Wegen Jobverlusts: Italiener klettern in Vesuv
Aus Protest gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze sind sechs Italiener gestern auf unbestimmte Zeit in den Vesuv geklettert.
Die früheren Mitarbeiter einer im Jahr 2008 wegen Geldmangels geschlossenen regionalen Gesellschaft für die Region um den Vulkan befinden sich etwa zehn Meter unter der Krateröffnung und werden von ehemaligen Kollegen mit Nahrung und Wasser versorgt.
Sie wollen an der wegen möglicher Felsstürze gefährlichen Stelle so lange ausharren, bis sich die Regionalverwaltung zu ihrem Fall äußert. Bei der Auflösung der Gesellschaft zur Erschließung des Gebiets um den Vesuv waren insgesamt 55 Menschen arbeitslos geworden. Die vertraglichen Fortzahlungen von Gehältern endeten erst kürzlich.
Publiziert am 23.04.2012