Spaniens König Juan Carlos erneut operiert

Nach seinem Unfall bei einer umstrittenen Safari in Botsuana ist der spanische König Juan Carlos gestern erneut operiert worden. Aufgrund einer „falschen Bewegung“ habe sich die rechte Hüfte verschoben, teilte der Palast in Madrid mit.

Daher habe sich der Monarch einer zweiten Operation im San-Jose-Spital in Madrid unterziehen müssen, wo ihm am 14. April eine künstliche Hüfte eingesetzt worden war.

Bei einem Besuch in Botsuana war Juan Carlos Mitte des Monats gestürzt und hatte sich die Hüfte gebrochen. Wegen des Unfalls war bekanntgeworden, dass der Monarch an einer kostspieligen Elefantenjagd teilgenommen hatte, während sein Land unter einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise leidet. Auch Tierschützer reagierten empört. Juan Carlos ist Ehrenpräsident der spanischen Sektion der Tierschutzorganisation WWF.

Publiziert am 27.04.2012