Facebook verärgert Nutzer mit E-Mail-Zwangsumstellung

Seit Jahren versucht sich Facebook als generelle Onlinekommunikationszentrale seiner Nutzer zu positionieren. Der E-Mail-Dienst des Sozialen Netzwerks wird bisher aber nur sehr spärlich genutzt. Die meisten User verwenden nach wie vor ihre privaten Adressen bei Anbietern wie etwa Gmail.

Mit einer unangekündigten Zwangsumstellung der Kontaktadressen im Profil sämtlicher 900 Millionen Facebook-Kunden versucht der Konzern nun offenbar sein eigenes Service anzukurbeln.

Nur noch „@facebook.com“

Statt der privaten steht im Nutzerprofil nun die persönliche „@facebook.com“-Mailadresse, die sich aus dem Nutzernamen ableitet. E-Mails landen somit standardmäßig nur noch im ganz normalen Nachrichteneingang bzw. im Unterordner „Sonstiges“ des Sozialen Netzwerks.

Änderung rückgängig machen

In Onlinepostings reagieren die Nutzer verärgert über das eigenmächtige Handeln des US-Konzerns und geben Tipps, wie die Änderungen durch Bearbeiten der Kontoinformationen wieder rückgängig gemacht werden können.