen investieren.

Als Neuzugänge in den zehnköpfigen Aufsichtsrat schlägt die Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG) als Aktionärin Carlos Jose Garcia Moreno Elizondo, Alejandro Cantu Jimenez, Stefan Pinter, Carlos M. Jarque, Reinhard Kraxner und Günter Leonhartsberger vor. Wiedergewählt werden sollen Rudolf Kemler, Oscar Von Hauske Solis, Ronny Pecik und Elisabetta Castiglioni. Künftig soll es nur noch einen Stellvertreter des AR-Vorsitzenden geben statt wie bisher zwei.

Hamburg verbietet Mitfahrdienst Uber

Hamburg hat einen weiteren Mitfahrdienst verboten. Die Verkehrsbehörde habe der Firma Uber am Montag eine Untersagungsverfügung zugestellt, teilte eine Sprecherin der Behörde gestern mit. Das Unternehmen habe keine Genehmigung für eine Personenbeförderung und nun einen Monat Zeit, um Widerspruch einzulegen.

Über das Verbot hatte zunächst das „Manager Magazin“ (Onlineausgabe) berichtet. Uber bietet eine Plattform an, über die Fahrer Transportdienste anbieten können. Im Juni hatte die Wirtschaftsbehörde schon den Taxirivalen Wundercar ausgebremst.

Chronik

13-jähriger Jetski-Fahrer nach Unfall gestorben

Der 13-Jährige, der vor eineinhalb Wochen bei einem Jetski-Bewerb in einem Schotterteich in Wörth bei Pöchlarn (Niederösterreich) in Niederösterreich verunglückt ist, ist tot. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten bestätigte einen Bericht der „Niederösterreichischen Nachrichten“.

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Illegale Zigarettenproduktion: Haft und Millionenstrafen

Das Landesgericht Wels in Oberösterreich hat nach dem Auffliegen einer großangelegten illegalen Zigarettenproduktion gestern fünf Angeklagte nach dem Finanzstrafgesetz schuldig gesprochen, einer wurde im Zweifel freigesprochen.

Das Gericht verhängte Haftstrafen zwischen zwölf Monaten und viereinhalb Jahren. Hinzu kommen Geldstrafen zwischen 20 und 85 Millionen Euro - nicht rechtskräftig.

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Anhängerdeichsel bohrte sich durch Pkw

Ein Tiroler ist gestern Vormittag bei einem Unfall in Vomp schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Auto auf einem Parkplatz etwa 30 Meter zurückgefahren und gegen einen abgestellten Anhänger geprallt. Die Deichsel bohrte sich durch den Innenraum.

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Solosechser bei Lotto „6 aus 45“

Eine Solosechser in der Höhe von fast 4,9 Millionen Euro hat die gestrige Ziehung von Lotto „6 aus 45“ gebracht

Folgende Gewinnzahlen wurden ermittelt:

3 4 12 24 34 43 Zusatzzahl 18

Drei Spielteilnehmer hatten den richtigen Joker auf der Quittung, sie erhalten je rund 80.000 Euro.

Die aktuelle Joker lautet:

2 1 1 2 3 7

Alle Angabe ohne Gewähr

„Costa Concordia“ trat letzte Fahrt an

Über zweieinhalb Jahre nach der fatalen Havarie der „Costa Concordia“ vor der toskanischen Insel Giglio hat das Schiff gestern zu Mittag seine letzte Fahrt angetreten. Das historische Abschleppmanöver des gehobenen Wracks verlief „perfekt“, wie einer der beteiligten Ingenieure resümierte.

Am Sonntag soll es den Hafen von Genua erreichen, wo es verschrottet werden soll. Giglio gab dem Schiff in einer emotionalen Zeremonie mit allen Ehren das Geleit. Bei vielen Inselbewohnern wurden Erinnerungen an die Nacht des 13. Jänner 2012 wach, als Tausende Kreuzfahrtpassagiere plötzlich zu Schiffbrüchigen in Not wurden.

Mehr dazu in Schiff soll am Sonntag Ziel erreichen

IT

Facebook-Umsatz steigt dank Werbegeschäfts um 61 Prozent

Facebook hat im zweiten Quartal dank der Onlinewerbung für mobile Geräte seinen Umsatz um 61 Prozent gesteigert. Damit übertraf das weltweit größte Onlinenetzwerk die Erwartungen der Experten. Die Aktien legten gestern im nachbörslichen Handel knapp drei Prozent zu.

Facebook teilte mit, das Geschäft mit Onlinewerbung für mobile Geräte mache knapp zwei Drittel seines gesamten Werbeumsatzes aus. Insgesamt beliefen sich die Erlöse von April bis Ende Juni auf 2,91 (Vorjahr: 1,81) Milliarden Dollar (2,16 Mrd. Euro). Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 2,81 Milliarden Dollar gerechnet.

Facebook verbuchte im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 791 Millionen Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 333 Millionen Dollar.

Lifestyle

Brücke aus 157.000 Plastikflaschen eröffnet

In der westrumänischen Stadt Timisoara ist gestern eine Brücke eröffnet worden, die aus 157.000 Plastikflaschen besteht. Die 23 Meter lange Brücke überquert den Kanal Bega im Stadtzentrum. Die Organisatoren, die damit das Umweltbewusstsein schärfen wollen, halten die Brücke für die größte Plastikflaschenbrücke der Welt, was noch vom Guinness-Buch der Rekorde geprüft werden muss.

Mehr als 500 Freiwillige waren an dem Projekt beteiligt. Die Flaschen wurden mit Drähten fest gezurrt. „Wir wollen das Bewusstsein dafür verstärken, dass rund um die Welt riesige Mengen Müll in die Flüsse und Meere geschüttet werden“, sagte Radu Rusu von der Umweltgruppe Ecostuff. „Plastikflaschen sollten nicht im Wasser landen, das ist unsere Botschaft.“

Kultur

RH-Kritik an Bundestheater: Rhomberg will aufräumen

Der designierte Bundestheater-Geschäftsführer und ehemalige Festspiel-Präsident Günter Rhomberg sagt zur Kritik des Rechnungshofs (RH), dass in der Bundestheater-Holding nun aufgeräumt werden müsse - in der Vergangenheit sei vieles schiefgegangen.

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Scharfe RH-Kritik an Holding und Politik

Nicht genehmigungsfähige Dreijahrespläne, „keine realistischen“ Finanzierungskonzepte und teure Evaluierungen ohne Konsequenzen: Laut einem gestern veröffentlichten RH-Bericht sind weder die Bundestheater-Holding noch das zuständige Kulturministerium ihren Kontrollaufgaben in Bezug auf das Bundestheater hinreichend nachgekommen.

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Religion

Kirchen zogen 1914 mit in den „gerechten Krieg“

„Die Kirchen in Österreich und Deutschland haben im Ersten Weltkrieg mitgespielt, auch wenn sie nicht deren Antreiber waren“, sagt Martin Lätzel, ein katholischer Theologe. Theologen hätten damals durch das Reden von einem „gerechten Krieg“ Grundlagen für die Aggressionen beider Länder geschaffen, die sich im Recht - in der „Mission“ - der Selbstverteidigung gegen eine Übermacht wähnten.

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Friedensgebete zum Weltkriegsgedenken

Österreichweit finden in dieser Woche Gedenk- und Friedensgebete statt. Anlass ist der 100. Jahrestag der Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien am 28. Juli 1914, mit der der Erste Weltkrieg begann.

Die katholischen Bischöfe Österreichs hatten die Pfarren, kirchlichen Gemeinschaften und Gruppierungen eingeladen, rund um den 27. Juli bei den Denkmälern der Toten zu gedenken und Zeichen der Versöhnung zu setzen, „um für den Frieden zu beten und darum, selbst Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu sein“. In allen Diözesen gibt es deshalb Gedenkveranstaltungen, wobei viele der Feiern ökumenisch und interreligiös ausgerichtet sind.

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