Romney in Israel: Warnung vor iranischer Bombe
US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat bei seinem Israel-Besuch die Gefahr einer nuklearen Aufrüstung des Iran betont. Man nehme das „sehr ernst“, sagte Romney heute bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Netanjahu sagte zu der Einschätzung Romneys, „die größte Gefahr für die Welt“ sei ein atomar aufgerüstetes Ajatollah-Regime: „Mitt, da kann ich nur voll und ganz zustimmen!“
Die Sanktionen und Verhandlungen mit dem Iran hätten bisher nichts bewirkt, sagte der israelische Regierungschef. Daher sei eine „starke militärische Drohung zusammen mit Sanktionen“ gegen Teheran notwendig. Im Hinblick auf die Umwälzungen in der arabischen Welt sagte Netanjahu: „In diesem großen Aufruhr ist Israel der einzige stabile demokratische Verbündete für die USA.“ Romney erklärte, die langjährigen Beziehungen zwischen Israel und den USA basierten auf „gemeinsamen Interessen und Werten“.
Mit einer einwöchigen Auslandsreise will sich der designierte republikanische Herausforderer von Barack Obama international profilieren. Romney sagte, auch die Lage in Syrien und in Ägypten seien zentrale Themen seiner Gespräche in Israel.