Ausland

Ugandas Höchstgericht kippt Anti-Homosexuellen-Gesetz

Ugandas Verfassungsgericht hat das international kritisierte Gesetz gegen Homosexuelle gekippt. Das Gesetz sei im Parlament mit einer unzureichenden Stimmenzahl beschlossen worden und damit „null und nichtig“, sagte der Vorsitzende Richter bei der Verkündung der Entscheidung heute in der Hauptstadt Kampala.

Ugandas Präsident Yoweri Museveni hatte das Gesetz, das unter anderem lebenslange Haftstrafen für Homosexuelle zulässt und Bürger verpflichtet, Schwule bei den Behörden zu denunzieren, im Februar in Kraft gesetzt.

„Gerechtigkeit hat die Oberhand bekommen“

„Die Gerechtigkeit hat die Oberhand bekommen, wir haben gewonnen“, sagte der Anwalt Nicholas Opiyo, der die Kläger vor dem Verfassungsgericht vertreten hatte. Die Unterstützer des Gesetzes kündigten an, sie würden gegen die Entscheidung vor dem Obersten Gerichtshof des Landes in Berufung gehen.

Das Gesetz hatte einen internationalen Proteststurm ausgelöst. US-Außenminister John Kerry verglich es mit der antisemitischen Gesetzgebung der Nazis, und seine Regierung verhängte ebenso wie andere Länder Sanktionen gegen Kampala. Auch internationale Organisationen wie die Weltbank stoppten Hilfen für das Land.

Homophobie und die Diskriminierung sexueller Minderheiten waren schon vor dem Gesetz in Uganda weit verbreitet. Ursprünglich war in dem Gesetzentwurf sogar die Todesstrafe für wiederholte homosexuelle Handlungen vorgesehen gewesen. Erst nachdem diese gekippt wurde, stimmte das Parlament im Dezember vergangenen Jahres zu.

Druck durch Sanktionen: Russland führt neue Steuer ein

Nach der Einführung einer Kriegssteuer in der Ukraine steht auch den Russen eine zusätzliche finanzielle Belastung ins Haus. Präsident Wladimir Putin habe die Einführung einer zusätzlichen Verkaufssteuer beschlossen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Damit sollten die staatlichen Haushalte entlastet werden, die durch die Sanktionen von EU und USA noch stärker unter Druck geraten dürften.

Den Informationen zufolge wird es keine Mehrwertsteuererhöhung geben, die in der Diskussion war. Die Regionen sollen stattdessen die Möglichkeit erhalten, ab 2015 je nach Finanzlage eine zusätzliche Verkaufssteuer von bis zu drei Prozent zu erheben. Die zusätzlichen Einnahmen sollen voll und ganz den Regionen zufallen, hieß es gestern.

Analysten der Sberbank erwarten, dass die zusätzliche Steuer einen Preisanstieg in derselben Höhe zur Folge haben werde. Wenn alle Regionen die neue Steuer einführten, würde das 2,1 Prozentpunkte zur Inflation beitragen. „Auf jeden Fall wird der Preissprung den Konsum negativ beeinflussen“, erklärten die Sberbank-Experten.

Islamischer Staat führt Zensur in syrischer Provinz ein

Die aus der Al-Kaida hervorgegangene Gruppe Islamischer Staat (IS) hat die Berichterstattung aus der von ihr kontrollierten syrischen Provinz Deir al-Sor nach Angaben einer Beobachtergruppe unter Zensur gestellt.

Alle Informanten seien aufgefordert worden, Videos, Fotos und Berichte vor ihrer Weitergabe dem Informationsbüro der IS vorzulegen, erklärte die von London aus operierende oppositionelle Syrische Beobachtergruppe für Menschenrechte heute.

Weitere Verbote

Zudem sei den Informanten ab sofort jede Zusammenarbeit mit TV-Sendern verboten worden. Sie dürften auch nicht mehr den arabischen Ausdruck „Daasch“ verwenden. Dieser ist ein Synonym für den früheren Namen der Organisation, ISIS, und wird vor allem von Gegnern der Gruppe benutzt.

Die internationale Presse ist kaum mit eigenen Korrespondenten in Syrien vertreten und stützt ihre Berichterstattung aus den Rebellengebieten daher auch auf Informationen der Opposition.

Die IS hat einen Gottesstaat in den Gebieten Syriens und des Irak ausgerufen, die sie kontrolliert. Sie bestraft Verstöße gegen ihre an eine strikt fundamentalistische Auslegung des Islam orientierten Vorschriften radikal. So wurden bereits Enthauptungen und Verstümmelungen von Personen bekannt, die sich angeblich nicht an die Maßgaben gehalten hatten.

Polen erinnert an Warschauer Aufstand vor 70 Jahren

Mit Schilderungen von Zeitzeugen hat Polen an den Warschauer Aufstand gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Zum 70. Jahrestag versammelten sich ehemalige Untergrundkämpfer, Pfadfinder und Veteranen heute im Stadtteil Warschauer Mokotow.

„Heute schwer, sich die Hölle von damals vorzustellen“

„Es ist heute schwer, sich die Hölle von damals vorzustellen“, sagte Jan Ciechanowski vom Amt für Veteranen und Kriegsopfer. „Es ist schwer, sich die Zerstörung vorzustellen, die Opfer unter den Soldaten, aber vor allem unter der Zivilbevölkerung.“ Auch in anderen Warschauer Stadtteilen gab es Gedenkveranstaltungen. Überall in der Stadt waren Fahnen in den Nationalfarben Weiß und Rot zu sehen, nicht nur vor staatlichen Gebäuden, sondern auch an Wohnhäusern.

Präsident Bronislaw Komorowski würdigte den 63 Tage andauernden Kampf, der am 1. August 1944 begonnen hatte, während eines Gedenkgottesdienstes gestern Abend als „Kampf um die Einheit der Nation“. Angesichts der Diskussion über das tragische Scheitern des Aufstands und der bis zu 180.000 getöteten Zivilisten sagte er: „Freiheit ist keine Ware, die man im Geschäft kauft. Freiheit ist keine mehr oder weniger rentable Investition. Manchmal muss man für Freiheit bezahlen, und kann nicht nur von ihr profitieren.“

Die Aufständischen hatten vergeblich auf militärische Unterstützung der Roten Armee gewartet, die bereits das östliche Weichsel-Ufer Warschaus erreicht hatte. Nach der blutigen Niederschlagung des Aufstands zerstörten die deutschen Truppen die Stadt systematisch. Die Bevölkerung wurde vertrieben, zur Zwangsarbeit deportiert oder in Konzentrationslagern inhaftiert.

Mehr als 1.700 Tote im Juli im Irak

Bei Anschlägen und Kämpfen im Irak sind im vergangenen Monat mehr als 1.700 Menschen ums Leben gekommen und fast 2.000 verletzt worden. Beinahe 1.200 der Toten seien Zivilisten gewesen, darunter Frauen und Kinder, teilte die UNO-Mission im Irak (UNAMI) heute mit.

Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte noch höher liegen, da UNAMI nicht aus allen Teilen des Landes Zahlen bekommen konnte. Besonders von der Gewalt betroffen war die Hauptstadt Bagdad.

Neue Anschlagsserie in Bagdad

Dort wurden heute bei einer neuen Anschlagsserie mindestens 17 Menschen getötet, wie die Nachrichtenseite al-Sumeria berichtete. Eine Autobombe sei vor einem Restaurant in dem überwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil Sadr City explodiert. Dabei starben demnach 13 Menschen, 22 wurden verletzt. Insgesamt gingen in Bagdad vier Sprengkörper in die Luft.

Seit dem Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Irak hat die Zahl der Anschläge in Bagdad wieder stark zugenommen. Die Extremisten hatten sich in der Vergangenheit zu mehreren Attentaten bekannt.

Alle gegen alle: Komplizierte Fronten in Libyen

Seit Wochen toben im Land heftige Kämpfe, ausländische Diplomaten ziehen ab, Staatsmacht gibt es keine mehr: Libyen scheint nun vollends im Chaos zu versinken. Im Juni wurde ein neues Parlament gewählt, weil die Regierung versuchte, damit mehr Legitimität und Autorität zu bekommen. Ob das gelingt, scheint fraglich. Praktisch niemand weiß, wie die Wahl ausgegangen ist.

Angesichts des Machtvakuums werden die Kämpfe immer heftiger. Diverse Verbände der libyschen Armee, Stadt- und Stammesmilizen, Liberale und Islamisten: Bei einer Vielzahl von bewaffneten Gruppen bekriegen sich all jene, die einst Machthaber Muammar al-Gaddafi gestürzt haben, nun gegenseitig. Und die meisten Milizen werden von der Regierung sogar finanziell unterstützt.

Mehr dazu in Keine Chance für neue Führung?

Inland

Asyl: Wochenende entscheidet über „Krisenszenario“

Am Wochenende wird sich entscheiden, ob das Innenministerium aufgrund überfüllter Asylbetreuungszentren ein Krisenszenario entwickeln muss oder nicht. Entscheidend sei die Frage, wie viele Neuanträge in den kommenden Tagen gestellt werden, hieß es aus dem Ressort heute gegenüber der APA. Derzeit habe man den Schwerpunkt weg von Traiskirchen auf andere Betreuungsstellen verlegt.

Schwerpunkt der Erstaufnahmen auf Thalham verlegt

Laut Innenministerium haben zum einen eine kurzfristig hohe Zahl an Neuanträgen, zum anderen zu wenig Übernahmen durch die Bundesländer zum Engpass bei der Betreuung geführt. Gestern etwa habe es mit 45 Personen eine relativ geringe Zahl an neuen Flüchtlingen in Österreich gegeben, was das Ressort nun hoffen lässt. „Ob es sich über das Wochenende ausgeht, ist eine Frage der Antragszahl“, hieß es aus dem Ressort. Sollte es Tage mit rund 130 neuen Asylwerbern geben, „müssen wir ein Notszenario entwickeln“.

Um Traiskirchen zu entlasten, hat das Innenministerium nun die Anträge stärker auf das Erstaufnahmezentrum West im oberösterreichischen Thalham konzentriert, an das wie in Traiskirchen auch eine Betreuungsstelle des Bundes angeschlossen ist. Deren gibt es in Österreich weitere vier, die nun ebenfalls verstärkt genutzt werden: in Reichenau an der Rax (Niederösterreich), in Bad Kreuzen (Oberösterreich), in Wien-Mitte sowie in Fieberbrunn in Tirol. Auch die Länder würden laut Innenministerium laufend Asylwerber übernehmen.

Viel Luft nach oben ist bei den Betreuungsstellen des Bundes dennoch nicht, man sei überall „praktisch voll“ und gehe „in Richtung Maximalbelastung“, heißt es aus dem Innenministerium.

Asyl: ÖVP attackiert Traiskirchner Bürgermeister

Rund um den Meningitis-Fall in Traiskirchen (Niederösterreich) ist ein politischer Streit entbrannt. Nach Kritik des Traiskirchner Bürgermeisters Andreas Babler am Innenministerium rückte ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel gestern Abend via Aussendung aus, um den SPÖ-Politiker zurechtzuweisen. Dieser habe „jede Grenze überschritten. Mit dem Schicksal von Menschen so pietätlos umzugehen geht mehr als zu weit.“

Blümel warf Babler vor, „den tragischen Tod eines Asylwerbers offensichtlich für parteipolitisches Geplänkel“ zu missbrauchen. „Ein solches Verhalten ist eines Bürgervertreters unwürdig“, so der ÖVP-Generalsekretär, der „endlich sachliche, lösungsorientierte Beiträge des SPÖ-Politikers“ einforderte, „statt sinnfreien, parteipolitischen Geplänkels, das auf dem Rücken eines Verstorbenen ausgetragen wird“.

Asylwerber starb in Traiskirchen an Meningitis

Ein Asylwerber aus Traiskirchen war an einer ansteckenden Gehirnhautentzündung gestorben. Der 24-jährige Mann dürfte bereits in seinem Heimatland Somalia erkrankt sein. Bewohner und Personal müssen nun eine Prophylaxe in Form von Antibiotika zu sich nehmen. Heute sind die medizinischen Maßnahmen voll angelaufen.

Mehr dazu in noe.ORF.at

In Salzburg wird unterdessen nach dem Aufnahmestopp in Traiskirchen nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge gesucht. Im Gespräch sei eine Turnhalle der Salzburger Polizei, heißt es aus informierten Kreisen.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Neue Mittelschule: ÖVP stellt Ausbau infrage

ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka hat heute in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ den Ausbau der Neuen Mittelschule (NMS) infrage gestellt. 2012 hatte die Regierung ohne vorherige Evaluierung beschlossen, bis 2015/16 alle Hauptschulen auf NMS umzustellen.

Lopatka: „Im Ernstfall rückgängig machen“

Bis Anfang nächsten Jahres soll die federführend von Experten der Uni Salzburg und der Uni Wien durchgeführte Untersuchung der ersten beiden Jahrgänge der 2008 als Schulversuch gestarteten NMS vorliegen. „Dann müssen wir uns sehr genau anschauen, ob sich das bewährt hat“, so Lopatka. Er habe „größte Zweifel“ daran. „Im Ernstfall muss man auch den Mut haben, das rückgängig zu machen.“

Grund für seine Skepsis sind unter anderem die Ergebnisse der Anfang 2014 veröffentlichten Englisch-Bildungsstandardtestungen, bei denen die NMS keine besseren Ergebnisse als die Hauptschulen geliefert haben.

Dazu kämen die vom Rechnungshof monierten hohen Kosten durch den Einsatz mehrerer Lehrer pro Klasse in einzelnen Fächern (Lehrerpersonalkosten pro Schüler an NMS: 7.200 Euro, an AHS-Unterstufe: 4.700). „Wenn sich dann noch herausstellt, dass es auch pädagogisch wenig bringt, wenn es also bedeutet, ‚außer Spesen nichts gewesen‘, dann kann man nicht sagen, die NMS muss trotzdem bleiben“, so Lopatka.

Heinisch-Hosek schließt Ausbaustopp aus

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat einen Ausbaustopp der Neuen Mittelschule unterdessen dezidiert ausgeschlossen. Sie wolle an dem „pädagogisch wertvollen Konzept“ mit Individualisierung und der Förderung von Kompetenzen jedenfalls festhalten, heiß es aus ihrem Büro zur APA.

Sie wolle nun die Ergebnisse der für Anfang 2015 angekündigten wissenschaftlichen Überprüfung abwarten. Wenn sich dabei herausstelle, dass das eine oder andere verbesserungswürdig sei, sei die Ministerin gerne bereit, das zu diskutieren. „Aber es ist unseriös, das pädagogische Konzept vorzuverurteilen.“

Einen Stopp des Ausbaus der NMS, die bis 2015/16 alle Hauptschulen flächendeckend ablösen soll, lehnt Heinisch-Hosek unabhängig vom Ergebnis ganz klar ab. Dasselbe gilt für Lopatkas Vorschlag, die Umwandlung von Hauptschulen in NMS „im Ernstfall“ rückgängig zu machen.

Ausgaben für Pensionen lagen 2013 bei 47,7 Mrd. Euro

Die Ausgaben für die Pensionen inklusive Ruhestandsbezüge der Beamten betrugen im Jahr 2013 47,7 Mrd. Euro. Das geht aus der Aufstellung der Sozialausgaben hervor, die die Statistik Austria auf ihrer Website veröffentlichte, wie die Tageszeitung „Österreich“ heute berichtete. Demnach stiegen die Pensionskosten im Vorjahr im Vergleich zum Jahr 2012 um 3,7 Prozent oder 1,7 Mrd. Euro.

Gemessen an der Wirtschaftsleistung wurden im Vorjahr 15,2 Prozent für Pensionsleistungen aufgewendet. Im Jahr 1980 waren es noch 12,4 Prozent des BIP, im Jahr 2012 15 Prozent. Der Anstieg erkläre sich aus demografischen Faktoren, hieß es aus dem Sozialministerium gegenüber der APA, eine Explosion der Ausgaben gehe aus den Zahlen nicht hervor.

Alterspension gestiegen, Invaliditätspension ging zurück

Die Ausgaben für die Alterspensionen sind im Vorjahr im Vergleich zu 2012 um 4,6 Prozent gestiegen. Etwas zurückgegangen sind die Ausgaben für die Invaliditätspensionen, die 4,4 Mrd. Euro ausmachten. Die Ausgaben für Hinterbliebenenpensionen machten 5,9 Mrd. Euro aus.

Nicht nur die gesetzliche Pensionsversicherung, sondern auch Betriebspensionen, Leistungen der Unfallversicherung oder Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung sind in den Gesamtausgaben enthalten.

Wirtschaft

ARBÖ Vorarlberg in Konkurs

Über den ARBÖ Vorarlberg ist auf Eigenantrag das Konkursverfahren eröffnet worden. Das teilte der Kreditschützerverband Creditreform der APA mit. Zuletzt waren beim Vorarlberger Zweig der Autofahrerorganisation noch sechs Dienstnehmer beschäftigt.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Neun neue ÖBB-Railjets für Weststrecke

Die ÖBB kaufen neun neue Railjet-Garnituren für den Fernverkehr um 145 Mio. Euro und verfügen damit künftig über 60 Railjet-Garnituren. Die neuen Railjets sollen auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg die IC-Reisezugwagen ersetzen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Indien lässt globales Handelsabkommen platzen

Das erste globale Abkommen über Handelserleichterungen in der fast 20-jährigen Geschichte der Welthandelsorganisation (WTO) ist am Widerstand Indiens bis auf weiteres gescheitert. Die letzte Frist zur Unterzeichnung eines Protokolls, mit dem entsprechende Vereinbarungen der Welthandelskonferenz auf Bali im vergangenen Dezember besiegelt werden sollten, lief in der Nacht auf heute aus.

„Nicht in der Lage, eine Lösung zu finden“

„Wir waren nicht in der Lage, eine Lösung zu finden, mit der wir den Graben hätten überbrücken können“, erklärte WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo bei der entscheidenden Sitzung des WTO-Generalrates in Genf vor den Vertretern der 160 Mitgliedsstaaten. US-Außenminister John Kerry und die US-Handelsministerin Penny Pritzker hatten kurz zuvor bei Gesprächen in Neu-Delhi noch versucht, Indiens neue nationalkonservative Regierung umzustimmen.

Indien und einige wenige Unterstützer - darunter Kuba und Venezuela - waren zwar im WTO-Generalrat isoliert. Jedoch können wichtige Beschlüsse der Organisation nur in Kraft treten, wenn sämtliche WTO-Staaten sie absegnen.

Sport

Europa League: St. Pölten glaubt an Sensation

Herbert Gagers „No Names“ vom SKN St. Pölten sorgen in der Europa-League-Qualifikation für Aufsehen. Als österreichischer Zweitligist beim PSV Eindhoven nur 0:1 zu verlieren und dabei durchwegs auf Augenhöhe mit dem niederländischen Spitzenclub zu agieren sollte das Selbstvertrauen für das Rückspiel in einer Woche weiter steigen lassen. „Die PSV-Spieler hatten keine Idee, wie sie uns ausspielen können“, bilanzierte Coach Gager stolz. Vor eigenem Publikum will er mit seinem Team nun „das fast Unmögliche möglich machen“. Der SKN träumt von der ganz großen Sensation, dem Einzug ins Play-off.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Europa League: Nach Selbstfaller will Grödig Wende

Im zweiten Duell mit Zimbru Chisinau steht der SV Grödig am nächsten Donnerstag (21.05 Uhr, live in ORF eins) unter Siegeszwang. Die 1:2-Heimniederlage in der dritten Europa-League-Qualirunde war ein klassischer Selbstfaller. Dennoch will Grödig-Trainer Michael Baur nichts von einer Vorentscheidung wissen. „Die Chancen sind noch aufrecht“, betonte er vor dem Rückspiel. Das 4:0 bei Cukaricki Belgrad in der zweiten Runde soll ein zusätzlicher Ansporn sein.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Fußball: Zweite deutsche Liga mit 18 Österreichern

So viele Österreicher wie nie und mit Abstand die meisten Legionäre aus einem Land nehmen ab Freitagabend die neue Saison in der zweiten deutschen Bundesliga in Angriff. Gleich 18 Österreicher werden in der zweithöchsten Spielklasse im Land des Weltmeisters um den Aufstieg oder den Nichtabstieg kämpfen. Dazu kommt mit Ralph Hasenhüttl noch der Trainer des FC Ingolstadt. Gründe genug also für einen Überblick über die Österreicher in Deutschlands Bundesliga II.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Chronik

Frau niedergestochen: Ex-Freund verhaftet

Die Wiener Polizei hat gestern in Wien-Leopoldstadt jenen Mann festgenommen, der am Montag seine Ex-Freundin niedergestochen haben soll. Der 26-Jährige bestreitet die Tat, er sitzt in U-Haft. Die Frau wurde bei der Attacke schwer verletzt.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Wanderer in Vorarlberg tödlich verunglückt

Bei einer Wanderung in Buchboden im Großen Walsertal (Vorarlberg) ist gestern Abend ein 61-Jähriger rund 200 Meter abgestürzt, nachdem er auf einer steilen nassen Wiese ausgerutscht war. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at

Gestern spätabends ist auch im Kärntner Lesachtal ein 23-jähriger Mann rund 50 Meter über eine steile Wiese und dann rund 100 Meter über felsigen Wald abgestürzt. Er hatte sich zu weit von der Terrasse eines Hauses entfernt. Er wurde von der Bergrettung geborgen.

Mehr dazu in kaernten.ORF.at

Wegen des schlechten Wetters sind gestern in Tirol zwei Gruppen in Bergnot geraten. Die starken Regenfälle hatten Bergwege unpassierbar gemacht. Bergretter mussten die Wanderer aus ihrer misslichen Lage befreien.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Nach dem Hochwasser: Aufräumen startet

In der Nacht hat sich die Hochwasserlage im Bundesland Salzburg entspannt. Die Pegelstände der Flüsse sanken, die Dämme an der Salzach und der Lammer hielten. Schäden gibt es vor allem im Oberpinzgau - etwa an der Pinzgauer Lokalbahn.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Die Hochwassersituation in Oberösterreich hat sich über Nacht ebenfalls entspannt - die Regengüsse vor allem in Tirol und Salzburg hatten bereits am Abend nachgelassen, deshalb ist auch deutlich weniger Wasser über Salzach und Inn gekommen. Entlang der Donau sind nur noch kleine Pegelstandssteigerungen möglich.

Mehr dazu in ooe.ORF.at(ooe.orf.at

Südafrika: Giraffe stieß mit Kopf gegen Brücke - tot

Der grausame Tod einer Giraffe während eines Transports hat Tierschützer in Südafrika auf den Plan gerufen. Die Giraffe stieß Medienberichten von heute zufolge während der Fahrt in einem offenen Transporter mit dem Kopf gegen eine Brücke. „Die Giraffe starb an einem Schädeltrauma“, sagte Rick Allan von der Tierschutzorganisation SPCA dem Nachrichtenportal iol.com.za.

Dem Bericht zufolge war unklar, ob der Fahrer den Vorfall bemerkte. Eine zweite Giraffe, die ebenfalls auf dem Anhänger stand, soll in einer Tierklinik sein. Die Tierschützer erwägen nun eine Anzeige gegen den Besitzer, da der Transport möglicherweise gegen geltende Vorschriften verstieß. Auf im Internet veröffentlichten Fotos von Augenzeugen ist zu sehen, dass beide Tiere während der Fahrt verbundene Augen hatten.

Gruppe OPPT leugnet Staat - Gefahr „schwer einzuschätzen“

Wie aus dem Nichts muss sich die Republik seit dieser Woche mit der rätselhaften Gruppe „One People’s Public Trust“ (OPPT) beschäftigen, von der ein Anführer in Krems in Untersuchungshaft sitzt. Der laut eigener Aussage global vernetzte „Trust“ - die Bezeichnung Sekte verbittet man sich - sieht den Staat als inexistent an und maßt sich selbst umso mehr Hoheitsrechte an, die bis zu gefährlichen Drohungen durch „Sheriffs“ mit Fantasiedienstausweisen gehen. Die von OPPT ausgehende Gefahr sei „schwer einzuschätzen“, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Ob gefährlich oder nicht: Harmlos ist die Gruppe keinesfalls. Ihre Mitglieder scheinen genau zu wissen, was sie tun.

Mehr dazu in „Gerichtsverhandlung“ als Auslöser

Erdrutsch in Indien - Baby überlebte

Nach einem Erdrutsch haben Helfer im Westen Indiens 61 Leichen geborgen. Damit werden nach offiziellen Angaben von heute immer noch mehr als 100 Menschen unter der meterhohen Schicht aus Erde und Geröll vermutet. Der Monsun hatte zwei Tage zuvor einen Hang in der Gebirgskette Sahayadri so stark aufgeweicht, dass sich eine Schlammlawine löste und das Dorf Malin fast vollständig unter sich begrub.

Zu den wenigen Glücklichen, die lebend geborgen werden konnten, gehörte auch ein drei Monate altes Baby namens Rudra. Die Katastrophenhelfer hätten den kleinen Buben schreien gehört, und so den Weg zu ihm, seiner Mutter und zwei Großeltern gefunden, erzählte Ganesh Patil, ein örtlicher Beamter.

Die Mutter habe das Baby gerade gestillt, als das Unglück passierte. Fast zehn Stunden später konnten sie gerettet werden - obwohl die Blechhütte der Familie komplett von Schlamm bedeckt gewesen sei. Die Mutter des Kleinen habe schon keine Kraft mehr zum Rufen gehabt, doch Rudra habe weiter geschrien, sagte Patil. „Ich weiß noch immer nicht, wie wir überlebt haben“, sagte Rudras Großmutter dem TV-Sender NDTV.

IT

Salzburger Polizei klärt Fall per Facebook

Dank Sozialer Netzwerke wie Facebook hat die Polizei in Salzburg jetzt eine Körperverletzung beim Electric-Love-Festival vor drei Wochen auf dem Salzburgring bei Koppl (Flachgau) geklärt. Ein 21-Jähriger war von einer Wasserbombe im Gesicht schwer verletzt worden.

Polizisten der Polizeiinspektion Hof bei Salzburg sichteten daraufhin über 1.500 Bilder des Festivals mit seinen 30.000 Besuchern auf Sozialen Netzwerken wie Facebook, nahmen über die Soziale Medien Kontakte auf und kamen schließlich auf die richtige Spur.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Science

Der Trugschluss des Torwarts beim Elfmeter

Beim Elfmeterschießen muss sich der Torwart intuitiv für eine Ecke entscheiden. Ein vom Profifuß getretener Ball ist meist schlichtweg zu schnell für eine gezielte Reaktion. Bei der Entscheidung für den richtigen Sprung erliegen die Torhüter laut einer neuen Studie häufig einem „Spielertrugschluss“ - ähnlich wie viele Glücksspieler.

Mehr dazu in science.ORF.at

Religion

Irak: Brandmal „N“ wird zum Solidaritätszeichen

Der arabische Buchstabe „N“ (für „Nazarener“, also Christen), mit dem christliche Häuser im Irak von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gebrandmarkt worden sind, hat sich im Internet zu einem Zeichen der Solidarität entwickelt. Der US-Amerikaner Jeremy Courtney, von dem die Welle der Solidarität unter dem Hashtag „WeAreN“ ausging, sieht diese inzwischen aber kritisch. Durch die Solidaritätsbekundungen für die irakischen Christen würden nämlich andere Gruppen, die ebenso litten, ausgeblendet.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Kultur

„Lindenstraße“-Schauspieler Philipp Brammer tot

Der seit Montag vermisste und aus der deutschen Fernsehserie „Lindenstraße“ bekannte Schauspieler Philipp Brammer ist heute tot in den Berchtesgadener Alpen aufgefunden worden. Suchtrupps haben am Vormittag die Leiche des 44-Jährigen aus München gefunden. Nach ersten Erkenntnissen ist der Bergsteiger im Gebiet der Reiter Alpe bei einem Absturz ums Leben gekommen.

Auf Bergtour verunglückt

Brammer war zu Wochenbeginn zu der anspruchsvollen Bergtour aufgebrochen. Am Abend erstatteten Angehörige eine Vermisstenanzeige, nachdem der Schauspieler nicht zurückgekehrt war. Tagelang suchten Bergwacht und Alpine Einsatzgruppe der Polizei bei widrigsten Wetterverhältnissen nach dem Vermissten.

Schließlich wurde heute gegen 11.15 Uhr die Leiche des 44-Jährigen auf knapp 1.700 Meter Höhe am Edelweißlahnersteig entdeckt. Brammer dürfte laut Informationen der Polizei in dem anspruchsvollen und steilen Gelände beim Aufprall nach einem 70-Meter-Absturz gestorben sein. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Aus „Lindenstraße“ bekannt

Dem Fernsehpublikum ist der 44-Jährige aus der Rolle des Jan Günzel in der ARD-Serie „Lindenstraße“ bekannt. Außerdem hat Brammer bereits viele Synchronrollen übernommen, unter anderem sprach er als Kind den Nils in der Zeichentrickserie „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“.

Bundestheater - Ostermayer: „Es ist niemand sakrosankt“

Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) lässt derzeit den desaströsen Rechnungshof-Bericht zu den Bundestheatern auf strafrechtliche Konsequenzen und Schadenersatzansprüche prüfen. Auch die Verantwortung seiner Vorgängerin Claudia Schmied (SPÖ) sowie des amtierenden Sektionschefs Michael Franz wird untersucht. „Es ist niemand sakrosankt“, so Ostermayer zur APA. Das Gutachten liegt kommende Woche vor.

Noch keinen Kontakt mit Vorgängerin Schmied

Ob Schmied aufgrund der Versäumnisse innerhalb des Kulturressorts vor dem parlamentarischen Ausschuss Rede und Antwort stehen sollte, „müssen die Abgeordneten entscheiden“, erklärte der Minister: „Da mische ich mich nicht ein.“ Kontakt zu Schmied habe es bisher jedenfalls nicht gegeben: „Sie ist aus der Politik ausgeschieden und hat auch von ihrer Seite nicht Kontakt aufgenommen.“ Für ihn sei nun die strafrechtliche Prüfung der nächste Schritt.

Würde auch bei Sektionschef Konsequenzen ziehen

Man habe aus den Ergebnissen von Gutachten stets Konsequenzen gezogen, so Ostermayer. „Und ich würde sie auch in anderen Fällen ziehen, wenn das Ergebnis ein solches ist.“ Eine mögliche Entlassung von Franz hatte der Minister zuletzt aufgrund von dessen Dienstverhältnis als nicht möglich bezeichnet. „Sollten Schritte notwendig sein, um Schaden abzuwenden, dann muss man in meiner Funktion diese Schritte auch setzen, so unangenehm sie auch sein mögen.“

Bei den Bundestheatern sei ihm daran gelegen gewesen, erst einmal Ruhe in die Bühnen hineinzubringen und Konsolidierungsmaßnahmen zu treffen. In weiterer Folge gehe es nun darum, die Struktur des Konzerns zu verbessern: „Mein Ziel ist, dass so etwas, das geschehen ist, nicht mehr passiert.“

„La Strada“ bringt ganzes Dorf nach Graz

Schon zum 17. Mal findet heuer in Graz „La Strada“, das internationale Festival für Straßenkunst und Figurentheater, statt. Dabei wird auch die Struktur eines Dorfes auf einer Grünfläche nachgezeichnet und teils mit dessen Bewohnern bespielt.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

„Hinkemann“: Harte Abrechnung mit Kriegsschicksal

Das vom Sponsor Montblanc verlassene Young Directors Project ist heuer nach 13 Jahren in die letzte Runde gegangen: Einmal noch treten vier internationale junge Regisseure mit ihren Inszenierungen an, um neben einer wertvollen Füllfeder vor allem die prestigeträchtige Auszeichnung zu erspielen. Den Anfang machte gestern Abend der serbische Theatermacher Milos Lolic mit Ernst Tollers „Hinkemann“ - einer Kriegsheimkehrertragödie, bei der im wahrsten Sinne des Wortes die Eier fehlen.

Mehr dazu in news.ORF.at/festspielhighlights

ORF-Bestenliste im August

Sieben Neuzugänge hat die ORF-Bestenliste im August aufzuweisen - neu sind auch die drei Erstplatzierten: Marlene Streeruwitz belegt mit ihrem vielseits gelobten Roman „Nachkommen“ mit großem Punktevorsprung Platz eins. Die Neuauflage des polnischen Klassikers „Das Salz der Erde“ von Josef Wittlin folgt auf Platz zwei, und drittplatziert ist Robert Seethalers neuer Roman, der nicht weniger als „Ein ganzes Leben“ erzählt.

Mehr dazu in tv.ORF.at

Leute

Baumgartner auf Abwegen zur Landung gezwungen

Stratosphärenspringer Felix Baumgartner hat gestern mit einem Helikopter den Luftraum des Flughafens München verletzt und wurde deshalb von einem deutschen Polizeihubschrauber bis nach Salzburg verfolgt und zur Landung aufgefordert. Er muss jetzt mit einer Strafe rechnen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Spaniens Ex-König Juan Carlos droht Vaterschaftsklage

Der oberste spanische Gerichtshof prüft eine Vaterschaftsklage gegen den abgedankten König Juan Carlos. Die Klage, die zuvor von einer niedrigeren Instanz abgewiesen worden war, wurde am Dienstag an das Oberste Gericht weitergeleitet, wie eine Gerichtssprecherin gestern in Madrid sagte. Es handelt sich um die Klage des Katalanen Alberto Sola Jimenez.

Immunität mit Abdankung verloren

Mit seiner Abdankung im Juni verlor der 76-jährige Ex-König seine Immunität. Allerdings beschloss das Parlament mit den Stimmen der rechtskonservativen Regierungspartei eigens ein umstrittenes juristisches Sonderrecht für ihn. Es sieht vor, dass nur der Oberste Gerichtshof Juan Carlos zur Rechenschaft ziehen kann. Damit sind die Hürden deutlich höher, weil eine höhere Beweislast nötig ist.

2012 hatten zwei spanische Gerichte Vaterschaftsklagen gegen den damaligen Monarchen unter Verweis auf die Verfassung abgewiesen. Sola und die Belgierin Ingrid Sartiau sind davon überzeugt, uneheliche Kinder von Juan Carlos zu sein und wollten einen Vaterschaftstest erwirken.

Solas Berufungsklage muss nun vom Obersten Gericht geprüft werden. Der 58-Jährige behauptet, dass seine leibliche Mutter, die Tochter eines angesehenen Bankers aus Barcelona, mit Juan Carlos eine Affäre hatte, bevor dieser Königin Sofia heiratete. Aus dieser Affäre sei er hervorgegangen, sagt Sola.

Lifestyle

Muhammad Alis Boxhandschuhe für 290.000 Euro verkauft

Gebrauchte Handschuhe für den Preis eines Hauses: Ein Paar Boxhandschuhe von Sportlegende Muhammad Ali sind in den USA für 388.375 Dollar (290.000 Euro) versteigert worden. Ali hatte sie 43 Jahre zuvor getragen, als er im „Kampf des Jahrhunderts“ gegen Joe Frazier boxte.

Die braunen Lederhandschuhe wurden nach Angaben des Auktionshauses Heritage Auctions am Donnerstagabend (Ortszeit) in Cleveland an einen anonymen Sammler verkauft. Die jetzt verkauften Handschuhe hatten Alis Trainer Angelo Dundee gehört, der vor zwei Jahren mit 90 gestorben war.

Tobias erstmals beliebtester Vorname

Bei der Namensgebung haben sich Österreichs frischgebackene Eltern 2013 besonders bei den Mädchen als äußerst konservativ erwiesen: Bereits zum fünften Mal führt Anna die Tabellen der Statistik Austria an, während bei den Buben Tobias erstmals den ersten Rang erobern konnte.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at