Ausland

Taliban-Kämpfer im Nordwesten Pakistans getötet

Bei Gefechten und einem US-Drohnenangriff sind in den Stammesgebieten im Nordwesten Pakistans nahe der Grenze zu Afghanistan heute mindestens zwölf Kämpfer der radikalislamischen Taliban getötet worden.

Von US-Drohne getötet

Zwei Extremisten wurden nach offiziellen Angaben bei einer Razzia in der Stadt Shabqadar etwa 30 Kilometer nördlich von Peshawar getötet. Bei Schusswechseln starben dort demnach auch ein Polizist und ein paramilitärischer Kämpfer.

Fünf weitere Aufständische wurden zudem nach Behördenangaben in der Stadt Matni rund 15 Kilometer südlich von Peshawar getötet. Beim Angriff einer US-Drohne in der Region Nord-Waziristan starben mindestens fünf Taliban-Kämpfer. Es sei aber damit zu rechnen, dass die Zahl der Toten noch ansteigen werde, so ein ranghoher Vertreter der Sicherheitsbehörden.

Erste Hinrichtungen in Pakistan seit 2008

Die Stammesbezirke im Nordwesten Pakistans gelten als Rückzugsort der Taliban, die am Dienstag bei einem Angriff auf eine Schule in Peshawar fast 150 Menschen töteten, die meisten davon Kinder. Regierung und Militär kündigten daraufhin an, mit aller Entschlossenheit gegen die Islamisten vorzugehen. Unter anderem werden Todesurteile wieder vollstreckt.

Mehr dazu in Dutzenden Verurteilten droht Hinrichtung

UNO: Israel soll Libanon für Ölkatastrophe entschädigen

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat mit überwältigender Mehrheit Israel aufgefordert, den Libanon für eine Ölkatastrophe nach einem israelischen Luftangriff zu entschädigen.

Mit 170 zu sechs Stimmen stimmte die Versammlung gestern dafür, dass Israel „schnell und angemessen“ Kompensation leisten solle. Gegen die juristisch nicht bindende Resolution stimmten nur Israel, die USA, Kanada, Australien, Mikronesien und die Marshall-Inseln.

Ölteppich nach Luftschlägen gegen Hisbollah

Nach der Entführung zweier israelischer Soldaten durch die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah hatte die israelische Luftwaffe 2006 einen großangelegten Libanonfeldzug begonnen und zahlreiche Infrastruktureinrichtungen angegriffen. Bei dem Bombardement eines küstennahen Kraftwerkes liefen Schätzungen zufolge rund 15.000 Tonnen Erdöl aus und verschmutzten 150 Kilometer Küste im Libanon und in Syrien.

Kosten von 850 Millionen Dollar

Der Resolution zufolge soll Israel auch „andere direkt betroffene Staaten" entschädigen, doch wird Syrien nicht namentlich genannt. Die Weltgemeinschaft wurde aufgerufen, dem Libanon bei der Behebung der Umweltschäden zu helfen. Medienberichten zufolge soll Israel zum Ausgleich der Kosten für die Schadensbehebung mehr als 850 Millionen Dollar (700 Millionen Euro) bezahlen.

Neue US-Sanktionen gegen Russland

Nach der EU und Kanada haben auch die USA ihre Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise ausgeweitet. US-Präsident Barack Obama untersagte gestern unter anderem Investitionen in und Ausfuhren an die Krim-Halbinsel.

Zudem ermächtigte er das Finanzministerium zu weiteren Strafmaßnahmen gegen Personen und Unternehmen in der Region. Diese wurde nach einer international nicht anerkennten Volksabstimmung von Russland übernommen.

Obama sprach von einer „russischen Besatzung und versuchten Annexion“ der Krim, die beendet werden müsse. Die Regierung in Moskau hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Lage in der Ukraine anzuheizen. Die Sanktionen belasten merklich die russische Wirtschaft.

Ruf nach UNO-Intervention in Libyen

Fünf afrikanische Staaten haben die UNO gestern zu einer militärischen Libyen-Intervention gedrängt. Die Vereinten Nationen müssten die dortigen Milizen „neutralisieren“ und einen staatlichen Wiederaufbau ermöglichen, forderten die Staatschefs der libyschen Nachbarländer Niger und Tschad sowie von Mali, Mauretanien und Burkina Faso. Ihr Regionalgipfel fand in Nouakchott in Mauretanien statt.

Dessen Präsident und Gastgeber Mohamed Ould Abdel Aziz sagte vor Journalisten: „Die gewählten Institutionen, zuvorderst das Parlament, brauchen militärische Stärke, um ihr Programm durchzusetzen.“ Der gemeinsame Appell richtete sich an den UNO-Sicherheitsrat. Dieser solle in Abstimmung mit der Afrikanischen Union eine internationale Eingreiftruppe auf die Beine stellen.

Seit dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 herrscht in Libyen ein Dauerkonflikt zwischen rivalisierenden Milizen. Das Parlament und die Regierung sind de facto machtlos. Es gibt daher auch für die UNO keine durchsetzungsfähigen Ansprechpartner in Tripolis.

Obama erwartet in Kuba keinen „Wandel über Nacht“

Nach der historischen Wende in der Kuba-Politik hat US-Präsident Barack Obama einen Wandel in dem kommunistischen Karibikstaat vorausgesagt. Kuba werde sich verändern, sagte Obama gestern in einer Pressekonferenz in Washington. „Das wird passieren, und dieser Politikwechsel wird das voranbringen.“

Allerdings machte der Präsident deutlich, dass der Wandel nicht „über Nacht“ eintreten werde. Kuba sei „noch immer ein Regime, das seine Bevölkerung unterdrückt“. Eine Reise von ihm nach Havanna oder ein Besuch des kubanischen Staatschefs Raul Castro in den USA stehe derzeit nicht zur Debatte.

Nach mehr als einem halben Jahrhundert ohne diplomatische Beziehungen hatte Obama am Mittwoch eine grundlegende Neuausrichtung der US-Politik gegenüber Kuba angekündigt. So soll in den kommenden Monaten wieder eine US-Botschaft in Havanna eröffnet werden. Außerdem ist vorgesehen, Strafmaßnahmen der USA gegen Kuba zu lockern. Obama versprach zudem, gemeinsam mit dem Kongress über eine vollständige Aufhebung der vor mehr als 50 Jahren von den USA gegen Kuba verhängten Handelsblockade zu beraten.

Grünes Licht auch in Kuba

Vom kubanischen Parlament wurde unterdessen gestern der historische Beschluss zwischen Kuba und den USA zur Normalisierung der beiderseitigen Beziehungen einstimmig gebilligt.

Inland

Sport

Fußball: Last-Minute-Sieg der Bayern in Mainz

In der letzten Hinrunde der deutschen Bundesliga wäre der Siegeszug von Bayern München beinahe zu Ende gegangen. Erst ein Tor von Arjen Robben in der Schlussminute rettete dem Rekordmeister gestern Abend ein 2:1 in Mainz und damit den achten Erfolg in Serie. Die Mannschaft von Trainer Josep Guardiola liegt vorerst 14 Punkte vor Verfolger VfL Wolfsburg und geht mit dem größten Vorsprung in der Bundesliga-Geschichte in die Winterpause.

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Ski alpin: ÖSV-Abfahrer in Gröden chancenlos

Österreichs Abfahrer sind die passende Antwort auf die Kritik der vergangenen Tage in Gröden schuldig geblieben. Als bester der ÖSV-Riege schaffte es Matthias Mayer gestern auf den siebenten Platz, als Elfter schwang Hannes Reichelt ab. Seinen dritten Weltcup-Sieg und zugleich den dritten in der Abfahrt auf der Saslong sicherte sich hingegen der US-Amerikaner Steven Nyman vor dem Norweger Kjetil Jansrud, der seinen vierten Erfolg im fünften Speed-Rennen der WM-Saison um 0,31 Sekunden verpasste. Für bange Minuten sorgte der Tiroler Florian Scheiber mit einem schweren Sturz.

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Ski nordisch: Kombi-Team stapelt vor Heimspiel tief

Mit der mageren Ausbeute von einem zweiten Platz aus den ersten drei Bewerben ist das ÖSV-Kombinierer-Team in die Ramsau gereist. Die Erwartungshaltung für den Heimweltcup heute (Team-Bewerb) und am Sonntag (Einzel) ist dementsprechend gering. Trotzdem glaubt Cheftrainer Christoph Eugen, dass seinen Athleten die zu erwartenden engen Rennen in die Hände spielen könnten. „Das Feld wird eng beisammen liegen, da ist es besonders wichtig, dass man im Finish noch Reserven hat“, sagte Eugen, der vor allem auf Bernhard Gruber und Christoph Bieler setzt.

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Snowboard: Big Air in Istanbul schreibt Geschichte

Morgen markiert für den Snowboardsport gleich in doppelter Hinsicht ein historisches Datum. Mit dem Big Air auf dem Gelände der Technischen Universität in Istanbul wird erstmals in der Geschichte des Weltcups auf türkischem Boden um Punkte gefahren. Beim einzigen Big-Air-Event vor der WM von 15. bis 25. Jänner 2015 auf dem Kreischberg und im Lachtal werden sich zudem zum ersten Mal auch Damen über die Startrampe stürzen. Mit knapp 95.000 Euro Preisgeld ist der Contest am Bosporus auch sehr gut dotiert.

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Wirtschaft

Fiat Chrysler ruft über drei Millionen Autos zurück

Der Autokonzern Fiat Chrysler startet wegen Airbag-Problemen des japanischen Zulieferers Takata eine Rückrufaktion. Insgesamt sollen weltweit etwa 3,3 Millionen ältere Modelle in die Werkstätten beordert werden, teilte Chrysler mit. Airbags auf der Fahrerseite sollen ausgewechselt werden. Allein in den USA seien knapp 2,9 Millionen Fahrzeuge von der Rückrufaktion betroffen.

Auch andere Hersteller von Airbag-Problem betroffen

Der japanische Autozulieferer Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Die eigentlich zur Sicherheit eingebauten Luftkissen können allerdings bei einem Unfall, teilweise auch ohne Aufprall, explodieren, so dass heiße Metallteile umherfliegen. Deswegen sind bereits mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 21 Millionen Fahrzeuge sind in diesem Zusammenhang weltweit in die Werkstätten beordert worden. Betroffen ist unter anderem auch BMW.

Billige Autokindersitze fallen im Test durch

Autokindersitze sind teuer. Zwei- bis dreihundert Euro sind schnell ausgegeben und damit ist das obere Preissegment noch längst nicht erreicht.

Angebote im Onlinehandel sind deutlich günstiger, die billigsten Modelle sind schon um 50 Euro zu haben. Im jüngsten Test europäischer Verbraucherschutzverbände und Autofahrerclubs wurden günstige Kindersitze geprüft - mit ernüchterndem Ergebnis.

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Undercover-Bericht: Wie Apple-Zulieferer Arbeiter ausbeutet

Die Arbeitsbedingungen bei chinesischen Apple-Zulieferbetrieben haben sich trotz der Versprechungen Apples offenbar kaum verbessert. Wie die BBC berichtet, müssen Arbeiter weiterhin regelmäßig mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten. Vor Erschöpfung würden sie bei ihren zwölf Stunden dauernden Schichten immer wieder einschlafen, berichteten Reporter, die undercover beim Zulieferbetrieb Pegatron gearbeitet hatten. Apple wies die Vorwürfe zurück: Es gebe laufend Verbesserungen, so der iPhone-Hersteller, es müsse aber kontinuierlich daran gearbeitet werden, räumte Apple ein.

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Chronik

Acht tote Kinder in Australien: Mutter verhaftet

Die Mutter von sieben der acht in Australien getöteten Kinder ist Medienangaben zufolge wegen Mordes verhaftet worden. Die 37-Jährige werde weiter im Krankenhaus wegen Stichwunden behandelt und stehe nun wegen der Gefahr eines Selbstmordes unter Bewachung, so ein Polizist gestern.

Getötete Kinder in Haus entdeckt

Polizisten hatten nur Stunden zuvor die Leichen der Kinder im Alter von 18 Monaten bis 14 Jahren in einem Wohnhaus in einem Vorort von Cairns (Queensland) an der Nordostküste gefunden. Die Kinder waren erstochen bzw. erstickt worden.

Sieben von ihnen waren Geschwister, das achte eine Nichte der Frau. Die Mutter war mit Stichverletzungen in dem selben Haus gefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein Bruder der sieben Geschwister hatte die Bluttat entdeckt und die Polizei gerufen.

„Vergib mir für das, was ich tun werde“

Nachbarn berichteten von dramatischen Szenen während der Nacht vor der Tat. In dem Haus habe jemand geschrien: „Lass nicht zu, dass sie sie uns wegnehmen. Gott segne dich. Vergib mir für das, was ich tun werde“, sagte ein Nachbarin dem Sender News Limited.

Die Hintergründe der Tat blieben weiter unklar. Die Polizei sprach von einem „sehr, sehr tragischen Fall“. Sie machte aber deutlich, dass sie von einer Familientragödie ausgehe.

Mit Auto gegen Haus: Vier Verletzte in Niederösterreich

In Niederösterreich ist es in der Nacht auf heute zu einem Unfall gekommen. Ein mit vier Personen besetzter Pkw prallte gegen ein Haus. Die Insassen wurden verletzt, konnten sich aber selbst befreien. Der Knall war etwa 400 Meter weit zu hören.

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Drei Verletzte bei Unfällen in Vorarlberg

Drei Verletzte forderten mehrere Unfälle gestern Abend auf der A14 in Vorarlberg. Zunächst fuhr ein Pkw auf einen Lkw auf, dann kollidierte ein weiterer Pkw mit der herbeigerufenen Rettung. Bei Bludenz Bürs und Lauterach überschlug sich je ein Fahrzeug.

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Busunfall in Kärnten endete glimpflich

Auf der Tauernautobahn (A10) in Kärnten ist gestern Abend der Lenker eines voll besetzten Reisebusses einem Pkw aufgefahren. Drei Insassen in dem Pkw wurden leicht verletzt, der Busfahrer und seine fast 50 Fahrgäste blieben unverletzt.

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Gesundheit

Gift auf Schalen von Zitrusfrüchten

Der Umweltschutzorganisation Global 2000 zufolge sind 80 bis 85 Prozent der in Österreich angebotenen Zitrusfrüchte mit Pestiziden belastet. Und sie sind im Vergleich zu anderen Früchten auch viel stärker belastet.

Die Schalen der meisten Zitronen, Orangen & Co. sind nicht zum Verzehr geeignet. In der Weihnachtszeit landen sie dennoch im Punsch und in den Keksen. Global 2000 rät zur Vorsicht und fordert eine bessere Kennzeichnung. Nur Bioware ist unbedenklich.

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Science

IT

Erste Hilfe bei Smartphonegebrechen

Kleinere Handyschäden sind schnell passiert: Mal wird das Gerät nass oder fällt auf den Boden, mal lädt der Akku nicht mehr richtig oder die Musik hat Aussetzer.

Dadurch wird das Smartphone nicht gleich zu Elektroschrott: Wer sich für eine Reparatur entscheidet, schont nicht nur Umwelt und Ressourcen, sondern spart vor allem Geld. Einige Smartphoneprobleme kann man mit wenig Aufwand selbst beheben.

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Religion

Pastoraltheologe Paul Zulehner wird 75

Der Wiener Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner wird heute 75 Jahre alt. Zulehner ist eines der prominentesten „medialen Gesichter“ der katholischen Kirche in Österreich. Bekannt für seine pointierten Formulierungen und die Fähigkeit, Theologie auch der breiten Öffentlichkeit anschaulich zu präsentieren, tritt er häufig als Kommentator sozialer, religiöser und kirchlicher Entwicklungen auf.

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Weihnachtskrippe auf Petersplatz im Vatikan eröffnet

Auf dem Petersplatz in Rom ist gestern die traditionelle Weihnachtskrippe eröffnet worden. Fünf Tage vor dem Heiligen Abend wurden auch die Lichter an der 25 Meter hohen Weihnachtstanne entzündet. Bisher wurde die Krippe erst am Heiligen Abend selbst enthüllt, doch wie manches andere hat sich auch diese Tradition unter Papst Franziskus geändert.

Die diesjährige Weihnachtskrippe, zu der 20 lebensgroße Terrakottafiguren gehören, ist inspiriert von der italienischen Oper „Der Liebestrank“ von Gaetano Donizetti. Entworfen wurde sie vom Künstler Alfredo Troisi. Gemäß der Tradition besucht der Papst die Krippe am 31. Dezember nach einem Dankgottesdienst für das vergangene Jahr.

Kultur

„Das finstere Tal“ nicht mehr im Oscar-Rennen

Die Oscar-Hoffnungen für den Film „Das finstere Tal“ von Andreas Prochaska sind geplatzt. Der österreichische Beitrag blieb im Rennen um den Auslands-Oscar in der Vorauswahl auf der Strecke. Wie die Oscar-Akademie gestern in Los Angeles mitteilte, gelangten neun von insgesamt 83 Ländern mit ihren Einsendungen in die nächste Runde, darunter Argentinien, Polen, Schweden, Russland und Venezuela.

In dem Wettbewerb um die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film hatten mehrere hundert Mitglieder der Filmakademie die Vorauswahl getroffen. Am Ende werden fünf Kandidaten bestimmt. Die Oscar-Nominierungen werden am 15. Jänner verkündet. Die 87. Preisvergabe geht am 22. Februar in Los Angeles über die Bühne.

Österreich war 2008 und 2013 erfolgreich. Fünf Jahre nachdem Stefan Ruzowitzkys Film „Die Fälscher“ mit dem Academy Award für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnet wurde, gewann Michael Haneke mit „Amour“ („Liebe“) den begehrten Preis.

Lifestyle

Gartenbrücke soll in London bald über die Themse führen

Mitten im Großstadtgrau von London könnte bald die grüne „Garden Bridge“ (Gartenbrücke) erwachsen. Der hängende Garten soll im Zentrum der Stadt über die Themse führen. Wie Bürgermeister Boris Johnson gestern bekanntgab, könnte die Brücke schon im nächsten Jahr gebaut werden. Die Pläne sind bereits abgenickt.

Die 366 Meter lange Brücke soll als öffentlicher Park über die Themse führen. Das Projekt kostet etwa 175 Millionen Pfund (rund 223 Mio. Euro). Neben 60 Millionen Pfund (rund 77 Mio. Euro) an öffentlichen Geldern wird der Rest von Privatinvestoren finanziert.

Mehrere Millionen Menschen sollen die Brücke Schätzungen zufolge jährlich überqueren. Johnson nannte sie eine „Oase der Ruhe“ im Großstadtgetriebe.