Ausland

Mindestens 65 Tote bei Kämpfen in Syrien

Bei erneuten blutigen Kämpfen in Syrien sind mindestens 65 Menschen getötet worden. Wie die in Großbritannien ansässige Syrische „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ heute berichtete, starben bei Auseinandersetzungen in der strategisch wichtigen Region Sahl al-Ghab binnen eines Tages 20 Kämpfer der prosyrischen Kräfte sowie 19 Rebellen.

Weitere 25 Tote gab es bei heftigen Auseinandersetzungen um ein Armeelager nahe der Stadt Aleppo. Die Angaben der den Rebellen nahestehenden Beobachtungsstelle lassen sich von unabhängiger Seite kaum überprüfen. Doch stützt sie sich auf ein ganzes Netz von Aktivisten, und viele ihrer Berichte stellten sich im Nachhinein als richtig heraus.

Rebellen eroberten mehrere Positionen

Die Region Sahl al-Ghab in der zentralen Provinz Hama grenzt an die Provinz Lattakia, aus der die Familie von Staatschef Bashar al-Assad stammt. Anfang der Woche hatten die Rebellen dort eine Offensive gestartet und mehrere Positionen erobert.

Sieben davon konnten nach Angaben der Beobachtungsstelle bei den heftigen Kämpfen von der syrischen Armee zurückerobert werden. Auch die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von „Dutzenden getöteten Terroristen“, die übliche Umschreibung für die Aufständischen.

Flüchtling in Bonn nach Polizeischüssen schwer verletzt

Bei einem Polizeieinsatz in einem Flüchtlingsheim in Bonn ist ein junger Mann gestern Abend schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei Bonn der Nachrichtenagentur AFP sagte, ging dem Einsatz ein Streit des 23-Jährigen mit einem Mitbewohner voraus. Dabei habe der aus Guinea stammende Mann sein 27-jähriges Gegenüber mit einem Messer verletzt.

Als ein Sondereinsatzkommando herbeigerufen wurde, eskalierte die Situation: Der 23-Jährige verschanzte sich im zweiten Obergeschoss des Heims. Als er - immer noch mit Messern bewaffnet - aus dem Gebäude sprang und fliehen wollte, eröffneten die Beamten das Feuer.

Der genaue Tathergang und die Gründe, warum es zu den Schüssen auf den 23-Jährigen kam, sind nun Gegenstand interner Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Polizei untersuchte am Abend noch den Tatort, auch wird nach Angaben des Polizeisprechers der Ablauf des Geschehens „umfänglich geprüft“. Konkret werde derzeit noch niemand beschuldigt.

Griechenland: Festnahmen nach Überfällen auf Flüchtlinge

In Griechenland sind drei Männer wegen mutmaßlicher Raubüberfälle auf Bootsflüchtlinge festgenommen worden. Die drei Griechen im Alter zwischen 21 und 31 Jahren seien auf der Insel Samos mithilfe eines zur EU-Grenzschutzmission Frontex gehörenden lettischen Hubschraubers festgesetzt worden, teilte die griechische Küstenwache gestern mit.

Als Beamte der Küstenwache verkleidet

Ziel der Raubüberfälle waren demnach Flüchtlinge, die per Boot von der Türkei aus nach Griechenland übersetzten. Die drei Verdächtigen hatten sich als Beamte der Küstenwache verkleidet. Einer von ihnen war am Donnerstag an Bord eines Flüchtlingsboots auf dem Weg nach Samos gesichtet worden. Sobald die Flüchtlinge an Land gingen, machte sich der Mann laut Küstenwache mit dem Bootsmotor aus dem Staub.

Die beiden anderen Verdächtigen hätten an Bord eines Schiffes in der Nähe gewartet. Bei einer Durchsuchung von Wohnungen und Lagerräumen der Männer wurden 15.000 Euro in verschiedenen Währungen, fünf Bootsmotoren sowie ein Karton mit nasser, überwiegend von Kindern stammender Kleidung gefunden.

Hunderte Notrufe eingegangen

Aktivisten hatten zuletzt zahlreiche Berichte von Überfällen auf Flüchtlinge in der östlichen Ägäis erhalten. Flüchtlinge berichteten in den vergangenen Wochen, sie seien von Männern angegriffen worden, die wie „Kommandotruppen“ gekleidet gewesen seien. Diese hätten ihnen die Kleidung und sogar Unterwäsche vom Leib gerissen auf der Suche nach Bargeld. Die italienische Aktivistin Nawal Soufi, die Hunderte Notrufe syrischer Bootsflüchtlinge erhielt, berichtete von rund 20 angegriffenen Booten in den vergangenen Monaten.

Tote bei erneuten Gefechten in der Ukraine

Trotz mehrfacher Ankündigung eines Waffenabzugs haben die Konfliktparteien in der Ostukraine erneut aufeinander geschossen. Dabei seien auf Regierungsseite mindestens zwei Soldaten getötet und 14 verletzt worden, sagte Präsidialamtssprecher Andrej Lyssenko gestern in Kiew.

Die prorussischen Separatisten warfen der Armee ihrerseits vor, beim Beschuss der Stadt Horliwka fünf Zivilisten verletzt zu haben. Unabhängige Berichte lagen zunächst nicht vor.

Am 40. Jahrestag der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa am 1. August 1975 sagte Lyssenko: „Leider hat Russland das internationale Recht mit Füßen getreten, als es sieben Prozent unseres Territoriums okkupierte.“

Russland hatte sich 2014 die Halbinsel Krim einverleibt. Kiew wirft dem Kreml zudem vor, die Aufständischen vollständig zu kontrollieren.

1,5 Mrd. Euro von IWF

Das ukrainische Finanzministerium bestätigte unterdessen die Gewährung der zweiten Tranche über 1,7 Milliarden Dollar (rund 1,5 Mrd. Euro) aus einem 17,5 Milliarden Dollar schweren Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Das in den nächsten Tagen erwartete Geld soll vor allem in die Aufstockung der Währungsreserven des wirtschaftlich schwer angeschlagenen Landes fließen. Zudem sprach Vizeregierungschef Gennadi Subko vom Begleichen von Gasschulden.

Große NATO-Luftwaffenübung im September in Tschechien

Im September wird beim südmährischen Namest nad Oslavou (20 Kilometer westlich von Brünn, etwa 45 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt) eine umfangreiche NATO-Luftwaffenübung stattfinden, an der 18 Mitgliedstaaten der Allianz teilnehmen werden. Als Beobachter wird Österreich eingeladen, teilte der tschechische Generalstab gestern mit.

Das Ziel der Übung unter dem Namen „Ample Strike“ sei die Abstimmung zwischen Luft- und Bodeneinheiten, hieß es aus der Pressestelle des Generalstabs gegenüber der Nachrichtenagentur CTK.

Drei Wochen lang

Eine ähnliche Luftwaffenübung hatte in Tschechien bereits 2014 stattgefunden. Heuer soll sie aber umfangreicher sein. Außerdem werde der eigene „Flugteil“ der Übung zwei anstatt einer Woche dauern. Die gesamte Übung wird vom 31. August bis 22. September stattfinden, hieß es.

Das größte Kontingent werden wie bereits 2014 die USA entsenden. Die Amerikaner werden mit den Hubschraubern Apache an der Übung teilnehmen, die auf den Basen in Deutschland und Großbritannien stationiert sind. Darüber hinaus sollten die Vertreter der Nationalgarde aus Texas nach Tschechien kommen, sagte die Pressesprecherin des Generalstabs.

Warum Flüchtlinge nach Europa wollen

Wer bereits aus Syrien draußen ist, aber nicht in der Region bleiben will und weiterzieht, ist ein „Wirtschaftsflüchtling“? ORF.at war mit der Caritas zum Lokalaugenschein wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernt in Jordanien. 80.000 Menschen leben dort in einem Camp ohne Fließwasser, Strom- und Kanalanschluss. Insgesamt befinden sich in dem 6,6-Millionen-Einwohner-Land eine bis 1,5 Millionen Syrer.

Jene, die außerhalb von Lagern Unterschlupf finden, müssen oft unter noch dramatischeren Bedingungen leben - gemeinsam mit Kindern, die mit den Erlebnissen des Krieges nicht fertigwerden. Sie haben ORF.at ihre Geschichten erzählt. Die Frage, warum viele Syrer nach Europa fliehen, stellt sich danach nicht mehr.

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Inland

Mikl-Leitner will „Asyl auf Zeit“

Wo und wie ab Mittwoch neu ankommende Flüchtlinge in Österreich versorgt werden, hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) auch gestern noch nicht im Detail sagen können. Doch zumindest auf längere Sicht will die Ressortchefin nun offenbar vorbauen. In der Ö1-Interviewserie „Im Journal zu Gast“ bestätigte sie, ab nächster Woche mit SPÖ und Ländern über einen zeitlich befristeten Schutz für Flüchtlinge diskutieren zu wollen. „Bis zum Herbst“ solle dann ein Ergebnis vorliegen, so Mikl-Leitner. FPÖ und Team Stronach sahen sich damit bestätigt.

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Wirtschaft

Medien: Athen wollte gegen deutsche Konzerne vorgehen

Der griechische Alternativplan im Fall einer von den Gläubigern erzwungenen ungeordneten Insolvenz hat einem Pressebericht zufolge auch Korruptionsermittlungen gegen deutsche Unternehmen beinhaltet. Bei Anwendung des Plans wären entsprechende Ermittlungen gegen in Griechenland tätige deutsche Konzerne wie Siemens, Lidl, Allianz, MAN und Hochtief eingeleitet worden, berichtete die griechische Zeitung „Efimerida ton Syntakton“ gestern.

Deutschland trägt die größte Last der Hilfspakete für Griechenland und zählt zu den schärfsten Kritikern der Reformbemühungen in dem Land. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte zudem ein vorübergehendes Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro ins Spiel gebracht.

Prozess gegen Siemens-Mitarbeiter läuft

Gegen Siemens-Mitarbeiter läuft in Griechenland bereits ein Prozess wegen eines Bestechungsskandals: Sie sollen 1997 etwa 70 Mio. Euro Schmiergelder an die griechische Telekommunikationsgesellschaft OTE gezahlt haben, um die Digitalisierung des griechischen Telefonnetzes übernehmen zu können. Rund ein Dutzend damaliger Siemens-Vertreter und rund 40 weitere Angeklagte stehen deshalb seit März vor Gericht.

Was noch geplant gewesen sein soll

Ein weiterer Punkt in Athens Alternativplan waren der Zeitung zufolge Verstaatlichungen. So sei etwa die Verstaatlichung des erst 2013 privatisierten Glücksspielunternehmens Opap vorgesehen gewesen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise. Geplant gewesen seien auch Mauteinkünfte an den Autobahnen und der größten Brücke des Landes. Ziel des Plans sei es gewesen, „die Kosten für den Bruch“ für die Gläubiger zu erhöhen.

Die Regierung in Athen wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte allerdings am Freitag im Parlament gesagt, er habe Ex-Finanzminister Giannis Varoufakis angewiesen, einen „Abwehrplan“ für den Fall auszuarbeiten, dass Griechenland den Euro verlassen müsse. Details zu den Inhalten des Plans nannte er aber nicht.

Korruptionsermittlungen gegen Roche in Rumänien

Gegen den Basler Konzern Roche und andere Pharmaunternehmen wird in Rumänien wegen des Verdachts auf Korruption ermittelt. Eine Antikorruptionsbehörde untersucht, ob die Firmen Ärzten Anreize wie Ferien anboten, damit diese bestimmte Krebsmedikamente verschreiben.

Laut der Nachrichtenagentur sda bestätigte der rumänische Roche-Ableger die Ermittlungen. Das Unternehmen kooperiere vollständig und werde die verlangten Unterlagen bereitstellen, teilte es mit. Die Behörden wollten nicht bekanntgeben, gegen wie viele und welche Unternehmen ermittelt wird.

Rumänische Ermittler durchsuchten am Dienstag 61 Wohnungen und Büros in der Hauptstadt Bukarest und im Nordwesten des Landes, wie Laura Codruta Kovesi, Hauptanklägerin der Antikorruptionsbehörde, mitteilte. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf die Einkaufs- und Verschreibungspraxis mehrerer medizinischer Einrichtungen.

Weinernte in Italien wegen Hitze vorverlegt

Die italienische Landwirtschaft bekommt die Auswirkungen der seit Wochen anhaltenden Hitzewelle zu spüren. In mehreren italienischen Regionen muss die Weinernte auf Anfang August vorverlegt werden, weil die Trauben dank der hohen Temperaturen bald reif sein werden.

Auf Sizilien und in Kalabrien, wo in den vergangenen Tagen Temperaturen von über 40 Grad gemessen wurden, drohen die Weintrauben auszudörren. Im Piemont, im Veneto, in der Toskana und in der renommierten lombardischen Weingegend Franciacorta wurde der Beginn der Weinernte auf den 10. August vorverlegt.

Damit findet die Weinernte circa zehn Tage früher statt als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, berichtete der Direktor des Konsortiums der Weinproduzenten der piemontesischen Stadt Asti. Die Weinerzeuger rechnen mit einem 20-prozentigen Produktionsrückgang, aber hoher Qualität.

Hunderte Mio. Euro Schaden

Dagegen können große Teile der restlichen Landwirtschaft der Hitze wenig abgewinnen. Italienischen Bauern klagen über Schäden in Millionenhöhe wegen der extremen Hitze in diesem Juli, dem heißesten der letzten 150 Jahre. Der Landwirtschaftsverband Coldiretti bezifferte die Schäden wegen der Rekordhitze auf 200 Millionen Euro.

Vor allem Obstbäume, Mais- und Gemüsefelder seien betroffen. Auch bei der Milch-, Eier- und Honigproduktion sei es zu Rückgängen gekommen, weil die Tiere von den hohen Temperaturen schwer mitgenommen werden. Die Milchproduktion sei wegen der Hitze um 15 Prozent gesunken. Das bedeute einen Rückgang von 100 Millionen Litern Milch pro Monat.

Sport

Tennis: Thiem kämpft sich ins Gstaad-Finale

Nur eine Woche nach seinem Turniersieg in Umag hat Österreichs Nummer eins Dominic Thiem das nächste Finale auf der ATP-Tour erreicht. Der 21-jährige Niederösterreicher rang im Semifinale von Gstaad den als Nummer zwei gesetzten Spanier Feliciano Lopez in drei Sätzen nieder und trifft nun im Endspiel heute (11.30 Uhr, live in ORF Sport +) auf den topgesetzten Belgier David Goffin, mit dem er noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen hat.

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Schwimm-WM: Zaiser und Auböck OSV-Hoffnungsträger

Je fünf österreichische Damen und Herren nehmen ab heute die Langbahn-Bewerbe bei der Schwimm-WM in Kasan in Angriff. Die chancenreichsten OSV-Athleten sind trotz ihrer Jugend Lisa Zaiser und Felix Auböck. Der Einzug ins Semifinale ist für die 20-jährige Kärntnerin und den 18-jährigen Niederösterreicher realistisch, eine Finalteilnahme wohl nur mit einer Sonderleistung möglich.

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Chronik

MH370: Wrackteil zur Analyse in Labor bei Toulouse

Das auf der französischen Insel La Reunion angeschwemmte Flugzeugwrackteil ist nach mehrstündigem Landtransport in Balma bei Toulouse zur Untersuchung eingetroffen. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, kam das zwei Meter lange Trümmerteil gestern gegen 17.30 Uhr in dem Labor an, wo Experten am Mittwoch mit ihrer Untersuchung beginnen wollen.

Die Analyse soll erklären, ob das Teil vom Malaysia-Airlines-Flugzeug stammt, das am 8. März 2014 vom Radar verschwand. Das Trümmerteil - wahrscheinlich eine Flügelklappe - kam mit einem von La Reunion aus gestarteten Air-France-Flug auf dem Flughafen Orly bei Paris an. Eine Polizeieskorte brachte das Fundstück in das mehr als 650 Kilometer entfernte Toulouse in Südfrankreich. 

Das Technikzentrum gehört zum französischen Verteidigungsministerium. Die Experten arbeiten im Auftrag der französischen Justiz, die im vergangenen Jahr ein Ermittlungsverfahren zum Fall MH370 eröffnet hat. Unter den 239 Menschen an Bord waren vier Franzosen.

Kultur

Salzburger Festpiele: Cecilia Bartoli lässt „Norma“ brennen

Vincenzo Bellinis „Norma“ ist heuer - obwohl Wiederaufnahme aus dem Jahr 2013 - bei den Salzburger Festspielen eines der begehrtesten Stücke. Kein Wunder: Mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle ist die Produktion wohl eine der wirklich zündenden Opernsternstunden, was der minutenlange Riesenjubel am Ende des Premierenabends am Freitag eindrucksvoll unterstrich.

Mehr dazu in news.ORF.at/festspielhighlight

Lifestyle

Leute

Snoop Dogg mit zu viel Bargeld in Italien erwischt

Schon wieder Ärger mit der Polizei in Europa für US-Rapper Snoop Dogg: In Kalabrien wurde er auf einem Flughafen mit zu viel Bargeld erwischt.

Er habe 422.000 US-Dollar (rund 385.000 Euro) bei sich getragen und damit gegen EU-Anti-Geldwäsche-Vorschriften verstoßen, wonach Barbeträge über 10.000 Euro deklariert werden müssen, meldete die italienische Nachrichtenagentur ANSA gestern.

Hälfte des Geldes beschlagnahmt

Die italienische Steuerpolizei habe die Hälfte des Geldes beschlagnahmt. Erwischt wurde der Musiker („Drop It Like It’s Hot“) auf dem Flughafen von Lamezia Terme, in der Nähe von Tropea. Dort wollte er nach London abfliegen, nachdem er in Italien vier Konzerte gegeben hatte.

Am 25. Juli war der 43-Jährige in Schweden wegen Drogenverdachts kurzzeitig festgenommen worden. Die Polizei in Uppsala hatte ihn nach eigenen Angaben zur Befragung auf die Wache mitgenommen, weil er bei einer Kontrolle wie unter Drogen stehend gewirkt habe. Snoop Dogg verkündete daraufhin, nie wieder in das skandinavische Land zurückzukehren.