Ausland

Friedliche Wahl acht Jahre nach Fidschi-Putsch

Nach fast acht Jahren Militärherrschaft haben die Einwohner der pazifischen Fidschi-Inseln heute ein neues Parlament gewählt. Die Stimmabgabe verlief nach ersten Angaben von Wahlbeobachtern friedlich. Vor den Wahllokalen in der Hauptstadt Suva und umliegenden Orten bildeten sich laut Medienberichten lange Schlangen.

Wie das Nachrichtenportal Fiji Times Online berichtete, nahmen einige Menschen einen Fußmarsch von bis zu fünf Kilometern auf sich, um ihre Stimme abgeben zu können. Wahlberechtigt waren rund 530.000 Fidschianer. Putschführer Voreqe Frank Bainimarama trat selbst an und hat laut Umfragen gute Aussichten auf einen Wahlsieg.

Erstmals seit Waffenruhe Angriff auf Israel von Gaza aus

Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Hamas-Bewegung vor drei Wochen ist Israel nach Armeeangaben aus dem Gazastreifen angegriffen worden. Eine vom Gazastreifen abgefeuerte Mörsergranate sei in Südisrael eingeschlagen, teilte ein Armeevertreter gestern über Twitter mit. Die Hamas wies jede Beteiligung an dem Angriff zurück.

Israel hatte Anfang Juli eine großangelegte Militäroffensive gestartet, um dauerhaft den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu unterbinden. Bei dem Einsatz wurden zahlreiche Munitionslager, Abschussrampen und Stellungen der Hamas und der Organisation Islamischer Dschihad zerstört, aber auch Hunderte unbeteiligte Zivilisten getötet.

Insgesamt wurden in dem Konflikt mehr als 2.140 Palästinenser getötet, auf israelischer Seite starben 67 Soldaten und sechs Zivilisten. Nach wochenlangen Verhandlungen kam am 26. August unter ägyptischer Vermittlung schließlich ein unbegrenzter Waffenstillstand zustande.

Iran stellt sich gegen US-Allianz in Kampf gegen IS

Im Kampf gegen die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich unter der Führung der USA eine internationale Allianz formiert. Neben europäischen Staaten bekundeten zuletzt auch mehrere islamische Länder ihre Unterstützung. Doch ein wichtiger Partner fehlt: Der Iran lehnt eine Zusammenarbeit mit dem Westen ab.

Zu tief ist das Misstrauen der iranischen Konservativen angesichts der zähen Atomverhandlungen. Auch die arabischen Mitglieder der Allianz stoßen bei der Regierung in Teheran auf Ablehnung. Vielmehr will der Iran seine eigene Taktik gegen IS umsetzen - und könnte den USA dabei in die Quere kommen.

Mehr dazu in Iran befürchtet Machtverlust

Ukraine und EU schlossen Assoziierungsabkommen

In einem historischen Schritt hat das ukrainische Parlament das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union angenommen sowie ein Gesetz zur Stärkung der Autonomie der abtrünnigen Regionen im Osten verabschiedet.

Praktisch gleichzeitig stimmte gestern auch das EU-Parlament für das Abkommen, das im Zentrum des Streits mit Russland steht. Moskau kündigte an, seine Militärpräsenz auf der annektierten ukrainischen Krim-Halbinsel zu verstärken.

Abkommen als Mitauslöser von Ukraine-Krise

Eigentlich hatte das Abkommen bereits Ende 2013 unterzeichnet werden sollen, doch stoppte der damalige ukrainische Staatschef Viktor Janukowitsch den Prozess und wandte sich stattdessen Russland zu.

Die Entscheidung löste heftige Proteste in Kiew aus, die im Februar zum Sturz Janukowitschs führten. Dieser wiederum führte zur Annexion der Krim durch Moskau und zum Aufstand prorussischer Separatisten im Osten des Landes.

Zunächst nur politischer Teil

Russland sieht das Assoziierungsabkommen extrem kritisch. Um den Bedenken Moskaus zu begegnen, wurde am Freitag zwischen der EU, der Ukraine und Russland vereinbart, zunächst nur den politischen Teil umzusetzen.

Das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und der EU wurde auf Ende 2015 verschoben. Das stieß in der Ukraine auf scharfe Kritik und brachte dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gar den Vorwurf des Verrats ein.

Sonderstatus für Regionen in Ostukraine

Das ukrainische Parlament nahm gestern neben dem Assoziierungsabkommen auch ein Gesetz für mehr Autonomie der abtrünnigen Regionen im Osten der Ukraine an sowie ein Amnestiegesetz für Kämpfer beider Seiten.

Das Autonomiegesetz sieht für den 7. Dezember Kommunalwahlen in Teilen der umkämpften Regionen Donezk und Lugansk vor. Zudem garantiert es den Gebrauch des Russischen in allen staatlichen Institutionen.

Gratulation aus USA

Die USA haben der Ukraine zum Partnerschaftsabkommen mit der EU gratuliert und dessen Ratifizierung als historischen Schritt bezeichnet. Die Kiewer Regierung sei damit dem Willen der Ukrainer gefolgt, teilte das Außenministerium in Washington gestern mit. Zugleich lobten die USA das Gesetz über den Sonderstatus für die Separatisten in der Ostukraine.

Die neu beschlossenen Selbstverwaltungsrechte seien ein weiteres Zeichen dafür, dass Kiew den seit Monaten andauernden Konflikt friedlich beilegen wolle. Poroschenko wird morgen in Washington erwartet, wo er im Kongress eine Rede halten und anschließend mit US-Präsident Barack Obama zusammentreffen soll.

Neuer UNO-Gesandter soll Zypern-Gespräche in Gang bringen

Die Gespräche zur Wiedervereinigung der seit 40 Jahren geteilten Mittelmeer-Insel Zypern werden heute in der Hauptstadt Nikosia fortgesetzt. Erstmals wird der neue Sondergesandte der Vereinten Nationen, der frühere norwegische Außenminister Espen Eide, daran teilnehmen.

Die Verhandlungen zwischen den Führern der griechischen und türkischen Zyprioten, Nikos Anastasiades und Dervis Eroglu, waren im Juli in eine Sackgasse geraten. Diplomaten erwarteten auch jetzt keine schnellen Ergebnisse.

Die Republik Zypern, die seit 2004 EU-Mitglied ist, strebt eine Föderation mit einer starken Bundesregierung an. Die türkischen Zyprioten wollen dagegen eine Konföderation zweier Staaten mit einer schwachen Zentralregierung.

Ebola: Weltbank hilft mit 105 Mio. Dollar

Die Weltbank hat eine Hilfszahlung von 105 Millionen Dollar (77 Mio. Euro) für die von der Ebola-Epidemie betroffenen Staaten Westafrikas beschlossen. Die Hälfte des Geldes soll Liberia erhalten, wo bisher die meisten Infektionen verzeichnet wurden, wie die Weltbank gestern mitteilte.

Sierra Leone bekommt demnach 28 Millionen Dollar, Guinea 25 Millionen Dollar. Das Geld wird den Gesundheitsbehörden der drei Länder zur Verfügung gestellt sowie für zusätzliches medizinisches Fachpersonal und Nahrungsmittelhilfen für die Quarantänegebiete.

UNO fordert Milliarde im Kampf gegen Ebola

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich inzwischen knapp 5.000 Menschen mit dem Virus angesteckt, mehr als 2.460 Menschen überlebten die Infektion nicht. Die Vereinten Nationen forderten von der internationalen Gemeinschaft eine Milliarde Dollar (774,53 Mio. Euro) für den Kampf gegen Ebola - und damit doppelt so viel, wie sie noch Ende August für ihr Maßnahmenpaket veranschlagt hatten.

In den von der Epidemie betroffenen Regionen Westafrikas leben nach UNO-Schätzungen 22,3 Millionen Menschen. Mit der schlimmsten Ebola-Krise aller Zeiten wird sich morgen auch der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung beschäftigen.

USA entsenden 3.000 Soldaten

Die USA wollen rund 3.000 Soldaten zum Kampf gegen Ebola nach Westafrika entsenden. Das ist Teil eines Notfallplans von US-Präsident Barack Obama zur Eindämmung der tödlichen Seuche.

Die Soldaten sollen beim raschen Aufbau von 17 Behandlungszentren helfen. Parallel dazu sollen lokale Pflegekräfte im Umgang mit Ebola geschult werden. Die Kommandozentrale des US-Hilfseinsatzes soll in Liberias Hauptstadt Monrovia eingerichtet werden.

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Inland

ÖGB und ÖAAB konkurrieren mit Ideen zu Steuerreform

ÖGB und Arbeiterkammer sowie der ÖAAB haben gestern ihre Idee für eine Steuerreform, die die Arbeitnehmer entlasten soll vorgestellt. Bei der Summe zwischen 5,5 und 5,9 Mrd. Euro sind die beiden Konzepte ähnlich, doch bei den konkreten Maßnahmen gibt es erhebliche Unterschiede.

Während beim ÖGB-AK-Modell der Einstiegssteuersatz gesenkt werden und mit insgesamt sechs Steuerstufen der kalten Progression entgegengewirkt werden soll, setzt die ÖVP-Arbeitnehmerorganisation auf ein „lineares“ Modell ohne Tarifstufen und auf ein „Familienpaket“. Klare Unterschiede gibt es auch in der Frage der Gegenfinanzierung.

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Sport

Champions League: Torreicher Auftakt für Real Madrid

In der Meisterschaft hat Real Madrid mit nur einem Sieg in drei Runden einen Stotterstart hingelegt, den Auftakt in die Champions League hat der Titelverteidiger indes sehr überzeugend gestaltet. Im Auftaktspiel warf das „königliche“ Starensemble die Tormaschine an und setzte sich gestern im Bernabeu-Stadion gegen den FC Basel mit 5:1 durch.

In der Parallelpartie in Gruppe B vermied Liverpool in letzter Sekunde eine Heimblamage gegen CL-Debütant Ludogorez Rasgrad. Für Vorjahresfinalist Atletico Madrid gab es hingegen bei Olympiakos Piräus eine böse Überraschung.

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Erste Liga: Schlusslicht Hartberg überrascht Liefering

Am vergangenen Freitag hat der FC Liefering in Mattersburg nach einem 0:3-Rückstand noch 6:3 gewonnen, gestern ist dem Red-Bull-Zweitclub eine solche Aufholjagd in der zehnten Runde der Ersten Liga nicht gelungen. Schlusslicht Hartberg feierte beim Tabellenführer aus Salzburg in Grödig einen 3:0-Sieg. Der LASK verteidigte mit einem 1:1 in Kapfenberg den zweiten Platz, auch das Verfolgerduell zwischen Wacker Innsbruck und Mattersburg sah keinen Sieger.

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Formel 1: FIA macht bei Boxenfunk Ernst

Beim Grand Prix von Singapur am Sonntag (14.00 Uhr MESZ) werden erstmals die vom Internationalen Automobilverband (FIA) angekündigten Einschränkungen im Boxenfunk zum Tragen kommen. Wenige Tage davor hat die FIA diese nun genauer ausgeführt.

So ist es ab nun etwa verboten, Informationen über den Spritverbrauch an den Fahrer weiterzugeben. Dieser darf auch keine technischen Fragen mehr an die Renningenieure stellen. Einige Punkte - etwa Angaben über Reifen- und Bremsentemperatur - treten erst ab dem übernächsten Rennen in Japan in Kraft.

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Wirtschaft

Chinas Zentralbank pumpt 500 Mrd. Yuan in Banken

Chinas Zentralbank pumpt laut einem Bericht der Zeitung „Wall Street Journal“ 500 Mrd. Yuan (62,85 Mrd. Euro) in die fünf größten staatlichen Banken des Landes. Die People’s Bank of China werde den Banken das zusätzliche Kapital in Form dreimonatiger Niedrigzinskredite zur Verfügung stellen, berichtet das Blatt heute unter Berufung auf einen hochrangigen Bankmanager.

Die Zentralbank werde den fünf Geldhäusern je 100 Mrd. Yuan zukommen lassen. Diese gezielte Finanzierung sei nicht explizit an Bedingungen geknüpft, sagte der chinesische Bankmanager dem Blatt. Die Zentralbank dürfte aber den großen chinesischen Banken empfehlen, die Kredite in die Wirtschaftsbereiche zu schleusen, die die Regierung für wichtig hält.

Als unterfinanzierte Bereiche gelten unter anderem der soziale Wohnbau sowie private und kleine Unternehmen. Das Wachstum in China hat sich nach Jahren zweistelliger Zuwachsraten verlangsamt und erreichte im zweiten Quartal ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das entspricht gleichwohl dem Ziel der Regierung.

USA wollen Einsatz von Kältemittel FKW verringern

Die USA wollen den Einsatz des klimaschädlichen Kältemittels Fluorkohlenwasserstoff (FKW) einschränken. Eine Gruppe aus 22 US-Unternehmen habe sich verpflichtet, die Produktion und den Verbrauch des synthetischen Gases zu verringern, wie die US-Umweltbehörde EPA gestern in Washington mitteilte.

Darunter seien etwa die Getränkehersteller PepsiCo, Coca-Cola und Red Bull sowie die Supermarktkette Kroger und der Handelsriese Target. Auch der Kältetechnikhersteller Carrier, der Chemieriese DuPont und der Kältemittelproduzent Honeywell seien mit dabei.

Stärkerer Effekt als CO2

FKW wird in Klimaanlagen und Kühlschränken eingesetzt. Die chemische Industrie entwickelte FKW als Ersatz für die die Ozonschicht schädigenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Das Kühlmittel trägt jedoch einige tausend Male stärker zum Treibhausgaseffekt bei als Kohlendioxid und gilt mittlerweile als eine Hauptursache für den Ausstoß von Treibhausgasen und der daraus folgenden Erderwärmung.

Die Fortschritte beim Wiederaufbau der Ozonschicht wären ohne die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft unmöglich, teilte EPA-Direktorin Gina McCarthy mit. Die beschlossenen Verpflichtungen leisteten einen Beitrag ähnlich fast 15 Millionen Autos, die für zehn Jahre aus dem Verkehr gezogen würden. Ohne diese Maßnahmen könne sich der FKW-Ausstoß bis 2030 verdreifachen.

US-Staat Virginia verklagt Deutsche Bank

Die Deutsche Bank muss sich in den USA abermals wegen umstrittener Hypothekengeschäfte verantworten. Das größte deutsche Geldhaus ist eines von 13 Instituten, die der US-Bundesstaat Virginia gestern auf insgesamt 1,15 Milliarden Dollar (887 Mio. Euro) Schadenersatz verklagt hat.

Der zuständige Bundesanwalt Mark Herring wirft den Banken in einer Mitteilung vor, dem staatlichen Pensionsfonds 2004 faule Wertpapiere untergeschoben zu haben, die mit stark ausfallbedrohten Immobilienkrediten abgesichert gewesen sein sollen. Unter den angeklagten Banken befinden sich unter anderem auch Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und HSBC.

Hausarrest für Oligarchen wegen Geldwäscheverdachts

Russland hat den Direktoriumschef des Mischkonzerns Sistema wegen Geldwäscheverdachts unter Hausarrest gestellt. Es gebe Hinweise, dass Wladimir Jewtuschenkow an der nachträglichen Legalisierung von widerrechtlich angeeignetem Besitz beteiligt gewesen sei, teilten die Ermittler gestern mit. Dabei gehe es um Kauf von Anteilen an dem Ölkonzern Baschneft.

Das Unternehmen, zu dem auch Russlands größter Mobilfunkanbieter MTS gehört, wies die Vorwürfe als grundlos zurück. Es werde Jewtuschenkow mit allen rechtlichen Mitteln verteidigen. Der Hausarrest dürfte auch den seit langem gehegten Plänen für einen Baschneft-Börsengang in London einen Rückschlag versetzen.

Rosneft-Interesse an Baschneft

Sistema hatte Baschneft 2009 gekauft. Seitdem gehört das Unternehmen dank moderner Technologie zu den russischen Ölfirmen mit dem größten Produktionswachstum. Im Juni hatte die Zeitung „Vedomosti“ von einem Interesse des russischen Marktführers Rosneft, der vom Putin-Vertrauten Igor Setschin geleitet wird, an Baschneft berichtet.

Der Oligarch Jewtuschenkow ist laut der Liste der reichsten Russen des „Forbes“-Magazins mit einem Vermögen von rund neun Milliarden Dollar an 15. Stelle.

AUA-Betriebsversammlung: 15 Flüge fallen aus

Der AUA-Betriebsrat informiert heute die Mitarbeiter über Auswirkungen des EuGH-Urteils zum Kollektivvertrag. Auch wenn Betriebsratsobmann Karl Minhard betont, er wolle den Flugbetrieb möglichst wenig stören, fallen am Vormittag 15 Flüge aus.

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Air-France-Streik dauert an

Folgenschwerer gestaltet sich der massive Streik der Piloten von Air France. Auch heute werden rund 60 Prozent der Flüge gestrichen, teilte das Unternehmen mit. Auch Österreich ist betroffen. Vier von sechs Verbindungen von Wien nach Paris und wieder retour werden nach derzeitigem Stand gecancelt, hieß es beim Flughafen Wien.

Der Streik der Gewerkschaften gegen Sparpläne von Air France mit Transavia, dem Billigflieger der Franzosen, droht zum folgenschwersten bei Air France seit dem Jahr 1998 zu werden. Er könnte noch bis Anfang nächster Woche dauern.

Chronik

Philippinischer Vulkan wird Gefahr für 60.000 Menschen

Der aktivste Vulkan der Philippinen steht allen Anzeichen nach kurz vor einem Ausbruch. Die Vulkan- und Erdbebenwarte registrierte auf dem Mayon innerhalb von 24 Stunden 45 Erdstöße und zahlreiche Gesteinsstürze am Krater, wie die Behörde heute mitteilte. 60.000 Menschen lebten in der unmittelbaren Gefahrenzone.

Das Militär hatte gestern damit begonnen, die Menschen in Sicherheit zu bringen. Der knapp 2.500 Meter hohe Vulkan liegt rund 330 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. „Im Krater befindet sich Magma, und ein gefährlicher Ausbruch ist innerhalb der nächsten Wochen möglich“, berichtete die Erdbebenwarte.

Unfall nach Wendemanöver auf vierspuriger Straße

Eine 17-jährige Pkw-Lenkerin hat gestern ihren Pkw auf der an dieser Stelle vierspurigen Friesacher Straße (B317) in Kärnten trotz Sperrlinien gewendet, weil sie eine Ausfahrt verpasste. Es kam zum Zusammenstoß mit einem anderen Wagen. Die 17-Jährige wurde eingeklemmt.

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Unfall stellt Polizei vor Rätsel

Die Polizei ermittelt zudem nach einem schweren Unfall auf der Tauernautobahn (A10) bei Feistritz (Kärnten). Ein Wagen kam von der Straße ab, drei junge Leute wurden schwer verletzt. Kennzeichen und Wagen passten nicht zusammen, auch bei den Ausweisen gibt es offene Fragen.

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IT

Japans Polizei fahndet nach Kameraschuhen für Spanner

In Japan fahndet die Polizei nach mehr als 2.000 Menschen, die Schuhe mit versteckten Minikameras für heimliche Aufnahmen unter Frauenröcken gekauft haben.

Die Beamten in der alten Kaiserstadt Kyoto hatten zuvor die Betreiber einer Website, auf der solche Schuhe vertrieben wurden, zu Geldstrafen verdonnert, wie die japanische Zeitung „Mainichi Shimbun“ heute meldete. Die Kameras werden per Fernbedienung gesteuert.

In Japan fliegen immer wieder Männer auf, die Minikameras oder Smartphones in Schuhen verstecken, um damit illegale Aufnahmen unter den Kleidern von Frauen zu machen. Die Onlineverkäufer hatten daraus eine Geschäftsidee entwickelt.

Bei ihnen habe die Polizei eine Kundenliste mit rund 1.500 Namen sichergestellt und gehe nun von Tür zu Tür, um die Käufer zur Aushändigung der Schuhe aufzufordern. Es sollen über die Website insgesamt rund 2.500 Paare verkauft worden sein.

Kultur

Erste Live-CD von Whitney Houston

Liveaufnahmen von Whitney Houston werden zum ersten Mal auf einem Album und einer DVD veröffentlicht. Das gab die Plattenfirma Legacy Records in New York bekannt.

Der Langspieler soll am 10. November auf den US-Markt kommen und den Titel „Whitney Houston Live: Her Greatest Performances“ tragen.

Unter anderem sollen Ausschnitte aus ihrem ersten Auftritt im nationalen US-Fernsehen aus dem Jahr 1983 enthalten sein und aus der „Oprah Winfrey Show“ im Jahr 2009. Houston war 2012 im Alter von 48 Jahren gestorben. 

Science

Lifestyle

Richtige Bürodeko macht produktiv

Ein Blick in die Großraumbüros von New York bis Wien zeigt ein ähnliches Bild: steriles Design, funktionale Möbel, austauschbare Arbeitsplätze - und unzufriedene Mitarbeiter. Lange wurde das perfekt auf Arbeitsprozesse abgestimmte „Lean Office“ als der ideale Arbeitsplatz gesehen.

Doch aktuelle Studien belegen nun, was Psychologen schon lange fordern: Persönliche Gegenstände, Bilder und Pflanzen sorgen für eine deutlich höhere Zufriedenheit am Arbeitsplatz und damit auch eine höhere Produktivität. Doch es kommt darauf an, wer das Büro dekorieren darf.

Mehr dazu in Individualität vs. Funktionalität

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