Letzte Meldungen

Israel setzt Friedensverhandlungen aus

Israel setzt die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern aus. Das gab das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu heute bekannt. Zur Begründung wurde auf das Aussöhnungsabkommen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) mit der islamistischen Palästinenserbewegung Hamas vom Vortag verwiesen, das eine Beteiligung der Hamas an der Palästinenserregierung vorsieht.

„Das Kabinett hat einstimmig beschlossen, dass die israelische Regierung keine Verhandlungen mit einer Palästinenserregierung führen wird, die sich auf eine Terrororganisation stützt“, heißt es in Erklärung. Die Hamas sei eine „Terrororganisation, die zur Zerstörung Israels“ aufrufe. Das israelische Sicherheitskabinett war zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengerufen worden.

„Weitere Maßnahmen“ angekündigt

In der Erklärung von Netanjahus Büro war darüber hinaus von weiteren „Maßnahmen“ als Antwort auf die „einseitigen“ Beschlüsse der palästinensischen Autonomieverwaltung die Rede.

Die von Abbas’ nationalistischer Fatah-Partei dominierte PLO hatte am Vortag mit der radikalislamischen Hamas, die seit dem Jahr 2007 den Gazastreifen beherrscht, vereinbart, binnen fünf Wochen eine gemeinsame Übergangsregierung zu bilden. Innerhalb von sechs Monaten sollen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen folgen.

ÖIAG braucht 280 Mio. für TA-Kapitalerhöhung

Die Staatsholding ÖIAG wird sich mit 250 bis 280 Mio. Euro neu verschulden müssen, um ihre Sperrminorität an der Telekom Austria (TA) halten zu können. Das teilte ÖIAG-Chef Rudolf heute Nachmittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem künftigen Syndikatspartner America Movil (Amov) mit. Amov-Finanzchef Carlos Garcia Moreno will die TA als Plattform für Zukäufe in Europa nützen.

Die geplante Kapitalerhöhung soll der mit rund vier Mrd. Euro verschuldeten Telekom frisches Eigenkapital bringen. Der genaue Betrag stehe noch nicht fest, Kemler sprach von einer Größenordnung von rund einer Mrd. Euro.

Vertrag nicht unumstritten

Kemler warb erneut für den umstrittenen Syndikatsvertrag, der die beiden TA-Großaktionäre zu gemeinsamen Entscheidungen zwingt. Amov habe künftig zwar die Mehrheit in Aufsichtsrat und Vorstand, dafür gebe es in der Satzung ein Vetorecht für Kapitalmaßnahmen. Das gehe über die Rechte hinaus, die man mit der Sperrminorität alleine habe.

Die Mexikaner bekommen die industrielle Führerschaft und können die TA im Amov-Konzern konsolidieren. Fragen zum Anteil, den America Movil anstrebt, wich Moreno aus. Das hänge davon ab, wie viele Aktionäre das Pflichtangebot annehmen. Die 7,15 Euro, die Amov bietet, nannte er einen fairen Preis. Das Angebot fiel um mehr als ein Zehntel höher aus, als es hätte müssen.

Ausland

Marshall-Inseln verklagen Atommächte vor UNO-Gericht

Die Marshallinseln, die nach dem Zweiten Weltkrieg Schauplatz zahlreicher Atomversuche der USA waren, haben acht Atommächte vor dem Internationalen Gerichtshof verklagt.

Die Atommächte verletzen nach Ansicht des Inselstaates internationales Recht, da sie ihren Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung nicht nachkämen. Bei dem Gericht gingen Klagen gegen die USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, Pakistan, Indien, Nordkorea und Israel ein.

Auf der Inselgruppe im Nordpazifik hatten die USA bis Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts Atom- und Wasserstoffbomben getestet. Einige Atolle wurden dadurch unbewohnbar.

Zweite Bewerbung für Präsidentenwahl in Syrien

Für die Präsidentschaftswahl in Syrien hat ein zweiter Politiker seine Kandidatur angemeldet: Der Geschäftsmann Hassan Abdallah al-Nuri will sich am 3. Juni um das höchste Staatsamt bewerben, wie Parlamentspräsident Mohammed al-Lahhman heute mitteilte.

Der 1960 geborene Nuri stammt aus Damaskus. Er war früher Parlamentsabgeordneter und Staatssekretär für den Verwaltungsaufbau, zählt aber inzwischen zur tolerierten Opposition gegen die Staatsführung unter Präsident Baschar al-Assad.

Exilopposition ohne Chancen

Als erster Politiker hatte zuvor der unabhängige Abgeordnete Maher Abdel Hafis Hadschar seine Kandidatur eingereicht. Der 1968 geborene Hadschar stammt aus Aleppo. Assad ließ seine Ambitionen für eine weitere Amtszeit von sieben Jahren bereits klar erkennen, die offizielle Kandidatur steht aber noch aus. Offiziell endet seine Amtszeit am 17. Juli.

Das syrische Parlament hatte die Weichen für Assads Wiederwahl Mitte März gestellt. Es stimmte für ein neues Wahlrecht, das allerdings die Exilopposition faktisch ausschließt. Eine Kandidatur wird erst dann gültig, wenn sie von 35 der 250 Abgeordneten im Parlament von Damaskus unterstützt wird. 160 Abgeordnete gehören der regierenden Baath-Partei an und dürften somit ihre Unterstützung für Assad bekunden.

Polizist erschoss in Afghanistan drei US-Ärzte

Ein afghanischer Polizist hat heute in einem christlichen Krankenhaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul drei US-amerikanische Ärzte erschossen. Außerdem sei eine Ärztin bei dem Angriff verletzt worden, sagte der Polizeichef von Kabul, Sahir Sahir.

Der Todesschütze sei zur Bewachung des Krankenhauses eingesetzt gewesen, das vor allem Kinder behandelt. Er habe sich anschließend selber in den Bauch geschossen und sei außerdem von einem Polizisten angeschossen worden. Der Mann sei festgenommen worden.

Serie von Angriffen auf Ausländer

Vor drei Wochen hatte ebenfalls ein afghanischer Polizist die deutsche Fotografin Anja Niedringhaus im Osten des Landes getötet. Der Angreifer soll im Verhör ausgesagt haben, er habe damit einen NATO-Luftangriff auf sein Dorf rächen wollen. Der Angriff von heute war der sechste auf ausländische Zivilisten seit Jahresbeginn.

Polizeichef Sahir sagte, der Todesschütze sei der Polizei vor zwei Jahren beigetreten. „Wir wissen nicht, warum er das Feuer auf die Ausländer eröffnete. Wir untersuchen das.“

Transparency: EU-Korruptionsregeln oft totes Recht

Die EU-Institutionen sind nach Einschätzung der Organisation Transparency International nicht ausreichend gegen Korruption gewappnet. Es gebe zwar zahlreiche Regeln und Vorschriften, um Korruption zu verhindern, allerdings würden sie oft nicht umgesetzt, beklagt die Organisation in einer Studie, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Mitunter mangle es am politischen Willen oder den nötigen Ressourcen, heißt es darin. Die Gesetzgebungsprozesse und Lobbyistenstrukturen in der EU seien teilweise undurchsichtig. Auch gebe es beispielsweise keine ausreichenden Vorkehrungen zum Schutz von Medieninformanten. EU-Mitarbeiter hätten daher kaum Anreize, Fehlverhalten zu melden.

Zehn EU-Institutionen untersucht

Transparency International nahm sich für die Studie zehn EU-Institutionen vor, darunter das Europäische Parlament, die EU-Kommission und den Europäischen Rat. Das EU-Büro der Antikorruptionsorganisation untersuchte die Einrichtungen mit Blick auf Unabhängigkeit, Transparenz, Rechenschaftspflicht und Integrität.

Die Autoren loben, die europäischen Institutionen machten zwar viele Dokumente und Informationen aus ihren Entscheidungsprozessen öffentlich zugänglich, besonders das EU-Parlament. Viele wichtige Verhandlungen liefen aber hinter verschlossenen Türen. Außerdem seien die Verantwortlichen in den EU-Einrichtungen nicht verpflichtet, Kontakte zu Lobbyisten während des Gesetzgebungsprozesses offenzulegen. Auch ein verpflichtendes Register der auf EU-Ebene tätigen Lobbyisten fehle.

Einfachere Regeln gefordert

Es gebe zwar zahlreiche Vorschriften, um Interessenkonflikte von EU-Mitarbeitern zu vermeiden - etwa mit Blick auf einen späteren Wechsel in die Wirtschaft. Die Regeln seien aber komplex und für die Mitarbeiter selbst schwer durchschaubar. Vermögenserklärungen der Mitglieder des EU-Parlaments würden nicht auf ihre Richtigkeit kontrolliert. Die Einrichtungen der Europäischen Union müssten an einigen Stellen nachbessern.

Inland

Hypo-U-Ausschuss erneut abgelehnt

Im Nationalrat ist heute zum Abschluss der Sondersitzung zur Bildungspolitik erneut ein Antrag der Opposition auf einen Hypo-Untersuchungsausschuss abgelehnt worden. Die Opposition stimmte geschlossen dafür, seitens der Koalition gab es aber keine Unterstützung.

„Wir müssen den Druck auf die Bundesregierung weiter hoch halten, denn sonst geschieht in diesem Land nichts“, sagte NEOS-Finanzsprecher Rainer Hable in der Begründung zum Antrag. Christoph Matznetter von der SPÖ und ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka betonten in der Debatte die Verantwortung der FPÖ für das Hypo-Alpe-Adria-Debakel. Ein Untersuchungsausschuss würde die Arbeit der Justiz sowie die Abwicklung behindern, meinte Lopatka.

Auch RH-Prüfung der Haftungen beantragt

Beim Antrag auf Einsetzung des U-Ausschusses handle es sich mittlerweile um den vierten gemeinsamen Antrag der Oppositionsparteien und insgesamt um den 17. Antrag, sagte FPÖ-Budgetsprecher Elmar Podgorschek. Die Bürger hätten ein Recht darauf, dass aufgeklärt wird.

Der Grüne Vizeklubchef Werner Kogler meinte, es sei in „jeder entwickelten parlamentarischen Demokratie selbstverständlich“, dass „so etwas ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss untersucht und keine Regierungskommission“. Auch die Klubobfrau des Teams Stronach (TS), Kathrin Nachbaur, betonte, dass ein U-Ausschuss das einzige probate Mittel sei, „um für restlose Aufklärung zu sorgen“. Beantragt wurde in der Sitzung ferner gemeinsam von NEOS und TS eine Prüfung bezüglich der eingegangenen Staatshaftungen seitens des Rechnungshofs (RH).

Volksanwälte melden Rekord an Beschwerden

Fast 20.000 Menschen haben sich im Vorjahr bei der Volksanwaltschaft beschwert, weil sie sich von Verwaltung und Politik ungerecht behandelt fühlen. Das sind so viele wie noch nie und ein Alarmzeichen für die Politik in Österreich, finden die Volksanwälte.

Bei der heutigen Präsentation ihres Jahresberichts übten sie neuerlich vehemente Kritik an Missständen bei der Mindestsicherung, bei AMS-Kursen und im Bereich Sachwalterschaft.

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Kickl sieht „banalen Urheberrechtsstreit“ um FPÖ-Song

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat hinsichtlich des Auslieferungsbegehrs des Landesgerichts für Strafsachen Wien gegen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache von einem „banalen Urheberrechtsstreit, wie er in Österreich Hunderte Male im Jahr ausgetragen wird“, gesprochen.

Strache habe mit der Komposition und Auswahl des Wahlkampfliedes „Liebe ist der Weg“ „natürlich nichts zu tun“, so Kickl.

Der FPÖ-Chef sei nur deshalb Beteiligter dieses Verfahrens, „weil er von der Gegenseite in seiner Eigenschaft als Obmann der FPÖ in Anspruch genommen wurde“, so der Generalsekretär, der von einer „sensationsheischenden und hysterischen Berichterstattung mancher Medien“ sprach.

Song von irischer Band zweckentfremdet

Das Landesgericht stellte an den Nationalrat eine Anfrage zur Auslieferung Straches. Über diesen wird am Schluss der Plenarsitzung am kommenden Mittwoch entschieden. Grund ist eine Privatanklage der Universal Music Publishing GmbH, die Rechteinhaber des Liedes „Run“ ist - geschrieben von Gary Lightbody, Frontmann der nordirisch-schottischen Rockgruppe Snow Patrol.

Der Vorwurf: Der von der FPÖ-Hausband John Otti Band geschaffene Wahlkampfsong „Liebe ist der Weg“ sei eine umgetextete Version von „Run“ - und zwar, ohne den Rechteinhaber um Erlaubnis gefragt zu haben, so die Anklage. Strache ist der Zweitangeklagte - neben dem Erstangeklagten Werner Otti, Leadsänger der John Otti Band. Dem FPÖ-Chef wird vorgeworfen, dass das Lied zur Aufführung gebracht werden konnte.

RH zu Koralmtunnel: Kosten steigen, Länderbeiträge nicht

Der Rechnungshof (RH) hat sich wieder das Milliardenprojekt Koralmtunnel vorgenommen. In seinem Prüfbericht äußert der Rechnungshof aber Kritik an der Darstellung der Gesamtkosten - und an der Lastenteilung. Denn der Länderbeitrag bleibt bei nur 140 Mio. Euro, unabhängig davon, wie viel der Tunnel am Schluss wirklich kostet.

Der Tunnelbau bzw. die Fertigstellung wurden mehrfach um Jahre verschoben. Der zwischen Bund und Ländern (Steiermark, Kärnten) ursprünglich vereinbarte ambitionierte Terminplan, bis zum Jahr 2018 fertig zu sein, konnte nicht eingehalten werden. Laut ÖBB-Infrastruktur AG ist die Inbetriebnahme der Koralmbahn in drei Schritten von Dezember 2018 auf zunächst Dezember 2019, in der Folge auf Dezember 2021 und zuletzt auf Dezember 2023 verschoben worden.

Länderzahlungen nicht angepasst

Zum Stand Rahmenplan 2012 bis 2017 betragen die Gesamtprojektkosten rund 5,373 Mrd. Euro einschließlich „Vorausvalorisierung“ - also einschließlich kalkulatorisch zu erwartender Preisanpassungen bis zur Fertigstellung. Diese Gesamtprojektkosten wurden aber, so der Rechnungshof, „nicht vollständig dargestellt“. Der endgültige Finanzierungsanteil der Länder werde - verglichen mit dem Finanzierungsvertrag - geringer sein, meint der RH.

Laut RH haben die Vertragspartner seinerzeit keine Anpassung der Zuschüsse der Länder Kärnten und Steiermark für sich verändernde Kosten, steigende Preise oder schlagend werdende Risiken vereinbart. Es wurde vielmehr von einer Pauschalierung der Länderbeiträge ausgegangen.

Im Rahmenplan 2005 bis 2010 wurden fixe Zuschüsse der beiden Länder von jeweils 140 Mio. Euro vereinbart - aufgeteilt auf 18 gleiche Jahresraten von jeweils rund 7,78 Mio. Euro in den Jahren 2008 bis 2025. Beim Vertragsabschluss lag der Länderanteil damit bei 3,69 Prozent. Weil die Baukosten im Rahmenplan 2012 bis 2017 höher veranschlagt sind, die Zuschüsse der Länder aber gleich bleiben, sinkt deren Anteil an den Baukosten auf 2,96 Prozent.

Wirbel um Life-Ball-Förderung

Die Ablehnung der Subvention des Life Balls durch die Wiener FPÖ gestern im Stadtsenat sorgt bei den anderen Parteien weiter für Kopfschütteln. Die FPÖ sprach von einer Erhöhung, die SPÖ dementiert das aber.

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Wirtschaft

GM erleidet nach Pannenserie Gewinneinbruch

Die folgenschwere Pannenserie wegen defekter Zündschlösser kommt den US-Autokonzern General Motors (GM) teuer zu stehen. Wegen Rückstellungen für mehrere Rückrufaktionen brach der Gewinn pro Aktie im ersten Quartal 2014 auf 0,06 Dollar von 0,58 Dollar im Vorjahr ein.

GM reservierte insgesamt 1,3 Mrd. Dollar (rund 940 Mio. Euro) für Reparaturkosten an Millionen von Fahrzeugen. Es sei noch zu früh, um weitere Rückstellungen auszuschließen, sagte Finanzchef Chuck Stevens heute.

Hoffnungsschimmer für Sorgenkind Opel

Mit dem operativen Geschäft zeigte sich der Konzern jedoch zufrieden. Der Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten auf 37,4 (36,9) Mrd. Dollar. Auf dem krisengeschüttelten europäischen Automarkt, wo GM mit der Marke Opel vertreten ist, gebe es „echte Fortschritte“, sagte Stevens.

Der operative Verlust des Europageschäfts weitete sich im ersten Quartal allerdings von 152 Mio. auf 284 Mio. Dollar aus.

Österreicher haben 500 Mrd. Euro Erspartes

Das Geldvermögen der österreichischen Haushalte hat im Vorjahr fast die 500-Mrd.-Euro-Grenze geknackt. Trotz geringerer Neuinvestitionen stieg das gesamte Finanzvermögen zu Jahresende 2013 um nominell 1,4 Prozent auf 498 Mrd. Euro, gab die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) heute bekannt.

Die Österreicher veranlagten aber mit 6,9 Mrd. Euro deutlich weniger in Geldanlagen als im Jahr 2012 (10,4 Mrd. Euro). Der Großteil davon wurde auf Gehalts- und Pensionskonten belassen, in täglich fällige Einlagen transferiert bzw. in Investmentzertifikate investiert.

Zahlt sich „echtes“ Sparen nicht mehr aus?

Insbesondere die niedrigen Zinssätze veranlassen die Haushalte, höhere Einkommensteile auf ihren Gehalts- und Pensionskonten zu belassen bzw. mehr Bargeld zu halten, so die OeNB. Die Bargeldbestände wuchsen um 0,6 Mrd. auf 19,8 Mrd. Euro, die Bestände auf den Gehalts- und Pensionskonten stiegen um 2,3 Mrd. auf 22,3 Mrd. Euro.

Daneben tätigten die Haushalte Umschichtungen von gebundenen Einlagen auf täglich fällige Gelder in der Größenordnung von 5,3 Mrd. Euro. Haushalte mit längerfristigen Spar- und Vorsorgeüberlegungen veranlagten laut OeNB wieder verstärkt in in- und ausländische Investmentzertifikate.

Die Nettokäufe in Höhe von 2,5 Mrd. Euro im Jahr 2013 fielen dreimal so hoch aus wie im Jahr 2012 und konzentrierten sich auf Immobilien- und Pensionsfonds.

Kredite vor allem für Wohnbau

Die Neuverschuldung war mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent weiterhin moderat. Private Haushalte verschuldeten sich im Jahr 2013 in Höhe von 1,3 Mrd. Euro. Getragen wurde die Kreditnachfrage durch Wohnbaukredite, die per saldo um 2,2 Mrd. Euro stiegen.

Die Gesamtverbindlichkeiten der Haushalte lagen mit 165 Mrd. Euro per Jahresende 2013 auf dem gleichen Niveau wie Ende 2012. Der größte Teil entfiel auf Wohnbaukredite mit einem Aushaftungsstand von 112,6 Mrd. Euro.

Nach Sitzungschaos: TA-Deal mit Slim doch besiegelt

Es ist eine lange Zitterpartie gewesen, doch nun ist der Syndikatsvertrag der Telekom-Austria-Aktionäre ÖIAG und America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim unter Dach und Fach. Gestern in den späten Abendstunden konnte der Aufsichtsrat der Staatsholding den entsprechenden Beschluss fassen.

Mit Ruhm hat sich die ÖIAG aber nicht bekleckert: Nachdem die fünf Arbeitnehmervertreter den Deal abgelehnt hatten und nicht zur Sitzung erschienen waren, fehlten den ganzen Tag auch Kapitalvertreter für die Beschlussfähigkeit. Aufsichtsratschef Peter Mitterbauer wurde schließlich extra eingeflogen.

Mehr dazu in Spät erreichte Beschlussfähigkeit

Gewerkschaft gegen Ausweitung der Sonntagsöffnung

Dass der neue Obmann des Wiener Wirtschaftsbundes, Walter Ruck, die geltende Regelung in Sachen Sonntagsöffnung infrage stellt, sorgt für Skepsis bei der Gewerkschaft. Die bestehenden Ausnahmeregeln seien völlig ausreichend, so die Gewerkschaft. Ruck war gestern bei einer Pressekonferenz dafür eingetreten, dass mehr Geschäfte am Sonntag aufsperren dürfen.

Weitere Ausnahmeregeln in Tourismusgebieten seien nur dann diskutabel, wenn sie nach bestehenden Gesetzen überhaupt erlaubt seien, so Manfred Wolf von der GPA-djp. Außerdem müssten sie sozialpartnerschaftlich ausgehandelt werden und faire Rahmenbedingungen für die Beschäftigten inkludieren, betonte er.

„Mit uns keine Sonntagsarbeit im Handel“

Generell sehe man die offenbar propagierte Annäherung der Handelsvertreter mit den Tourismusvertretern in der Wiener Wirtschaftskammer problematisch. Es stelle sich auch die Frage, was den Handelsvertretern der Kammer die Sozialpartnerschaft zukünftig wert sei, so Karl Proyer, der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der GPA-djp - er versicherte: „Mit uns wird es keine Sonntagsarbeit im Handel geben.“

IV prophezeit stabile Jobzahl bei hoher Fluktuation

Österreichs Wirtschaft steht vor einer „Konjunkturerholung mit Gegenwind“, heißt es im Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung (IV) für das erste Quartal. Es werde zwar weiter Wachstum geben, aber dieses bleibe unterdurchschnittlich. Größter Lichtblick: Die Zahl der Jobs sinkt dank „guter Auslastung“ nicht mehr - die Fluktuation steigt dafür.

Hinter dem ausgeglichenen Durchschnittsbild auf dem Arbeitsmarkt stecke eine hohe Dynamik, sagte IV-Chefvolkswirt Christian Helmenstein heute bei der Präsentation der Konjunkturprognose. Denn jeweils 20 Prozent der Firmen wollen Jobs auf- beziehungsweise abbauen.

„Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten eine überdurchschnittliche Fluktuation bei den Arbeitskräften erleben“, so Helmenstein. Etwa 40 Prozent der Firmen rechnen mit einer Veränderung beim Personalstand.

Aus Eigeninteresse gegen Ukraine-Sanktionen

Aufträge kommen auch aus dem Ausland, allerdings hat die Wirtschaftsdynamik in den Schwellenländern nachgelassen, so dass sich der Fokus der Bestellungen in den nächsten ein oder zwei Jahren wieder auf die EU und die USA verlagern dürfte, erwartet Helmenstein. Trotzdem sei es weiter richtig, bei den heimischen Exporten die Schwellenländer verstärkt ins Visier zu nehmen.

Ein großer Unsicherheitsfaktor ist die Ukraine-Krise. Immerhin seien 750 österreichische Unternehmen in dem Land tätig, davon 150 mit Niederlassungen, 20 sogar mit „signifikanten Investitionen“, auch in der Grundstoff- und Metallindustrie in der Ostukraine, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Gerade dort habe Österreich also auch industrielle und wirtschaftliche Interessen. Explizit spricht sich die IV gegen Sanktionen aus.

Sport

Tennis: Melzer in Barcelona im Achtelfinale out

Jürgen Melzer ist beim ATP-Turnier in Barcelona im Achtelfinale gescheitert. Der 32-Jährige unterlag heute dem als Nummer zehn eingestuften Philipp Kohlschreiber in zwei Sätzen und verlor damit auch sein viertes Duell mit dem Deutschen. Melzer bot Kohlschreiber einen harten Kampf, drei Breaks entschieden das Spiel aber zugunsten des ehemaligen Weltranglistenachten. Weiter im Rennen um ein Viertelfinal-Ticket ist indes Dominic Thiem, der auf den Kolumbianer Santiago Giraldo trifft.

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Champions League: Pleite bei Real lässt Bayern kalt

Bayern München hat das Hinspiel des Semifinales der Champions League bei Real Madrid gestern zwar mit 0:1 verloren, dennoch ist der Optimismus beim Titelverteidiger vor dem Rückspiel ungebrochen. Die knappe Pleite gegen die Spanier ließ die Mannschaft von Trainer Josep Guardiola kalt. Zu groß war die Dominanz, einzig die Torgefährlichkeit passte nicht zum Gesamtbild der Partie. „Es hat in den entscheidenden Situationen vielleicht das Quäntchen Glück gefehlt“, sagte Kapitän Philipp Lahm.

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Europa League: Juves Titeljagd für Geschichtsbücher

Mit acht Punkten Vorsprung dominiert Juventus Turin vier Spieltage vor Schluss weiter die italienische Serie A. Der Rekordmeister will so schnell wie möglich seinen Titel-Hattrick fixieren - und sich danach noch einen besonderen Traum erfüllen. „Ich will Geschichte schreiben und die Meisterschaft und die Europa League gewinnen“, sagte Mittelfeldspieler Paul Pogba, der mit Juve heute (21.05 Uhr, live in ORF eins und im Livstream) im EL-Semifinal-Hinspiel bei Benfica Lissabon gastiert. Allerdings wollen die Portugiesen das im Vorjahr Versäumte nachholen und sich das Triple sichern.

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Korruptionsprozess gegen Ecclestone hat begonnen

Bernie Ecclestone muss sich seit heute wegen Korruptionsverdachts vor dem Landgericht München verantworten. Hintergrund ist der Ausstieg der Bayerischen Landesbank (BayernLB) aus der Formel 1 vor acht Jahren.

Laut Anklage soll Ecclestone den damals für den Verkauf zuständigen Bankvorstand Gerhard Gribkowsky bestochen haben, damit dieser einem von Ecclestone gewünschten Investor den Vorzug gab. Gribkowsky, der deswegen bereits zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, gilt nun als wichtigster Zeuge der Staatsanwaltschaft. Sein Auftritt wird im Mai erwartet.

Bis zu zehn Jahre Gefängnis drohen

Ecclestone will das Gericht in München persönlich von seiner Unschuld überzeugen. Dem 83-jährigen Sportmanager drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis und die Absetzung als Formel-1-Boss. Die Rennsportserie ist sein Lebenswerk - der Brite hat die Königsklasse des Motorsports seit den 70er Jahren zu einem weltweiten Geschäft ausgebaut und es damit zum Milliardär gebracht.

Einer der Haupteigner war früher die deutsche Kirch-Mediengruppe. Wegen deren Pleite vor zwölf Jahren fiel die Beteiligung an die BayernLB als Gläubigerbank. Für den Prozess gegen Ecclestone sind vorerst 26 Verhandlungstermine bis Mitte September anberaumt.

Chronik

Wien leidet unter Raupenplage

Eine Raupenart, die sich heuer besonders stark vermehrt, setzt derzeit in Wien den Blättern der Bäume stark zu. Vom sogenannten Frostspanner besonders stark betroffen sind der Wienerwald, die Steinhofgründe und der Laaer Wald.

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Weniger Verkehrsunfälle und -tote 2013

Der Straßenverkehr hat 2013 knapp neun Menschenleben pro Woche gefordert. Insgesamt starben 455 Menschen. Das ist die geringste Zahl seit Einführung der Unfallstatistik im Jahr 1961. Gegenüber 2012 bedeutet das einen Rückgang um 76 Tote bzw. 14 Prozent.

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Zwei Mädchen von Baumstamm überrollt

In Grünburg in Oberösterreich haben zwei Schwestern im Alter von acht und zwölf Jahren gestern ihren Vater bei der Waldarbeit beobachtet. Die Mädchen wurden dabei von einem Baumstamm getroffen und schwer verletzt.

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Erneut Graffiti-Sprayer in Wien festgenommen

Zwei Arbeiter haben in der Nacht auf heute zwei Graffiti-Sprayer beim Besprühen von U-Bahn-Zügen in Wien-Erdberg beobachtet. Die Männer verständigten die Polizei und hielten einen der Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Beamten fest. Dieser zeigte sich sofort geständig und wurde festgenommen. Bei dem Sprayer „Puber“ wiederum wurde die U-Haft verlängert.

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Viele Pestizide auf Gartenpflanzen

Beinahe 80 Prozent der Gartenpflanzen auf dem europäischen Markt sind mit Pestiziden belastet, die schädlich für Bienen sind. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Umweltorganisation Greenpeace, bei der 35 verschiedene Pflanzen in zehn Ländern analysiert wurden. „Gartenfreunde werden ungewollt zu Mittätern gemacht“, kritisiert Greenpeace.

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IT

Österreicher gehen leichtfertig mit Daten um

Österreichische User wissen Bescheid über Cybercrime, sind jedoch nachlässig beim Schutz von Computern. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) in Auftrag gegebene Umfrage. Demnach ist nur bei einem Drittel eine Firewall installiert, bei lediglich 31 Prozent ist der PC passwortgeschützt.

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Ericsson spaltet Netzwerksparte auf

Der weltgrößte Ausrüster für Mobilfunktelefonie, Ericsson, spaltet seine Netzwerksparte auf, um sich den technischen Veränderungen anzupassen.

Künftig werde es eine Ausrüstungssparte für Mobiltelefonie mit dem Namen Radio und eine eigene Sparte für die Internetkommunikation per Cloud und IP (Internet Protocol) geben, teilte das schwedische Unternehmen heute mit.

Der bisherige Netzwerkchef Johan Wibergh werde beide Sparten führen. Ericsson-Konzernchef Hans Vestberg erklärte, sein Unternehmen sei zwar Marktführer in der Netzwerkausrüstung, also zum Beispiel bei Funkstationen. Die Internetbereiche stellten jedoch eine Herausforderung dar.

Kultur

Glawogger-Tod: Ursprünglich Typhus-Diagnose

Einen Tag nach Bekanntwerden des plötzlichen Malaria-Todes des Filmemachers Michael Glawogger wurden in Absprache mit der Produktionsfirma Lotus Film sowie Glawoggers Witwe Details zum Krankheitsverlauf bekanntgegeben. Demnach erkrankte Glawogger am vergangenen Freitag in Harper, Liberia. Die Symptomatik habe vorerst eine Typhusinfektion nahegelegt, gegen die er entsprechend behandelt wurde.

Zunächst war „ein hochfiebriger Krankheitsverlauf von etwa drei Tagen erwartet“, heißt es in dem Statement. Am Ostermontag wurde, nachdem sich „nur instabile Besserungsphasen“ eingestellt hatten, bei einem zweiten Test Malaria tropica diagnostiziert, die Medikation entsprechend umgestellt und Michael Glawogger ins Krankenhaus von Monrovia geflogen.

Rückholung nicht mehr möglich

„Gleichzeitig wurde die Rückholung in die Wege geleitet, nach der er am frühen Morgen des Mittwoch in Wien eintreffen sollte. Die von Montag auf Dienstag eintretende rapide Verschlechterung seines Allgemeinzustandes führte aber währenddessen zu einem schrittweisen Organversagen, infolge dessen er am Dienstag um 23.40 Uhr MEZ auf dem Weg vom Krankenhaus zum Flughafen verstarb“, heißt es weiter.

„Die Reanimierung durch das kurz davor gelandete österreichische Ärzteteam blieb ohne Erfolg - ebenso wie zuvor die Versuche, in Liberia ein Dialysegerät beizustellen bzw. aus einem der Nachbarländer ein solches einzufliegen.“ Ob eine Dialyse geholfen hätte, bleibe jedoch Spekulation. „Eine bessere medizinisch-technische Ausstattung hätte die Chancen zur Rettung wohl erhöht, aber dieser Wettlauf mit der Krankheit wurde verloren.“

Wr. Festwochen: Hinterhäuser freut sich über großes Interesse

Großes Interesse ortet der neue Intendant der Wiener Festwochen, Markus Hinterhäuser, an dem heurigen Wiener Theater-, Musik- und Kunstfestival, das am 9. Mai mit der traditionellen Eröffnung auf dem Wiener Rathausplatz starten wird.

Zur Programmpräsentation im Wiener Künstlerhaus bat Hinterhäuser heute gleich eine Reihe von Künstlern mit auf den Bühne, um die Schwerpunkte der heurigen Festwochen zu präsentieren. Einer der Höhepunkte wird die Uraufführung der Neufassung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas, basierend auf dem Libretto von Händl Klaus, sein. Stärker als in den letzten Jahren wird wieder die musikalische Mission der Festwochen deutlich, gerade im experimentellen Bereich.

Leysen: „Ort, wo man die Wunden lecken kann“

Schauspieldirektorin Frie Leysen legte bei der Vorstellung ihres Programms einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Künstlern mit dem Publikum, die heuer im Künstlerhaus intensiviert werden soll. „Wenn das Theater hinterfragen und verstören soll, dann braucht es einen Ort der Begegnung, wo man seine Wunden lecken kann“, so Leysen.

Filmreihe zum Festival

Begleitend zu den Festwochen wird es heuer eine eigene, von Claus Philipp kuratierte Filmreihe geben, die sich mit Schwerpunkten den Arbeiten von Tsai Ming-liang und Alexander Kluge widmen wird.

Mitten in die Stadt bewegt sich auch heuer wieder das interdisziplinäre Programm „into the city“, das sich dem Projekt „Face to Face with the Momunemt“ des russischen Künstlerkollektivs Chto Delat („Was tun“) widmet. Die Hinterfragung des Heldenmythos zur Roten Armee wird sich durch die aktuellen Vorgänge in der Ukraine durch zeitpolitische Bezüge aufladen.

Warten auf Kraftwerk

Einer der Publikumsmagneten sollten die Auftritte der Elektronikpioniere Kraftwerk im Wiener Burgtheater werden. ORF.at wird sich ab 5. Mai mit einem eigenen Schwerpunkt den Produktionen der Wiener Festwochen widmen.

Science

Deutsche Forscher wollen im All Tomaten züchten

Deutsche Wissenschaftler wollen herausfinden, ob Tomaten auch in der Schwerelosigkeit und ohne menschliche Pflege gedeihen können.

Voraussichtlich im Frühjahr 2016 wollen Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg und des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) einen Satelliten mit zwei Gewächshäusern und einer eigens dafür gezüchteten Tomatensorte in die Erdumlaufbahn schießen. „Die Experimente werden wichtige Ergebnisse liefern, um ein Überleben der Menschheit in lebensfeindlichen Räumen zu ermöglichen“, teilte der DLR-Forscher Jens Hauslage mit. Er ist der wissenschaftliche Leiter der Mission.

Leute

Heino zeigt Jan Delay wegen „Nazi“-Äußerung an

Volksmusiker Heino geht wegen der Bezeichnung als „Nazi“ gegen den deutschen Sänger Jan Delay vor. „Wir haben gegen Jan Delay Strafanzeige wegen des Verdachtes der Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gestellt“, sagte Heinos Rechtsanwalt Ulrich Poser heute gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Jan Delay hatte sich in einem Interview mit der „Presse“ negativ über Heino geäußert. Auf die Frage nach Heinos Cover-Versionen von Liedern anderer Künstler und dessen Auftritten mit der deutschen Band Rammstein sagte er: „Alle sagten plötzlich: Ist doch lustig, ist doch Heino. Nee, das ist ein Nazi. Das vergessen die meisten Leute, wenn die Leute über Heino reden.“ Heino hatte auch ein Lied von Jan Delay in einer Volksmusikversion neu vertont und eingespielt.

Zur Begründung verwies Jan Delay, der mit der Hip-Hop-Band Absolute Beginner bekannt wurde und später eine Solokarriere startete, unter anderem auf einen früheren Auftritt Heinos während der Apartheid in Südafrika sowie dessen Lieder wie „Schwarzbraun ist die Haselnuss“. Er fügte hinzu: „Es ist schrecklich, wenn so jemand einen Song von dir singt.“

Armin und Bettina Assinger ließen sich scheiden

Ex-Skirennläufer und ORF-Moderator Armin Assinger und seine Frau Bettina haben sich vor kurzem scheiden lassen. Das erklärten die Assingers heute in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA.

„Armin und Bettina Assinger geben hiermit bekannt, dass ihre Ehe vor kurzem geschieden worden ist. Es wird ausdrücklich betont, dass die Ehescheidung einvernehmlich erfolgte“, heißt es darin.

Bettina Assinger werde demnach so wie bisher auch zukünftig das Management des ORF-Moderators und achtfachen Romy-Preisträgers wahrnehmen, so das getrennte Paar. Die Medien bat das geschiedene Paar - „insbesondere im Namen ihrer beiden Kinder - um Respektierung ihrer Privatsphäre. Zum vorliegenden Sachverhalt werden sich in Zukunft weder Armin noch Bettina Assinger äußern oder Erklärungen abgeben.“