Golf von Mexiko: Immer mehr missgebildete Tiere

Zwei Jahre nach dem Ölbohrplattform-Desaster der „Deepwater Horizon“ weisen Fische, Krebse und Garnelen im Golf von Mexiko zunehmend starke Deformierungen auf. Tiere ohne Augen gehören zu den erschreckendsten Missbildungen - für Wissenschaftler ein Hinweis, dass es durch Öl und die vom verantwortlichen Konzern BP eingesetzten Chemikalien bereits zu Erbgutveränderungen gekommen ist.

Außerdem sei die Nahrungskette der Meeresfauna bedroht und könnte schon in naher Zukunft zusammenbrechen. Immense Auswirkungen auf die Fischerei werden erwartet. BP bestreitet jeden Zusammenhang: Die Missbildungen hätten ganz andere Gründe.

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Publiziert am 22.04.2012