Ein Jahr offener Arbeitsmarkt: Ansturm ausgeblieben

Der Arbeitsmarkt in Österreich ist seit einem Jahr offen für Beschäftigte aus acht osteuropäischen EU-Ländern. Die Befürchtung, die Arbeitskräfte aus dem Osten würden Österreich überrennen und den Leuten die Arbeitsplätze wegnehmen, war eine Fehleinschätzung, zeigt die Bilanz nach einem Jahr.

Seit dem 1. Mai 2011 kamen knapp 27.000 Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Ländern nach Österreich. Keine Rede also von Hunderttausenden Billigarbeitskräften, die den Österreichern den Job wegschnappen, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) gegenüber Ö1.

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Publiziert am 30.04.2012