Noch nie haben bei Nationalratswahlen so viele Wähler ihre Stimme mittels Briefwahl abgegeben - rund 40 Prozent mehr als 2006. Diese Stimmen könnten noch einige Mandatsverschiebungen bringen. So könnten etwa SPÖ und FPÖ beim endgültigen Ergebnis inklusive der Wahlkartenstimmen am 6. Oktober jeweils ein Mandat verlieren. Nutznießer der Briefwahl war bisher die ÖVP: Auch bei den letzten Wahlen legte sie durch die Briefwahlstimmen noch leicht zu. Und auch die Grünen hoffen auf ein weiteres Mandat.
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