Ausland

Tote bei Angriff auf Universität in Kenia

Maskierte Männer haben im Nordosten Kenias eine Universität angegriffen. Sie hätten um sich geschossen und zwei Wachleute am Zugang zum Campus der Hochschule in der Stadt Garissa getötet, teilte die Polizei heute Früh mit. Möglicherweise hätten die Angreifer in der Universität zudem Studenten als Geiseln genommen.

Polizisten und Soldaten umstellten Medienberichten zufolge das Gelände. Dort saßen nach Angaben von Sicherheitskräften zahlreiche Studenten fest. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Allerdings verübt die Islamistenmiliz al-Schabab aus dem benachbarten Somalia immer wieder Anschläge in Kenia.

Unter anderem griff sie 2013 ein Einkaufszentrum in der Hauptstadt Nairobi an. Dabei wurden mehr als 60 Menschen getötet. Die mit Al-Kaida verbündeten Extremisten haben das Land ins Visier genommen, seitdem Kenia Truppen zur Unterstützung des Kampfes gegen al-Schabab nach Somalia geschickt hat.

Al-Kaida befreite 300 Häftlinge im Jemen

Kämpfer der Terrorgruppe Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP) haben ein Gefängnis im Südosten des Jemen gestürmt und 300 Häftlinge befreit.

Unter den Geflohenen sei auch einer der Anführer der Organisation, Chaled Batarfi, hieß es heute aus Sicherheitskreisen in Sanaa. Der Jemen steht wegen des Vormarsches der schiitischen Huthi-Miliz am Rande eines Bürgerkriegs.

Einflussreicher US-Senator wegen Korruption angeklagt

Ein einflussreicher US-Senator ist wegen Korruption angeklagt worden. Robert Menendez würden unter anderem Bestechlichkeit und Falschaussage vorgeworfen, sagte ein Sprecher des US-Justizministeriums gestern.

Der Anklage gehen zweijährige Ermittlungen voraus. Bis Anfang des Jahres, bevor die Republikaner die Kontrolle über den Senat übernahmen, leitete der demokratische Senator in der Kongresskammer den wichtigen Ausschuss für auswärtige Beziehungen.

Offenbar Interventionen für befreundeten Augenarzt

Die Anschuldigungen drehen sich um einen Augenarzt aus dem Staat Florida, der ein enger Freund und großzügiger Wahlkampfspender des Senators ist. Menendez soll bei der US-Regierung interveniert haben, um Geschäftsinteressen seines Freundes in der Dominikanischen Republik durchzusetzen.

Der Senator ließ sich von dem Arzt Medienberichten zufolge zudem in den Karibik-Staat einladen und zahlte die Flugkosten erst nach der Aufnahme von Ermittlungen vor rund zwei Jahren zurück. Anfang März hatte Menendez bei einem Presseauftritt jegliche Vorwürfe zurückgewiesen und betont, er habe sich stets an die Gesetze gehalten.

Anschläge auf Sinai: Ägyptische Soldaten getötet

Bei Anschlägen auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind heute mindestens sieben Soldaten getötet worden. Die Angreifer attackierten die Sicherheitskräfte an zwei Kontrollposten in Scheich Suwaid sowie in Rafah an der Grenze zum Gazastreifen mit Schusswaffen und Raketen, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Menschen seien verletzt worden.

Auf der Sinai-Halbinsel nahm die Gewalt seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär im Juni 2013 deutlich zu. Das Verhältnis der Beduinenstämme in der dünn besiedelten Wüstenregion zur Zentralregierung in Kairo ist seit Langem angespannt. Seit Mursis Entmachtung sind diverse islamistische Gruppen in dem Gebiet zwischen Mittelmeer und Rotem Meer aktiv, die immer wieder Anschläge auf die Sicherheitskräfte verüben.

Türkei: Polizei verhindert zweite Anschlagswelle

In der Türkei scheint sich nach der tödlichen Geiselnahme am Dienstag die Spirale der Gewalt weiterzudrehen. Gestern hat die Polizei einen Angriff auf ihr Hauptquartier in Istanbul vereitelt. Ein Angreifer - einigen Berichten zufolge eine Frau mit Sprengstoff - wurde erschossen. Zuvor hatte ein Mann ein AKP-Büro in Istanbul gestürmt und wurde festgenommen.

Die Behörden sagten den Linksextremisten der verbotenen Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) den Kampf an, Dutzende mutmaßliche Anhänger wurden festgenommen. Gleichzeitig wettern Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdogan gegen Opposition und Medien als „Allianz des Bösen“.

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FBI bestätigt Tod von Bali-Bomber

Die US-Bundesbehörde FBI hat gestern bestätigt, dass der Terrorist Zulkifli bin Hir tot ist. Der auch als Marwan bekannte Terrorverdächtige gilt als führendes Mitglied der radikalen Islamistengruppe Jemaah Islamiyah und stand auf der Terrorliste des FBI ganz oben. Zulkifli wurde schon im Jänner getötet, eine Bestätigung, dass es sich bei der Leiche tatsächlich um ihn handelt, stand bisher aus.

Bali-Bomber tötete 202 Menschen bei Anschlag

Er wird verdächtigt, ein Drahtzieher des Bombenanschlags auf einen Nachtclub auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali im Jahr 2002 zu sein, bei dem 202 Menschen getötet wurden. Zudem soll er in zwei Bombenanschläge auf den Philippinen verwickelt gewesen sein.

Die philippinische Polizei hatte am 25. Jänner das mutmaßliche Versteck Zulkiflis auf Mindanao angegriffen und einen Mann getötet, den sie für den Extremisten hielt. Auf der Rückkehr von der Razzia war das Polizeikommando in einen Hinterhalt mehrerer Rebellengruppen geraten, bei dem 44 Polizisten getötet wurden.

Inland

Warnungen vor neuen Staatsschutzplänen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) soll auch mit dem von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) vorgestellten Entwurf für ein neues Staatsschutzgesetz eine Polizeibehörde bleiben - allerdings mit geheimdienstlichen Aufgaben. Deren Befugnisse im Kampf gegen Terrorismus sollen deutlich ausgeweitet werden.

Die Reaktionen sind gemischt. Während es für die SPÖ ein „brauchbarer Entwurf“ ist, sprechen die Grünen von einem „gefährlichen Pfusch“. Denn vor allem die in verdächtige Organisationen eingeschleusten V-Leute werden der Polizei auch Experten zufolge „noch zu schaffen machen“.

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Sport

Fußball: Alaba sieben Wochen außer Gefecht

David Alaba muss erneut mehrere Wochen pausieren. Der 22-jährige ÖFB-Star zog sich im Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina wie befürchtet einen Innenbandriss im linken Knie zu und fällt damit für die kommenden sieben Wochen aus.

„Ich bin jetzt natürlich tieftraurig“, wird Alaba auf der Website seines Vereins Bayern München zitiert. Zum Saisonfinale will der Wiener wieder fit sein - und damit auch rechtzeitig vor dem EM-Qualifikationsschlager am 14. Juni in Moskau gegen Russland.

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Eishockey: Trainereffekt nährt Wiener Titelträume

Dass die Vienna Capitals heuer gegen Titelverteidiger Red Bull Salzburg um den Meistertitel im Eishockey spielen, hätten noch vor einem Monat nicht einmal die zuversichtlichsten Fans der Wiener für möglich gehalten.

Doch der Ende Februar zurückgekehrte Trainer Jim Boni schaffte eine erstaunliche Wende und mit seinem Team den Einzug in die Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Acht Siege in den letzten neun Play-off-Partien nährten die Hoffnungen der Caps auf den ersten Titel seit 2005, damals mit Headcoach Boni.

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Fußball: Spaniens „Prestige ist aufgebraucht“

Spaniens Nationalelf kann gegen Topteams scheinbar nicht mehr gewinnen. Nach Testpleiten gegen Frankreich und Deutschland verlor der Ex-Welt- und Europameister gestern auch in den Niederlanden.

Während das zuletzt arg gebeutelte „Oranje“-Team neue Hoffnung für die EM-Qualifikation schöpfte, rechneten die spanischen Medien mit der einst gefürchteten „Roja“ schonungslos ab. „Das Prestige ist aufgebraucht“, schrieb etwa die Zeitung „El Pais“. Und „El Mundo“ stellte ernüchtert fest, dass „die Nationalelf kaputt ist“.

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Wirtschaft

Gasstreit: Moskau und Kiew für drei Monate einig

Die Versorgung der Ukraine mit Gas aus Russland ist die nächsten drei Monate gesichert. Beide Seiten hätten eine entsprechende Vereinbarung erzielt, teilte das Energieministerium in Kiew heute mit.

Je 1.000 Kubikmeter Gas würden 248 Dollar (rund 230 Euro) gezahlt. Für diesen Preis werde das ukrainische Gasunternehmen Naftogas die notwendigen Gasmengen beim russischen Lieferanten Gasprom ordern. Erst gestern hatte die Ukraine angekündigt, den Gasimport vorübergehend auszusetzen.

Vereinbarung für Versorgung im Winter abgelaufen

Erst kürzlich war die Vereinbarung für die Versorgung im Winter abgelaufen. Laut dem Energieministerium entsprechen außer dem Preis alle anderen Vereinbarungen dem Winterpaket. Angesichts der finanziellen Probleme der Ukraine hatte Russland zuletzt ein Entgegenkommen bei den Gaskonditionen signalisiert.

Die Ukraine ist bei der Erdgasversorgung stark von Russland abhängig. Im Streit über den Gaspreis und unbeglichene Schulden waren die Lieferungen 2014 für ein halbes Jahr unterbrochen gewesen. Auch die Bezahlung der Lieferungen an die von prorussischen Rebellen kontrollierten Gebiete in der Ostukraine ist zwischen beiden Seiten umstritten. Erst im Dezember hatte Russland die Lieferungen wieder aufgenommen. Derzeit herrscht eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und den Separatisten.

EZB erweitert erneut Kreditrahmen für griechische Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) erweitert für die angeschlagenen griechischen Banken erneut den Spielraum zum Überleben. Sie erhöhte den Rahmen der ELA-Notkredite erneut, diesmal um 700 Millionen Euro, wie die Nachrichtenagentur AFP in der Nacht auf heute aus Bankenkreisen erfuhr. Insgesamt liegt das Kreditlimit damit nun bei 71,8 Milliarden Euro.

Die griechischen Geldhäuser stehen unter Druck, da viele Bürger ihr Erspartes aus Angst vor einer Staatspleite abheben. Allein zwischen Anfang Dezember und Ende Februar zogen Privat- und Geschäftskunden 25 Milliarden Euro Kapital ab.

Da die EZB seit Mitte Februar keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit für Kredite akzeptiert, müssen sich die Banken des Landes über das Notkreditprogramm der EZB (ELA) bei ihrer einheimischen Notenbank mit Geld versorgen. Die ELA-Kredite werden zu deutlich schlechteren Konditionen vergeben.

Streik bei Amazon Deutschland geht weiter

Der Streik beim Internetversandhändler Amazon in Deutschland ist heute fortgesetzt worden. In Leipzig beteiligten sich wie in den vorangegangenen vier Tagen in der Frühschicht etwa 200 Mitarbeiter, sagte Thomas Schneider von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Im Laufe des Tages würden es voraussichtlich mehr als 400 sein, was knapp einem Drittel aller Beschäftigten in Leipzig entsprechen würde. Der Streik soll bis zur Spätschicht dauern.

Die Streiks bei Amazon sollen auch an den Standorten in Werne und Rheinberg (Nordrhein-Westfalen) sowie in Bad Hersfeld (Hessen) fortgesetzt werden. Ver.di will Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen - zu den besseren Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das Unternehmen lehnt das ab. In dem Tarifkonflikt kommt es seit Mai 2013 immer wieder zu Arbeitsniederlegungen. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Erneut Warnstreiks bei Deutscher Post

Auch bei der Deutschen Post wurden heute die Warnstreiks fortgesetzt. In der Früh legten nach ver.di-Angaben Beschäftigte in mehreren Bundesländern die Arbeit nieder, darunter etwa in Hessen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz.

Bereits gestern hatten nach Angaben von ver.di bei deutschlandweiten Warnstreiks mehr als 10.000 Brief- und Paketzusteller ihre Arbeit ruhen lassen. Sechs Millionen Briefe und 300.000 Pakete blieben liegen.

Hintergrund der Proteste im Tarifstreit mit der Post ist die Forderung der Gewerkschaft nach einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich. Auf diesem Wege sollen die Beschäftigten dafür entschädigt werden, dass die Post mit der Gründung von regionalen Gesellschaften in der Paketzustellung nach Gewerkschaftsansicht vertragliche Vereinbarungen gebrochen hat. Dort wird weniger gezahlt als der Haustarif.

Streit über Nivea-Blau in Deutschland vor Gericht

Zwei strittige Fälle zum Schutz von Firmenmarken stehen heute auf der Tagesordnung des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH). Im ersten Verfahren kämpft der Beiersdorf-Konzern um die Farbmarke Blau seiner Nivea-Produkte, nachdem das Bundespatentgericht vor zwei Jahren die vom Konkurrenten Unilever beantragte Löschung dieser Marke bestätigt hatte.

Im zweiten Fall wehrt sich ein Sportartikelhersteller gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg wegen Verletzung der Marke Puma.

McDonald’s reagiert mit Gehaltserhöhung auf Proteste

Die weltgrößte Schnellrestaurant-Kette McDonald’s reagiert mit einer Gehaltserhöhung und anderen Zusatzleistungen auf eine Protestwelle von Mitarbeitern. Die durchschnittliche Bezahlung der rund 90.000 US-Angestellten in 1.500 Restaurants soll in zwei Schritten auf rund zehn Dollar je Stunde angehoben werden, teilte das amerikanische Unternehmen gestern mit.

Medienberichten zufolge zahlt McDonald’s den Mitarbeitern derzeit einen Stundenlohn von 9,01 Dollar. Zudem will der Konzern nach eigenen Angaben künftig Urlaubsgeld bezahlen und den Angestellten Bildungsangebote unterbreiten. McDonald’s folgt mit der Maßnahme Wal-Mart-Stores und anderen Einzelhändlern, die vor kurzem die Einstiegsgehälter erhöhten.

Nicht in Franchisefilialen

McDonald’s war zuletzt wegen der Entlohnung der Mitarbeiter unter Beschuss geraten. Angestellte in den USA protestierten für eine bessere Bezahlung und mehr Arbeitnehmerrechte. Die bessere Bezahlung und Zusatzangebote gelten allerdings nicht für die Mitarbeiter in 14.000 US-Filialen, die über Franchisenehmer betrieben werden. Diese haben ihre eigenen Haustarife.

McDonald’s kämpft derzeit mit einem schwachen Geschäft - vor allem auf seinem amerikanischen Heimatmarkt. Auch Probleme in Asien und die harte Konkurrenz machen dem Konzern zu schaffen. Für das vierte Quartal 2014 wies die Kette deutliche Einbußen aus. Der Umsatz sackte um mehr als sieben Prozent ab auf 6,57 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach um gut ein Fünftel ein auf 1,1 Milliarden Dollar.

Chronik

Dutzende Tote bei Schiffsunglück vor Kamtschatka

Bei einem Schiffsunglück im Osten Russlands sind laut Medienberichten mindestens 54 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur Interfax in der Nacht auf heute unter Berufung auf die örtlichen Behörden berichtete, wurden nach der nächtlichen Havarie des Fischtrawlers „Dalni Wostok“ 63 Menschen gerettet.

Ursache für Untergang unklar

15 weitere würden vermisst, da sich insgesamt 132 Menschen an Bord befanden. Die Ursache für den Untergang des Schiffes mit multinationaler Besatzung ist unklar.

Das Schiff sank den Angaben zufolge vor der Halbinsel Kamtschatka rund 250 Kilometer von der Stadt Magadan entfernt. Die Region im äußersten Osten Russlands ist dünn besiedelt. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur TASS von mindestens 43 Toten berichtet.

Ein Verantwortlicher der Rettungseinsätze sagte TASS, dass 78 Russen auf dem Trawler gewesen seien. Demnach waren auch mindestens 40 Seefahrer aus Burma sowie weitere Passagiere aus Litauen, der Ukraine und aus Vanuatu an Bord. Der Verwaltung von Magadan zufolge waren rund 800 Menschen an den Rettungsarbeiten beteiligt.

Germanwings: Suche konzentriert sich auf Flugschreiber

Bei den Arbeiten in der Absturzregion der Germanwings-Maschine konzentrieren sich die Experten heute auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber.

Die Blackbox mit den Flugdaten wurde in der ersten Woche nach dem Unglück noch nicht gefunden. Sie soll weiter Aufschluss geben über die Abläufe im Airbus A320 vor dem Absturz. Der bereits am ersten Tag entdeckte Voicerecorder hat enthüllt, dass der Kopilot die Maschine mit 150 Menschen an Bord wohl vorsätzlich zum Absturz gebracht hatte.

Die Suchtrupps setzen zudem die Bergung von Teilen der zerstörten Maschine fort. Dabei werden erstmals auch zwei Hubschrauber der deutschen Bundeswehr eingesetzt.

Tiefe Trauer in Haltern

In der besonders betroffenen westfälischen Stadt Haltern fand unterdessen am Nachmittag ein öffentlicher Gedenkgottesdienst für die Opfer statt. Nach einer Schätzung der Polizei versammelten sich etwa 500 Menschen zum Gedenken in der St.-Sixtus-Kirche. Unter den Opfern der Tragödie sind 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Halterner Gymnasiums.

16-Jähriger tot in Bachbett gefunden

In Anger (Steiermark) ist gestern ein 16 Jahre alter Oststeirer tot in einem Bachbett gefunden worden. Die Umstände sind noch völlig unklar.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

Pensionist von Lkw überrollt - tot

Ein 84 Jahre alter Fußgänger wurde gestern auf einem Firmengelände in Pöls (Steiermark) von einem Lkw überrollt und tödlich verletzt. Der Lenker des Schwerfahrzeuges hatte den Mann beim Wegfahren nicht gesehen.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

Kein Sechser bei Lotto „6 aus 45“

Bei der gestrigen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ hat es keinen Sechser gegeben. Im Topf ist ein Doppel-Jackpot in der Höhe von 1.864.221,90 Euro.

Bei der Ziehung wurden folgende Gewinnzahlen ermittelt:

12 24 26 29 31 33 Zusatzzahl 39

Ein Spielteilnehmer hatte den richtigen Joker auf der Quittung, er erhält 196.621,40 Euro.

Die aktuelle Jokerzahl lautet:

4 2 2 5 4 7

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Science

IT

Uber-Beschwerde bei EU-Kommission eingereicht

Der Fahrdienstanbieter Uber hat bei der EU-Kommission Beschwerden gegen Deutschland, Frankreich und Spanien eingelegt. Die Beschwerden würden geprüft, sagte ein Kommissionssprecher gestern in Brüssel. Uber argumentiert, das Vorgehen der drei Länder gegen die von ihm angebotenen Dienste verletze das EU-Wettbewerbsrecht.

Das 2009 in den USA gegründete Unternehmen Uber bietet unter anderem eine Fahrdienstvermittlung per Smartphone an. Dabei greift Uber auf private Fahrer und deren Autos zurück. Dieser Dienst ist in vielen Ländern umstritten und stößt auf erbitterten Widerstand etablierter Taxiunternehmen. Uber ist inzwischen in mehr als 200 Städten in über 50 Ländern verfügbar.

In Deutschland musste Uber zuletzt Mitte März für das Angebot UberPop vor einem weiteren deutschen Gericht eine Niederlage einstecken. Das Landgericht in Frankfurt am Main untersagte dem Unternehmen, bundesweit Fahrten mit Privatfahrern ohne behördliche Beförderungslizenz zu vermitteln. Das Angebot war nach Ansicht des Gerichts wettbewerbswidrig.

Sollte die EU-Kommission feststellen, dass die drei Länder gegen EU-Regelungen verstoßen haben, kann sie ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten und Strafen verhängen.

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„Pet Rock“-Erfinder Gary Dahl mit 78 gestorben

Einer der gemessen an der Geschäftsidee erfolgreichsten Unternehmer der USA ist tot. Gary Dahl, Erfinder der „Pet Rocks“, starb bereits am 23. März im Alter von 78 Jahren in Oregon, wie die „New York Times“ gestern (Ortszeit) meldete.

Dahl war vor 40 Jahren aus einer Spaßidee heraus zum Millionär geworden: Er hatte größere Kieselsteine als „Pet Rocks“ wie Haustiere verkauft und für knapp vier Dollar in Kisten mit Luftlöchern und Holzwolle verschickt. Den Spaß fanden offenbar auch viele Kunden witzig, Dahl verkaufte mehr als eine Million „Haustiersteine“. „Newsweek“ hatte das Konzept „eine der lächerlichsten und erfolgreichsten Geschäftsideen aller Zeiten“ genannt.