Ausland

Algerien-Wahl: 81,5 Prozent für Bouteflika

Einen Tag nach der Präsidentenwahl in Algerien ist wie erwartet Amtsinhaber Abdelaziz Bouteflika zum Sieger erklärt worden. Bei der von Boykottaufrufen und Betrugsvorwürfen überschatteten Abstimmung erhielt der 77-Jährige nach Angaben des Innenministeriums 81,53 Prozent der gültigen Stimmen.

Weiterer Diplomat in Libyen entführt

In der libyschen Hauptstadt Tripolis ist erneut ein Diplomat - diesmal aus Tunesien - entführt worden. Nach Angaben des tunesischen Außenministers Mongi Hamdi fordern die Kidnapper die Freilassung von in Tunesien inhaftierten Terroristen. Dieselbe Entführergruppe habe bereits im März einen tunesischen Diplomaten gekidnappt, sagte Hamdi heute dem tunesischen Sender Express FM.

Am Dienstag war in Tripolis der jordanische Botschafter Fawas Aitan verschleppt worden. Der UNO-Sicherheitsrat hatte die Entführung verurteilt, bei der ein Fahrer des Diplomaten verletzt worden war.

Hollande stellt neuerliche Kandidatur infrage

Frankreichs Präsident Francois Hollande will bei der Präsidentschaftswahl 2017 nicht mehr antreten, falls die Arbeitslosigkeit bis dahin nicht sinkt. Der Sozialist sagte heute am Rande eines Firmenbesuchs im zentralfranzösischen Clermont-Ferrand, es gebe für ihn „keinen Grund, Kandidat zu sein“, wenn die Arbeitslosigkeit bis 2017 nicht zurückgehe.

Trotz aller Bemühungen der sozialistischen Regierung steigt die Arbeitslosigkeit seit dem Amtsantritt Hollandes im Mai 2012 stetig an. Hollande hatte bereits versprochen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit bis Ende 2013 zu stoppen.

Zuletzt war die Arbeitslosigkeit aber auch im Februar auf eine neue Rekordzahl von 3,34 Millionen Menschen gestiegen. Allerdings wird in diesem und im nächsten Jahr mit einer leichten Erholung der Konjunktur in Frankreich gerechnet.

Berater zurückgetreten

Ein zentraler Berater von Hollande reichte unterdessen nach dem Vorwurf von Interessenkonflikten seinen Rücktritt ein. Aquilino Morelle, der seit 2012 zum Stab des Staatschefs gehört, schrieb auch wichtige Reden für Hollande. Er wolle völlig frei auf die Vorwürfe gegen ihn reagieren können, begründete Morelle seien Schritt. Er habe keinen Fehler begangen und noch nie in einem Interessenkonflikt gesteckt, betonte der 51-Jährige.

Nach einem zuvor veröffentlichten Bericht des Onlinemediums Mediapart soll Morelle vor mehreren Jahren während seiner Tätigkeit für die Generalinspektion für soziale Angelegenheiten (IGAS) heimlich auch für Pharmakonzerne gearbeitet haben. Die IGAS überwacht und überprüft französische Ministerien ressortübergreifend bei Themen aus dem Sozialbereich.

Nigeria: Dutzende entführte Schülerinnen weiter unauffindbar

Das Schicksal von rund hundert in Nigeria von Islamisten verschleppten Schülerinnen ist weiterhin ungeklärt: Die meisten der 129 am Montag entführten Schulmädchen würden weiter vermisst, erklärten die Behörden des nördlichen Bundesstaates Borno heute.

Ein Offizier, der nicht namentlich genannt werden wollte, warf den fundamentalistischen Entführern vor, die Mädchen als militärische Schutzschilde, Hauspersonal und „die meisten als Sexsklavinnen“ zu missbrauchen.

Vorübergehend gab es zuvor widersprüchliche Angaben, ob die meisten Schülerinnen noch immer in der Hand der Entführer seien. Nun zog das Verteidigungsministerium jedoch eigene Angaben vom Vortag zurück und stellte klar, dass die Behörden des Bundesstaates und die Schulbehörden die zutreffenden Zahlen mitteilten. Von den 129 entführten Mädchen konnten sich demnach bisher nur 30 in Sicherheit bringen.

Veneto-Sezessionisten wieder auf freiem Fuß

13 mutmaßliche Veneto-Sezessionisten, die am 2. April wegen Terrorismus festgenommen worden waren, sind aus der Haft entlassen worden. Fünf von ihnen müssen unter Hausarrest bleiben, darunter der Ex-Parlamentarier Franco Rocchetta, berichteten italienische Medien heute.

„Wir begrüßen die Freilassung, doch es ist eine Schande, dass der italienische Staat Unschuldige wegen ihrer politischen Ideen inhaftiert“, protestierte der Chef der föderalistischen Oppositionspartei Lega Nord, Matteo Salvini. In den vergangenen Tagen hatten Lega-Aktivisten einen Hungerstreik für die Freilassung der inhaftierten Sezessionisten durchgeführt.

Der ermittelnde Staatsanwalt in der lombardischen Stadt Brescia wirft den mutmaßlichen Separatisten vor, „die Unabhängigkeit vom italienischen Staat mittels Gewalt und Volksaufstand“ anzustreben. Sie hätten die demokratische Ordnung untergraben wollen. Die Separatisten hätten im Mai 2012 in Erbusco bei Brescia eine „Die Allianz“ genannte Untergrundorganisation aus der Taufe gehoben, die Kontakte zu anderen sezessionistischen Gruppierungen mit dem gemeinsamen Ziel der Trennung vom italienischen Zentralstaat unterhalte.

Inland

Staatsschulden sollen 2014 bei 79,2 Prozent des BIP liegen

Die Staatsverschuldung Österreichs soll 2014 auf 79,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) steigen, berichtet die „Kronen-Zeitung“ (Samstag-Ausgabe) über erste Eckdaten aus der Budgetrede von Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP).

Das strukturelle Defizit soll bei 1,2 Prozent des BIP liegen. Offiziell wollte man die Zahlen im Finanzressort gegenüber der APA noch nicht bestätigen. Laut dem Bericht wird das Maastricht-Defizit mit 2,7 Prozent knapp unter der erlaubten Dreiprozentgrenze bleiben. Beim gesamtstaatlichen Defizit ist eine Senkung bis 2016 auf 0,4 Prozent des BIP geplant. Der Finanzminister soll am 29. April in seiner Budgetrede eine „Trendwende“ versprechen - ebenso, dass keine weiteren Steuererhöhungen geplant werden, sondern stattdessen in der Verwaltung gespart wird.

Aufregung über Karas-Plakat mit Bono-Zitat

Das Plakat der Europäischen Volkspartei, auf dem ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas mit einem Zitat des irischen Popstars Bono für die EU-Wahl wirbt, sorgt für Ärger.

Die Rechteverwaltungsfirma des Sängers habe die EVP überraschend informiert, nicht mit der Verwendung des Zitats einverstanden zu sein, hieß es auf APA-Anfrage aus Karas’ Büro, die Verwendung sei aber rechtlich wasserdicht.

Sport

Tennis: Frühes Aus für Nadal in Monte Carlo

Nach seiner Finalniederlage im vergangenen Jahr hat Rafael Nadal diesmal in Monte Carlo bereits im Viertelfinale den Kürzeren gezogen. Der achtfache Sieger des Turniers und Weltranglistenerste musste sich heute seinem spanischen Landsmann David Ferrer in zwei Sätzen geschlagen geben. Ferrer revanchierte sich mit seinem erst sechsten Triumph im insgesamt 27. Duell gegen Nadal auch für die Niederlage im Endspiel der French Open in der vergangenen Saison.

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Fußball: Sehnsucht der „Reds“ vor Erfüllung

Für Liverpool könnte in diesem Jahr eine schier endlose Leidenszeit zu Ende gehen. 24 Jahre ist es mittlerweile her, dass sich die „Reds“ zum bisher letzten Mal die englische Fußballkrone aufgesetzt haben. Nun ist der 19. Titel der Vereinsgeschichte zum Greifen nah. Vier Runden vor Schluss hat es die Auswahl von Brendan Rodgers, der Liverpool neues Selbstvertrauen eingeimpft hat, selbst in der Hand, den Meistercoup zu landen. Emotionale Momente durchlebt Kapitän Steven Gerrard, der mit den „Reds“ durch dick und dünn ging. „In all den Jahren gab es Hochs und Tiefs“, sagte der 33-Jährige. „Im Moment liebe ich jede Minute.“

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Wirtschaft

Voest-Chef Eder hinterfragt Standort Österreich

Voestalpine-Chef Wolfang Eder erwägt einem Medienbericht zufolge, Kapazitäten aus seiner Heimat abzuziehen. „Das ist keine Drohung, sondern einfach eine Anwendung der Grundrechenarten im globalen Wirtschaftsgeschehen“, so Eder laut „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“, Samstag-Ausgabe).

Amerika biete heute viel bessere Rahmenbedingungen als Österreich und der Rest Europas. Dort seien die Energiepreise, Personalkosten und Grundstückspreise deutlich niedriger.

Mitte des nächsten Jahrzehnts würden eine Kokerei und zwei Hochöfen in Linz das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, sagte Eder. In etwa fünf Jahren müsse Voestalpine entscheiden, wo Ersatzanlagen entstehen sollen. „Wir müssen uns dann die grundsätzliche Frage stellen, was langfristig der richtige Standort ist.“

US-Werk vor Eröffnung

Die Voestalpine baut derzeit seine Kapazitäten in den USA kräftig aus. In Cartersville im Bundesstaat Georgia nimmt in wenigen Tagen ein 50 Millionen Euro teures Werk die Produktion auf, in dem Autochassis-Teile hergestellt werden. Für 2016 plant Voestalpine ein weiteres Werk in den USA. Im texanischen Corpus Christi soll hochreines Eisen, das als Vormaterial für die Stahlerzeugung dient, produziert werden. Mit einer Investition von 550 Millionen Euro ist das Projekt das größte außereuropäische Vorhaben in der Unternehmensgeschichte.

Lufthansa will Business Class verkleinern

Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa will ihre Business Class auf einigen Langstrecken verkleinern. Ein Unternehmenssprecher bestätigte heute einen „Spiegel“-Bericht, wonach die Fluggesellschaft mit diesem Schritt neue Märkte erschließen und Verbindungen gegen Wettbewerber verteidigen will.

Bisher hat die Lufthansa je nach Flugzeuggröße 50 bis 100 Sitze für die Business Class vorgesehen. Weil diese sich jedoch teilweise nur schwer oder nicht verkaufen, reagiert der Konzern laut „Spiegel“ nun mit einer Schrumpfkur in diesem Bereich.

In einigen Flugzeugen soll die Komfortklasse auf 20 Sitze reduziert und dafür die Zahl der Economy-Reihen erhöht werden. „Man versucht, das passgenau zu gestalten“, sagte der Sprecher.

Steuerstreit beigelegt: Armani zahlt 270 Millionen

Das Modehaus Giorgio Armani hat den italienischen Steuerbehörden im Rahmen eines Vergleichs 270 Millionen Euro gezahlt. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte heute einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Il Sole 24 Ore“, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Dem Blatt zufolge wurde das Geld in der vergangenen Woche bezahlt. Damit seien alle Steuerermittlungen beigelegt. Die italienischen Behörden schauen angesichts der Wirtschaftskrise verstärkt auf die Steuermoral der Unternehmen.

OGH kippt Provisionssystem von Finanzvertrieben

Der Oberste Gerichtshof hat die Vergütungspraxis von Finanzvertrieben wie dem Ex-AWD (heute Swiss Life Select) und OVB gekippt. Die bisher übliche Praxis, „freien“ Beratern Vorschüsse auf Provisionen zu zahlen, wird künftig nicht mehr möglich sein. Das könnte den Beruf unattraktiv machen. Bei Kundenstornos wiederum können die Firmen keine Provisionen mehr zurückfordern. Die Branche ist nervös.

Laut OGH-Urteil entsteht der Provisionsanspruch eines Beraters schon dann, wenn der von ihm gewonnene Kunde bezahlt; bei länger laufenden Verträgen anteilig mit der Ratenzahlung, berichtete das „WirtschaftsBlatt“ (Freitag-Ausgabe).

Bis dato war das aber in der Branche nicht üblich. Im behandelten Fall hatte der AWD den „Freiberuflern“ keine Provisionen direkt bezahlt, sondern „Vorschüsse“. Der Grund: Wenn ein Kunde storniert, wird vom Berater auch die erhaltene Provision (anteilig) zurückverlangt. Das ist dem Höchstgericht zufolge unzulässig.

Chronik

Schäden nach Erdbeben der Stärke 7,5 in Mexiko

Ein schweres Erdbeben hat heute das Zentrum und den Süden Mexikos erschüttert. Das Epizentrum mit einer Stärke 7,5 lag rund 37 Kilometer nördlich der Ortschaft Tecpan im Bundesstaat Guerrero, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die mexikanische Erdbebenwarte hatte die Stärke mit 7,0 beziffert.

In Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst. Tausende Menschen verließen in Panik ihre Häuser und Büros. Kurz nach dem Beben kreisten Hubschrauber auf der Suche nach Schäden über dem Zentrum von Mexiko-Stadt.

Eingestürzte Dächer und evakuierte Hotels

Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. In Mexiko-Stadt, Acapulco und Chilpancingo stürzten die Dächer und Wände einiger Gebäude ein, wie die örtlichen Behörden mitteilten. In mehreren Vierteln der Hauptstadt sei der Strom ausgefallen, sagte Bürgermeister Miguel Angel Mancera. Einige Menschen blieben in Aufzügen stecken und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.

Das Beben war auch in den Bundesstaaten Jalisco, Puebla und Oaxaca zu spüren. In den Badeorten Acapulco und Puerta Vallarta an der Pazifikküste wurden einige Hotels geräumt. Die Osterwoche ist Hauptreisezeit in Mexiko.

Notrufsäulen: Alt, aber bewährt

Auch wenn mittlerweile die meisten Autofahrer ein Mobiltelefon dabeihaben: Die Notrufsäulen, die seit 50 Jahren entlang der Autobahnen und Schnellstraßen stehen, haben nicht ausgedient. Nach wie vor bieten sie direkten Draht zur Hilfe.

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Kultur

Causa Pereira: Scala-Delegation kommt nach Salzburg

Mitglieder des Scala-Aufsichtsrats werden laut italienischen Medienberichten kommende Woche nach Salzburg reisen, um Dokumente über den Verkauf von Opern der Salzburger Festspiele an das Mailänder Opernhaus zu sammeln. Das Kontrollorgan befasst sich dann am 28. April mit dem Fall des Intendanten der Salzburger Festspiele und künftigen Scala-Chefs Alexander Pereira.

An diesem Tag soll der Mailänder Bürgermeister Giuliano Pisapia den Aufsichtsräten den Bericht vorlegen, den die Scala beim Kulturministerium in Zusammenhang mit dem Erwerb der Salzburger Opern einreichen will. Die Aufsichtsräte sollen dem Bericht des Bürgermeisters ihre Zustimmung geben. Pereira, derzeit noch Intendant der Festspiele, hat der Scala, deren Chefposten er im Herbst übernimmt, Produktionen verkauft.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

„Moliere auf dem Fahrrad“: Die Tücken des Männerkitschs

Es soll Situationen geben, in denen sich Männerfreundschaft fast zur Brüderlichkeit auswächst. Alte Theaterfreunde, die in einem verfallenen Haus auf der stürmischen Ile de Re Moliere proben und dabei ihre Liebe zum Theater zelebrieren, am Abend Rotwein trinken und den Tücken des Alltags trotzen, wird man eine besondere Nähe zu dem attestieren können, was man gemeinhin als Männerkitsch bezeichnet.

Doch Beziehungen sind brüchig - und der Männerkitsch ist es am allermeisten. Was passiert, wenn man dem Kitsch die Maske abnimmt, ist ab Freitag in den Kinos zu bewundern. „Moliere auf dem Fahrrad“ entpuppt sich als eine der temporeichsten französischen Komödien der letzten Jahre - und straft all jene Lügen, die das französische Kino mit einem in Zeitlupe heruntergehenden Bahnschranken gleichsetzen.

Mehr dazu in Ein Hahnenkampf auf der Ile de Re

Science

NASA-Sonde „LADEE“ planmäßig auf Mond zerschellt

Die vorerst letzte Mondmission der US-Raumfahrtbehörde NASA ist zu Ende. Die Sonde „LADEE“ (Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) ist wie geplant mit fast 6.000 km/h auf die Oberfläche des Mondes zugerast und dort zerschellt, wie die NASA heute mitteilte.

Dabei seien viele Teile der Sonde, die ungefähr die Größe eines Getränkeautomaten hat, aufgrund der großen Hitze wahrscheinlich verdampft.

„LADEE“ war Anfang September von einem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Virginia in Richtung Mond gestartet und dann rund ein halbes Jahr lang um den Himmelskörper gekreist, um dessen Atmosphäre zu untersuchen. NASA-Experten haben die rund 250 Millionen Dollar (etwa 190 Mio. Euro) teure Mission bereits als großen Erfolg bewertet.

Leute

Liliana Matthäus in New York festgenommen

Liliana Matthäus, Ex-Frau des ehemaligen deutschen Fußballstars Lothar Matthäus, hat Ärger mit der US-Justiz: Die 26-Jährige wurde in ihrem New Yorker Apartment festgenommen, wie ein Polizeisprecher laut AFP heute bestätigte. Der „New York Daily News“ zufolge soll sie die Kreditkarte eines Ex-Freundes gestohlen haben und damit in Luxusgeschäften auf Shoppingtour gegangen sein. Matthäus sei wegen schweren Diebstahls angeklagt worden, hieß es weiter.

Die Polizei führt die gebürtige Ukrainerin in der Strafsache unter dem Namen „Christina Matthäus“. Die „New York Post“ berichtete, dass Matthäus mit der Kreditkarte Tausende Dollar für Kleider und Accessoires ausgegeben habe. Außerdem habe sie damit ein Flugticket nach Europa gebucht. Das Model ist wieder auf freiem Fuß, ein Gerichtstermin wurde den Medienberichten zufolge für den 12. August angesetzt.

Matthäus’ Anwalt Mark Jay Heller wies die Vorwürfe zurück. Seine Mandantin sei von ihrem Ex-Freund demnach aus Verärgerung über das Ende der Beziehung beschuldigt worden: „Seine Reaktion ist sehr unglücklich und der Auslöser dieser falschen Anklage wegen schweren Diebstahls.“ Nur deshalb drohten Matthäus bis zu sieben Jahre Gefängnis.

Lifestyle

Die häufigsten Song-Missverständnisse

Bei einem Song den richtigen Ton zu treffen, ist schwierig - aber auch der Text kommt nicht immer ganz korrekt über die Lippen. Den Briten passiert das laut einer aktuellen Umfrage besonders oft bei Songs von Lady Gaga und Ozzy Osbourne.

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Pole überquerte nach eigenen Angaben Atlantik im Kajak

Ein 67-jähriger Mann aus Polen hat laut eigenen Angaben den Nordatlantik in einem Kajak überquert. Aleksander „Olek“ Doba erklärte, dass er gestern Abend bei Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida an Land gegangen sei. Der Abenteurer war vor gut einem halben Jahr in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gestartet.

Doba hatte sich am 5. Oktober 2013 in seinem weiß-gelben Spezialkajak „Olo“ auf die waghalsige 8.000 Kilometer lange Reise gemacht. Während er über den Atlantik paddelte, musste er einen Zwischenstopp auf Bermuda einlegen, um sein Gefährt zu reparieren. Der Zeitung „Daytona Beach News-Journal“ zufolge erreichte der Pole sein Ziel ermüdet, aber in gesundheitlich guter Verfassung.