Ausland

Über 50 Tote bei Kampf um syrische Rebellenhochburg

Syrische Regierungstruppen haben mit einem umfassenden Angriff auf die strategisch bedeutende Rebellenhochburg Qusayr begonnen. Bei Luft- und Artillerieangriffen sowie Kämpfen in der Stadt wurden laut der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gestern mindestens 52 Menschen getötet.

Armeeeinheiten nahmen nach eigenen Angaben das Stadtzentrum ein. „Die syrische Armee kontrolliert den Hauptplatz von Qusayr und die umliegenden Gebäude“, sagte ein Armeevertreter der Nachrichtenagentur AFP. Ein Regierungssoldat erklärte im Staatsfernsehen, einhundert bewaffnete Männer seien in heftigen Kämpfen getötet worden.

Warnungen vor Massaker an Zivilbevölkerung

Die Beobachtungsstelle sprach von mindestens 52 Getöteten, darunter 21 Rebellen. Die Regierungstruppen wurden offenbar von der schiitischen Hisbollah-Miliz unterstützt. Die Armee und regierungstreue Kämpfer versuchen seit Wochen, die strategisch wichtige Stadt zwischen Damaskus und der Mittelmeerküste unter Kontrolle zu bringen. Qusayr war seit mehr als einem Jahr in der Hand der Rebellen, die seit März 2011 gegen Assad kämpfen.

Die wichtigste syrische Oppositionsgruppe Nationale Koalition fordert eine Ende des „Massakers“ in Qusayr und beklagte „barbarische und zerstörerische Luftangriffe“ auf die Stadt. Die Arabische Liga berief für Donnerstag eine Dringlichkeitssitzung ein. Das französische Außenministerium erklärte, Paris sei „zutiefst besorgt“ über die Lage in Qusayr. Alle Beteiligten müssten sich dafür einsetzen, „ein neues Massaker an der syrischen Zivilbevölkerung zu verhindern“.

Angeblich Raketen gegen Israel scharfgemacht

Die Spannungen zwischen Syrien und Israel stehen unterdessen haarscharf vor der endgültigen Eskalation: Laut einem Bericht der britischen „Sunday Times“ hat der syrische Machthaber Baschar al-Assad den Befehl gegeben, die modernsten Boden-Boden-Raketen seines Militärs auf Tel Aviv auszurichten. Sie sollen abgefeuert werden, sobald Israel - wie zuletzt bereits dreimal - syrische Waffenlieferungen an die radikalislamische Hisbollah mit Luftschlägen abfangen will. Israelische Experten halten Tel Aviv für ernsthaft bedroht.

Mehr dazu in Flughafen Ben Gurion als mögliches Ziel

Ungewohnt freundliche Töne von Venezuela an USA

Die venezolanische Regierung hat sich zu einer Annäherung an die USA bereit erklärt. „Wir werden einer Normalisierung der Beziehungen zu den USA weiter offen gegenüberstehen“, sagte Außenminister Elias Jaua gestern im Fernsehsender Televen. „Der erste Schritt wäre, die höchste Stufe der diplomatischen Vertretungen wieder einzurichten.“

Seit 2010 haben Venezuela und die USA keine Botschafter mehr im jeweils anderen Land. Jauas ungewöhnlicher Vorstoß kam zwei Wochen nach einer heftigen verbalen Attacke des venezolanischen Staatschefs Nicolas Maduro auf US-Präsident Barack Obama. Maduro hatte Obama als „obersten aller Teufel“ bezeichnet, der „dreistes Zeug“ rede und einen Angriff der „faschistischen Rechten auf Venezuelas Demokratie“ unterstütze.

Hintergrund waren die öffentlich geäußerten Zweifel Obamas an der Rechtmäßigkeit des äußerst knappen Siegs Maduros bei der Präsidentschaftswahl. Schon Maduros Amtsvorgänger Hugo Chavez hatte mehr als ein Jahrzehnt lang die USA immer wieder scharf attackiert. Trotz der diplomatischen Spannungen haben beide Länder bedeutende Handelsbeziehungen: Venezuela verkauft den USA etwa 900.000 Barrel Öl pro Tag.

Cameron will in eigenen Steuerparadiesen aufräumen

Der britische Premierminister David Cameron hat an die zu seinem Land gehörenden Steueroasen appelliert, beim Kampf gegen Steuerhinterziehung mitzuwirken. Cameron wandte sich heute in einem Brief an zehn Überseegebiete und Kronbesitzungen, darunter die Kanalinseln Jersey und Guernsey sowie Gibraltar und die Bermudas. Er forderte die führenden Politiker der Gebiete unter anderem auf, den Austausch von Steuerdaten zu unterstützen.

Er habe den Kampf gegen Steuerhinterziehung zu einem zentralen Thema des G-8-Gipfels Mitte Juni in Nordirland gemacht, schrieb Cameron. Nun sei es an der Zeit, „in unserem eigenen Haus Ordnung zu schaffen“. Der Premier wandte sich insbesondere gegen gängige Modelle, mit denen die wahren Besitzverhältnisse von Firmen verschleiert werden. Die Regierung müsse wissen, „wer wirklich welches Unternehmen besitzt und kontrolliert“, schrieb Cameron.

Anfang April hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, wonach ein riesiger Datensatz 130.000 mutmaßliche Steuersünder aus mehr als 170 Ländern enttarnt hatte. Sie sollen geheime Geschäfte mit Offshore-Firmen in einschlägigen Steueroasen gemacht haben. Genannt wurden dabei auch die Britischen Jungferninseln und die Cayman-Inseln, die zu den Adressaten von Camerons Brief zählen.

Offensive gegen Islamisten in Nigeria fordert weitere Tote

In Nigeria sind bei der Offensive gegen Islamisten 17 Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte gestern, Spezialeinheiten der nigerianischen Streitkräfte hätten 14 Terroristen getötet. Bei den Kämpfen seien zudem drei nigerianische Soldaten ums Leben gekommen, sieben seien verwundet.

Nigerias Armee geht seit einer Woche mit massivem Truppeneinsatz gegen die islamistische Rebellenbewegung Boko Haram vor. Die Regierung bot Islamisten Straferlass an, wenn sie sich stellten. Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit um die Stadt Maiduguri, die als Hochburg von Boko Haram gilt. Die Armee riegelte ein Dutzend Viertel der Stadt gestern komplett ab und verhängte mit Blick auf „Sondereinsätze“ eine dauerhafte Ausgangssperre.

Sogar USA mahnen zur Zurückhaltung

Nach Berichten eines Mitarbeiters einer Hilfsorganisation wurde das Telefonnetz in der Region abgeschaltet. Die Armee hatte bei Angriffen auf Rebellenlager in den vergangenen Tagen auch die Luftwaffe eingesetzt, durch deren Beschuss nach offiziellen Angaben Dutzende Menschen getötet wurden.

Die USA hatten sich am Freitag besorgt zu Berichten über Menschenrechtsverletzungen durch die Armee gezeigt und Nigerias Militär zur Zurückhaltung aufgerufen. Boko Haram kämpft seit Jahren im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias mit Gewalt für einen islamischen Staat. Die Gruppe verübte dabei zahlreiche blutige Anschläge gegen Sicherheitskräfte, Regierungsvertreter und Kirchen.

Mindestens elf Polizisten im Irak getötet

Im Irak sind mindestens elf Polizisten bei einer Reihe von Anschlägen getötet worden. Die Angriffe hätten sich gestern im Westen des Landes ereignet, teilten Polizei und örtliche Behörden mit. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

Bei Haditha, 190 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bagdad, sind Polizeikreisen zufolge sieben Polizisten ums Leben gekommen als Islamisten Kontrollpunkte und Patrouillen angegriffen haben. In Rawa, das 260 Kilometer nordwestlich von Bagdad liegt, seien mindestens vier Polizisten getötet worden, drei weitere wurden verletzt. In der Gegend um Rawa hatte sich der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten zuletzt dramatisch zugespitzt.

Durch den Bürgerkrieg in Syrien ist die Lage im Irak unsicherer geworden, denn auch dort spaltet der Konflikt längst nicht mehr nur Anhänger und Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, sondern auch die Religionsgruppen. Diese Spannungen wirken sich auch auf die Schiiten und Sunniten im Irak aus, aus dem sich die letzten US-Truppen Ende 2011 zurückgezogen haben.

Historischer Besuch: Burmas Präsident trifft Obama

US-Präsident Barack Obama empfängt Burmas Staatschef Thein Sein heute zu einem historischen Besuch im Weißen Haus. Mit dem Treffen will Obama den Reformprozess in dem südostasiatischen Land weiter unterstützen.

Nach der jahrzehntelangen Herrschaft einer Militärjunta ist in Burma seit dem Frühjahr 2011 eine formal zivile Regierung unter dem früheren General Sein an der Macht. Sein besucht als erster burmesischer Staatschef seit fast einem halben Jahrhundert Washington. Obama hatte vergangenen November als erster amtierender US-Präsident Burma besucht.

Inland

VfGH weiterhin vor allem mit Asylfällen beschäftigt

Asylangelegenheiten machen weiterhin den Löwenanteil des Arbeitsanfalls beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) aus. Von 4.643 neu anhängig gewordenen Verfahren betrafen 2.770 (also 60 Prozent) Asylfragen, geht aus dem Tätigkeitsbericht 2012 hervor. Insgesamt hat der VfGH im Vorjahr 4.574 Verfahren - davon 2.601 in Asylsachen - erledigt. Am Jahresende waren 1.462 Fälle offen.

Der VfGH hofft auf die Reform der Verwaltungsgerichte, die 2014 in Kraft tritt - befürchtet angesichts der konkreten Ausgestaltung aber, dass weiter viele Asylfälle bei ihm landen: Künftig wird zwar auch der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) wieder zuständig sein, kann aber Beschwerden mit der Begründung nicht zulassen, dass keine Rechtsfrage grundsätzlicher Bedeutung vorliegt - wogegen wiederum Beschwerde beim VfGH eingelegt werden kann.

Rund 4.000 Causen pro Jahr

Zudem befürchtet der VfGH, dass er - mit dem gewählten System der Sukzessivbeschwerde - weiter erste Beschwerdeadresse bleibt und erst anschließend der VwGH befasst wird. Die Folge wäre, „dass sich die Zahl dieser Rechtssachen beim VfGH nicht verringern wird“, schreibt Präsident Gerhart Holzinger im Tätigkeitsbericht. Das würde bedeuten, dass der jährliche Zugang bei um die 4.500 bleibt.

Vor der Streichung des VwGH-Zugangs in Asylsachen im Jahr 2008 gab es jährlich zwischen 2.000 und 2.800 Beschwerden. Den dann stark gestiegenen Arbeitsanfall bekam der VfGH mit organisatorischen Maßnahmen - wie z.B. zusätzlichen Sessionen, Verteilung des Arbeitsanfalles - aber weitgehend in Griff. Statt früher in der Regel unter 3.000 erledigen die Verfassungsrichter jetzt regelmäßig mehr als 4.000 Causen pro Jahr. Damit liegt die Zahl der zu Jahresende offenen Verfahren mit rund 1.400 jetzt nur wenig über dem früheren Schnitt.

Nur 201 Anträgen stattgegeben

Ein großer Teil der VfGH-Beschwerden wird abgewiesen. Von den 4.574 Erledigungen im Vorjahr waren 1.531 Ablehnungen, 117 Abweisungen und 203 Zurückweisungen. Nur 201 Anträgen wurde stattgegeben. Der - große - Rest von 2.522 sind „sonstige Erledigungen“ wie Abweisung von Anträge auf Verfahrenshilfe, Einstellungen oder Streichungen.

Trotz des gestiegenen Arbeitsanfalles kann sich Holzinger im Tätigkeitsbericht rühmen, dass die „schon bisher - im nationalen und internationalen Vergleich - bemerkenswert kurze Dauer der Verfahren“ 2012 noch ein wenig verkürzt werden konnte. Durchschnittlich 211 Tage dauerte ein Verfahren, 2011 waren es 229 und 2009 (mit den damals sehr vielen Asylsachen) 248. Der mehrjährige Durchschnitt sind rund acht Monate.

Termin für Gerichtsstreit Stronach - BZÖ steht fest

Das Match zwischen Neo-Parteigründer Frank Stronach und BZÖ-Chef Josef Bucher findet am 1. Juli vor Gericht statt: Am Handelsgericht Wien ist für diesen Tag die erste Verhandlung wegen Buchers Behauptung, Stronach habe ihn um 500.000 Euro kaufen wollen, angesetzt. Der Milliardär hatte Bucher deswegen geklagt, und zwar auf Unterlassung, Widerruf und Veröffentlichung des Widerrufs sowie die Feststellung der Haftung für alle entstandenen Schäden.

Dass 500.000 Euro geboten wurden, steht außer Streit. Das Team Stronach betonte aber stets, dass die Summe nur im Rahmen von Plänen für eine Kooperation mit dem BZÖ für Werbemaßnahmen geboten wurde. Für die Verhandlung am 1. Juli sind Stronach und Bucher zur Einvernahme geladen. Erscheinen sollen auch Stronachs Vertraute Kathrin Nachbaur und BZÖ-Politiker Peter Westenthaler.

Die Rechtsstreitigkeiten zwischen Stronach und Bucher laufen schon länger, auf strafrechtlicher Ebene waren sie aber erfolglos. Nach einer Anzeige des BZÖ stellte die Korruptionsstaatsanwaltschaft das Verfahren im Dezember des letzten Jahres ein. Stronach ließ mit einer Anzeige wegen Verleumdung kontern. Auch dieses Ermittlungsverfahren wurde aber eingestellt.

FPÖ setzt erneut auf Ausländerwahlkampf

Die FPÖ positioniert sich für den Wahlherbst, und setzt dabei auf ein altbekanntes Thema: Zuwanderung. Obwohl es zuletzt geheißen hatte, dass man bei Ausländerthemen eher leisetreten möchte, beweist ein neues „Handbuch für freiheitliche Politik“ das Gegenteil.

In dem Leitfaden für Funktionäre werden Zuwanderer nicht nur für Kriminalität und Arbeitslosigkeit, sondern auch für hohe Immobilienpreise und die Verbreitung von Krankheiten verantwortlich gemacht, wie Ö1 berichtete. Gefordert wird erneut eine „Minuszuwanderung“.

Mehr dazu in Integration laut FPÖ nicht möglich

Ermittlungen gegen Stronach-Politiker Markut

Gegen Karl Markut (TS) wird ermittelt. Markut, der kurz vor der Landtagswahl von der SPÖ zum Team Stronach wechselte, ist Bürgermeister der Kärntner Gemeinde St. Georgen/Lavanttal. Es geht um den Verdacht der Untreue, als Markut Geschäftsführer bei Wigo-Haus war. Er selbst sieht die Vorwürfe als haltlos an und spricht von einem Streit zweier Steuerberater.

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Wirtschaft

Griechenland verkauft kleine Banken und testet große

Griechenland will spätestens Mitte Juli zwei kleinere Banken verkaufen und die großen Institute noch in diesem Jahr einem „Stresstest“ unterziehen. Im jüngsten Troika-Bericht hieß es, der Bankenrettungsfonds des Landes suche neue Besitzer für die Hellenic Postbank sowie für Proton.

Beide Banken wurden in „gute“ und „schlechte“ Teile aufgespaltet und sind vollständig Eigentum des Fonds, der im Rahmen des Rettungspakets mit 50 Milliarden Euro ausgestattet wurde. In dem Bericht von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) heißt es weiter, diese Summe reiche für Rekapitalisierungen und Abwicklungen in der Branche aus. Zudem bleibe genug Geld übrig, um den Sektor noch vor Jahresende einem „Stresstest“ zu unterziehen.

Die Rekapitalisierung der vier wichtigsten Banken des Landes - National, Alpha, Piraeus und Eurobank - soll bis Mitte Juni abgeschlossen sein. Diese Banken benötigen 27,5 Milliarden Euro, um Löcher in den Bilanzen zu stopfen. Mindestens zehn Prozent davon sollen sie bei privaten Investoren eintreiben.

Weltgrößtes Wasserkraftwerk soll am Kongo entstehen

Ab 2015 will die Demokratische Republik Kongo zusammen mit Südafrika das größte Wasserkraftwerk der Welt bauen. Den Starttermin für das Projekt am Kongofluss legten beide Länder gestern bei einem Treffen in Paris fest, wie es in einer gestern veröffentlichten Erklärung hieß.

Demnach soll der Grundstein für den Megastaudamm in Inga im Westen des Landes im Oktober 2015 gelegt werden. 40.000 Megawatt (MW) Strom soll das Kraftwerk liefern, bereits nach Abschluss des ersten Bauabschnitts soll die Leistung bei 4.800 MW liegen.

Davon kauft Südafrika im Zuge der Projektpartnerschaft laut der Vereinbarung 2.500 MW. Anfang März hatten beide Länder in Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo eine Zusammenarbeit im Energiesektor vereinbart. Die Vorüberlegungen für das Inga-Projekt reichen bis in die 70er Jahre zurück.

Waidhofen zittert um Bene

Der Büromöbelhersteller Bene kämpft mit Millionenverlusten. In Waidhofen an der Ybbs (Niederösterreich) sind Hunderte Arbeitsplätze gefährdet. Die Bevölkerung zittert um den wichtigsten Arbeitgeber der Region, obwohl alle Beteiligten betont optimistisch sind.

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Sport

Bundesliga: Sturm Graz wieder im EL-Rennen

Nach drei Niederlagen en suite hat Markus Schopp gestern seinen ersten Sieg als Trainer des SK Sturm Graz bejubeln dürfen. Das 3:1 vor eigenem Publikum kann getrost als glücklich bezeichnet werden, denn selbst gegen neun Rieder taten sich die verunsicherten Grazer in der zweiten Hälfte sehr schwer. Die Entscheidung fiel erst im Finish einer zerfahrenen Partie. Trotzdem machte Sturm in der Tabelle zwei Plätze gut und befindet sich nun auf Kurs in Richtung Europa League.

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Fußball: Torregen zum Ferguson-Abschied

Im 1.500. und letzten Spiel seiner einzigartigen Karriere als Manager von Manchester United hat Alex Ferguson gestern einiges erlebt. Die seit vier Wochen als Meister feststehenden „Red Devils“ vergaben auswärts gegen West Bromwich einen Vorsprung von drei Toren. Insgesamt fielen bei Fergusons spektakulärer Abschiedsvorstellung nicht weniger als zehn Treffer. Während der Schotte seine langjährigen Wegbegleiter Ryan Giggs und Paul Scholes einwechselte, war Wayne Rooney erneut nicht im Kader. Im Kampf um den dritten Champions-League-Platz behielt indes Chelsea die Oberhand. Arsenal geht in die Qualifikation.

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Tennis: Nadal fertigt Federer in Rom ab

Rafael Nadal hat gestern das traditionelle ATP-Sandplatzturnier in Rom gewonnen. Der 26-jährige Spanier fertigte seinen großen Rivalen Roger Federer im Finale überraschend klar in zwei Sätzen ab und holte damit den bereits sechsten Turniersieg nach seinem Comeback. Auch die Weltranglistenerste Serena Williams ist derzeit nicht zu stoppen. Die US-Amerikanerin setzte ihren beeindruckenden Siegeszug vor den French Open fort und holte sich nach dem Titel in Madrid, wo auch Nadal gewonnen hatte, den Turniersieg in Rom.

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IT

Yahoo: Grünes Licht für Kauf von Tumblr

Der Aufsichtsrat des US-Internetkonzerns Yahoo hat nach einem Pressebericht grünes Licht für die Übernahme der Blogging-Plattform Tumblr gegeben. Wie das „Wall Street Journal“ gestern auf seiner Internetseite berichtete, zahlt der Suchmaschinenanbieter 1,1 Milliarden Dollar (855 Millionen Euro) für Tumblr. Der Kauf wäre damit die größte Finanztransaktion, seitdem Marissa Mayer im vergangenen Sommer ihr Amt als Yahoo-Chefin angetreten hat.

Yahoo hat für heute eine Pressekonferenz angesetzt, bei der es nach Insider-Informationen um die Tumblr-Übernahme gehen soll. Die Webseite AllThingsD hatte am Freitag berichtet, Yahoo wolle durch die Blogging-Plattform den Zugang zur Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen ausbauen. Yahoo äußerte sich nicht zum konkreten Inhalt der Veranstaltung, sondern sprach lediglich von einem „ganz besonderen“ Ereignis.

Auch Facebook und Microsoft interessiert

Die 2007 gegründete Plattform Tumblr wird von Millionen Bloggern genutzt. Auf ihr finden sich fast 108 Millionen Blogs und über 50 Milliarden Einträge. Das Unternehmen hat 175 Angestellte. Laut dem Magazin „Forbes“ hatten auch Facebook und Microsoft Interesse an Tumblr angemeldet, allerdings habe sich Yahoo ein Vorkaufsrecht gesichert.

Yahoo war 1994 gegründet worden und ist ein früher Star des Internets, dem die Konkurrenz des Branchenriesen Google aber immer mehr zu schaffen machte. Im Jahr 2008 wehrte der Konzern eine Übernahme durch Microsoft ab, 2009 schloss das Unternehmen aber ein Suchmaschinenbündnis mit dem Softwarekonzern. Derzeit hat das Unternehmen 11.500 Mitarbeiter.

Chronik

Mindestens ein Toter durch Tornados in USA

Der Mittlere Westen und Süden der USA sind gestern Abend (Ortszeit) von mehreren Tornados heimgesucht worden. Dabei kam nach Medienberichten in Oklahoma mindestens ein Mensch ums Leben. Zwei weitere werden vermisst, berichtete der Sender CNN. Am schwersten betroffen sei das Gebiet um den Ort Shawnee bei Oklahoma City. Dort soll ein Wohnwagenpark von einem Wirbelsturm verwüstet worden sein. Weitere Tornados wurden aus den Staaten Kansas und Iowa gemeldet.

Der Nationale Wetterdienst meldete knapp 30 Tornados in den Staaten Oklahoma, Iowa, Kansas und Illinois. Auf Fernsehbildern waren abgedeckte Häuser entwurzelte Bäume und umgeworfene Fahrzeuge zu sehen. Rund ein Dutzend Personen seien verletzt worden, berichtete der Sender CNN. Der Gouverneur von Oklahoma erklärte für 16 Counties den Notstand.

In Kansas rief der Wetterdienst die Menschen mit drastischen Worten auf, sich in Sicherheit zu bringen. „Sie können getötet werden, wenn sie nicht unter der Erde oder in einem Tornado-Schutzraum sind. Es wird die völlige Zerstörung von Wohngebieten, Geschäften und Fahrzeugen geben. Herumfliegende Trümmer werden für Menschen und Tiere tödlich sein“, hieß es laut CNN in der entsprechenden Mitteilung.

Der Kampf der Städte gegen die Hitze

In wenigen Wochen könnte es wieder so weit sein: heiße Tage jenseits der 30 Grad und Hitzewellen im Hochsommer. Sie werden auch in unseren Breiten immer häufiger. Wegen der dichten Bebauung leiden Städter deutlich mehr unter der Hitze. Regelrechte Hitzeinseln bilden sich dort, wo die heiße Luft sich staut. Wiener Wissenschaftler warnen, dass dies ein soziales Problem ist und forschen an Lösungen für den Kampf gegen die oft tödliche Hitze.

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Tonnen an Schwemmgut: Donau als Müllhalde

2.700 Tonnen Schwemmgut sind in Niederösterreich im Vorjahr aus der Donau gefischt worden. Holz, Sondermüll und auch umweltgefährdende Stoffe waren dabei. Die Donau muss für viele Menschen offensichtlich als Müllhalde herhalten.

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Nach Quad-Unfall 20 Meter abgestürzt

Ein 56-jähriger Bauer aus Feldkirchen (Kärnten) ist in der Nacht mit seinem Quad auf der Hochrindl Landesstraße umgekippt und ohne Fahrzeug 20 Meter über eine Böschung geschleudert worden. Der Mann wurde schwer verletzt.

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Felbertauernstraße: Auch zweite Sprengung erfolgreich

Nach dem massiven Geröllsturz auf die Felbertauernstraße in Osttirol wurde gestern eine weitere Sprengung durchgeführt. Die Verantwortlichen hoffen auf eine einspurige Verkehrsführung in etwa vier Wochen.

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Frau bei Tauchunfall in Attersee verletzt

Bei einem Tauchunfall im Attersee (Oberösterreich) geriet eine Niederösterreicherin in große Gefahr. Die Frau bekam in der Tiefe Probleme und musste sofort auftauchen. Laut Rotem Kreuz musste sie in eine Spezialklinik nach Bayern geflogen werden.

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Tauchunfall am Wolfgangsee

Auch vom Wolfgangsee wird ein Tauchunfall gemeldet. In St.Gilgen (Salzburg) ist gestern ein Taucher verletzt worden. Nach ersten Informationen dürfte der Mann aus 60 Metern Tiefe zu schnell aufgestiegen sein.

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Solosechser bei Lotto „6 aus 45“

Einen Solosechser zu einer Million Euro hat die gestrige Ziehung von Lotto „6 aus 45“ gebracht.

17 27 28 30 39 41 / Zusatzzahl: 45

Kein Spielteilnehmer hatte den richtigen Joker auf der Quittung, im Dreifachjackpot liegen bereits mehr als 600.000 Euro.

Der richtige Joker lautet:

8 7 7 0 8 2

Alle Angaben ohne Gewähr

Medien

AP klagt über Informantenmangel nach Bespitzelung

Nach der Telefon-Bespitzelung von Journalisten der Presseagentur Associated Press (AP) durch die US-Regierung klagt die Agentur über Einschränkungen in ihrer täglichen Arbeit. Hochrangige Personen, die normalerweise mit AP sprechen würden, seien derzeit zurückhaltend, sagte AP-Chef Gary Pruitt gestern gegenüber dem Sender CBS. „Sie sorgen sich, dass sie von der Regierung beobachtet werden könnten.“

Das Justizministerium soll sich über Monate heimlich Verbindungsdaten von AP-Reportern verschafft haben. Der Fall soll im Zusammenhang mit einem AP-Bericht vom Mai 2012 über einen vom CIA und anderen Geheimdiensten ausgeführten Einsatz stehen, durch den die Al-Kaida im Jemen daran gehindert worden sein soll, eine Bombe in einem Flugzeug mit Ziel USA zu zünden.

Medien zürnen Washington

US-Justizminister Eric Holder hatte eine Überwachung vor wenigen Tagen gerechtfertigt. Er erklärte, es habe sich um ein sehr ernstes Informationsleck gehandelt, durch das es eine Gefährdung der Bevölkerung der USA gegeben habe. AP-Chef Pruitt hatte das Handeln des Ministeriums in einem Brief an Holder als „massiven und noch nie dagewesenen Eingriff“ kritisiert.

Auch rund 50 weitere US-Medienorganisationen haben sich in einem Brief an Holder über die Bespitzelung beschwert. Die zuletzt wegen mehrerer Affären in die Defensive geratene Regierung von Präsident Barack Obama hat in der vergangenen Woche einen besseren Schutz journalistischer Quellen in Aussicht gestellt. So soll ein 2009 gescheiterter Gesetzentwurf erneut eingebracht werden.

Science

Düsterer Ausblick trotz „Pause“ bei Klimaerwärmung

Der Temperaturen sind bei der Klimaerwärmung im vergangenen Jahrzehnt nach einer Studie weniger stark gestiegen als angenommen. Diese „Pause“ bei der Erderwärmung lasse die schlimmsten Szenarien für den Klimawandel in diesem Jahrhundert zwar unwahrscheinlich werden, erklärten Wissenschaftler in einem Beitrag für das Magazin „Nature Geoscience“ gestern.

Die Erwärmung bleibe aber voraussichtlich deutlich über dem von der internationalen Gemeinschaft angestrebten Ziel, den Anstieg auf zwei Grad im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung zu begrenzen.

Anstieg geringer als befürchtet

Während das letzte Jahrzehnt zwar das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 gewesen sei, sei der Anstieg der Temperatur zwischen 2000 und 2009 niedriger ausgefallen als vielfach erwartet, heißt es in der Untersuchung, in die neue Temperaturdaten und Messungen zur Wirkung der Sonnenstrahlung auf die Atmosphäre einflossen. Die Klimapolitik könne deshalb bei Prognosen für die weitere Entwicklung grundsätzlich von einem „niedrigeren Wertbereich“ ausgehen.

Tatsächlich stabilisierte sich die Erwärmung, obwohl die Menge der Treibhausgase in die Atmosphäre zunimmt. Wissenschaftler erklären das Phänomen teils mit der Aufnahme von Wärme durch die Ozeane, einen Rückgang der Sonnenaktivität oder einen erhöhten Anteil von Vulkanstaub in der Atmosphäre, der Sonnenstrahlen reflektiert.

Deutlich über angepeiltem Ziel

2007 hatte der Weltklimarat vor einem maximalen Temperaturanstieg um 6,4 Grad in diesem Jahrhundert gewarnt. Die Erwärmung der kommenden 50 bis 100 Jahre werde wahrscheinlich „im Bereich aktueller Klimamodelle liegen, aber nicht am oberen Ende ihrer Reichweite“, erklärte Ko-Autor Alexander Otto von der Universität Oxford.

Dass Daten nun die schlimmsten Prognosen ausschlössen, sei eine gute Nachricht, betonte Studien-Ko-Autor Reto Knutti von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Aber selbst wenn die Wirkung am unteren Ende der Prognosen liege, „bleibt die Erwärmung weiter deutlich über dem Zwei-Grad-Ziel, auf das sich Länder verständigt haben.“

Russisches Experiment: Tiere zurück aus dem All

Nach einem Monat im All ist eine russische Raumkapsel voller Kleintiere zur Erde zurückgekehrt. Die Bion-M getaufte Forschungskapsel landete gestern Früh mithilfe eines Fallschirms in der Region Orenburg rund 1.200 Kilometer südöstlich von Moskau, wie die russische Akademie der Wissenschaften mitteilte. Viele der kleinen Weltraumbesucher überlebten die Reise allerdings nicht. Wissenschafter hoffen aber dennoch auf wichtige Daten aus dem Experiment, um künftige bemannte Langzeit-Missionen unter anderem zum Mars vorzubereiten.

Viele Mäuse überlebten nicht

Von 45 Mäusen an Bord habe mehr als die Hälfte den Trip ins All nicht überlebt, sagte Wladimir Sytschow von der Akademie der Wissenschaften nach der Rückkehr russischen Nachrichtenagenturen. Auch alle acht Wüstenrennmäuse sowie 15 Molche seien gestorben - sei es, weil Geräte an Bord der Kapsel versagt hätten oder wegen des Stresses durch die Reise ins All. Mit an Bord waren auch Schlangen, Buntbarsche, einige Pflanzen sowie Mikroflora.

„Es ist das erste Mal, dass Tiere so lange allein im Weltraum waren“, sagte Sytschow. Dass viele der kleinen Lebewesen sterben würden, wurde demnach erwartet. „Wegen Geräteausfällen haben wir leider alle Wüstenrennmäuse verloren.“

Daten werden ausgewertet

Die russische Raumfahrtbehörde wollte mit dem Experiment vor allem die langfristige Auswirkung der Schwerelosigkeit sowie kosmischer Strahlung auf Organismen testen - insbesondere auf das Skelett, das Nervensystem sowie Muskeln und Herz. Die Experimente würden nun im Moskauer Institut für medizinisch-biologische Probleme ausgewertet, wie der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter Jewgeni Ilin der Agentur Interfax sagte. Biologen auch aus Deutschland, den USA und Frankreich arbeiteten mit dem Team.

Schweizer Physik-Nobelpreisträger Heinrich Rohrer ist tot

Heinrich Rohrer, einer der Väter der Nanotechnologie, ist tot. Der Schweizer Nobelpreisträger verstarb am vergangenen Donnerstag nach langer Krankheit im 80. Altersjahr, wie die Familie gestern mitteilte.

Heinrich Rohrer wurde am 6. Juni 1933 in Buchs im Kanton Sankt Gallen geboren. Er studierte Physik an der ETH Zürich, wo er sein Studium mit einer Dissertation zum Thema „Druck- und Volumeneffekte in der Supraleitung“ abschloss.

1963 kam er ans IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon im Kanton Zürich. 1978 holte Rohrer den deutschen Physiker Gerd Binnig dorthin, gemeinsam bauten sie das Raster-Tunnel-Mikroskop. Mit diesem Instrument ließen sich erstmals kleinste Teilchen - Atome und Moleküle - sichtbar machen, neu arrangieren und erforschen. Rohrer und Binnig legten damit den Grundstein für die Nanotechnologie. Für ihre Erfindung erhielten sie 1986 den Nobelpreis für Physik.

Kultur

Taylor Swift räumte bei Billboard-Preisen ab

Die amerikanische Country-Pop- Sängerin Taylor Swift (23) hat bei den Billboard Awards abgesahnt: Bei der Musikpreis-Verleihung in Las Vegas erhielt sie in der Nacht acht Auszeichnungen, darunter in den Hauptkategorien als „Bester Künstler“ und für ihr Hitalbum „Red“. Der belgisch-australische Sänger Gotye gewann insgesamt vier Preise, auch für den besten Rock-Song. Auf ebenso viele Trophäen brachte es die R&B-Sängerin Rihanna.

Je drei Preise gingen an die britisch-irische Boyband One Direction, an Rapperin Nicki Minaj und an Pop-Ikone Madonna. Die 54-jährige Künstlerin nahm in Las Vegas die Trophäen als bester Tournee-Star, für das Top-Tanz-Album („MDNA“) und in der Sparte „Bester Tanz Künstler“ entgegen. Justin Bieber gewann in den Kategorien „Bester männlicher Künstler“ und als „Top Social Artist“ für seine Präsenz in den sozialen Netzwerken.

Prince als „Ikone“ geehrt

Prince erhielt den „Icon Award“ für sein Lebenswerk, das zehn Platin-Alben und Dutzende Top-Singles umfasst. Neben den Preisen ging es in der dreistündigen Show vor allem um die Auftritte. Taylor Swift gab ihren neuen Song „22“ zum Besten, Jennifer Lopez und Pitbull präsentierten „Live It Up“. Bruno Mars eröffnete die Show mit seiner neuen Single „Treasure“. Auch Bieber, Selena Gomez, Chris Brown und Nicki Minaj standen auf der Bühne.

Im vorigen Jahre wurde die britische Sängerin Adele groß gefeiert. Sie räumte damals zwölf Auszeichnungen ab, darunter für „Bestes Album“ und „Beste Künstlerin“. Die von der Musikzeitschrift Billboard vergebenen Preise werden nach den Chart-Platzierungen und der Popularität der Künstler ermittelt.

10.000 Dänen bejubeln Song-Contest-Siegerin

Mehr als 10.000 Dänen haben gestern in Kopenhagen die Sängerin Emmelie de Forest nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest gefeiert. Die 20-Jährige sang ihr Lied „Only Teardrops“ vor Zuschauern im Vergnügungspark Tivoli, nachdem sie den ESC am Vorabend im benachbarten schwedischen Malmö gewonnen hatte. Vor ihrem Hit stimmte de Forest Dänemarks Nationalhymne „Der er et yndigt land“ („Dies ist ein schönes Land“) an, die die Menge mitsang.

Ebenfalls im Tivoli hatten die Dänen Ende Mai 2000 die Olsen Brothers nach dem zweiten Eurovision-Sieg des Landes mit „Fly On The Wings Of Love“ gefeiert. Der erste Erfolg der Skandinavier liegt genau 50 Jahre zurück.

Als Favortin gewonnen

Emmelie de Forest überzeugte am Samstagabend barfuß in einem weißen Kleid über die Bühne wirbelnd mit ihrem Lied „Only Teardrops“. Sie war von Anfang an Favoritin gewesen. Auf den Plätzen hinter ihr gab es jedoch Überraschungen - etwa das gute Abschneiden Griechenlands. Ansonsten fehlten heuer zwar Spaßvögel, dafür wurden aber umso mehr Song-Contest-würdiges Pathos und viel sympathisches Lächeln geboten. Natalia Kelly hatte für Österreich im Halbfinale Platz 14 von 16 erreicht.

Mehr dazu in Favoritin war nicht zu stoppen

US-Kinocharts: „Star Trek“ schlägt „Iron Man“ und „Gatsby“

Das legendäre Raumschiff Enterprise hat den „Iron Man“-Superheld und den schillernden „Gatsby“ an Amerikas Kinokassen übertrumpft. Nach Studioschätzungen vom Sonntag spielte „Star Trek Into Darkness“ bei seinem Kinostart in Nordamerika von Freitag bis gestern gut 70 Millionen Dollar (knapp 55 Millionen Euro) ein. Hollywood hatte mit etwas mehr gerechnet. Der erste „Star Trek“-Film von Kultregisseur J.J. Abrams war im Jahr 2009 mit 75 Millionen Dollar an den Start gegangen.

"Iron Man nach Rekordwochen zurückgefallen

Nach drei Wochen an der Kinocharts-Spitze musste sich „Iron Man 3“ nun mit Einnahmen von rund 35 Millionen Dollar mit dem zweiten Rang begnügen. Weltweit hat der Superhelden-Film in den letzten Wochen schon mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt.

„Der große Gatsby“ rutschte auf den dritten Platz ab. Dort spielte die Literaturverfilmung mit Leonardo DiCaprio weitere 23 Millionen Dollar ein. Das 3D-Spektakel von Baz Luhrmann bringt es damit in Nordamerika bereits auf über 90 Millionen Dollar.

Lifestyle

Bastler brachten „Raketenrad“ angeblich auf 263 km/h

263 Stundenkilometer sind ziemlich schnell für ein Auto - doch im Elsass soll nun ein Mountainbike so rasant unterwegs gewesen sein. Eine Gruppe von Fahrradenthusiasten ließ das mit einer Art Raketenantrieb ausgestattete Gefährt auf einem früheren Militärgelände nahe dem französischen Mulhouse starten, wie der TV-Sender France 3 Alsace berichtete.

Das an dem Mountainbike der Bastler angebrachte GPS habe dabei die schier unglaubliche Geschwindigkeit gemessen, hieß es in dem Bericht.

Die Gruppe mit dem Namen „Exotic Thermo Engineering“ hat eigenen Angaben zufolge schon mehrfach den Rekord für die rasanteste Fahrradfahrt gebrochen. 1995 seien 203 km/h erreicht worden, 2002 habe ein Spezialrad satte 242,6 km/h erreicht. Die 263 Stundenkilometer stellen den Angaben zufolge erneut einen Weltrekord dar.