Ausland

Georgiens Justiz erließ Haftbefehl gegen Ex-Präsident

Die georgische Justiz hat gegen den in den USA lebenden Ex-Präsidenten Michail Saakaschwili einen Haftbefehl wegen Amtsmissbrauchs erlassen. Das Stadtgericht in Tiflis gab in der Nacht auf heute einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt.

Ermittler werfen Saakaschwili sowie weiteren Politikern vor, bei der blutigen Auflösung einer Oppositionskundgebung in der Hauptstadt 2007 ihre Befugnisse überschritten zu haben. Saakaschwili nannte die Vorwürfe in einer in New York aufgezeichneten Videobotschaft politisch motiviert.

2013 aus dem Amt geschieden

Die proeuropäische Regierung der Südkaukasusrepublik weist Vorwürfe zurück, sie übe Siegerjustiz. Ermittler hatten Saakaschwili, der 2013 nach zehn Jahren aus dem Amt geschieden war, mehrfach vorgeladen, damit er sich zu den Vorwürfen äußere. Mit dem Haftbefehl soll der Politiker zur Teilnahme am Verfahren gezwungen werden, ohne in Freiheit möglicherweise Zeugen zu beeinflussen, hieß es in Tiflis.

Saakaschwili sowie weiteren Regierungspolitikern wird vorgeworfen, den Sicherheitskräften 2007 befohlen zu haben, eine Demonstration gewaltsam zu beenden und den Fernsehsender Imedi zu besetzen. Bei einer Verurteilung drohen dem Politiker bis zu acht Jahre Haft. Saakaschwili war 2003 der Held der „Rosenrevolution“ in Georgien.

AUA umfliegt den irakischen Luftraum

Angesichts der Kämpfe im Irak stoppt der Lufthansa-Konzern und damit auch die Austrian Airlines (AUA) nach mehreren anderen internationalen Fluggesellschaften ihre Flüge über den dortigen Luftraum. Diese Regelung gilt zunächst bis inklusive morgen.

Betroffen sind die AUA-Mutter Lufthansa sowie die Konzerntöchter Lufthansa Cargo und Swiss, wie Lufthansa am Freitagabend mitteilte. Die Flüge nach Erbil im Norden des Iraks werden für diesen Zeitraum ebenfalls eingestellt. Die Austrian Airlines fliegt Erbil täglich an, Lufthansa zweimal wöchentlich.

„Zunehmende Verunsicherung von Kunden“

Der Konzern erklärte, nach eigener Bewertung zwar gegenwärtig keine Erkenntnisse für eine Gefährdung von Überflügen über den Irak oder den Anflug von Erbil zu haben. Die Hintergründe der Entscheidung einiger Luftfahrtbehörden seien derzeit aber noch unklar und bedürften einer eingehenden Bewertung. „Mit diesem Schritt trägt das Unternehmen auch der zunehmenden Verunsicherung von Kunden und Besatzungen Rechnung, die auch durch die uneinheitliche Einschätzung einzelner Luftfahrtbehörden entsteht“, hieß es.

In der Ostukraine war am 17. Juli über Kampfgebiet eine Boeing mit 298 Menschen an Bord abgestürzt. Armee und Separatisten beschuldigen sich, das Flugzeug mit einer Rakete abgeschossen zu haben. Die AUA umfliegt das Gebiet - ebenso wie Israel - seither.

Libyen: Großbritannien schließt Botschaft

Angesichts der Kämpfe in Libyen schließt Großbritannien vorübergehend seine Botschaft in dem Land. Geplant sei, ein Behelfsbüro in Tunesien einzurichten, schrieb Botschafter Michael Aron am späten gestrigen Abend beim Kurznachrichtendienst Twitter. Die Vertretung in Libyen werde wiedereröffnet, sobald es die Lage erlaube.

Kämpfe zwischen Milizen aus Al-Zintan und Misrata um den Flughafen der Hauptstadt Tripolis hatten vor etwa drei Wochen eine dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage in dem nordafrikanischen Land nach sich gezogen. Die meisten ausländischen Diplomaten - auch aus Österreich - haben inzwischen das Land verlassen.

In dieser schwierigen Situation will sich am Samstag erstmals das neu gewählte Parlament treffen. Die Sitzung wird aus Sicherheitsgründen aber nicht in Tripolis oder - wie ursprünglich geplant - in Benghazi einberufen, sondern in der Hunderte Kilometer östlich gelegenen Stadt Tobruk. Offiziell übernimmt das 200-köpfige Parlament laut lokalen Medienberichten aber erst am Montag die Legislativrechte.

Obama bezeichnet CIA-Folter nach 9/11 als Fehler

US-Präsident Barack Obama hat die Folter von Terrorverdächtigen durch den Geheimdienst CIA nach den Angriffen vom 11. September 2001 als Fehler bezeichnet. „Wir haben einige Dinge gemacht, die falsch waren“, sagte Obama gestern in Washington. „Wir haben einige Leute gefoltert.“

Die CIA selbst sprach stets von „erweiterten Verhörmethoden“. Seine Regierung habe Teile eines Geheimberichts des US-Senats über die Handlungen zur Veröffentlichung freigegeben, sagte Obama. Dem Schritt war ein jahrelanger Streit über das Papier vorausgegangen.

Zu den zwischen 2002 und 2009 eingesetzten Methoden gehörten Dunkelhaft, Schlafentzug und simuliertes Ertränken. Obama hatte das bereits kurz nach seinem Amtsantritt 2009 ausdrücklich als Folter bezeichnet. Sein Vorgänger George W. Bush hatte dagegen stets bestritten, dass es sich um Folter gehandelt habe.

Erdogan verhöhnt „unpatriotischen“ Rivalen

Auf der Zielgeraden zur türkischen Präsidentschaftswahl am 10. August hat der Favorit, Regierungschef Recep Tayyip Erdogan, seinem schärfsten Konkurrenten mangelnden Patriotismus vorgeworfen. Ekmeleddin Ihsanoglu kenne nicht einmal den Text der Nationalhymne, sagte Erdogan heute.

Der als ruhig und gemäßigt bekannte 70-jährige Ihsanoglu reagierte ungewohnt heftig und geißelte Erdogans „Lüge“ und „Verleumdung“.

Bei einem Besuch des Grabs des Dichters Mehmet Akif Ersoy hatte Ihsanoglu die dort eingravierten Verse des von Ersoy verfassten „Unabhängigkeitsmarschs“ rezitiert, der türkischen Nationalhymne. Danach unterlief ihm jedoch ein peinlicher Fehler, als er kundtat, dass der Text aus Ersoys „Für die Gefallenen von Canakkale“ stamme.

Erdogan nannte ihn daraufhin einen „importierten Kandidaten“. Auf einer Wahlveranstaltung in Kahramanmaras in Anatolien unterbrach er seine Rede und zeigte ein Video mit dem Schnitzer seines Kontrahenten auf einer Großleinwand.

Ihsanoglu ging am Freitag in die Offensive. Er sei nicht nur der Sohn von Ersoys engstem Freund, er habe auch die Nationalhymne sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen - weit eher als der 60-jährige Erdogan.

Inland

Türken in Österreich: Wahl des Staatspräsidenten

In Österreich lebende Türken sind heuer erstmals aufgerufen, ihren Staatspräsidenten in der Türkei direkt zu wählen. Für die Stimmabgabe in Österreich öffnen heute und morgen die Wahllokale in Wien. Es sind aber nur wenige Stimmberechtigte registriert.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Weiter Diskussion über Asylquartiere

Die Diskussion über Asylquartiere spitzt sich zu. Das Innenministerium denkt wegen überfüllter Betreuungszentren bereits über ein „Not- und Krisenszenario“ nach. Währenddessen bekräftigt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sein Nein zur Unterbringung von Asylwerbern in der Hillerkaserne.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Wochenende entscheidet über „Krisenszenario“

Am Wochenende wird sich entscheiden, ob das Innenministerium aufgrund überfüllter Asylbetreuungszentren ein Krisenszenario entwickeln muss oder nicht. Entscheidend sei die Frage, wie viele Neuanträge in den kommenden Tagen gestellt werden, hieß es aus dem Ressort gestern gegenüber der APA.

Derzeit habe man den Schwerpunkt weg von Traiskirchen auf andere Betreuungsstellen verlegt. Laut Innenministerium haben zum einen eine kurzfristig hohe Zahl an Neuanträgen, zum anderen zu wenig Übernahmen durch die Bundesländer zum Engpass bei der Betreuung geführt.

Gestern etwa habe es mit 45 Personen eine relativ geringe Zahl an neuen Flüchtlingen in Österreich gegeben, was das Ressort nun hoffen lässt. „Ob es sich über das Wochenende ausgeht, ist eine Frage der Antragszahl“, hieß es aus dem Ressort. Sollte es Tage mit rund 130 neuen Asylwerbern geben, „müssen wir ein Notszenario entwickeln“.

Rupprechter sorgt in eigenem Ministerium für Ärger

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) sorgt mit einer neuen Geschäftseinteilung in seinem Ministerium für Ärger in der Beamtenschaft, berichten die „Salzburger Nachrichten“ (Samstag-Ausgabe). Der Ressortchef spricht von einer Reorganisation, die in diesem Jahr fünf Mio. Euro Ersparnis bringen soll.

Von bisher acht Sektionen gibt es seit Juli nur noch sechs, und die Zahl der Abteilungen wurde von 56 auf 46 reduziert. Auf Ebene der Spitzenbeamten gab es 41 Abberufungen und Neubesetzungen.

Einzige Sektionschefin degradiert

Besonders verärgert seien die Frauen, berichtet die Zeitung, da mit Edith Klauser die einzige Sektionschefin zu einer Abteilungsleiterin degradiert worden sei. Klauser führte etwa die Verhandlungen mit der EU zur gemeinsamen Agrarpolitik und leitete die Sektion „Landwirtschaft und Ernährung“ - der Rupprechter selbst 2002 bis 2007 vorstand. Der heutige Minister habe bereits damals die Zusammenlegung seiner Sektion angeregt, habe damit jedoch beim damaligen Minister Josef Pröll (ÖVP) kein Gehör gefunden, heißt es im Bericht weiter.

Die vom Minister genannte Millionenersparnis dürfte für die Beamtenschaft nicht nachvollziehbar sein. Irritationen sollen die Abberufungen auch bei Sektionschefs in anderen Ministerien ausgelöst haben, denn: Noch nie sei ein Spitzenbeamter während eines laufenden Vertrages degradiert worden, so er sich nicht grobe Verfehlungen zuschulden kommen habe lassen.

Wirtschaft

ÖBB-Automat gibt Fahrscheine nicht her

Irren ist menschlich, heißt es. Und vielleicht ist das der Grund dafür, dass man bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) für Probleme mit Fahrscheinautomaten eher die Nutzer, als Fehler in den Geräten verantwortlich macht. Fahrgäste haben es schwer, das Gegenteil zu beweisen.

Mehr dazu in help.ORF.at

Bgld.: Windpark Baumgarten eröffnet

Mit der Eröffnung des Windparks Baumgarten im Bezirk Mattersburg im Burgenldand ist das 200. Windrad der Energie Burgenland ans Netz gegangen. Die insgesamt fünf Windräder können jährlich mehr als 8.500 Haushalte mit Strom versorgen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Schuldenstreit: Argentinien wandte sich an Aufsichtsbehörde

Im Schuldenstreit mit US-Hedgefonds hat Argentinien die nationale Aufsichtsbehörde eingeschaltet. Das Wirtschaftsministerium bat die Behörde gestern, eine Untersuchung einzuleiten. Mit diesem Schritt solle festgestellt werden, ob hinter dem juristischen Vorgehen der Fonds möglicherweise ein spekulativer Angriff auf das südamerikanische Land stecke, teilte das Ministerium mit.

Dazu solle die argentinische Aufsicht Informationen aus den USA anfordern. Ein US-Bundesgericht in New York ordnete gestern eine Wiederaufnahme der Verhandlungen an. Richter Thomas Griesa wies bei der Anhörung zudem einen Antrag der Anwälte von Buenos Aires ab, einen neuen Schlichter zu benennen.

Wieder in Staatspleite geschlittert

Die argentinische Regierung hatte dem gerichtlich bestellten Mediator Daniel Pollack Inkompetenz vorgeworfen, nachdem die Gespräche mit den Hedgefonds NML Capital und Aurelius am Mittwoch gescheitert waren. Als Folge war Argentinien zum zweiten Mal in 13 Jahren in eine Staatspleite geschlittert, weil es die Rückzahlung von 539 Mio. Dollar (403 Mio. Euro) an Staatsschulden bei internationalen Gläubigern versäumte.

Auf Anordnung von Griesa muss Buenos Aires nämlich zunächst NML Capital und Aurelius eine Summe von 1,3 Mrd. Dollar ausbezahlen, ehe es die Forderungen der anderen Gläubiger begleichen darf.

Minister: Nicht grundsätzlich gegen Einigung

Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicillof schlug unterdessen versöhnlichere Töne an. Man stehe für ein Treffen mit den dafür verantwortlichen Hedgefonds zur Verfügung, sagte Kicillof und beteuerte, seine Regierung sei nicht grundsätzlich gegen eine Einigung mit den privaten Anlegern. Zuvor hatte Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner die Forderungen der Fonds freilich noch mit „Raketen in einem Krieg“ verglichen.

Mehr dazu in „Wie Raketen in einem Krieg“

Fluggastrechte gelten auch in Krisenzeiten

Das Flugverbot ist wieder aufgehoben und doch setzt die gebuchte Fluglinie aufgrund von „eigenen Sicherheitsbedenken“ ihren Betrieb für einige weitere Tage aus. Was kürzlich vielen Israel-Reisenden passierte, wirft einige Fragen rund um die Fluggastrechte auf. Mehrkosten, etwa für Hotels, müssen bei Annullierungen aber grundsätzlich immer erstattet werden, egal welche Gründe für die Absage vorliegen.

Mehr dazu in help.ORF.at

US-Automarkt boomt wie vor der Krise

Die Amerikaner kaufen wieder so viele Autos wie zu den Zeiten vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Juli meldeten die Marktführer General Motors (GM), Ford und Toyota Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahresmonat von neun Prozent und mehr. Die Fiat-Tochter Chrysler legte gar um 20 Prozent zu.

Vor allem im Falle von GM ist der Zuwachs bemerkenswert, kämpft der Opel-Mutterkonzern doch gerade mit der größten Rückrufwelle der Firmengeschichte. „Amerikanische Familien sind in Sachen Wirtschaft so zuversichtlich gestimmt wie schon lange nicht mehr“, sagte GM-Verkaufschef Kurt McNeil in Detroit.

Die Marke VW dagegen musste mangels frischer Modelle erneut einen Rückgang hinnehmen. Dagegen läuft es bei der Schwestermarke Audi mit einem Plus von zwölf Prozent weiter gut. BMW verzeichnete einen Zuwachs von sieben Prozent. Mercedes-Benz samt Smart und den Sprinter-Transportern wuchs um 16 Prozent.

Ecclestone bietet 100 Mio. Dollar für Prozess-Aus

Der Bestechungsprozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone könnte nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe) durch die Zahlung von 100 Millionen Dollar (74,6 Mio. Euro) beendet werden.

Das habe Ecclestone im Beisein seiner Anwälte am Freitag in München mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt, schreibt das Blatt, ohne nähere Quellen zu nennen.

Die Prozessparteien hätten sich auf Anfrage nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht weiter. Am Dienstag hatten die Anwälte Ecclestones die Einstellung des Verfahrens beantragt und angeboten, der Formel-1-Boss könne als Ausgleich 25 Millionen Euro an die BayernLB zahlen.

Moody’s blickt positiver auf Griechenland

Griechenland wird von der US-Ratingagentur Moody’s positiver beurteilt. Das Institut erhöhte die Einstufung für die Kreditwürdigkeit des Euro-Landes gestern um zwei Stufen auf „Caa1“. Der Ausblick ist „stabil“, damit ist vorerst nicht mit Änderungen der Einstufung zu rechnen.

Die finanzielle Situation des Landes habe sich seit dem vergangenen Jahr spürbar verbessert, hieß es zur Begründung. Da die griechische Regierung sich weiterhin der Haushaltskonsolidierung verpflichtet fühle, dürfte sich das Verhältnis von Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt schrittweise verringern. Der Hochpunkt sei in diesem Jahr zu erwarten, ab 2015 dürfte das Verhältnis dann sinken.

Auch die Aussichten für die griechische Wirtschaft haben sich Moody’s zufolge verbessert. Hintergrund seien eine zyklische Erholung und die Fortschritte bei den angegangenen Strukturreformen. Zudem habe die Regierung die Zinslast verringert und bei den Schulden in längere Laufzeiten umgeschichtet. Das trage zur finanziellen Flexibilität bei und verringere die Refinanzierungsrisiken.

Sport

Fußball: Liendl beeindruckt bei Düsseldorf-Remis

Die Düsseldorfer ÖFB-Legionäre haben sich beim Zweitligaauftakt in Deutschland von ihrer besten Seite präsentiert - allen voran Michael Liendl, der gestern gegen Braunschweig nicht nur als Regisseur beeindruckte, sondern auch den sehenswerten Führungstreffer der Düsseldorfer erzielte. An der Vorarbeit beteiligt war auch sein junger Landsmann Christian Gartner, während Erwin Hoffer den Assist zum zweiten Treffer leistete. Für den Sieg reichte es letztlich aber nicht.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Bundesliga: Austria nach Fehlstart gefordert

Mit nur einem Punkt auf dem Konto und als Tabellensiebenter nimmt die Wiener Austria die dritte Runde der tipico-Bundesliga in Angriff. Die Violetten empfangen heute Aufsteiger Altach. „Es ist eine schwierige Situation, die wir übertauchen müssen - und wir müssen ein Erfolgserlebnis holen“, forderte Austria-Trainer Gerald Baumgartner. Die Vorarlberger wittern unterdessen ihre Chance. „Ich will sehen, dass die Mannschaft alles für den Sieg tut“, sagte Altach-Coach Damir Canadi.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Erste Liga: Innsbruck quält sich zu erstem Punkt

Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck hat in der Ersten Liga noch nicht Fuß gefasst. Im dritten Spiel der Saison reichte es für die Tiroler immerhin zum ersten Punkt. Mehr als ein torloses Unentschieden in Kapfenberg schaute gestern aber nicht heraus. Erneut stark gab sich hingegen Red-Bull-Ableger Liefering, der mit einem Heimsieg gegen Austria Lustenau vorerst auch die Tabellenführung übernahm. Seinen Premierensieg in der zweithöchsten Spielklasse feierte FAC.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Chronik

Mit Auto frontal gegen Baum: Fünf Verletzte

Heute Früh ist ein 60-jähriger Autofahrer bei Kirschentheuer in Kärnten mit seinem Pkw frontal in einen Baum gekracht. Der Lenker wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt, auch seine vier Beifahrer wurden verletzt.

Mehr dazu in kaernten.ORF.at

Toter bei Unfall auf A2

Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich gestern Abend auf der Südautobahn (A2) zwischen Wöllersdorf und Leobersdorf in Niederösterreich ereignet. Ein Autolenker verstarb am Unfallort.

Mehr dazu in noe.ORF.at

Pensionist verstarb nach Bergung aus der Drau

Nach seiner Bergung aus der Drau bei Sillian in Osttirol gestern Nachmittag ist ein 74-jähriger Mann im Krankenhaus Lienz verstorben. Bei dem Mann handelt es sich um einen Osttiroler. Warum und wie er in die Drau geriet ist derzeit noch unbekannt.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Riesenstau nach Süden droht

Der Ferienbeginn in vier deutschen Bundesländern - darunter auch Bayern - bringe Salzburg nun das umfangreichste Stau-Wochenende dieses Sommers, sagen Experten. In Salzburg ist vor allem die Tauernautobahn betroffen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Massiver Erdrutsch in Nepal: Mindestens sieben Tote

Bei einem massiven Erdrutsch in Nepal sind heute mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Dorfbewohner wurden nach dem Unglück im Nordosten des Himalaya-Staates vermisst, wie ein Regierungsvertreter sagte.

Demnach wurden bei dem Erdrutsch in den frühen Morgenstunden zwei Dutzend Häuser verschüttet, bevor sich die Masse aus Schlamm und Steinen in den Sunkoshi-Fluss nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu ergoss.

Wasser staute sich gefährlich auf

Da der Fluss durch die Erdmassen blockiert wurde, staute sich das Wasser gefährlich auf. Es bestand das Risiko, dass sich die Wassermassen unkontrolliert flussabwärts ergießen könnte. Der Regierungsvertreter sagte, sie suchten nach Wegen, um einen sicheren Abfluss des Wassers zu ermöglichen.

Die Gegend wurde demnach zur Flut-Krisenzone erklärt und die Armee angewiesen, mit Sprengstoff den Weg für das Wasser freizusprengen. Dörfer unterhalb der Unglücksstelle wurden evakuiert.

D: Verletzte bei Zugsunglück in Mannheim

Bei einem Zugunglück am Mannheimer Hauptbahnhof sind gestern Abend mindestens 14 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Nach Angaben der Deutschen Bahn und der Mannheimer Feuerwehr rammte ein Güterzug einen Eurocity, woraufhin fünf Waggons des Passagierzuges entgleisten. Zwei Waggons stürzten um, auch ein Waggon mit zwei Containern des Güterzugs kippte auf die Seite. Der Mannheimer Hauptbahnhof wurde gesperrt.

Von Graz nach Saarbrücken

Der EC 216 war auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken, der Güterzug der Firma ERS Railways sollte von Duisburg nach Sopron in Ungarn fahren. Er zog nach Angaben der Feuerwehr auch einen Waggon mit einem ätzend wirkenden Stoff, dieser blieb aber unbeschädigt. Das Unglück ereignete sich gegen 20.50 Uhr. In dem EC saßen nach Angaben der Bahn rund 250 Menschen, in den beiden umgestürzten Waggons hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks der Feuerwehr zufolge 110 Menschen auf.

Zur Zahl der Verletzten machten die Bahn und die Feuerwehr unterschiedliche Angaben: Der Bahn zufolge wurden insgesamt 35 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. 14 Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sprach von insgesamt 14 Verletzten, davon vier Schwerverletzten, die im Krankenhaus behalten wurden.

China: Explosion in Fabrik, bis zu 65 Tote

Bei einer Explosion in einer Fabrik im Osten von China sind heute mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen. Der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge wurden bei dem Unglück in der Stadt Kunshan in der Provinz Jiangsu außerdem mehr als hundert Menschen verletzt. Demnach ereignete sich die Explosion in einer Metallfabrik.

Augenzeugen der Tragödie sprachen im Internet von einem absoluten Chaos vor Ort, das Gelände sei nicht wiederzuerkennen. Schwere Industrieunfälle passieren in China vergleichsweise häufig, da immer wieder die Sicherheitsvorkehrungen in Fabriken missachtet werden.

Gesundheit

Linz: Bedenken gegen Universitätsklinikum

Bedenken gegen das Universitätsklinikum, das in Zusammenhang mit dem Medizinstudium in Linz entsteht, versuchen die Verantwortlichen der Universität auszuräumen. Die Versorgung der Patienten werde nicht darunter leiden, wenn die Ärzte forschen und unterrichten.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

IT

Microsoft verklagt Samsung wegen Patentzahlungen

Microsoft hat den Smartphone-Marktführer Samsung wegen mutmaßlich ausbleibender Patentzahlungen verklagt. Der US-Softwarekonzern wirft der südkoreanischen Firma vor, gegen eine Patent-Vereinbarung aus dem Jahr 2011 verstoßen zu haben. Darin geht es um das Android-Betriebssystem, das Samsung in seinen Smartphones verwendet.

Geregelt ist darin, dass die Südkoreaner Microsoft eine Art Lizenzgebühr für jedes verkaufte Smartphone überweisen. In der gestern vor einem New Yorker Gericht eingereichten Anklageschrift hieß es, Samsung habe nach dem Nokia-Kauf durch Microsoft aufgehört, sich an die Vereinbarung von 2011 zu halten.

Facebook-Kritiker laden zur Sammelklage

Die Datenschutzaktivisten rund um den Juristen Max Schrems gehen im Rechtsstreit mit Facebook in die nächste Runde - und fahren noch größere Geschütze auf: Schrems und Co. laden zur Sammelklage. Schon mit ein paar Klicks kann jeder Facebook-Nutzer dabei sein - und das ohne Risiko, so die Datenschützer. „Mit jedem zusätzlichen Teilnehmer steigt auch der Druck auf Facebook“, erklärte Schrems. Und er will für jeden Teilnehmer 500 Euro Schadenersatz von Facebook einklagen.

Mehr dazu in Möglichst viele User gesucht

Facebook-Ausfall sorgte weltweit für Aufregung und Lacher

Ein zeitweiliger Facebook-Ausfall hat viele Nutzer weltweit im Regen stehen lassen. Ab dem Nachmittag mitteleuropäischer Sommerzeit war das Soziale Netzwerk plötzlich vielerorts nicht mehr erreichbar. Facebook erklärte, an dem Problem zu arbeiten, ohne zunächst einen Grund für die Störung zu nennen. Am frühen Abend berichteten Mitglieder, wieder auf Facebook zugreifen zu können.

„Mein Sozialleben ist vorbei“, schrieb ein Nutzer auf Twitter, wo sich die Ausgeschlossenen unter dem Hashtag #facebookdown versammelten. „Jetzt muss ich rausgehen und mit Leuten reden.“

In den USA sorgte der Tweet des Polizeisergeant Burton Brink für Lacher: „Facebook ist keine Sache für die Polizei, bitte rufen Sie uns nicht mehr wegen des Ausfalls an. Wir wissen nicht, wann Facebook wieder funktioniert.“ Das Revier bekomme derartige Anrufe „ständig“, auch wenn das Kabelfernsehen ausfalle, antwortete Brink auf verblüffte Nachfragen anderer Twitter-Nutzer.

Brink arbeitet nach eigenen Angaben beim Los Angeles County Sheriff’s Department und ist bei Twitter mit dieser Identität auch bestätigt. Ein Sprecher des Sheriffbüros konnte die Echtheit auf Anfrage zunächst nicht bestätigen.

Lifestyle

Musikkapellen spielen im Wasser

Ein neuer Trend aus dem Internet hat die heimischen Musikkapellen erfasst. In der sogenannten „Cold Water Challenge“ wetteifern die Musikkapellen nicht nur um die „Likes“ der Zuseher im Internet, sondern auch um eine Runde Bier oder eine Jause.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Leute

Richard Lugner heiratet zum fünften Mal

Richard Lugner heiratet zum fünften Mal: Bei einer als Medienshow geplanten Verlobungsfeier im Casino Velden in Kärnten machte der Baumeister zur Überraschung der Gäste Cathy Schmitz alias „Spatzi“ gestern einen Antrag. Die Hochzeit findet am 13. September im Wiener Schloss Schönbrunn statt.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at