Ein Viertel Thailands von Überschwemmungen betroffen

Nach tagelangen heftigen Regenfällen ist in Thailand mittlerweile mehr als ein Viertel des Staatsgebiets von Überschwemmungen betroffen. Mehr als 800.000 Menschen litten unter den Fluten, weil ihre Häuser oder Ställe unter Wasser stünden, teilte der thailändische Katastrophenschutz heute mit.

Betroffen sind das Zentrum Thailands sowie der Norden und der Nordosten. 21 der 76 Provinzen des Landes stehen nach Behördenangaben unter Wasser.

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva besuchte zum zweiten Mal seit Beginn des Unwetters die notleidenden Menschen. Das Hochwasser bedrohe auch Bangkok, sagte er in Lop Buri 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Die Rettungskräfte in der Hauptstadt seien jedoch gut auf die Situation vorbereitet. Am Montag hatte Abhisit von den schwersten Überschwemmungen „seit 40 oder 50 Jahren“ gesprochen. Insgesamt starben in den vergangenen Tagen 17 Menschen durch die Fluten.