Secret Service: Sexskandal weitet sich aus
Es könnte der Stoff für einen Hollywood-Film sein: Agenten des Secret Service, die den Besuch von US-Präsident Barack Obama in Kolumbien vorbereiten sollten, vergnügten sich im Hotel mit Alkohol und Prostituierten.
Nun wurden elf von ihnen vom Dienst suspendiert. Auch fünf Militärs sind in den Sexskandal verwickelt, wie mittlerweile bekanntwurde. Die Verantwortlichen zeigten sich tief enttäuscht. Die Secret-Service-Männer sind indes durch „sehr strenge“ Frauen ersetzt worden.
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Obama: Vorwürfe werden „rigoros“ geprüft
Obama kündigte in der Affäre eine „gründliche und rigorose“ Aufklärung an. „Sollte sich herausstellen, dass sich die Anschuldigungen, die in der Presse erhoben wurden, bestätigen, dann bin ich natürlich verärgert“, sagte Obama gestern in Cartagena. Die Männer und Frauen des Secret Service machten Tag für Tag einen außerordentlich guten Job. „Sie arbeiten hart unter sehr stressigen Bedingungen.“
Allerdings erwarte er von ihnen nichts anderes als von anderen Regierungsangestellten. „Wir repräsentieren die Vereinigten Staaten, und wenn wir in andere Länder reisen, dann erwarte ich von uns, dass wir die höchsten Standards einhalten“, betonte Obama.
Publiziert am 15.04.2012