Afghanistan und USA schließen Partnervertrag ab
Afghanistan und die USA haben sich auf ein Abkommen für eine langfristige strategische Partnerschaft nach dem Ende des NATO-Kampfeinsatzes am Hindukusch geeinigt. Die Leiter der beiden Delegationen hätten letzte Details geregelt und den Entwurf gestern paraphiert, teilte der Präsidentenpalast in Kabul mit.
Dem Entwurf müssen nun die Präsidenten beider Staaten sowie der US-Kongress und das afghanische Parlament zustimmen. Über den Inhalt des Abkommens wurde zunächst nichts bekannt. Der Entwurf wurde von dem Sicherheitsbeauftragten der afghanischen Regierung, Rangin Dadfar Spanta, und dem US-Botschafter in Kabul, Ryan Crocker, unterschrieben.
Das Dokument biete eine „starke Grundlage für die Sicherheit Afghanistans, die Region und die Welt“, erklärte Spanta. „Es ist ein Dokument für die Entwicklung der Region.“ Crocker erklärte, die Vereinbarung werde eine langfristige Partnerschaft „zwischen zwei gleichberechtigten souveränen Staaten“ festigen. Die USA seien entschlossen, den Afghanen beim Aufbau eines „vereinten, demokratischen, stabilen und sicheren Staates“ zu helfen.
Publiziert am 22.04.2012