Ausland

Kurden im umkämpften Kobane bekommen Verstärkung

Bei der Verteidigung der syrischen Stadt Kobane gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhalten die kurdischen Verteidiger weitere Verstärkung. Rund 1.300 Kämpfer der Rebellengruppe Freie Syrische Armee (FSA) wollen nach Angaben des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan den Kurden in Kobane militärisch Hilfe leisten.

Gestern hatten die oppositionellen FSA-Kämpfer aus der Provinz Aleppo die Entscheidung zur Entsendung von Einheiten bekanntgegeben - zu denen auch gemäßigte islamistische Gruppen gehören. Zuvor hatte bereits die kurdische Autonomieregierung im Nordirak beschlossen, 200 Peschmerga-Soldaten nach Kobane an der Grenze zur Türkei zu schicken.

Route über die Türkei

Die FSA-Kämpfer würden über die Türkei in die Stadt gelangen, fügte Erdogan hinzu. Derzeit werde aber noch die genaue Route diskutiert, die die syrischen Oppositionsbrigaden und auch die nordirakischen Peschmerga nehmen sollten.

Im Irak kamen bei Luftangriffen der internationalen Anti-IS-Koalition laut Medienbericht Dutzende Dschihadisten ums Leben. Ein Korrespondent des arabischen Nachrichtensenders Al-Arabija berichtete, dass in der Nähe von Kirkuk mindestens 58 Extremisten getötet worden seien.

Brasiliens Präsidentin: Korruptionsvorwürfe kurz vor Wahl

Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff hat kurz vor der Stichwahl für das Präsidentenamt einen brisanten Medienbericht über ihre mutmaßliche Verwicklung in einen Korruptionsskandal als „Wahlterrorismus“ zurückgewiesen.

Laut der Zeitschrift „Veja“ sollen Rousseff und ihr Vorgänger Luiz Inacio Lula da Silva über ein groß angelegtes Schmiergeldsystem beim staatlich kontrollierten Erdölkonzern Petrobras gewusst haben.

Intervention gescheitert

Rousseff wies den Bericht in einer Fernsehdebatte gestern (Ortszeit) vehement als böswillig zurück und warf der Zeitschrift vor, keine Beweise vorgelegt zu haben. Der „Veja“-Bericht beruft sich auf Aussagen des seit März wegen Geldwäschevorwürfen inhaftierten Devisenhändlers Alberto Youseff, nach dessen Angaben Rousseff und Lula „alles“ über das Korruptionssystem bei Petrobras gewusst hätten.

Yousseff ist einer der Hauptverdächtigen des Skandals, bei dem seit 2006 bis zu zehn Mrd. Reas (rund 3,3 Mrd. Euro) veruntreut worden sein sollen. Unter anderem soll illegal Geld an Parteien, darunter an die Arbeiterpartei PT Rousseffs geflossen sein. Ein Versuch von Rousseffs Wahlkampfzentrale, die Veröffentlichung der Reportage zu unterbinden, scheiterte laut „Veja“ vor Gericht.

Ägypten verhängt Ausnahmezustand über Teile des Sinai

Nach einem schweren Bombenanschlag auf ägyptische Soldaten auf der Halbinsel Sinai hat Kairo für Teile der Region den Ausnahmezustand verhängt. Dieser gelte ab heute für zunächst drei Monate und betreffe den Norden und das Zentrum der Halbinsel, erklärte die ägyptische Präsidentschaft in der Nacht. Den Übergang Rafah an der Grenze zum Gaza-Streifen wird geschlossen.

„Alle notwendigen Maßnahmen“

Armee und Polizei würden „alle notwendigen Maßnahmen einleiten“, die im Kampf gegen den „Terror und seine Finanzierung“ nötig seien, hieß es in der Anordnung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi. Bei dem Anschlag waren 30 Soldaten getötet und 29 verletzt worden. Sicherheitskräfte vermuten islamistische Gruppierungen hinter der Tat.

US-Polizei stuft Axtattacke als „Terroranschlag“ ein

Die US-Behörden haben die Attacke auf eine Gruppe von Polizisten mit einer Axt in New York als „Terroranschlag“ mit islamistischem Hintergrund eingestuft. Die Polizei gehe von einem radikalen Einzeltäter aus, sagte New Yorks Polizeichef Bill Bratton gestern. Der 32-jährige Angreifer war am Donnerstag mit einer Axt auf die Polizisten losgegangen und hatte einen Beamten schwer verletzt, ehe er erschossen wurde.

Nach Angaben der Behörden war der Angreifer, der als Zale Thompson identifiziert wurde, unverheiratet und arbeitslos. Er trat vor zwei Jahren zum Islam über. Offenbar hatte er aber keine Verbindungen zu einer konkreten extremistischen Gruppe. Er sei ein „sprichwörtlicher Einzelgänger“ gewesen, der sich selbst radikalisiert habe, sagte Bratton.

Istanbul: Verdächtiges Pulver in fünf Konsulaten

Die Konsulate der USA, Frankreichs, Deutschlands, Belgiens und Kanadas in Istanbul haben gestern Briefe mit einem unbekannten gelben Pulver erhalten. Laut Reuters wurde Sicherheitsalarm ausgelöst, die betroffenen Gebäude wurden teilweise evakuiert. Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums wurden insgesamt 16 Konsulatsangestellte, die mit den Briefen in Kontakt kamen, medizinisch betreut. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Dem Ministerium zufolge soll das Ergebnis der Analysen bis Montag vorliegen.

Katastrophenschutz rückte aus

Das deutsche Außenministerium bestätigte, dass das deutsche Konsulat einen verdächtigen Gegenstand erhalten habe. Daraufhin habe man das Personal in Sicherheit gebracht und die türkischen Behörden verständigt. Der Deutschen Presse-Agentur zufolge ist ein gelbes Pulver entdeckt worden. Auch Kanadas Außenminister John Baird sprach von einem „verdächtigen gelben Pulver“. „Wir haben einen Briefumschlag erhalten, der denen in den anderen Konsulaten ähnelte, er wurde aber nicht geöffnet“, sagte die französische Generalkonsulin Muriel Domenach.

Es deute derzeit vieles darauf hin, dass es sich um eine gefährliche Substanz handle. Dem türkischen TV-Sender NTV zufolge rückten die Experten des Katastrophenschutzes auch zu einem Einsatz in einem Postamt im Istanbuler Stadtteil Beyoglu aus. Alle fünf betroffenen Länder beteiligen sich am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die weite Landesteile in Syrien und im Irak unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Kanaren legen Referendum über Erdölsuche auf Eis

Die Kanarischen Inseln haben ein für den 23. November anberaumtes Referendum über eine umstrittene Erdölsuche auf Eis gelegt. Die Regionalregierung in Santa Cruz reagierte damit gestern Abend auf eine Verfassungsklage gegen die Volksabstimmung, die die Zentralregierung in Madrid erst wenige Stunden zuvor bekanntgegeben hatte.

Man sei weiterhin davon überzeugt, dass die geplante Befragung der Bürger verfassungskonform sei, wolle aber nun das Urteil des Verfassungsgerichts abwarten, teilte ein Sprecher der Regionalregierung mit.

Erste Bohrungen noch heuer

Der spanische Mineralölkonzern Repsol hatte von der Zentralregierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy die Erlaubnis erhalten, Probebohrungen im Atlantik vor den Küsten der Ferieninseln Lanzarote und Fuerteventura vorzunehmen. Die Bohrungen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Die Regierung der Inselgruppe ist gegen das Vorhaben, weil sie negative Auswirkungen auf den Tourismus befürchtet.

Vizeregierungschefin Soraya Saenz de Santamaria erklärte, das Kabinett habe beschlossen, eine Verfassungsklage gegen die Abstimmung zu erheben. Nach Ansicht Madrids überschreitet die Regionalregierung mit dem Referendum ihre Kompetenzen. Die spanische Regierung hatte bereits eine Verfassungsklage gegen ein Unabhängigkeitsreferendum in der Region Katalonien erhoben.

Inland

Mehrheit laut Umfrage gegen Sonntagsöffnung

Laut einer vom Nachrichtenmagazin „profil“ in Auftrag gegebenen Umfrage ist eine Mehrheit der Österreicher gegen die Sonntagsöffnung. In der Befragung, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Unique Research, hätten sich 57 Prozent gegen das Offenhalten der Geschäfte am Sonntag ausgesprochen, berichtet das „profil“ in seiner am Montag erscheinenden neuen Ausgabe. 39 Prozent sind dafür, vier Prozent wollten sich in der Frage nicht festlegen.

Sport

Fußball: Köln verschärft mit Sieg Bremer Krise

Mit der fünften Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen in der deutschen Bundesliga verschärft sich die Krise von Werder Bremen und Trainer Robin Dutt. Das Team der beiden ÖFB-Teamspieler Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic verlor gestern gegen den 1. FC Köln mit 0:1 und bleibt Tabellenletzter. Gästecoach Peter Stöger bewies dabei einmal mehr sein goldenes Händchen. Das Goldtor für den Aufsteiger, bei dem Kevin Wimmer in der Innenverteidigung durchspielte, erzielte „Joker“ Anthony Ujah 67 Sekunden nach seiner Einwechslung.

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Air Race: Arch hängt im Training alle ab

Hannes Arch hat gestern im Training für das Air Race am Red Bull Ring in Spielberg alle Konkurrenten abgehängt. Der Lokalmatador flog in beiden Sessions Bestzeit und verwies seine WM-Rivalen Nigel Lamb und Paul Bonhomme klar auf die Plätze.

„Es ist super gelaufen. Jetzt freue ich mich schon wirklich auf das Rennen“, lautete der Kommentar des 47-jährigen Steirers. Das letzte Rennen der Saison ist morgen ab 14.00 Uhr live in ORF eins zu sehen.

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Chronik

16 Tote bei Grubenunglück in China

Bei einem Grubenunglück in der westchinesischen Provinz Xinjiang sind 16 Bergleute getötet worden. Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua heute weiter berichtete, wurden bei dem Einsturz eines Stollens gestern am späten Abend elf weitere Menschen verletzt. Die Unglücksursache werde untersucht.

Unfälle im Bergbau sind in China keine Seltenheit. Häufig werden Sicherheitsstandards nicht ausreichend beachtet. Erst im Juni waren 22 Arbeiter bei einem Unglück in einem Kohlebergwerk im Südwesten des Landes gestorben.

Mann erschoss in Kalifornien zwei Polizisten

Ein 34 Jahre alter, mit einem Gewehr bewaffneter Mann soll in Nordkalifornien zwei Polizisten erschossen und zwei andere Menschen mit Schüssen verletzt haben. Wie die „Los Angeles Times“ gestern (Ortszeit) berichtete, wurde der Tatverdächtige festgenommen. Auch seine Begleiterin sei in Haft.

Mindestens zwei weitere Verletzte

Der Mann habe zunächst auf einem Motel-Parkplatz auf einen 47 Jahre alten Polizisten geschossen und ihn am Kopf getroffen. Daraufhin habe es eine Serie von Autoentführungen und Schüssen in der Region von Sacramento über Carmichael bis Auburn gegeben, wo der Verdächtige gestellt worden sei, schrieb die Zeitung „Sacramento Bee“.

Ein anderer Polizist sei von dem 34-Jährigen angeschossen worden. Der Beamte sei seinen Verletzungen erlegen. Der Verdächtige habe außerdem einen weiteren Polizisten und einen Autofahrer, dessen Wagen er stehlen wollte, mit Schüssen verletzt. Das Motiv für die Taten ist unklar. An der Suche nach dem Verdächtigen hatten sich Hunderte Beamte beteiligt, schrieb die „Sacramento Bee“.

Schüsse an US-Schule - zwei Tote

Ein Schüler hat bei einem Amoklauf an einer Highschool bei Seattle (US-Staat Washington) einen Mitschüler erschossen und sich anschließend selbst getötet. Vier schwer verletzte junge Leute wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Schüler sei leicht verletzt worden.

Die Motive hinter dem Verbrechen seien völlig unklar, sagte Polizeioffizier Robb Lamoureux in Marysville vor Journalisten.

„Schütze war ein Schüler“

„Der Schütze war ein Schüler“, erklärte Lamoureux in Marysville. Der TV-Sender CNN berichtete, es handle sich um einen Burschen, der bei seinen Mitschülern beliebt gewesen sei und in der Football-Mannschaft gespielt habe. Er sei etwa 14 Jahre alt gewesen.

Nähere Einzelheiten über das Verbrechen an der Marysville-Pilchuck High School wurden zunächst nicht bekannt. „Ich weiß nichts über ein Motiv“, sagte Lamoureux. TV-Sender zeigten Bilder von Schülern, die aus dem Gebäude rannten oder von der Polizei ins Freie geführt wurden. Die Schüsse seien in der Kantine der Schule gefallen, sagten Augenzeugen, sie von chaotischen und panikartigen Szenen berichteten.

In den USA kommt es immer wieder zu Amokläufen von Schülern. Anläufe der Regierung zu schärferen Waffengesetzen sind bisher stets gescheitert.

Herrl und Hund attackierten in Graz Installateur

Ein Installateur ist bei Arbeiten in einem Mehrparteienhaus in Graz von einem Miteigentümer des Objekts bedroht und von dessen Hund verletzt worden. Der Hundehalter hatte die Herausgabe eines Schlüssels verlangt.

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Junger Mann verletzte eigene Mutter

Im Zuge eines Familienstreites in Wien attackierte ein 19-Jähriger seine Mutter. Der junge Mann schlug mehrmals auf die Frau ein und verletzte sie im Gesicht und am Oberkörper. Er sitzt in Haft.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Wirtschaft

Gewerkschaft droht mit Weihnachtsstreik bei Amazon

Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat dem Onlineversandhändler Amazon mit Streiks im Weihnachtsgeschäft gedroht. Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago sagte der „Bild“-Zeitung, der Arbeitskampf werde fortgesetzt, um den Druck auf den Konzern weiter zu erhöhen. Streikaufrufe könnten „sehr kurzfristig“ passieren.

Erst Ende September waren die Beschäftigten an mehreren deutschen Amazon-Standorten einem Aufruf von Verdi gefolgt und in den Streik getreten. Hintergrund des Arbeitskampfes ist ein Streit um eine Tarifbindung der Amazon-Mitarbeiter. Verdi will für die Beschäftigten in den Zentren Kollektivverträge nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Amazon vertritt hingegen den Standpunkt, dass diese in der Logistikbranche arbeiten und bezahlt sie bisher auch so.

Spanien verschiebt Börsengang von Airportriesen Aena

Die spanische Regierung hat den bis zu zehn Milliarden Dollar (rund 7,9 Mrd. Euro) schweren Börsengang des weltgrößten Flughafenbetreibers Aena (Aeropuertos Espanoles y Navegacion Aerea) verschoben.

Die Börsenaufsicht in Madrid brauche noch weitere Informationen, weshalb der Prospekt frühestens in einer Woche eingereicht werden könne, hieß es gestern. Mit mangelnder Nachfrage habe die Verschiebung nichts zu tun.

Größter Börsengang in Europa in diesem Jahr

Die Erstnotiz sei weiterhin für den 12. November geplant. Allerdings werde nun die Werbetour bei Investoren sowie die Angebotsfrist kürzer ausfallen als ursprünglich geplant. Der spanische Staat will sich von bis zu 49 Prozent an dem Unternehmen trennen, das an 46 Flughäfen im Inland und mehr als 20 im Ausland beteiligt ist. Es dürfte sich um den größten Börsengang in diesem Jahr in Europa handeln.

Steuerhinterziehung: Dolce und Gabbana freigesprochen

Die italienischen Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana sind vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen worden. Der Kassationsgerichtshof in Rom urteilte laut Nachrichtenagentur ANSA gestern, beide hätten die ihnen vorgeworfene Straftat nicht begangen.

Das höchste italienische Höchstgericht entschied damit anders als die beiden vorherigen Instanzen, die das Duo jeweils wegen Steuerhinterziehung verurteilt hatten. Das nun gesprochene Urteil ist rechtskräftig.

Den Gründern des Modeunternehmens Dolce & Gabbana war vorgeworfen worden, mit fiktiven Firmen in Luxemburg rund 200 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Ein Gericht in Mailand hatte sie April in zweiter Instanz zu Bewährungsstrafen von eineinhalb Jahren verurteilt. In erster Instanz hatte das Gericht Bewährungsstrafen von jeweils einem Jahr und acht Monaten Haft verhängt.

Bankenstresstest: Schelling erwartet „keine Überraschungen“

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) rechnet beim aktuellen Bankenstresstest nicht mit negativen Überraschungen. Durchblicken ließ Schelling gestern vor Journalisten, dass die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) durchgefallen sein dürfte: „Es gibt eine unter Stress belastete Bank, das ist die ÖVAG - das ist hinlänglich bekannt, das wird keine Überraschung sein.“

Bei der teilverstaatlichten ÖVAG habe man ohnehin „proaktiv“ Schritte gesetzt, um nicht ein Problem ähnlich der Kärntner Hypo Alpe-Adria zu bekommen. „Das ist alles auf Schiene“, sagte Schelling. Ansonsten rechnet er nicht mit Problemen: „Es gibt keinerlei Anzeichen, dass es im Stresstest Überraschungen gibt.“

Schelling reagierte damit auch auf Aussagen von ÖIAG-Aufsichtsratschef Siegfried Wolf, der erst gestern etwaige „Vorsorgen“ für den Bankenbereich in den Raum gestellt hatte. Schelling kann sich vorstellen, dass Wolf damit die ÖIAG-Bankentochter FIMBAG meinte. Gleichzeitig verwies der Finanzminister aber darauf, dass die FIMBAG nach dem angestrebten Verkauf der Anteile an der Kommunalkredit keine wesentlichen Beteiligungen mehr halte.

25 Banken durchgefallen?

Einem Agenturbericht zufolge sollen insgesamt 25 der 130 von der Europäischen Zentralbank (EZB) europaweit überprüften Banken den Stresstest nicht bestanden haben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit den Interna des Bankenchecks vertrauten Personen erfuhr, haben 15 die zum Jahresende 2013 vorhandenen Kapitallöcher bereits geschlossen. Bei bis zu zehn Instituten müssten diese noch gefüllt werden.

Religion

Historiker: Turiner Grabtuch mittelalterliches Ritualobjekt

Der britische Historiker Charles Freeman hat eine neue Theorie über das umstrittene Turiner Grabtuch vorgelegt. Dass das Tuch wirklich vor knapp 2.000 Jahren im Grab von Jesus Christus lag, hält er für ausgeschlossen. An eine Fälschung, die das suggerieren wollte, glaubt er allerdings auch nicht.

Seiner These zufolge ist das Grabtuch nämlich zu einem ganz bestimmten Zweck geschaffen worden: für ein mittelalterliches Osterritual, bei dem die Auffindung des leeren Grabes am dritten Tag nach der Kreuzigung dargestellt wurde.

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