Inland

Rupprechter prüft EuGH-Klage gegen Prags AKW-Pläne

Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) erwägt angesichts der tschechischen Pläne, vier neue Atomreaktoren zu bauen, eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Atomkraft sei nur durch hohe staatliche Subventionen wettbewerbsfähig, es handle sich somit um illegale Beihilfen, sagte Rupprechter gestern Abend in der ZiB 1.

Österreich plant bereits eine Klage gegen die Genehmigung staatlicher Beihilfen für den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C.

Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka hatte am Vortag bekräftigt, dass Prag den Bau von vier neuen AKW-Blöcken plane. Ein erster neuer Reaktorblock soll demnach an dem Standort in Südmähren gebaut werden. Zeitgleich würde mit den Vorbereitungen für den ersten neuen Block im 60 Kilometer von Österreich entfernten AKW Temelin begonnen.

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Bankgeheimnis: ÖVP-interne Front wächst

Die Front innerhalb der ÖVP gegen eine Konteneinschau ohne richterlichen Beschluss - als Teil der geplanten Steuerreform - wird größer. Nach der ÖVP Steiermark und ÖVP-Justizminister Wolfgang Brandstetter warnen nun auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner vor einer zu weit gehenden Kontenöffnung. Das berichteten gestern mehrere Zeitungen. Auch die FPÖ will ein Ende des Bankgeheimnisses nicht ohne Widerspruch hinnehmen und plant ein Volksbegehren.

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Ausland

Südtirol: Grüner Bürgermeister in Meran

Südtirol hat seinen ersten grünen Bürgermeister. Bei der gestrigen Stichwahl setzte sich Paul Rösch (60) gegen den von der SVP nominierten Kandidaten Gerhard Gruber in Meran durch. Rösch erhielt 60,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 40,8 Prozent. Vor 14 Tagen waren noch 56,4 Prozent der 29.335 Wahlberechtigten zu den Urnen geschritten.

Rösch ist Direktor des Landesmuseums für Tourismus, des „Touriseums“ in Meran. Die SVP hatte für die Wahl des Gegenkandidaten Gruber auch auf ein Wahlbündnis mit drei italienischen Parteien gesetzt. Im ersten Wahlgang war Gruber mit 24,4 Prozent knapp vor Rösch gelegen. Rösch hat nun 60 Tage Zeit, um in der mit fast 39.000 Einwohnern zweitgrößten Gemeinde des Landes eine Regierung zu bilden.

Spagnolli gewinnt in Bozen

In Bozen setzte sich bei der Stichwahl Amtsinhaber Lugi Spagnolli durchgesetzt. Er erhielt 57,7 Prozent. In Bozen lag die Wahlbeteiligung nur bei 41 Prozent. Auf Spagnollis Herausforderer, den von Mitte-Rechts-Parteien unterstützten LAbg. Alessandro Urzi, entfielen 42,3 Prozent der Stimmen.

Spagnolli steht vor einer schwierigen Regierungsbildung. Innerhalb von 60 Tagen muss er eine Koalitionsregierung bilden. Die 45 Sitze im Stadtparlament teilen sich auf 18 Parteien auf. Die SVP hatte auf einen eigenen Kandidaten verzichtet und den Mitte-Links-Kandidaten Spagnolli bereits im ersten Wahlgang unterstützt.

Machtwechsel in Leifers

Im mehrheitlich italienischsprachigen Leifers setzte sich der unter anderem von der Lega Nord unterstützte Christian Bianchi hauchdünn durch. Die bisherige Mitte-Links-Bürgermeisterin Liliana Di Fede unterlag mit 48,3 Prozent. Die SVP hatte dort keine Wahlempfehlung abgegeben.

Iran dementiert Zustimmung zu Militärbaseninspektionen

Der iranische Atomverhandler und Vizeaußenminister Abbas Araqchi hat gestern Abend Berichte dementiert, wonach er einer Inspektion iranischer Militäranlagen im Rahmen eines endgültigen Atomabkommens zugestimmt habe. Die ihm zugeschriebenen Zitate seien „vollkommen falsch“, sagte er in einem Kommunique des Außenministeriums.

Nach Angaben des konservativen Abgeordneten Javad Karimi Qoddousi soll Araqchi in einer Sitzung im Parlament hinter verschlossenen Türen berichtet haben, er habe bei den Atomverhandlungen reglementierten Inspektionen militärischer Anlagen im Iran zugestimmt. Auch im iranischen Staatsfernsehen und in den Nachrichtenagenturen FARS und IRNA wurden die angeblichen Aussagen Araqchis zitiert.

Chamenei kategorisch dagegen

Der iranische Vizeaußenminister hätte damit eine Position eingenommen, die jener des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei und der Kommandanten der mächtigen Revolutionsgarden widersprochen hätte. Diese haben jede Inspektion iranischer Militäranlagen durch UNO-Kontrollore kategorisch ausgeschlossen.

In einem Kommunique betonte Araqchi nun, er und Außenminister Mohammad Dschavad Zarif hätten während der Sitzung ihre Bedenken betreffend der Inspektionen militärischer Anlagen und der Befragung iranischer Atomwissenschaftler durch UNO-Inspektoren bekräftigt. Alle Missbrauchsversuche würden bei den Verhandlungen blockiert.

Ostukraine angeblich großteils ohne Wasser

Durch die Kämpfe in der Ostukraine ist die Bevölkerung in weiten Teilen der von Rebellen kontrollierten Gebiete angeblich ohne Wasser. Eine Hauptversorgungsleitung in die Region sei durch Kämpfe beschädigt worden, erklärte gestern der kiewtreue Gouverneur der Region Lugansk, Gennadij Moskal.

Fast alle Dörfer und Städte seien betroffen. Eine konkrete Zahl nannte Moskal nicht. Auch machte er keine Angaben, wer für die Zerstörung der Wasserleitung verantwortlich ist. Die Angaben konnten nicht von unabhängiger Stelle überprüft werden.

Separatisten müssen Leitung selbst reparieren

Trotz eines eigentlich geltenden Waffenstillstandes kommt es in der Ostukraine immer wieder zu Kämpfen zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen. Moskal teilte über Facebook mit, dass die ukrainischen Behörden die zerstörte Hauptleitung nicht reparieren wollten. „Sie werden aber einem Reparaturteam der Separatisten den Zugang erlauben.“

Während der vor gut einem Jahr begonnenen Kämpfe in der Ostukraine kam es immer wieder zu Beschädigungen an Wasserleitungen, wodurch die Versorgung der Bevölkerung erschwert oder ganz gestoppt wurde. Bei den Kämpfen wurden mehr als 6.300 Menschen getötet, mehr als eine Million Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

IS soll in Palmyra 400 Menschen getötet haben

Die sunnitische Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat in der syrischen Stadt Palmyra nach Darstellung des staatlichen Fernsehens mindestens 400 Menschen getötet. Die meisten der Opfer in der am Mittwoch vom IS eroberten Weltkulturerbestadt seien Frauen und Kinder, hieß es gestern unter Berufung auf Einwohner.

Vertreter der Opposition erklärten, Hunderte Leichen lägen in den Straßen. Bei ihnen handle es sich mutmaßlich um Anhänger der Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Strategisch wichtiger Grenzposten eingenommen

Die Terrormiliz hat außerdem einen strategisch wichtigen Grenzübergang zwischen dem Irak und Syrien vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Die irakischen Sicherheitskräfte zogen sich vom Grenzübergang al-Walid komplett zurück, erklärte das irakische Militär in Bagdad.

Den Übergang al-Tanf auf der syrischen Seite der Grenze hatten die Dschihadisten vor drei Tagen erobert, nachdem sie das antike Palmyra und andere Gebiete der Provinz Homs unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Route für Waffennachschub offen

Die vollständige Kontrolle über die irakisch-syrische Grenze an dieser Stelle ist von enormer strategischer Bedeutung. In Friedenszeiten war al-Walid/al-Tanf der Grenzübergang für Reisende auf der direkten Strecke zwischen Bagdad und Damaskus.

Nun kann der IS über diese Strecke beliebig Soldaten und Waffen zwischen der westirakischen Provinz Anbar und der syrischen Provinz Homs verschieben. Die jüngsten IS-Eroberungen um Palmyra ließen wiederum die Terrormiliz näher an Damaskus heranrücken.

Varoufakis schnitt Euro-Gespräche mit

Die griechische Finanzkrise spitzt sich wieder zu: Die Verhandlungen über eine Verlängerung der Notkredite durch die Troika sind trotz der nahenden Deadline noch nicht abgeschlossen, da kündigt Athen an, dass es eine im Juni fällige Kredittranche an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht bezahlen werde. Laut Innenminister Nikos Voutsis hat die Links-rechts-Regierung schlicht das Geld nicht dafür. Finanzminister Gianis Varoufakis bestätigte inzwischen gestern, dass er von den als vertraulich eingestuften Treffen der Euro-Gruppe Mitschnitte auf seinem Smartphone machte. Mit den Aufnahmen informiert Varoufakis laut eigenen Angaben seine Regierungskollegen.

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Sport

Formel 1: Team-Blackout kostet Hamilton Sieg

Ein Blackout von Mercedes hat Lewis Hamilton gestern beim GP von Monaco den Sieg gekostet. Der britische WM-Leader steuerte bis zu einem spektakulären Crash von Toro-Rosso-Pilot Max Verstappen einem souveränen Start-Ziel-Sieg entgegen, in der darauf folgenden Safety-Car-Phase holte ihn sein Team überraschend an die Box, und er schaffte es nicht mehr rechtzeitig zurück auf die Strecke. Kampflos musste Hamilton damit seinen Teamkollegen und größten WM-Rivalen Nico Rosberg und auch noch Ferrari-Star Sebastian Vettel vorbeiziehen lassen.

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Bundesliga: Wr. Neustadt darf noch einmal hoffen

Wiener Neustadt darf im Abstiegskampf der tipico-Bundesliga noch einmal hoffen. Die Niederösterreicher rangen Rapid gestern in der 35. Runde in Wien ein torloses Remis ab und verkürzten den Rückstand auf die Admira, die daheim gegen Sturm verlor, auf zwei Punkte.

Während sich im Abstiegskampf am letzten Spieltag damit ein Fotofinish ankündigt, ist am oberen Tabellenende alles klar. Rapid reichte das Remis für den zweiten CL-Qualiplatz hinter Meister Salzburg, und auch Sturm darf für das internationale Geschäft planen.

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Fußball: Darmstadt zurück in erster deutscher Liga

Der SV Darmstadt 98 kehrt nach 33 Jahren in die erste deutsche Bundesliga zurück. Die „Lilien" gewannen gestern am letzten Spieltag der zweiten Liga mit 1:0 gegen St. Pauli und fixierten als Zweiter hinter dem FC Ingolstadt (Trainer Ralph Hasenhüttl) den Aufstieg.

Der Karlsruher SC besiegte 1860 München (mit Rubin Okotie) und bestreitet als Dritter zwei Relegationsspiele gegen den Bundesliga-16. Hamburger SV. Nach einem 1:1 gegen Ingolstadt blieb Kaiserslautern Vierter. Zwei Abstiegsrelegationsspiele gegen den Drittliga-Dritten Kiel muss Okotie mit den "Löwen“ bestreiten.

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Fußball: Stoke überrollt mit Arnautovic Liverpool

Liverpool ist gestern beim Abschied von Vereinsikone Steven Gerrard in ein empfindliches Auswärtsdebakel gelaufen. Die „Reds“ gingen beim Arnautovic-Club Stoke City mit 1:6 unter und fielen in der Tabelle hinter Tottenham noch auf den sechsten und damit auf einen EL-Qualiplatz zurück.

Immerhin war es Gerrard beim wohl letzten Auftritt in der Premier League vorbehalten, den Ehrentreffer für Liverpool zu erzielen. Als dritter Absteiger wird unterdessen Hull City den Gang in die zweite Liga antreten.

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Chronik

F: Bombendrohung sollte Flug von Freundin aufhalten

Mit einer falschen Bombendrohung hat ein Franzose verhindern wollen, dass seine im Stau steckende Freundin ihr Flugzeug verpasst. Der 33-Jährige habe auf dem Flughafen von Bordeaux-Merignac im Südwesten Frankreichs angerufen, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit.

Bei dem Telefonat sagte er am Donnerstag: „Es gibt eine Bombe.“ Daraufhin wurde der Flughafen teilweise abgesperrt und eine großangelegte Suche nach der angeblichen Bombe gestartet.

Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden - wohl aber der Anrufer, der nahe Bordeaux festgenommen wurde. Bei der Befragung durch die Polizei gab der 33-Jährige die Bombendrohung zu. Er habe damit verhindern wollen, dass seine Freundin ihren Flug verpasst. Diese habe auf dem Weg zum Flughafen in einem Stau festgesteckt.

Zwei Jahre Haft drohen

Der Anruf aus Liebe könnte dem 33-Jährigen teuer zu stehen kommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft drohen ihm laut Gesetz bis zu zwei Jahre Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe.

D: 65-jähriger Vierlingsmutter geht es „so weit gut“

Die 65-jährige Annegret K. in Deutschland hat sich nach eigenem Bekunden bereits von ihrer Vierlingsgeburt per Kaiserschnitt erholt. „Mir geht es so weit auch gut“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Die künstlich gezeugten und zwischen 655 und 960 Gramm schweren Frühchen würden im Krankenhaus bestens versorgt.

„Ich bin jeden Tag bei ihnen, alle hier kümmern sich ganz liebevoll und versorgen die Kleinen sehr gut“, sagte die Berlinerin, die jetzt 17-fache Mutter und siebenfache Großmutter ist.

14 Wochen zu früh geboren

Das Berliner Krankenhaus beurteilte die Überlebenschancen der 14 Wochen zu früh geborenen Kinder als gut. Sie werden in einem Brutkasten versorgt und laut Zeitung rund um die Uhr von Spezialisten betreut. Über eine Magensonde würden sie mit Muttermilch ernährt.

Das Bekanntwerden der Schwangerschaft von Annegret R. sorgte im April für Aufsehen und auch Kritik. Annegret R. hatte sich in der Ukraine aus Eizell- und Samenspenden im Labor gezeugte Embryonen einpflanzen lassen. Mediziner kritisierten die Entscheidung als sehr riskant und gefährlich für Mutter und Kinder.

Song Contest

Wer Österreich wie bewertet hat

Die kompletten Votingergebnisse aus dem Song-Contest-Finale sind veröffentlicht worden: Österreich landete mit den Makemakes auf dem 19. Platz - zumindest theoretisch. Vor allem einige Jurys waren sogar ziemlich wohlwollend, beim Publikum fielen The Makemakes aber durch. Da Österreich aber von keinem einzigen Land insgesamt unter den Top Ten gereiht wurde, ergaben sich die „Zero Points“.

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Medien

Song Contest in Wien bricht Twitter-Rekord

Noch nie wurden bei einem Song Contest so viele Tweets abgesetzt wie rund um das Event in Wien. Während des Song Contests wurden sechs Millionen Tweets abgesetzt, verkündete der offizielle Eurovision-Twitter-Account gestern.

Das Finale des 60. Eurovision Song Contest hat dem ORF eine neue Rekordquote eingebracht: Bis zu 1,9 Mio. Zuschauer verfolgten in Österreich das Spektakel in der Wiener Stadthalle. Das sind die besten Song-Contest-Werte für den Sender überhaupt, der auch mit songcontest.ORF.at das bisher erfolgreichste sendungsbegleitende crossmediale Format etablieren konnte.

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Gesundheit

Kultur

Festwochen: Pole-Dance Richtung Abgrund

Die beiden Südamerikaner Diego Bianchi und Luis Garay haben bei den Festwochen mit ihrer theatralischen Installation „Under de si“ überrascht. Die Serie vielschichtiger Einzelperformances wirkt düster und beängstigend entmenschlicht. Der Mensch wird zum Objekt, während das Objekt menschliche Züge erhält. Castingshows und Pole-Dance-Perfomances weisen hier Richtung Abgrund.

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Leute

„A Beautiful Mind“-Mathematiker Nash ist tot

Der US-Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash, dessen Geschichte 2001 in „A Beautiful Mind“ verfilmt worden war, ist bei einem Autounfall unweit von New York ums Leben gekommen. Das bestätigte gestern die Polizei in New Jersey.

Nach Angaben des Sprechers Gregory Williams verunglückten der 86-Jährige und seine 82-jährige Frau Alicia heute (Ortszeit) in einem Taxi auf einer Schnellstraße bei Monroe (US-Bundesstaat New Jersey). Beide seien aus dem Wagen geschleudert worden und noch am Unfallort gestorben, sagte Williams der dpa.

Offenbar nicht angeschnallt

Zuvor hatte der regionale Nachrichtendienst NJ.com berichtet, dass das Ehepaar auf der Fahrt von einem New Yorker Flughafen zu seinem Haus in der Universitätsstadt Princeton war. Beide seien offensichtlich nicht angeschnallt gewesen. Der Taxifahrer habe den Aufprall dagegen ohne lebensgefährliche Verletzungen überstanden. Er war bei einem Überholmanöver gegen die Leitplanke gerast.

Nash war den Angaben nach mit seiner Frau auf dem Rückweg von Norwegen. Dort habe er zusammen mit seinem langjährigen Kollegen Louis Nirenberg von König Harald V. den Abel-Preis für Mathematik verliehen bekommen.

Nobelpreis 1994

1994 war Nash mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet worden. Im Jahr darauf schloss er sich dem Institut für Mathematik in Princeton an, wo er bis zuletzt tätig war. Der geniale Wissenschaftler kämpfte viele Jahre lang gegen Schizophrenie und wurde in dieser Zeit von seiner Frau versorgt. In dem Film, der auf einer Biografie von Sylvia Nasar beruht, wird er von Hollywood-Star Russell Crowe verkörpert, Alicia von Jennifer Connelly.

Lifestyle

Wutanfall im Weißen Haus

Wutanfälle von Besuchern im Weißen Haus haben eher Seltensheitswert - und werden nicht publik. Anders der Fall eines kleinen Mädchens, das sich kürzlich trotzig vor US-Präsident Barack Obama auf den Boden warf, wie die New Yorker Zeitung „Daily News“ berichtete.

Zu dem auf Twitter geposteten Bild schrieb die Mutter: „Meine Tochter ist ein Internet-Meme (Internetphänomen).“ Der Präsident, seine Ehefrau Michelle und die Eltern der Kleinen machten gute Miene zu dem Schaupiel. Wer oder was den Wutanfall auslöste, wurde nicht bekannt.