STRABAG-Gewinn 2011 über Erwartungen

In einem unsicheren Wirtschaftsumfeld hat der börsennotierte Baukonzern STRABAG die Gewinne 2011 stärker gesteigert als von heimischen Analysten erwartet. Der Nettogewinn erhöhte sich gegenüber dem Jahr davor von 188,4 auf 239,3 Mio. Euro - Marktbeobachter hatten mit nur rund 187,8 Mio. Euro gerechnet.

Der Gewinn je Aktie (EPS) verbesserte sich um 14 Prozent auf 1,75 Euro. Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr soll von 55 auf 60 Cent je Aktie angehoben werden, wie aus dem seit heute vorliegenden Geschäftsbericht hervorgeht.

Die Strategie der Diversifikation habe das Geschäft der STRABAG stabilisiert, wird STRABAG-Chef Hans Peter Haselsteiner im Geschäftsbericht zitiert. Die zukünftige Entwicklung des Konzerns sei jedoch weiter von unbeeinflussbaren Faktoren abhängig. Deren mangelnde Vorhersehbarkeit gehe mit großer Unsicherheit für die Planung einher. „Die Zukunft ist ungewiss.“

Publiziert am 27.04.2012