WikiLeaks-Informant bleibt angeklagt
Der mutmaßliche WikiLeaks-Informant Bradley Manning muss sich in dem im September beginnenden Prozesses vor einem US-Militärgericht wegen „Unterstützung des Feindes“ verantworten.
Militärrichterin Denise Lind lehnte es gestern(Ortszeit) auf dem Militärstützpunkt Fort Meade (US-Staat Maryland) ab, diesen schwersten von insgesamt 22 Anklagepunkten abzuweisen.
Auf „Unterstützung des Feindes“ droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Verteidiger des 24-jährigen Obergefreiten der US-Armee hatten zuvor die Abweisung aller 22 Anklagepunkte gefordert. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums soll der Prozess am 21. September beginnen. Zunächst sei er bis zum 12. Oktober terminiert.
Video dazu in iptv.ORF.at
Publiziert am 27.04.2012