Ausland

IS-Terrorzelle in Australien gestoppt

Die australische Polizei hat im Rahmen von Anti-Terror-Einsätzen heute Früh 15 Menschen mit Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. Premierminister Tony Abbott sagte, ein australischer Staatsbürger habe geplant, ein in Australien zufällig ausgewähltes Opfer zu enthaupten. „Hier geht es nicht um einen Verdacht, sondern um ein Vorhaben“, sagte Abbott.

Die Razzien hätten in den Metropolen Sydney und Brisbane stattgefunden, teilte die Polizei mit. An den Einsätzen, den umfangreichsten dieser Art, die die Polizei jemals ausführte, waren mehr als 800 Beamte beteiligt. Örtlichen Medienberichten zufolge soll die Gruppe schon seit längerem beobachtet worden sein. Dazu wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern. Sie verwies auf Gerichtsanhörungen, die noch heute anstanden.

Australien hatte seine Terrorwarnstufe vor wenigen Tagen auf „hoch“ gesetzt. Die Behörden sorgen sich vor allem wegen Rückkehrern, die sich in Syrien und dem Irak dem IS angeschlossen haben. „Es ist wichtig, dass unsere Polizei und Sicherheitsbehörden ihnen einen Schritt voraus sind“, sagte Abbott über die Dschihadisten. „Und heute Früh waren sie es.“

Video dazu in iptv.ORF.at

Thai-Regierungschef empört mit sexistischem Kommentar

Nach einem Mord an zwei Touristen in Thailand hat Putschführer und Regierungschef Prayuth Chan-ocha mit einer Bemerkung über leicht bekleidete Besucher Empörung ausgelöst. „Touristen meinen, sie könnten machen, was sie wollen, aber sind sie im Bikini wirklich sicher?“, sagte er. Gefahr bestehe natürlich nur für hübsche Frauen, fügte er hinzu.

Für Wirtschaftsprofessorin Pavida Pananond zeugen Prayuths Äußerungen von tief sitzenden sexistischen Ansichten, dass leicht bekleidete Frauen für Übergriffe von Männern selbst verantwortlich seien. Auch in Sozialen Netzwerken kritisierten heute viele Nutzer die Entgleisung.

„Ich schäme mich, dass mein Land mit solchen dummen Ansichten in Verbindung gebracht wird“, schrieb ein Thailänder auf Facebook. „Will Thailand etwa als erstes buddhistisches Land die Burka für Frauen am Strand einführen?“, meinte jemand auf Twitter. In dem Mordfall wurde unterdessen weiter ermittelt. Das Paar, beide 24, war am Montag tot an einem Strand auf der Insel Koh Tao gefunden worden.

UNO vor Einstellung von Hilfe an Syrien-Flüchtlinge

Die Vereinten Nationen müssen die Nahrungsmittelhilfen für rund vier Millionen Menschen in Syrien aus Geldgründen wohl drastisch einschränken. Im Oktober könnten nur noch 60 Prozent des Bedarfs geliefert werden, im November nur noch 40 Prozent, sagte UNO-Direktor John Ging gestern gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das bedeute zu Beginn des Winters noch größeren Hunger für die ohnehin vom Bürgerkrieg geplagten Menschen.

Es fehle einfach an Geld, so Ging. Dabei gebe es jetzt einen besseren Zugang zu den Gebieten, in denen die Hilfsbedürftigen lebten. Diplomaten zufolge könnte es sein, dass im November in Syrien nur noch Nahrungsmittel mit einem Brennwert von 825 Kalorien pro Tag und Person zur Verfügung stünden, weniger als die Hälfte der empfohlenen Menge.

Jeder zweite Syrer auf der Flucht

Ging, bei der UNO für die Koordination humanitärer Hilfen zuständig, äußerte sich nach einem Treffen in Genf, bei dem es um Syrien-Hilfen ging. Daran nahmen auch Diplomaten aus westlichen Geberländern und Vertreter der Syrien-Verbündeten Iran und Russland teil. In Syrien versucht das Regime von Präsident Baschar al-Assad seit mehr als drei Jahren, einen Aufstand niederzuschlagen.

In dem Bürgerkrieg sind laut UNO-Erkenntnissen etwa 200.000 Menschen getötet worden. Drei Millionen Syrer sind der UNO zufolge in Nachbarländer wie den Libanon, die Türkei und Jordanien geflüchtet. 6,5 Millionen wurden innerhalb des Landes vertrieben. Damit sind der UNO zufolge fast die Hälfte aller Syrer auf der Flucht.

Tausende EU-Pässe dank Orbans Gesetzen verkauft?

In Ungarn hat die von der nationalkonservativen Regierung unter Premier Viktor Orban vereinfachte Einbürgerung für im Ausland lebende ungarische Minderheiten zu einem Skandal geführt. Ukrainische, russische und ungarische Mafia-Banden sollen laut dem Internetportal Index an die zehntausend ungarische und damit EU-Pässe verkauft haben.

Demnach handelt es sich bei diesen Reisedokumenten um Pässe, die an Angehörige der außerhalb Ungarns lebenden ungarischen Minderheiten vergeben wurden, und zwar zu vorgeschriebenen Bedingungen wie ungarischen Wurzeln und Sprachkenntnissen. Diese wurden offenbar jedoch größtenteils fingiert. In das Geschäft mit dem ungarischen Pass, der das Tor in die Europäische Union öffnet, sollen auch ungarische Lokalbeamte und Rechtsanwälte involviert sein.

Index ersuchte das ungarische Amt für Verfassungsschutz laut eigenen Aussagen um eine Stellungnahme, doch der Geheimdienst habe nicht geantwortet. Dafür drohte das Staatssekretariat für Nationalpolitik dem Internetportal mit „rechtlichen Schritten“. Es gebe nur vereinzelt Missbrauch, man müsse jedoch zur Vorbeugung und Aufdeckung davon die „mit größter Umsicht ausgewählten Mittel anwenden“.

Iran kritisiert Ablehnung von US-Bodentruppen im Irak

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat die USA für ihre Ablehnung von Bodentruppen im Irak im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kritisiert. „Haben die Amerikaner Angst vor Verlusten auf dem Boden?“, sagte Rouhani im Interview mit dem US-Sender NBC, aus dem dieser gestern Auszüge veröffentlichte.

Er frage sich, ob es möglich sei, den Terrorismus zu bekämpfen, ohne dass „Mühen“ und „Opfer“ erbracht würden, fügte Rohani hinzu. Letztlich könne bei allen regionalen und internationalen Konflikten nur derjenige siegen, „der bereit ist, Opfer zu erbringen“, sagte der iranische Präsident dem Sender vor der anstehenden UNO-Generaldebatte in New York.

Tötung Unschuldiger verurteilt

Rouhani bezog sich auf Äußerungen von US-Präsident Barack Obama, der im Kampf gegen den IS Bodentruppen im Irak mehrfach abgelehnt hatte. Aus der Luft greifen die US-Streitkräfte Stellungen der Dschihadisten bereits seit Anfang August an. Zudem billigten die US-Abgeordneten nun Obamas Plan, die Ausbildung lokalen militärischen Widerstands gegen IS zu finanzieren.

Der Iran unterstützt den Kampf gegen die radikalsunnitische IS-Miliz. Die öffentlich inszenierten Hinrichtungen von westlichen Geiseln durch den IS stünden im vollen Gegensatz zu den Grundprinzipien des Islam, betonte Rouhani. „Das Töten unschuldiger Menschen bedeutet das Töten der gesamten Menschheit“, sagte der iranische Staatschef.

Israels Innenminister Saar zurückgetreten

Israels Innenminister Gideon Saar (47) von der regierenden Likud-Partei ist überraschend zurückgetreten. „Ich will mehr Zeit für mein Privatleben haben und mehr Zeit mit meinen Kindern und meiner geliebten Ehefrau Geula verbringen“, begründete der einflussreiche Minister seine Entscheidung.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe den Schritt akzeptiert, berichtete der israelische Rundfunk heute. Saar war innerhalb des Likud als möglicher künftiger Regierungschef gehandelt worden.

Saars Frau, die Journalistin Geula Even, war zuletzt wegen eines möglichen Interessenkonflikts von der Moderation einer Nachrichtensendung suspendiert worden.

Inland

Kurz-Plan gegen Dschihadisten

Die Angst vor Terrorkämpfern geht in Europa um: Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), der auch für die Integrationsagenden innerhalb Österreichs zuständig ist, will mit einem Fünfpunkteprogramm Präventionsarbeit leisten.

Kurz will erreichen, dass die Internetplattformen Facebook und YouTube für das Thema sensibel werden. Kurz will die Islamische Glaubensgemeinschaft einbinden und sowohl unter Muslimen als auch Nicht-Muslimen in Österreich eine Aufklärungskampagne starten.

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Vorarlberg-Wahl: Wallner schwört ÖVP auf Finale ein

Vorarlbergs Landeshauptmann und ÖVP-Chef Markus Wallner hat gestern Abend seine Partei auf das Wahlkampffinale eingeschworen. „Wir müssen als Team laufen“, die letzten Tage bis zur Wahl am Sonntag seien entscheidend. Er glaube nicht an Umfragen, diese - der ÖVP wird der Verlust der absoluten Mehrheit prophezeit - hätten noch nie recht gehabt, so der Landeshauptmann.

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Sport

Football: Skandalwelle überrollt die NFL

Vor Saisonbeginn hat die National Football League (NFL) geprahlt, den härtesten Strafenkatalog für häusliche Gewalt zu haben. Nur mit der Umsetzung scheint sich die Liga schwerzutun. Nach der jüngsten Skandalwelle um Starspieler, die ihre Frauen und Kinder verprügeln, wird die Kritik an den NFL-Funktionären - allen voran Commissioner Roger Goodell - immer lauter. Sponsoren und Politiker forderten mehr Konsequenz und „harte und notwendige Maßnahmen“, um die Wahrnehmung des Premiumprodukts nicht zu gefährden. Im Fall Adrian Peterson sahen sich die Minnesota Vikings schon einmal zu einem Kurswechsel veranlasst.

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Handball: Leiden und lernen mit dem ÖHB-Team

Dieser Dienstag im BSFZ Südstadt ist anders gewesen. Diese Erfahrung machten Sportjournalisten, die vom Österreichischen Handballbund (ÖHB) eingeladen wurden, einen Tag mit Teamchef Patrekur Johannesson und der Nationalmannschaft zu verbringen. Leistungstests, taktische Besprechungen und ein leidenschaftlich geführtes Trainingsspiel auf bescheidenem Niveau verschafften den sonst passiven Schreibern einen Eindruck, worauf es im schnellen und harten Handballsport ankommt. Dass der Shuttle Run mit einem Busfahrplan nichts zu tun hat, war danach ebenfalls klar.

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Wirtschaft

Ukraine: Schelling sieht heimische Banken bedroht

Österreich befürchtet große wirtschaftliche Risiken für seinen Bankensektor, sollte Russland in der Ukraine-Krise mit härteren Sanktionen gegen den Westen zurückschlagen.

„Das größte Risiko für Österreich sind die Banken“, sagte Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) gegenüber dem „Standard“ (Donnerstag-Ausgabe). Österreich sehe die Situation aber als „kontrollierbar“ an.

Namen betroffener Institute nannte Schelling nicht. Institute wie die Raiffeisen Bank International und die UniCredit-Tochter Bank Austria hängen stark vom Geschäft mit Russland ab. Eine weitere Zuspitzung der Ukraine-Krise könnte schwerwiegenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs haben, sagte Schelling.

Russland ist nicht nur ein wichtiger Markt für die österreichischen Kreditinstitute, sondern auch für die Lebensmittelindustrie. Bisher hat Russland auf Sanktionen der EU und USA mit einem Einfuhrverbot für Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukte aus den meisten westlichen Ländern reagiert und weitere Sanktionen angekündigt.

Fed lässt weiterhin auf Zinswende warten

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will ihre Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur im kommenden Monat beenden, hält die Zeit aber noch nicht reif für eine baldige Leitzinserhöhung.

Wie die US-Zentralbank gestern in Washington bekräftigte, wird sie den Zins wohl für „beträchtliche Zeit“ in seiner jetzigen Spanne zwischen null und 0,25 Prozent halten. Auf diesem Rekordtief liegt er seit Ende 2008. Die Anleihenkäufe sollen im Oktober noch einmal um zehn Milliarden Dollar (7,7 Mrd. Euro) pro Monat auf 15 Milliarden Dollar reduziert werden. Im November ist dann ganz Schluss.

Wachstum nur moderat

Bisher gehen die Märkte von einer Zinserhöhung im Sommer 2015 aus. Nach einer Serie ermutigender Wirtschaftsdaten meinten aber einige Fachleute, die Zinswende könnte schon früher kommen.

Der Fed-Offenmarktausschuss begründete sein unverändert behutsames Vorgehen nach einer zweitägigen Sitzung damit, dass sich die US-Konjunktur noch nicht genügend von der großen Rezession erholt habe, die vor rund fünf Jahren endete. Die Wirtschaft wachse nur mit „moderatem“ Tempo.

Keine Datum für Zinsanhebung

Für das kommende Jahr senkte die Fed sogar ihren Wachstumsausblick von 3,1 Prozent auf 2,8 Prozent. Auf dem Arbeitsmarkt herrsche noch immer eine „bedeutende Unterauslastung“. Auch die nachlassende Inflation hielt die Fed davon ab, konkrete Hinweise auf eine anstehende Zinswende zu geben.

Notenbank-Chefin Janet Yellen sagte in einer Pressekonferenz, dass sich die Inflation langsam dem Ziel nähern werde. Ihre Einschätzung der Wirtschaftslage habe sich aber kaum verändert. Es gebe noch große Unsicherheiten, darunter auch in der europäischen Wirtschaft. Sie betonte, dass abhängig von der Konjunktur eine fühere Zinsanhebung, aber auch eine spätere möglich sei.

Inflation: Steigende Mieten sind Dauerbrenner

In Europa geht seit Monaten die Angst vor einer Deflation um. Österreich ist von einem solchen Szenario noch weit weg. Während in der Euro-Zone die Preise zuletzt nur noch um 0,4 Prozent stiegen, lag die Teuerungsrate in Österreich im August bei 1,7 Prozent. Dämpfend wirken vor allem nachlassende Kosten für Treibstoffe und Energie - anders als noch vor drei Jahren, als vor allem der hohe Ölpreis die Inflation auf 3,5 Prozent hatte hochschnellen lassen. Doch Österreich hat auch seinen Dauerbrenner: die Kosten für Wohnen, vor allem Mieten.

Mehr dazu in Platz eins ex aequo mit Großbritannien

Europas Milliardäre überholen US-Kollegen

Es ist ein Bild, das in die Entwicklung seit der noch immer nachwirkenden Finanzkrise passt: Die Reichen werden weltweit immer reicher. Deren Vermögen stieg binnen eines Jahres rasant um zwölf Prozent auf unvorstellbare 7,3 Billionen Dollar (5,6 Billionen Euro). Erstmals haben Europas Milliardäre mehr Vermögen als jene in den USA und Kanada. 155 Europäer schafften laut einem Ranking der Schweizer Bank UBS im letzten Jahr erstmals den Sprung zum Milliardärsein.

Mehr dazu in 155 neue Milliardäre

Chronik

Mit Pkw über Steilhang gestürzt - Mann tot

Gestern Abend ist bei einem schweren Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von St. Margarethen/Raab in der Steiermark ein 47-jähriger Mann getötet worden. Er war mit seinem Auto rund 60 Meter über einen Steilhang abgestürzt.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

Fahrzeugabsturz in Kitzbühel

20 Meter über steiles Gelände stürzte eine Fahrzeuglenkerin auf dem Einsiedeleiweg in Kitzbühel in Tirol ab. Ihr Wagen überschlug sich mehrmals, ehe er auf einem Wanderweg seitlich liegend zum Stillstand kam. Die Frau wurde in das Krankenhaus St. Johann gebracht.

Mehr dazu in tirol.ORF.at

Doppeljackpot bei Lotto „6 aus 45“

Bei der aktuellen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ konnte kein Spielteilnehmer die richtigen Gewinnzahlen erraten. Im Topf bleiben fast zwei Mio. Euro.

Es wurden folgende Gewinnzahlen ermittelt:

2 7 10 17 23 41, Zusatzzahl 40

Auch beim Joker hatte kein Spieler die richtigen Zahlen auf seinem Schein, es bleiben 208.000 Euro im Topf.

Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

7 2 6 4 9 9

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Science

IT

Neue iPads sollen im Oktober vorgestellt werden

Nach den neuen iPhones will Apple Mitte Oktober laut Medienberichten auch die nächste iPad-Generation vorstellen. Erwartet werden erneuerte Modelle in den zwei bisherigen Bildschirmgrößen, spekuliert wurde aber bereits ebenfalls über ein größeres Apple-Tablet im kommenden Jahr.

Die Website „Daily Dot“ schrieb unter Berufung auf informierte Personen, die neuen iPads würden am 21. Oktober vorgestellt, der Finanzdienst Bloomberg nannte als Zeitraum Mitte Oktober ohne genaueres Datum.

Apple hatte die iPads zuletzt im vergangenen Oktober aktualisiert, es steht also die jährliche Erneuerung der Modellpalette an. Der iPad-Absatz war zuletzt zurückgegangen. Apple will seine Tablets unter anderem über eine Partnerschaft mit IBM stärker an Unternehmen verkaufen.

Kultur

„Sin City 2“: Schlachtfest im Sündenpfuhl

„Sin City“ von Robert Rodriguez war Kult vom ersten Tag an: Schwarz-Weiß mit nur einzelnen Farbklecksen, eine brutale 40er-Jahre-Comicwelt mit echten Schauspielern. Teil zwei wurde sehnsüchtig erwartet und kommt nun, nach neun langen Jahren, in die Kinos.

Wieder ist es ein in grandiosen Bildern umgesetztes Schlachtfest im Sündenpfuhl, wenn Mickey Rourke, Bruce Willis und Jessica Alba an der Seite von Nebendarstellern wie Lady Gaga und Stacy Keach zu den Waffen greifen. Dennoch floppte „Sin City 2: A Dame to Kill for“ an den Kinokassen - und das hat Gründe.

Mehr dazu in Hart statt Art

Leute

Lifestyle

„Easy Rider“-Chopper von Peter Fonda wird versteigert

Das legendäre Motorrad von Peter Fonda (74) aus dem Kultfilm „Easy Rider“ (1969) kommt unter den Hammer. Das Auktionshaus Profiles in History will den Chopper mit dem langgezogenen Lenker am 18. Oktober im kalifornischen Calabasas versteigern. Die Harley-Davidson-Spezialanfertigung soll nach Schätzungen der Versteigerer mindestens eine Million Dollar (770.000 Euro) einbringen.

In Dennis Hoppers Roadmovie „Easy Rider“ spielt Fonda an der Seite von Jack Nicholson und Hopper den Motorradfreak und Aussteiger „Captain America“. Fonda hatte seinem Kollegen Dan Haggerty das bei den Dreharbeiten beschädigte Motorrad hinterlassen, wie das Branchenblatt „Hollywood Reporter“ berichtete.

Der restaurierte Chopper wurde zeitweise in einem Museum ausgestellt, dann von einem Geschäftsmann erworben. Das Motorrad wird bei der mehrtägigen Auktion „Hollywood Auction 65“ mit anderen Hollywood-Andenken versteigert.