Studie: Aufstieg Chinas schadet vor allem USA
Der Aufstieg Chinas und anderer Schwellenländer geht einer Studie zufolge vor allem zulasten der USA. Das geht aus einer Studie des Forschungsinstituts Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hervor, die dem „Handelsblatt“ vorliegt.
Während der Anteil der US-Industrie an der weltweiten Produktion von 2000 bis 2009 von 28 auf 18 Prozent geschrumpft ist, ist der Anteil Chinas den Angaben zufolge von sechs auf 26 Prozent gestiegen. Der Exportanteil der USA knickte laut Studie von 16 auf zehn Prozent ein, während China von vier auf elf Prozent expandierte.
Deutschland mit Zugewinnen
Von den anderen Industrieländern und „vor allem von den USA“ könne sich unterdessen Deutschland abheben. Der Anteil Deutschlands an der weltweiten Industrieproduktion sei demnach in der vergangenen Dekade von 7,6 auf 8,1 Prozent und an den weltweiten Exporten von 12,1 auf 14,3 Prozent gestiegen.