Letzte Meldung

Starkes Nachbeben in Himalaya-Region

Ein starkes Nachbeben hat heute Indien und Nepal erschüttert. Es habe eine Stärke von 6,7 erreicht, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit.

Diesmal seien Gebäude in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi ins Wanken geraten. Am Mount Everest, wo das Beben vom Vortag bereits heftige Lawinen auslöste, kam es zu weiteren Schneerutschen. Ein rumänischer Bergsteiger, der sich im Basislager befindet, berichtete über den Kurznachrichtendienst Twitter von drei Lawinen.

Ausland

Anschlag in Kalifornien geplant

Die US-Bundespolizei FBI geht nach einem Bericht des Senders CNN Hinweisen nach Planungen für einen islamistisch motivierten Anschlag in Kalifornien nach. Hinter den Plänen stünden möglicherweise Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS), meldete CNN unter Berufung auf Strafverfolgungsbehörden.

Die Ermittlungen seien eingeleitet worden, nachdem eine verdächtige Kommunikation mitgeschnitten worden sei. Die Sicherheitsvorkehrungen in einzelnen Teilen Kaliforniens seien erhöht worden.

Das FBI war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Ein Vertreter der Strafverfolgungsbehörden, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, es liege eine Drohung gegen den Internationalen Flughafen in Los Angeles vor. Er machte aber keine Angaben dazu, von wann und von wem die Drohung stammt.

Russische Hacker lasen Obamas E-Mails

Russische Hacker haben einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr E-Mails von und für US-Präsident Barack Obama gelesen. Wie die „New York Times“ („NYT“) berichtet, sollen die Cyberkriminellen in Verbindung mit der russischen Regierung gestanden oder sogar für sie gearbeitet haben.

Vorfall „weitaus besorgniserregender“ als gedacht

Vor einiger Zeit hatten US-Regierungsvertreter eingeräumt, es habe Ende letzten Jahres einen „Cyber-Vorfall“ gegeben. Wie die „NYT“ nun unter Berufung auf ranghohe Regierungsbeamte schreibt, war dieser jedoch „weitaus besorgniserregender“ als öffentlich dargestellt.

Dem Bericht zufolge gelangten die Hacker über die E-Mail-Archive von Mitarbeitern des Weißen Hauses in dessen „nicht klassifiziertes“ Computersystem sowie in das des US-Außenministeriums. Von diesen Konten aus hätten sie E-Mails einsehen können, die der Präsident abgesandt oder empfangen habe. Es seien keine als geheim eingestuften Netzwerke gehackt worden, hieß es weiter.

Auch „hochsensible“ Informationen

Dennoch enthält auch das „nicht klassifizierte“ System Informationen, die laut Regierungsvertretern „hochsensibel“ sind: dazu zählen Terminpläne und E-Mail-Wechsel mit Botschaftern und Diplomaten, wie es in dem Bericht weiter heißt. Unklar ist laut „NYT“, wie viele E-Mails von Obama gelesen wurden. Dessen Konto selbst sei nicht gehackt worden, ebenso wenig wie die Server, die die Nachrichten von Obamas Blackberry-Mobiltelefon kontrollieren. Besondere Sorge bereite aber der „russische Aspekt“ an dem Fall, wurde ein ranghoher Beamter zitiert.

Ausschreitungen in Baltimore nach Tod von Schwarzem

Bei den Protesten nach dem Tod eines offenbar bei seiner Festnahme verletzten jungen Schwarzen in der US-Großstadt Baltimore ist es zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten warfen gestern Steine auf Polizeiwagen und Geschäfte. Zunächst hatten rund 1.200 Menschen friedlich an der bisher größten Kundgebung teilgenommen, bei der Gerechtigkeit für den 25-jährigen Freddie Gray gefordert wurde.

Schaufenster eingeschlagen, Kreuzungen blockiert

Doch die Lage eskalierte, als mehrere Gruppen junger Demonstranten zum Camden-Yards-Baseballstadion weiterzogen. Örtliche Fernsehsender zeigten Hubschrauberaufnahmen von der Menge, die Flaschen und Abfalleimer auf Polizisten warf. „Die Demonstranten schmeißen jetzt Fenster ein und werfen Gegenstände auf uns“, erklärte die Polizei von Baltimore im Kurznachrichtendienst Twitter.

Auch wurden die Schaufenster von Geschäften eingeschlagen und Straßenkreuzungen blockiert, wie der Sender WBAL berichtete. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass die Scheiben von fünf Polizeiwagen zerstört wurden. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, machte die Polizei Demonstranten von außerhalb für die Krawalle verantwortlich.

Die zunächst bis zu 300 Demonstranten waren von dem Wohnblock, in dem Gray festgenommen wurde, bis zu einer Polizeiwache gegangen. Dabei skandierten sie „Ohne Gerechtigkeit kein Frieden“. Im Laufe des Marsches schwoll die Zahl der Teilnehmer immer weiter an.

Nach Festnahme im Koma

Gray war am vergangenen Sonntag, eine Woche nach seiner Festnahme, an Rückenmarksverletzungen gestorben. Der genaue Hergang der Ereignisse vom 12. April ist noch unklar, möglicherweise wurde der Afroamerikaner aber von Polizisten misshandelt. Auf einem Handyvideo von Zeugen ist zu sehen, wie die Beamten Gray auf einem Gehweg festhalten, bevor sie den vor Schmerz schreienden jungen Mann zu einem Polizeibus schleifen. Rund eine Stunde später wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er ins Koma fiel.

Sechs Beamte wurden inzwischen vom Dienst suspendiert. In einem Polizeibericht hatte es zunächst geheißen, die Festnahme sei ohne Gewaltanwendung verlaufen. Gray war der Besitz eines Springmessers zur Last gelegt worden.

Nach dem Tod des jungen Mannes gab es täglich Proteste in Baltimore, bei denen vollständige Aufklärung von Grays Tod gefordert wurde. Das Justizministerium leitete Ermittlungen wegen einer möglichen Verletzung der Bürgerrechte ein. Der junge Mann soll am Montag beigesetzt werden.

Neuer Auto-Anschlag nach Tod zweier Palästinenser

Nach dem Tod zweier Palästinenser hat ein arabischer Einwohner Jerusalems israelische Polizisten mit seinem Auto gerammt. Der Tatverdächtige sei heute festgenommen worden, teilte Polizeisprecher Micky Rosenfeld mit. Er soll sein Fahrzeug am Vorabend absichtlich in eine Gruppe von Polizisten gelenkt und dabei vier von ihnen verletzt haben. Die Tat folgte auf den Tod zweier Palästinenser, die israelische Sicherheitskräfte mit Messern angegriffen hatten.

In Hebron im Westjordanland wurde gestern ein Palästinenser erschossen, nachdem er auf einen israelischen Grenzpolizisten eingestochen hatte. Zuvor hatten in der Nacht Mitglieder der israelischen Grenzpolizei in Jerusalem einen 16-jährigen Palästinenser erschossen. In einer Mitteilung der Polizei hieß es, der junge Mann habe nahe eines Kontrollpostens ein großes Messer gezogen und sei damit auf die Sicherheitsbeamten zugerannt. Als er auf Warnschüsse nicht reagiert habe, sei er erschossen worden.

In Ost-Jerusalem kam es nach dem Vorfall zu gewaltsamen Protesten. In den vergangenen Wochen hatten sich dort zumeist junge Palästinenser immer wieder Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften geliefert.

UNO ruft Indonesien zur Aussetzung von Hinrichtungen auf

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Indonesien zur Aussetzung der angekündigten Hinrichtungen für neun Ausländer und einen Indonesier wegen Drogendelikten aufgefordert. „Die Todesstrafe sollte internationalem Recht zufolge - wenn überhaupt - nur für die schlimmsten Verbrechen auferlegt werden, wie Mord, und nur mit entsprechender Absicherung“, sagte Ban laut Mitteilung der Vereinten Nationen gestern (Ortszeit) in New York. „Drogendelikte fallen nicht in diese Kategorie.“

Die Vereinten Nationen lehnten die Todesstrafe darüber hinaus insgesamt ab, so Ban weiter. Er rief den indonesischen Präsidenten Joko Widodo zu einem Moratorium für die Todesstrafe mit Aussicht auf deren Abschaffung auf. Die indonesische Justiz will die drei Nigerianer, zwei Australier, einen Franzose, einen Philippiner, einen Brasilianer, einen Ghanaer und einen Indonesier in der kommenden Woche trotz internationaler Proteste vor ein Erschießungskommando stellen.

Tausende demonstrieren gegen Korruption in Guatemala

Nach dem jüngsten Betrugsskandal in der Zollbehörde sind in Guatemala Tausende Menschen gegen Korruption und Straflosigkeit auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt zogen rund 8.000 Demonstranten zum Platz der Verfassung, wie die Zeitung „Prensa Libre“ gestern (Ortszeit) berichtete. Sie forderten unter anderem den Rücktritt von Vizepräsidentin Roxana Baldetti.

In der vergangenen Woche hatten die Behörden einen Korruptionsring gesprengt. Über fingierte Zollerklärungen soll die Gruppe hohe Beträge unterschlagen haben. Kopf der Bande war den Ermittlern zufolge Baldettis früherer Privatsekretär gewesen sein.

Ein Oppositionsabgeordneter stellte Strafantrag gegen die Vizepräsidentin und Staatschef Otto Pérez unter anderem wegen Bereicherung und Behinderung der Justiz. Im September finden in Guatemala Präsidenten- und Parlamentswahlen statt.

Demo gegen gleichgeschlechtliche Ehe in Washington

Vor den kommende Woche beginnenden Anhörungen am höchsten US-Gericht haben gestern mehrere tausend Menschen in Washington gegen gleichgeschlechtliche Eheschließungen protestiert.

Die Teilnehmer der Demonstration marschierten vom Kapitol zum Obersten Gerichtshof, der ab Dienstag die Argumente zum Thema Homo-Ehe anhören wird. Im Juni soll das Gericht sein Urteil darüber fällen, ob gleichgeschlechtliche Paare in den USA laut Verfassung ein Recht auf Eheschließungen haben.

„Wir sind nicht allein“

Unter den Teilnehmern des Protestmarschs waren Mitglieder verschiedener christlicher Religionsgemeinschaften. Außerdem waren zahlreiche Bürger lateinamerikanischer Abstammung gekommen. Viele Teilnehmer waren aus anderen Landesteilen angereist. „Wir werden nicht schweigen“, rief der Vorsitzende der US-Konferenz der katholischen Bischöfe, Erzbischof Joseph Kurtz, der Menge zu. „Wir sind nicht allein.“

Derzeit ist jeder Bundesstaat selbst dafür verantwortlich, dies zu regeln. In 37 der 50 US-Bundesstaaten sowie in der Hauptstadt Washington ist die Homo-Ehe erlaubt. Experten gehen davon aus, dass es für das Oberste Gericht unvermeidbar sei, die Homo-Ehe zu legalisieren.

Inland

Schieder fordert sechste Urlaubswoche für alle

Die sechste Urlaubswoche für alle Arbeitnehmer wird wieder Thema: SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder forderte in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Trend“ diese Maßnahme, „um Arbeit fairer zu verteilen“. Man müsse „weg von starren Arbeitszeitmodellen, hin zu mehr Flexibilität“ kommen. Die Leute wollten „freie Tage zwischendurch“, so Schieder.

„Sollte allen zustehen“

Die sechste Urlaubswoche ist laut Schieder „ganz wichtig“. Heute seien kaum mehr Menschen so lang bei einem einzelnen Unternehmen, dass diese regulär auf diese sechste Woche kommen - „die sollte allen zustehen“. Zuletzt war der Ruf nach einer sechsten Urlaubswoche vor knapp zwei Jahren aus der Gewerkschaft gekommen.

Flüchtlinge: Grüne wollen Faymann-Erklärung

Nach dem EU-Krisengipfel zur Flüchtlingstragödie im Mittelmeer wünschen sich die Grünen eine EU-Erklärung von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) im Nationalrat. Man sei bereit, gemeinsam mit den anderen Klubs eine Sondersitzung einzuberufen, um eine derartige Erklärung zu ermöglichen, so Klubobfrau Eva Glawischnig heute in einem Schreiben an den Kanzler.

Bei dem Sondergipfel in Brüssel war eine Verdreifachung der Mittel für Grenzschutz- und Seenotrettung beschlossen worden. Auch soll es laut Faymann ein Pilotprojekt für die Flüchtlingsverteilung geben, um Asylwerber gemeinsam mit dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geschützt in die EU zu holen. Eine konkrete Zahl nennt die Gipfelerklärung jedoch nicht. Die Grünen wollen sich diese Informationen nun direkt von Faymann holen.

Fischer: „Flüchtlinge fair in der EU verteilen“

Österreich muss mehr in die Entwicklungszusammenarbeit investieren. Das fordert Bundespräsident Heinz Fischer angesichts des Flüchtlingselends. Österreich und Europa hätten eine riesige Verantwortung, sagte Fischer. Man müsse die Menschen überzeugen, dass das ein moralisches Problem sei. Die Flüchtlinge sollten gerechter in der EU verteilt werden.

Mehr dazu in oe1.ORF.at/

Sport

Bundesliga: Rapid und Sturm lassen Punkte liegen

Trotz einer keineswegs souveränen Leistung hat Red Bull Salzburg gestern in der 30. Bundesliga-Runde den nächsten Schritt ich Richtung erfolgreiche Titelverteidigung gemacht. Der Tabellenführer mühte sich gegen Ried zu einem 2:1-Heimsieg und baute den Vorsprung auf die Verfolger aus, weil diese gegen Nachzügler Punkte liegen ließen. Rapid musste sich gegen die Admira mit einem 1:1 begnügen, Sturm Graz beendete seine Siegesserie mit einem dramatischen 4:4 bei Schlusslicht Wiener Neustadt.

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Fußball: Bayern praktisch zum 25. Mal Meister

Der FC Bayern München hat seine 25. Meisterschaft so gut wie sicher. Nach einem - allerdings mühevollen - 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC ist der deutsche Rekordchampion vom VfL Wolfsburg nur noch theoretisch einzuholen. Der Verfolger, der heute bei Borussia Mönchengladbach gastiert, hat fünf Bundesliga-Spiele vor dem Ende 15 Punkte Rückstand auf die Bayern und die um 32 Treffer schlechtere Tordifferenz.

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Wirtschaft

Chronik

Pkw kracht gegen Baum - zwei Tote

Bei einem Verkehrsunfall auf der Drautalbundesstraße bei Dölsach (Tirol) sind gestern zwei Frauen aus Lienz ums Leben gekommen. Das Fahrzeug krachte aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Baum.

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Verletzte nach Fahrzeugabstürzen

In Ellbögen und in der Leutasch (Tirol) stürzten gestern Vormittag zwei Fahrzeuge in Bäche. Eine Lenkerin wurde unbestimmten Grades verletzt. Ein Lenker musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht werden.

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Neuer Skandal um Pferdefleisch

Erst vor drei Jahren hat mit Rindfleisch vermischtes Pferdefleisch für einen EU-weiten Lebensmittelskandal gesorgt - nun sorgen illegale Machenschaften mit Pferdefleisch erneut für einen handfesten Skandal. Im Gegensatz zu dem 2013 aufgedeckten Fall soll diesmal für den Verzehr gänzlich ungeeignetes Fleisch in die Lebensmittelkette gelangt sein. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden bei einer gemeinsamen Polizeiaktion nun 26 Personen verhaftet, wie die zuständige Behörde Eurojust am Samstag bestätigte.

Mehr dazu in Grenzüberschreitende Polizeiaktion

Ölteppich nähert sich Küste von Kanaren

Elf Tage nach dem Untergang eines russischen Fischereischiffs mit rund 1.400 Tonnen Treibstoff vor den Kanarischen Inseln nähert sich nun ein Ölteppich aufgrund eines Windwechsels erstmals den Küsten von Teneriffa und La Gomera.

Die Verschmutzung müsse dringend eingedämmt werden, bevor sie die Küste erreiche, forderte die Umweltstiftung WWF, nachdem Angehörige der Organisation in einer Überwachungsmaschine der Regionalregierung das betroffene Gebiet überflogen hatten.

Tanks sollen versiegelt werden

WWF wies darauf hin, dass das gefährdete Meeresgebiet südlich der beiden Inseln sowie der Kanal zwischen Teneriffa und La Gomera besonders hohe Biodiversität auszeichnet. Das Verkehrs- und das Umweltministerium teilten unterdessen in einer gemeinsamen Erklärung mit, ein Spezialschiff habe weiter Öl von der Wasseroberfläche abgesaugt. Die Versiegelung der Treibstofftanks des Wracks per Roboter solle schon in den nächsten Tagen erfolgen.

Der Trawler „Oleg Naydenov“ war zunächst in Brand geraten und am 14. April nur 25 Kilometer südlich des Gran-Canaria-Touristen-Ortes Maspalomas untergegangen. Das Wrack liegt in 2.400 Meter Tiefe auf dem Meeresgrund.

Science

NASA-Sonde soll auf Merkur stürzen

Nach zehn Jahren Merkur-Forschung soll die NASA-Sonde „Messenger“ kontrolliert auf dem Planeten abstürzen. Wenn alles nach Plan läuft, knallt das nur drei Meter große Fluggerät dann mit fast vier Kilometern pro Sekunde auf den Merkur. Ihr ist der Treibstoff ausgegangen.

"Der Betrieb der Sonde wird dann vorbei sein, aber wir feiern „Messenger" als eine mehr als erfolgreiche Mission“, sagte NASA-Manager John Grunsfeld. Anschließend müssen die von der Sonde gesendeten Informationen analysiert werden. Sie hat mehr als 250.000 Fotos gemacht und viele Terrabyte an Daten gesammelt. Weil Zustand und Tank es zuließen, war die Mission zweimal verlängert worden.

Kultur

Wenders beklagt Bedeutungsverlust des Kinos

Filmemacher Wim Wenders hat einen Bedeutungsverlust des Kinos beklagt und sich enttäuscht über die Besucherzahl seines letzten Films gezeigt. „Das Kino ist mehr denn je ein Konsumartikel geworden und als solcher eher daran interessiert, von ‚Lebensfragen‘ abzulenken,“, sagte der 69-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag-Ausgabe).

Für den Erfolg eines Films sei Werbung ein größerer Faktor als früher, glaubt Wenders. „Und die Filme, die existenzielle Fragen stellen, haben a priori geringere Werbemittel. Solche Filme gehen deshalb auch ganz schnell unter.“

Ernüchtert zeigte sich Wenders von den Besucherzahlen seines jüngsten Films: „Die Zuschauer, die aus ‚Every Thing Will Be Fine‘ herauskommen, sind zu einem großen Teil emotional tief berührt, aber die schiere Zahl derer, die den Weg in den Film finden, ist trotzdem enttäuschend, auch durchaus im Verhältnis zu der Zustimmung, die der Film bei der Kritik gefunden hat.“ In dem Film geht es um zwei Familien, die nach einem Verkehrsunfall traumatisch einander verbunden sind.

Religion

Katholische Frauenbewegung hat neue Vorsitzende

Veronika Pernsteiner ist neue Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung, Österreichs (kfbö) größter Frauenorganisation. Die 56-jährige Oberösterreicherin folgt in dieser Position der Tirolerin Barbara Haas nach. Barbara Haas schied nach dreijähriger Funktionsperiode aus dem Vorstand aus. Zur stellvertretenden Vorsitzenden und damit Nachfolgerin von Pernsteiner in dieser Funktion wählte die kfbö bei ihrer Vollversammlung in Linz Andrea Ederer aus der Diözese Graz-Seckau.

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Song Contest

Georgien: Multitalent mit Freude am Experiment

Georgien hat beim Song Contest bereits das eine oder andere Mal für Schlagzeilen gesorgt. Um die künstlerische Leistung ging es dabei selten. Das soll sich dieses Jahr ändern. Mit Nina Sublatti schickt das Land am Kaukasus ein vielseitiges Talent ins Rennen, das trotz seiner Jugend auf einige Erfolge zurückblicken kann und mit seiner eigenwilligen Musik eine internationale Karriere anstrebt.

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Lifestyle