Euro-Krise sorgt für Verluste an der Wall Street

Neu entfachte Sorgen um die Euro-Zone haben dem US-Aktienmarkt zum Wochenauftakt Verluste beschert. Schwache Konjunkturdaten aus der Euro-Zone und China drückten gestern die Stimmung an den US-Börsen, wie Händler sagten.

Nach anfangs deutlicheren Verlusten von über einem Prozent konnte sich der Dow Jones Industrial zuletzt aber wieder etwas fangen: Der Leitindex der New Yorker Börse schloss mit einem Minus von 0,78 Prozent bei 12.927,17 Punkten - in der Vorwoche hatte das Barometer um 1,40 Prozent zugelegt.

Sorgen um die Entwicklung in der Euro-Schuldenkrise machen sich die Anleger auch wegen des Präsidentschaftswahlkampfs in Frankreich und dem Ende der niederländischen Regierung. Marktteilnehmer fürchten, dass Zusagen zur Eindämmung von Schulden somit wieder auf den Prüfstand gestellt werden könnten.

Auch der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone war überraschend gesunken, Volkswirte sprachen daraufhin von einer großen Enttäuschung und warnten vor einer anhaltenden Konjunkturschwäche.

Publiziert am 23.04.2012