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Oklahoma-Attentäter völlig übersehen
Erst jetzt freigegebene Dokumente rücken die Versuche der US-Behörden, ultrarechte und neonazistische Gruppen zu infiltrieren, in ein schiefes Licht. Anfang der 90er Jahre konnte das FBI mindestens drei Agenten in rechtsextremistische Gruppen einschleusen. Der Einsatz brachte genau eine Verurteilung - wegen eines Bagatelldelikts. Doch genau in jener Zeit kam es nicht nur zum Sturm auf die rechte Davidianer-Sekte in Waco mit Dutzenden Toten. Einen Mann übersahen die Agenten völlig: Timothy McVeigh, der 1995 in Oklahoma City mit einer Bombe 168 Menschen tötete.