Ausland

Dutzende Tote bei Attentat in Afghanistan

In der ostafghanischen Stadt Jalalabad sind heute durch ein Selbstmordattentat 33 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden. Das gab der Polizeichef der Stadt bekannt.

Seinen Angaben zufolge ereignete sich die Explosion vor einer Bankfiliale, in der Verwaltungsbeschäftigte ihre Gehälter abholen. Die radikalislamischen Taliban dementierten, hinter dem Anschlag zu stehen. Ein Taliban-Sprecher verurteilte das Attentat als „niederträchtig“.

Terroranschlag geplant: Fünf Australier verhaftet

Die australische Polizei hat fünf junge Männer verhaftet, die einen Anschlag anlässlich des Nationalfeiertags am 25. April geplant haben sollen. Sie seien von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) „inspiriert gewesen“, erklärte die Polizei bei einer Pressekonferenz.

Weitere Details zu den Anschlagsplänen nannten die Sicherheitskräfte nicht, gaben jedoch an, dass Polizisten zu den geplanten Zielen gehört hätten.

Täter im Alter von 18 bis 19 Jahren

Konkret seien zwei 18-Jährige wegen Terrorismusverdachts sowie ein weiterer 18-Jähriger wegen Waffenbesitzes verhaftet worden und die beiden übrigen - ein 18- und ein 19-Jähriger - seien in Gewahrsam und würden der Polizei bei den Ermittlungen helfen. Insgesamt waren demnach rund 200 Mann an den Festnahmen beteiligt.

Gedenken an Schlacht um Gallipoli

Der australische Nationalfeiertag markiert den Beginn der Schlacht von Gallipoli und damit den Eintritt der australischer und neuseeländischer Truppen (ANZAC-Soldaten) in den Ersten Weltkrieg. Die misslungene Invasion der Halbinsel in den türkischen Dardanellen gilt als eines der größten Debakel der Alliierten.

Für Australien und Neuseeland, die einen großen Teil der britischen Truppen stellten, beschleunigte sie jedoch den Unabhängigkeitsprozess. Die Schlacht um Gallipoli jährt sich heuer zum 100. Mal.

Tote bei Kämpfen nahe libyscher Hauptstadt Tripolis

Bei Kämpfen zwischen Soldaten und der islamistischen Miliz Fadschr Libya sind nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis gestern mindestens 21 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden.

Die Gefechte ereigneten sich demnach in der Stadt Tadschura etwa 30 Kilometer östlich von Tripolis, wo die Armee in ihrem Bemühen, die Hauptstadt aus den Händen der Miliz zurückzuerobern, einen Angriff auf ein Lager der Islamisten startete.

Ein Fadschr-Libya-Sprecher in Tripolis bestätigte die Kämpfe, sprach aber von insgesamt 32 Toten auf Militärseite. Die Miliz kontrolliert Tripolis seit dem August vergangenen Jahres. Aus Armeekreisen hieß es, zur Bekämpfung der Islamisten in Tadschura werde auch die Luftwaffe eingesetzt.

Friedensgespräche aufgenommen

In Libyen herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos und Gewalt. Zwei rivalisierende Regierungen beanspruchen jeweils die Macht für sich. Mächtige Milizen kämpfen um die Kontrolle der Städte.

Am Donnerstag wurden in Marokko Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien unter Vermittlung der UNO wieder aufgenommen. Sie wurden gestern fortgesetzt, brachten aber bislang kein Ergebnis. Nach UNO-Angaben bestanden zwischen beiden Seiten weiter „Differenzen“.

Giftgasangriffe: Video aus Syrien schockiert UNO

Ein emotionaler Bericht zu Giftgasangriffen in Syrien von Ärzten und Opfern hat am Donnerstag die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates tief bewegt. Ein Video, das Ärzte bei der Behandlung von speienden und nach Luft schnappenden Kindern zeigt, habe die Ratsmitglieder zu Tränen gerührt, sagte die UNO-Botschafterin der USA, Samantha Power, nach der Sitzung: „Wenn es Augen gab, die trocken blieben, habe ich sie nicht gesehen.“ Das Gas soll von Hubschraubern des syrischen Machthabers Baschar al-Assad abgeworfen worden sein. Die UNO will die Verantwortlichen nun zur Rechenschaft ziehen.

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Inland

U-Ausschuss: Bures für Transparenz

Geheime Zeugenlisten und geschwärzte Akten haben zu einem holprigen Start des Untersuchungsausschusses zum Hypo-Debakel geführt.

Nationalratspräsidentin und Ausschuss-Vorsitzende Doris Bures (SPÖ) will mehr Transparenz und fordert daher, dass veröffentlicht wird, wer als Auskunftsperson vor den Ausschuss geladen wird. Besondere Schutzbedürfnisse sehe sie derzeit nicht, sagte Bures in Ö1. Dazu brauche es aber einen Antrag und den Beschluss, dann werde die Öffentlichkeit darüber informiert.

Sparen bei Beamten: Schlagabtausch in Koalition

Die Ankündigung von Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ), dass zur Gegenfinanzierung der Steuerreform bei den Beamten gespart werden müsse, sorgt für Unfrieden in der Koalition. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) warf in ihrer Funktion als ÖAAB-Chefin dem Koalitionspartner sogar „Wortbruch“ vor. Das wollte die SPÖ wiederum nicht auf sich sitzen lassen.

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Sport

Basketball: Warriors-Traumsaison auf dem Prüfstand

Heute Abend biegt auch die National Basketball Association (NBA) mit dem Start ins Play-off in die Zielgerade. Großer Favorit sind die Golden State Warriors, die nach einer Traumsaison mit neuem Clubrekord bereits in der ersten Runde gegen die New Orleans Pelicans auf dem Prüfstand stehen. Die Hoffnung auf den ersten Titel seit 40 Jahren trägt dabei Dreipunktespezialist Stephen Curry. Im Osten erwarten die Experten zwischen Atlanta und Cleveland ein Duell um einen Platz im Finale.

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Erste Liga: Mattersburg lässt „Big Points“ liegen

Während die nicht aufstiegsberechtigten Lieferinger in der Ersten Liga offenbar mühelos Richtung Meistertitel steuern, treten die beiden Aufstiegsaspiranten Mattersburg und der LASK weiter auf der Stelle.

Nachdem die Linzer in Kapfenberg die bereits vierte Pleite in Folge kassiert hatten, ging auch Mattersburg im gestrigen Abendspiel in Innsbruck leer aus und verpasste damit die Riesenchance, sich acht Runden vor Schluss entscheidend abzusetzen.

Im Abstiegskampf kündigt sich unterdessen ein heißes Finish an. Zwischen dem Vierten Kapfenberg und Schlusslicht Hartberg liegen nur acht Punkte.

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Bundesliga: Salzburg bereit für Zielgerade

Trainer Adi Hütter vergleicht die letzten acht Bundesliga-Runden mit einem 400-Meter-Zielsprint, den seine Salzburger aus der Poleposition in Angriff nehmen. Vor dem Heimspiel heute gegen Wr. Neustadt kann er zudem auch wieder personell (fast) aus dem Vollen schöpfen.

Mit Christoph Leitgeb, Martin Hinteregger, Andre Ramalho, Takumi Minamino und Stefan Ilsanker kehren zuletzt gesperrte oder verletzte Leistungsträger zurück und geben den „Bullen“ einen echten Schub für die Zielgerade der Meisterschaft.

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Tennis: Djokovic trifft im Monaco-Halbfinale auf Nadal

Das Masters-1000-Turnier in Monte Carlo wartet im Halbfinale mit dem Schlager Novak Djokovic gegen Rafael Nadal auf. Der top gesetzte Serbe, der im Achtelfinale bereits Andreas Haider-Maurer keine Chance ließ, fegte gestern im Viertelfinale den Kroaten Marin Cilic mit 6:0 6:3 vom Platz. Nadal rang David Ferrer mit 6:4 5:7 6:2 nieder. Das zweite Semifinale bestreiten Tomas Berdych und Gael Monfils.

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Wirtschaft

Umfrage: Schlechte Chefs vermiesen den Job

Der Einfluss der Führungskräfte eines Unternehmens auf das Betriebsklima und die Jobzufriedenheit der einzelnen Mitarbeiter kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, geht aus dem jüngsten Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer Oberösterreich hervor: 90 Prozent der Beschäftigten, die mit ihrem Vorgesetzten zufrieden sind, sind es auch mit ihrem Job.

Der Umkehrschluss liegt nahe: Bei jenem knappen Drittel der Befragten, das mit dem Führungsstil der Chefs hadert, bewerten nur 57 Prozent den Job insgesamt als positiv. Wie man seine Mitarbeiter gewinnt und motiviert, macht derzeit ein US-Jungunternehmer in wohl beispielloser Manier vor.

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Winterkorn bleibt: Zweifel am Ende der „Schlacht“ bei VW

Martin Winterkorn bleibt Vorstandsvorsitzender des größten deutschen Autokonzerns: Das sechsköpfige Präsidium des Volkswagen-Aufsichtsrats hat sich am Freitag für den Verbleib des 67-Jährigen an der Konzernspitze und eine Vertragsverlängerung ausgesprochen. Aufsichtsratschef Ferdinand Piech, der auf Distanz zu Winterkorn gegangen war, konnte sich somit nicht durchsetzen. Wichtige strategische und personelle Fragen bleiben nach dem Krisentreffen des innersten VW-Machtzirkels in Salzburg dennoch offen. Und Experten sehen im „Etappensieg“ Winterkorns noch kein Ende der „Schlacht“ bei VW.

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Chronik

Vorarlberger Alkolenker verursacht Frontalzusammenstoß

Ein alkoholisierter 22-jähriger Mann hat heute Früh in Vorarlberg einen schweren Verkehrsunfall verursacht: Er geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.

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Auto schob sich unter Leitschiene

Glück hatte ebenfalls in Vorarlberg heute Früh eine 25-jährige Pkw-Lenkerin: Vermutlich aufgrund von Aquaplaning kam sie von der Fahrbahn ab und krachte in die Außenleitschiene. Die Frau erlitt leichte Verletzungen.

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18-Jährige angefahren und geflüchtet

Unbestimmten Grades verletzt worden ist eine 18-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall in Lustenau. Sie wurde von einem Pkw angefahren und über die Motorhaube geschleudert. Der Fahrer des Pkw flüchtete.

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D: Spendenwelle an Kinderschutzbund nach Edathy-Absage

Die Ablehnung der Geldauflage des ehemaligen deutschen SPD-Politikers Sebastian Edathy im März hat dem niedersächsischen Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) einen Spendenregen beschert.

Rund 160.000 Euro seien seither eingegangen, das Fünfzigfache der gewöhnlichen Spendensumme. „Im gleichen Zeitraum erhalten wir normalerweise 2.000 bis 3.000 Euro“, sagte Johannes Schmidt, Vorsitzender des DKSB Niedersachsen.

„Geld war eine Verhöhnung der Opfer“

„Wir waren überrollt von der Begeisterung der Menschen“, sagte Schmidt. Unzählige Zuschriften und Anrufe hätten den Landesverband erreicht, nachdem er die Zahlung des ehemaligen deutschen Bundestagsabgeordneten nicht annehmen wollte. „Es war genau die richtige Entscheidung, die wir so immer wieder treffen würden“, sagte Schmidt. „Das Geld war eine Verhöhnung der Opfer und unseres Verbandes.“

Kinderporno-Prozess gegen 5.000 Euro eingestellt

Der Kinderpornografie-Prozess gegen den ehemaligen SPD-Politiker Sebastian Edathy war am 2. März gegen die Zahlung einer Geldauflage von 5.000 Euro eingestellt worden. Der DKSB lehnte das Geld ab, es ging an den Jugend- und Kinderfeuerwehrverband Niedersachsen.

Die Entscheidung habe den Verband gestärkt, sagte Schmidt. Die Spenden sollen nun an die einzelnen Ortsverbände des DKSB weitergeleitet werden. Auf Landesebene möchte der Verband Projekte zum Kinderschutz in Institutionen fördern.

USA: Empörung nach Pfeilschuss auf streunenden Kater

Im US-Bundesstaat Texas hat eine Tierärztin mit der Jagd auf einen Kater für Empörung gesorgt. Die Frau tötete das Tier mit einem Pfeilschuss in den Kopf.

Anschließend veröffentlichte sie ein Foto mit dem Kadaver auf Facebook. „Nur ein streunender Kater mit einem Pfeil im Kopf ist ein guter streunender Kater“, kommentierte sie die Aufnahme.

Älteres Ehepaar hatte Kater als vermisst gemeldet

Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen gegen die Tierärztin ein. Ihr Arbeitgeber erklärte gestern, die Frau sei entlassen worden. „Wir sind vollkommen abgestoßen, geschockt, traurig und angeekelt“, erklärte die Washington-Tierklinik im Austin County. „Wir akzeptieren ein solches Verhalten nicht und verurteilen es aufs Schärfste“. Laut örtlichen Medien gehörte der Kater einem älteren Ehepaar, das ihr Haustier als vermisst gemeldet hatte.

Bergleute bei Einsturz von Goldmine in Tansania getötet

Beim Einsturz einer Goldgrube in Tansania sind nach amtlichen Angaben mindestens 19 Bergleute ums Leben gekommen. Der Schacht im nordwestlichen Distrikt Msalala sei eingestürzt und habe zahlreiche Kumpel begraben, teilte die Polizei heute mit. 19 Leichen wurden demnach geborgen. Die Suche nach weiteren Verschütteten dauert noch an.

Tansania ist Afrikas viertgrößter Goldproduzent. Das Edelmetall gehört zu den wichtigsten Devisenquellen des ostafrikanischen Landes.

Schiffsuntergang vor Kanaren: Umweltschäden befürchtet

Nach dem Sinken des russischen Trawlers „Oleg Naydenov“ in der Nähe der Kanarischen Inseln wächst die Furcht vor einem weiteren Auslaufen der ursprünglich fast 1.500 Tonnen Treibstoff an Bord.

Wie spanische Spezialkräfte mitteilten, behinderten schlechtes Wetter und heftige Winde gestern die Bemühungen, die Ausbreitung des Öls einzudämmen.

25 Kilometer südlich von Maspalomas gesunken

Gefährdet ist demnach ein Gebiet vor der mauretanischen Küste, das Heimstatt für Wale und andere seltene Meeresfauna und -flora ist. Auf dem Schiff war vor einer Woche ein Brand ausgebrochen, als es im Hafen von Las Palmas auf der Insel Gran Canaria vor Anker lag. Die 72 Besatzungsmitglieder wurden in Sicherheit gebracht.

Weil es zunächst nicht gelang, das Feuer zu löschen, wurde der Trawler aufs offene Meer hinausgeschleppt, um eine Verschmutzung in Küstennähe zu vermeiden. Am Mittwoch sank das Schiff rund 25 Kilometer südlich des auch bei deutschen Touristen beliebten Badeorts Maspalomas auf Gran Canaria.

Science

UNO streicht „ISIS“ von Hurrikan-Namensliste

Die UNO-Wetterorganisation WMO hat den Namen „ISIS“, die frühere Bezeichnung der Dschihadistenorganisation „Islamischer Staat“ (IS), von einer Liste von Namen zur Benennung pazifischer Wirbelstürme gestrichen.

Auf der Hurrikan-Namensliste für den östlichen Nordpazifik wurde „ISIS“, zugleich Name eine griechischen Göttin, durch „Ivette“ ersetzt, teilte WMO-Sprecherin Clare Nullis gestern mit.

Namenslisten werden laufend akualisiert

Die Entscheidung fiel demnach bei einer Sitzung im mittelamerikanischen Costa Rica. Die WMO hält für große Wirbelstürme mehrere alphabetische Namenslisten bereit, die fortlaufend an die Reihe kommen. Bezeichnungen werden in der Regel gestrichen, wenn ein Sturm viele Todesopfer forderte.

So wurde etwa zuletzt der Name „Odile“ durch „Odalys“ ersetzt, nachdem durch den Hurrikan „Odile“ in Mexiko im vergangenen Jahr elf Menschen ums Leben gekommen waren.

Japan: Einwohnerzahl auf niedrigstem Stand seit 15 Jahren

Der Bevölkerungsrückgang in Japan hat sich im vierten Jahr in Folge fortgesetzt. Die Einwohnerzahl sank um 0,17 Prozent auf 127,1 Millionen Menschen, den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2000, wie die Regierung gestern mitteilte. Zum Stichtag 1. Oktober lebten somit 215.000 Menschen weniger in Japan als im Vorjahr.

Viertel der Bevölkerung 65 Jahre oder älter

Der Anteil der Einwohner, die 65 Jahre oder älter sind, erhöhte sich im Vergleichszeitraum um 1,1 Millionen auf insgesamt 33 Millionen Menschen. Diese Altersgruppe macht inzwischen mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus.

Schätzungen zufolge könnte die japanische Bevölkerung bis zum Jahr 2060 auf 86,7 Millionen Menschen schrumpfen und der Anteil der über 65-Jährigen gleichzeitig auf nahezu 40 Prozent ansteigen.

IT

Bürgerrechtler kämpfen für freies Internet in Europa

In den USA sind kostenpflichtige Überholspuren im Internet seit Ende Februar verboten. Dem Zwei-Klassen-Netz wurde ein Riegel vorgeschoben. „Das sollte in Europa auch gelingen“, sagt Thomas Lohninger, Sprecher der Initiative für Netzfreiheit, die mit Bürgerrechtsorganisationen aus ganz Europa zum Kampf für das freie Internet aufruft. Denn in Brüssel geht die Gesetzgebung in die heiße Phase.

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Religion

Lessings „Ringparabel“ als Schlüsseltext der Aufklärung

Ist eine friedliche Koexistenz der Religionen möglich? Ein hochkarätig besetztes Symposium der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien würdigte – anlässlich des 650-Jahr-Jubiläums der Wiener Universität - das Werk von Gotthold Ephraim Lessing.

Wissenschafter aus dem deutschen Sprachraum diskutierten den geschichtlichen Kontext und die Bedeutung der „Ringparabel“ für den Dialog der Religionen in der heutigen Zeit.

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120 Mio. Dollar für Kirchen-Missbrauchsopfer in USA

Die katholische Kirche in den USA hat zuletzt binnen eines Jahres rund 120 Millionen Dollar (fast 111 Mio. Euro) an Opfer sexuellen Missbrauchs ausgezahlt. Die Zahl bezieht sich auf den Zeitraum von Mitte 2013 bis Mitte 2014 und geht aus einem gestern von der Bischofskonferenz des Landes vorgelegten Jahresbericht hervor. Sie umfasst etwa Entschädigungen und Therapiekosten.

Zudem wurden demnach 30 Millionen Dollar für Programme zur Bekämpfung von Pädophilie ausgegeben. Wie in zahlreichen anderen Ländern der Welt hatte auch in den USA Missbrauchsskandale die katholische Kirche schwer erschüttert.

657 Kindesmissbrauchsfälle binnen eines Jahres

Die Bischofskonferenz legt seit zwölf Jahren einen jährlichen Bericht über ihren Umgang mit dem Problem vor. Im nun betrachteten Berichtszeitraum gingen bei der Kirche 657 Beschwerden wegen sexuellen Kindesmissbrauchs durch Geistliche ein, von denen 130 anerkannt wurden. Weitere 243 werden noch geprüft, die übrigen wurden abgewiesen.

Kultur

Song Contest

Die Stars der Baustelle

Der Countdown läuft – noch 31 Tage bis zum Song Contest. Damit der spektakuläre TV-Event am 23. Mai reibungslos über die Bühne gehen kann, wird in der Stadthalle bereits jetzt intensiv gearbeitet.

Songcontest.ORF.at hat einigen Mitarbeitern über die Schulter geschaut und dabei einen Einblick in die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche erhalten: Trotz des hohen Arbeitspensums herrscht entspannte Stimmung, Teamwork wird großgeschrieben.

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Leute

Warten auf „royales Baby“ in London: Fans postieren sich

Vor der Niederkunft Herzogin Kates haben sich vor dem St.-Mary’s-Krankenhaus in London die ersten Royal-Fans niedergelassen. Die Ehefrau von Prinz William soll im privaten Lindo Wing der Klinik im Londoner Stadtteil Paddington in den nächsten Tagen ihr zweites Kind zur Welt bringen. Sie selbst hatte die zweite April-Hälfte als wahrscheinlichen Geburtszeitraum genannt.

Bereits am Donnerstag waren Plätze für Fotografen und Kameraleute abgesperrt worden. Viele Fans hatten sich ganz in die britischen Farben blau, weiß und rot gehüllt. Der Rummel ist deutlich kleiner als vor knapp zwei Jahren, als Kates und Williams erster Sohn George geboren wurde. Damals campierten Fans bis zu drei Wochen vor dem Krankenhaus.