Apple muss sich wegen E-Books vor Gericht verantworten

Apple wird sich zusammen mit fünf Buchverlagen wegen Preisabsprachen im E-Book-Geschäft vor Gericht verantworten müssen. US-Richterin Denise Cote lehnte gestern einen gemeinsamen Antrag des iPhone- und iPad-Herstellers und der anderen betroffenen Unternehmen ab, die Sammelklage fallen zu lassen.

Cote begründete ihre Entscheidung damit, dass, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, die Parteien gegen das Gesetz verstoßen hätten. Die Angeklagten sind beschuldigt, sich vor zwei Jahren bei Einführung des iPads abgesprochen und die Preise für elektronische Bücher angehoben zu haben. Die Betroffenen bezeichnen hingegen die Vorwürfe als „unplausibel“.

Nach den angeblichen Absprachen seien die Preise im E-Book-Sektor unterschiedlicher geworden und nicht einheitlicher. Apple und die Verlage waren zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.