Ausland

Nur zwei Kandidaten bei Präsidentschaftswahl in Ägypten

Bei der Präsidentschaftwahl in Ägypten werden lediglich zwei Kandidaten gegeneinander antreten: Neben dem früheren Armeechef Abdel Fattah al-Sisi und dem Linkspolitiker Hamdeen Sabbahi hätten sich bis zum Ende der Frist heute keine weiteren Kandidaten angemeldet, sagte ein Vertreter der Wahlkommission, Abdel al-Asis Salman, bei einer Pressekonferenz in Kairo.

„Zwei Kandidaten haben sich angemeldet“, sagte er. Die Wahl findet am 26. und 27. Mai statt, der Wahlkampf soll am 3. Mai offiziell beginnen. Al-Sisi hatte am 14. April offiziell seine Kandidatur verkündet, Sabbahi reichte am Samstag seine Kandidatur ein.

Al-Sisi ist seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch die Armee im vergangenen Sommer der heimliche Machthaber Ägyptens. Als wichtiger Test für ihn galt ein Referendum über die überarbeitete Verfassung im Jänner. Für die Anhänger Mursis ist al-Sisi jedoch eine Hassfigur, sie werfen ihm einen Militärputsch gegen Mursi vor.

Jemen: 40 Al-Kaida-Kämpfer bei Drohnenangriffen getötet

Mindestens 40 mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer sind am Wochenende bei zwei Drohnenangriffen im Jemen getötet worden. Bei einer Attacke auf ein Trainingscamp der Extremistengruppe in der südlichen Provinz Abjan seien heute mindestens 30 Al-Kaida-Mitglieder tödlich getroffen worden, sagte ein Stammesführer aus der Region.

Am Vortag waren bei einem Drohnenangriff nach Angaben der Sicherheitsbehörden zehn mutmaßliche Mitglieder der Terrornetzwerks sowie drei Zivilisten getötet worden.

Umstrittene Einsätze

Bei dem Luftangriff in Abjan seien zudem zahlreiche Menschen verletzt worden, sagte der Stammesvertreter. Das Trainingscamp der Dschihadisten liege in einer Bergregion, die zu den Rückzugsgebieten von Al-Kaida zähle. In früheren Schilderungen war zunächst von fünf Toten die Rede gewesen. Ausschließlich die USA verfügen in dieser Region über Drohnen. Die Einsätze der unbemannten Flugzeuge sind höchst umstritten, weil dabei immer wieder unbeteiligte Zivilisten zu Tode kommen.

Afghanistan-Wahl: Abdullah klar in Führung

Nach Auszählung von knapp 50 Prozent der abgegebenen Stimmen bei der Präsidentenwahl in Afghanistan liegt weiterhin der frühere Außenminister Abdullah Abdullah in Führung. Wie die unabhängige Wahlkommission heute mitteilte, entfallen 44 Prozent auf Abdullah und 33 Prozent auf den Wirtschaftsexperten Ashraf Ghani.

Stichwahl im Mai wahrscheinlich

Bereits bei Bekanntgabe der ersten Teilergebnisse lag Abdullah mit knapp 42 Prozent der Stimmen in Führung. Ghani kam dabei auf 37,6 Prozent. Das Endergebnis will die Kommission am 14. Mai verkünden. Sollte kein Bewerber eine absolute Mehrheit erhalten, ist für den 28. Mai eine Stichwahl vorgesehen. An der Wahl hatten sich am 5. April trotz Anschlagsdrohungen der Taliban Millionen Menschen beteiligt.

Der frühere Außenminister, der bei der umstrittenen Wahl 2009 gegen den scheidenden Präsidenten Hamid Karzai verloren hatte, sprach sich gegen eine Strafverfolgung Karzais aus, dem wiederholt Korruption vorgeworfen worden war.

„Ich würde einen derartigen Kurs nicht verfolgen, das wäre eine Politik der Rache und der Vergeltung. Unsere Hauptaufgabe bei der künftigen Regierung wird sein, uns um die Prioritäten der Nation zu kümmern“, sagte Abdullah der Nachrichtenagentur AFP.

Frauenrechte sollen gestärkt werden

Abdullah, der in den 90er Jahren gegen die Taliban kämpfte, sagte die Wahl sei „die Zurückweisung der Talibanisierung des Landes“. Er versicherte, anders als Karzai werde er insbesondere bei den Frauenrechten keine Zugeständnisse an konservative Kräfte machen. Die „Rechte des Volkes“ zu opfern, werde keinen Frieden bringen.

Demo gegen Gewalt durch Hilfspolizisten in China

In China hat das brutale Vorgehen von städtischen Hilfspolizisten erneut für wütende Proteste gesorgt. Fünf Sicherheitskräfte seien dabei verletzt worden, zwei von ihnen schwer, berichtete die staatliche Zeitung „China Daily“ heute.

Die für ihre Brutalität berüchtigten „Chengguan“ hatten nach Angaben der Behörden des Bezirks Cangnan in der Provinz Zhejiang am Vortag eine Straßenhändlerin in der Stadt Lingxi aufgefordert, ihren Verkaufsstand vom Gehweg zu entfernen. Ein Passant namens Huang habe die Szene fotografiert. Als ihn die Beamten aufforderten, dies zu unterlassen, habe er nicht reagiert. Daraufhin sei es zu einer Schlägerei gekommen. Huang sei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Weitaus dramatischer schilderte die Zeitung „Southern Metropolis Daily“ den Vorfall. Mehr als ein Dutzend „Changguan“ prügelten demnach auf den Passanten ein. Die Hilfspolizisten hätten den Mann zu Boden geworfen und solange auf ihn eingetreten, bis er Blut gespuckt habe, zitierte das Blatt einen Augenzeugen. Einige der „Changguan“ seien geflohen, andere seien in ein Fahrzeug gestiegen, dass bald von einer wütenden Menge belagert und angegriffen worden sei, hieß es in dem Bericht.

Hollande: Offenbar wieder Chemiewaffeneinsatz in Syrien

Frankreich hat nach Angaben von Staatschef Francois Hollande Hinweise darauf, dass die Truppen von Syriens Machthaber Baschar al-Assad immer noch Chemiewaffen einsetzen. Es gebe zwar noch keine Beweise, sagte Hollande heute dem Radiosender Europe 1. Die Regierung in Damaskus habe aber schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie zum Einsatz „schrecklicher Methoden“ bereit sei.

Auch Frankreichs Außenminister, Laurent Fabius, sagte bei Europe 1, es gebe Hinweise darauf, dass es im Nordwesten Syriens nahe der Grenze zum Libanon kürzlich Angriffe mit Chemiewaffen gegeben habe. Diese Hinweise müssten aber noch bestätigt werden, betonte Fabius. Die mutmaßlichen Angriffe seien zwar nicht von so großer Tragweite gewesen wie der Giftgasangriff in Damaskus vor einigen Monaten, aber gleichwohl „tödlich“.

Gegenseitige Beschuldigungen

Im August waren bei einem Giftgasangriff nahe Damaskus 1.400 Menschen getötet worden. Der Westen machte Assad für den Angriff verantwortlich, die syrische Regierung islamistische Rebellen.

Unter der Androhung eines US-Militäreinsatzes stimmte Assad der Vernichtung aller Chemiewaffen zu. Vor einer Woche hatte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mitgeteilt, dass Syrien inzwischen fast zwei Drittel seiner Kampfstoffe übergeben habe.

Zuletzt beschuldigten sich syrische Regierung und Rebellen gegenseitig, Mitte April in der syrischen Kleinstadt Kafarsita Chemiewaffen eingesetzt zu haben.

Tote bei Angriff auf Universität in Bagdad

Bei einem Angriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach Polizeiangaben mindestens zehn Menschen getötet worden. Milizionäre stürmten demnach die Al-Imam-al-Kadhim-Universität im östlichen Schiiten-Viertel Ur.

Einer von ihnen sprengte sich am Eingang in die Luft und riss einen Wachmann und vier weitere Menschen mit in den Tod. Die anderen Aufständischen brachten Teile der Universität unter ihre Kontrolle, bevor sie von Sicherheitskräften zurückgedrängt wurden. Vier Milizionäre kamen bei den weiteren Kämpfen ums Leben. 13 Menschen wurden verletzt.

Im Irak tobt ein Machtkampf zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen, der allein 2013 nach UNO-Schätzungen fast 9.000 Menschen das Leben gekostet hat. Am 30. April wird dort ein neues Parlament gewählt.

Militante Islamisten töteten 14 algerische Soldaten

Im Norden Algeriens sind 14 Soldaten bei einem Anschlag getötet worden. Die Einheit sei in der Nacht auf heute in Iboudrarene in der Unruheprovinz Kabylei in einen Hinterhalt geraten, hieß es aus Militärkreisen. Islamistische Milizen, die während des Bürgerkriegs in den 90er Jahren die Armee bekämpften, sind noch immer in der Bergregion aktiv.

Auch die Extremistengruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb hat in der Gegend Anschläge auf Sicherheitskräfte verübt. In der vergangenen Woche hatte die Armee nach eigenen Angaben nahe Iboudrarene zwei „Terroristen“ getötet.

Anschläge überschatten Präsidentschaftswahl

Der Anschlag ereignete sich kurz nach der Präsidentschaftswahl in Algerien, aus der Staatschef Abdelaziz Bouteflika als Sieger hervorging. Der 77-Jährige wurde am Donnerstag für eine vierte Amtszeit wiedergewählt. Sein Hauptrivale Ali Benflis erkannte den von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahlsieg Bouteflikas jedoch nicht an.

Die Unzufriedenheit mit dem Präsidenten hatte sich am Donnerstag in der Kabylei bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizisten und Jugendlichen entladen. Bei den Krawallen wurden etwa 70 Menschen verletzt.

Inland

Lob für zusätzliche Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen

Lob für die Ankündigung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Österreich werde zusätzliche 1.000 Syrien-Flüchtlinge aufnehmen, gab es heute nicht nur aus den eigenen Reihen, sondern auch von der Opposition - allerdings mit Einschränkungen je nach Couleur.

Uneingeschränkt erfreut zeigte sich nur Außenminister Sebastian Kurz: „Ein eindrucksvolles Zeichen der internationalen Solidarität“ setze die Partei- und Regierungskollegin, meinte Kurz in einer Aussendung. „Solidarität ist für uns auch außenpolitisch kein leeres Schlagwort. Mit dem heute vorgelegten großzügigen Angebot nimmt Österreich seine internationale Verantwortung wesentlich stärker als viele andere Länder wahr.“

Mehr Maßnahmen gefordert

Für die grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun ist die Ankündigung der Innenministerin zwar „ein richtiger und notwendiger Schritt in Richtung mehr Solidarität mit syrischen Flüchtlingen“ und sei daher „zu begrüßen“. Die Aufstockung der Flüchtlingszahl als alleinige Maßnahme sei aber unzureichend, um eine weitreichende Verbesserung der Lage zu erzielen. Es liege in den Händen der EU-Innenminister, dem Flüchtlingssterben im Mittelmeer ein Ende zu setzen.

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky fordert dagegen bei der Asylvergabe „größte Sorgsamkeit und ein klares Augenmerk auf verfolgte Christen“, die Rebellenszene in Syrien werde „immer mehr von brutalsten Dschihadisten-Banden kontrolliert, die vor grausamsten Verbrechen nicht zurückschrecken“.

Sport

Fußball: Sterling ebnet „Reds“ Weg zum Titel

Nur noch drei Spiele und fünf Punkte Vorsprung: Liverpool kommt dem ersten Meistertitel seit 1990, dem ersten Titelgewinn in der seit 1992 bestehenden Premier League, immer näher. Der Tabellenführer gewann heute in der 35. von 38 Runden bei Norwich mit 3:2. Jungstar Raheem Sterling war an allen Liverpool-Toren beteiligt. Die „Reds“ liegen damit fünf Zähler vor Chelsea sowie neun vor Manchester City, das zwei Spiele weniger ausgetragen hat. Die letzte kleine Titelhoffnung für beide Verfolger liegt damit im großen Schlager Liverpool gegen Chelsea nächsten Sonntag.

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Formel 1: Mercedes in China nicht zu stoppen

Die Formel 1 ist auch nach dem vierten Rennen der Saison 2014 fest in Mercedes-Hand. Lewis Hamilton feierte am Sonntag im Grand Prix von China in Schanghai nach einem Start-Ziel-Sieg seinen dritten Erfolg in Serie und schloss damit in der WM-Wertung weiter zu seinem Teamkollegen Nico Rosberg auf, der als Zweiter nach 56 Runden durch das Ziel fuhr. Damit beherrschen in Einzel- und Konstrukteurswertung weiterhin die Silberpfeile klar die Konkurrenz - auch wenn es in Schanghai ein Lebenszeichen von Ferrari gab.

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Wirtschaft

Afrikas Handybezahlsystem kommt nach Europa

M-Pesa, ein Handybezahlsystem, das von Afrika aus erfolgreich seinen Expansionskurs bis nach Indien und Fidschi gestartet hat, setzt auch zum Sprung nach Europa an. Ende März kündigte Vodafone den Start in Rumänien an. Der britische Telekomriese hatte die „digitale Währung“ gemeinsam mit der kenianischen Safaricom 2007 auf den Markt gebracht, die Erfolgsgeschichte seither ist beeindruckend. Der Grund dafür ist, dass das System quasi ein Bankkonto ersetzt, über das nicht nur viele Afrikaner nicht verfügen, sondern immer noch auch mehr Europäer, als man glauben möchte.

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Schweizer Grenzregion: Mehr Fälle von Bargeldschmuggel

Der Fall Hoeneß macht Deutschlands Steuersünder offenbar zunehmend nervös. Darauf verweist nicht nur eine stark gestiegene Zahl an Selbstanzeigen - laut einem Zeitungsbericht mehren sich auch die Fälle von Schwarzgeldschmuggel im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz.

„Zum Teil werden wir bei jedem dritten Auto fündig“, so ein deutscher Zöllner mit Blick auf die „Rückholaktion“ von Schwarzgeld aus der Schweiz. Allein im Vorjahr wurde den Angaben zufolge die Rekordsumme von 573 Millionen Euro Bargeld sichergestellt - Tendenz stark steigend.

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Chronik

US-Boxprofi und Justizopfer Rubin Carter gestorben

Zwei Wochen vor seinem 77. Geburtstag ist der durch einen Justizskandal bekannt gewordene Ex-Profiboxer Rubin Carter gestorben. Der unter seinem Kampfnamen „Hurricane“ bekannte US-Amerikaner erlag nach Angaben von CNN heute einer langjährigen Prostata-Krebserkrankung.

Grundlage für Bob Dylans Hit „Hurricane“

Carter hatte fast 20 Jahre unschuldig hinter Gittern verbracht. Sein Fall war die Grundlage für Bob Dylans Hit „Hurricane“ und den Film mit Denzel Washington in der Hauptrolle.

Carters Wagen war 1966 gestoppt worden, nachdem in einer Bar in New Jersey bei einem Überfall drei Menschen getötet worden waren. Carter fuhr zwar wie die Täter ein weißes Auto, in dem auch noch zwei Waffen gefunden wurden. Der Wagen war aber ein anderes Modell, Carter wurde von den Augenzeugen nicht erkannt und Fingerabdrücke gab es nicht. Dennoch wurden er und ein Mitangeklagter zu mehrfach lebenslänglich verurteilt.

Der Fall sollte immer wieder vor Gericht gebracht werden. Neben Dylan setzten sich auch Boxweltmeister Muhammad Ali und andere Prominente für Carter ein. Es dauerte jedoch bis 1985, bis ein Bundesgericht entschied, dass die Verurteilung „eher auf rassistischen Gründen denn Beweisen“ beruht habe. Nach seiner Freilassung setzte sich „Hurricane“ Carter für die Aufklärung von Justizirrtümern ein.

Sieben Tote bei Flugzeugabsturz in Finnland

Mindestens sieben Menschen sind heute beim Absturz eines Propellerflugzeugs mit Amateur-Fallschirmspringern im Südwesten Finnlands getötet worden. Drei Fallschirmspringer konnten sich retten, über das Schicksal des elften Passagiers war zunächst nichts bekannt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall heute in Jämijärvi im Westen des Landes. Einem Bericht der Zeitung „Helsingin Sanomat“ zufolge hatte das Flugzeug Probleme mit dem Motor.

Der Flughafen von Jämijärvi ist bei Amateur-Fallschirmspringern beliebt. Ein örtlicher Club feierte dort heute das Osterfest.

Vermutlich Meteorit über Murmansk verglüht

Mit einer grellen Explosion am Nachthimmel ist über Murmansk im Nordwesten Russlands anscheinend ein Meteorit verglüht. Bewohner der Stadt nahmen das Himmelsphänomen zufällig mit einer Kamera im Auto auf - und landeten damit am Osterwochenende einen Videohit im Internet. Auch russische Medien veröffentlichten den Clip heute.

Astronomen und russische Behörden meinten zwar, dass weitere Untersuchungen dazu nötig seien, ob es sich bei dem gleißenden Blitz tatsächlich um einen verglühenden Meteoriten handelte. Aber die Wahrscheinlichkeit sei hoch, hieß es.

Video dazu in iptv.ORF.at

Verletzte durch Einschlag im Vorjahr

Der Feuerball erinnerte viele Russen an den Einschlag des Meteoriten in Tscheljabinsk am Ural am 15. Februar 2013. Das war die gewaltigste Detonation eines Himmelskörpers auf der Erde seit über 100 Jahren. Anders als damals war aber in Murmansk diesmal keine Rede von Verletzten oder Schäden.

In der Millionenstadt Tscheljabinsk waren durch die Druckwelle Scheiben zerplatzt und Häuser abgedeckt worden. Es gab mehr als 1.500 Verletzte. Seither gibt es international verstärkt Diskussionen darüber, wie die Menschheit besser vor Gefahren aus dem All zu schützen ist. Astronomen verweisen darauf, dass jährlich Hunderte Gesteinsbrocken auf der Erde einschlagen - meist völlig unbemerkt.

Messerstich gegen Nebenbuhler

Bei einem Streit in Wien-Brigittenau hat ein 29-Jähriger den Liebhaber seiner Frau mit einem Messerstich verletzt. Das Opfer konnte weitere Stiche abwehren. Der Täter wurde in der Wohnung festgenommen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Feuerwehr kam per Seilbahn zum Löschen

Zu einem schwierigen Löscheinsatz musste am Osterwochenende die Feuerwehr im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich) ausrücken. Im Sonnalm-Berggasthof auf der Wurzeralm in Spital am Pyhrn war Feuer ausgebrochen. Die Helfer wurden samt Einsatzauto kurzerhand auf die Seilbahn verladen.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Tödlicher Verkehrsunfall in Wien

In Wien-Donaustadt ist heute Früh ein junger Mann bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Er kam mit seinem Auto unweit der UNO-City von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen einen Baum.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Gewinnzahlen der Lotto-Ziehung „6 aus 45“

Bei der Lotto-Ziehung „6 aus 45“ sind heute folgende Gewinnzahlen gezogen worden:

8 14 18 24 41 44 / Zusatzzahl 43

Der aktuelle Joker lautet:

9 5 3 8 2 7

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Gesundheit

MERS-Virus: Neuinfizierte in Vereinigten Arabischen Emiraten

In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben die Gesundheitsbehörden zwölf Neuinfektionen mit dem gefährlichen MERS-Virus gemeldet. Nach Angaben von gestern Abend wurden die Betroffenen bei Routineuntersuchungen positiv getestet und anschließend unter Quarantäne gestellt. Symptome hätten die Infizierten zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht gehabt.

Der Erreger MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) war im September 2012 erstmals aufgetaucht. Er kann zu Nierenversagen und schwerer Lungenentzündung führen. Weltweit hat die Weltgesundheitsorganisation bisher 243 Infektions- und 93 Todesfälle registriert, die meisten davon in Saudi-Arabien.

E-Card ab Ende April mit erweiterter Funktion

Die E-Card erhält Ende April eine weitere Funktion: Es sind dann Informationen darüber abrufbar, welche Untersuchungen der Patient vor einer Operation benötigt. Das neue Befundsystem habe sich in Salzburg bereits bewährt und wird nun österreichweit zur Verfügung gestellt, erklärte Volker Schörghofer, stv. Generaldirektor im Hauptverband, gegenüber Ö1 heute.

Der Arzt bekommt über das Expertensystem einen genauen Plan, welche Untersuchungen vor einer OP durchzuführen sind. Doppeluntersuchungen würden dadurch vermieden, so Schörghofer. Das spare dem Gesundheitssystem Kosten und könne die Qualität steigern.

Science

Vollgepackter Raumfrachter „Dragon“ legte an ISS an

Vollgepackt mit Nachschub hat der private Raumfrachter „Dragon“ heute an der Internationalen Raumstation (ISS) angelegt. Dort soll der Transporter der Firma SpaceX etwa vier Wochen bleiben, um dann wiederum schwer beladen zur Erde zurückzukehren.

„Dragon“ war am Freitag zur ISS aufgebrochen - wegen einer Pannenserie mit mehr als einem Monat Verspätung. Er hat rund 2.300 Kilogramm Versorgungsgüter, Material für mehr als 150 wissenschaftliche Experimente und einen neuen Raumanzug an Bord.

Lifestyle

Leute

Liam Neeson bekam Besuch von Tierschützern

Sein Einsatz für die Kutschen im New Yorker Central Park hat Hollywoodstar Liam Neeson Besuch von radikalen Tierschützern eingebracht. Einige Dutzend Demonstranten protestierten gestern vor dem Haus in Manhattan, in dem der 61-Jährige wohnt, und forderten ein „Ende der Unterstützung für Grausamkeiten“. Die Aktivisten der Organisation Peta sehen die Kutschen als Tierquälerei an.

Neeson hatte in einer Gastkolumne für die „New York Times“ geschrieben: „Die Kutschen gehören in den Park“. Sie seien ein Wahrzeichen der Stadt, eine Attraktion für New Yorker und Touristen und der Arbeitsplatz vieler Menschen, gerade von Einwanderern. „Nach meiner Erfahrung sind Pferde, ganz wie Menschen, am glücklichsten, wenn sie arbeiten.“ Sie würden regelmäßig untersucht und seien nur sechs Stunden im Park. Neeson reagierte auf den Plan des neuen New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio, der die Kutschen verbieten will.

Royals-Baby George als größte Attraktion im Zoo von Sydney

Der britische Prinz George hat bei seinem Besuch in Australien seinen ersten und wohl einzigen öffentlichen Auftritt absolviert. Das acht Monate alte Baby begleitete, wie von unzähligen Besuchern erhofft, seine Eltern Prinz William und Kate heute in den Taronga Zoo von Sydney. Dort besuchte er ein Gehege des nach ihm benannten Beuteltiers Bilby George.

Der Zoo hatte den Prinzen zu seiner Geburt im Juli 2013 ehrenhalber zum Besitzer des Geheges erklärt und eines der Kaninchennasenbeutler nach ihm benannt. George leistete sich einen Fauxpas bei seinem Auftritt: Ein als Geschenk überreichtes Plüsch-Bilby warf er sogleich auf den Boden. „Er liebt es, ehrlich“, versuchte sein Vater Prinz William, die Situation gegenüber den australischen Gastgebern zu retten.

Mehr dazu in oe3.ORF.at