Protestaktionen zum 1. Mai in Berlin begonnen

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot haben heute in Berlin die ersten Protestaktionen linker Gruppen zum 1. Mai begonnen. Zum Auftakt starteten am Nachmittag Demonstranten eine „Antikapitalistische Walpurgisnacht“ im Wedding, bei der vor allem gegen die Verdrängung von Anwohnern durch steigende Mieten protestiert wurde. Am Abend wollten Autonome durch das Viertel ziehen.

Die Organisatoren des Protestzuges durch den früheren Arbeiterbezirk schlossen Sachbeschädigungen nicht aus. Parallel dazu war ein Fest im Mauerpark im Bezirk Prenzlauer Berg geplant, bei dem in den 1. Mai hineingefeiert werden sollte.

Erste Zwischenfälle

Schon vor Beginn der Protestaktionen kam es zu kleineren Zwischenfällen. So beschädigten rund 25 vermummte Steinewerfer in der Nacht auf heute eine Bankfiliale, ein Jobcenter wurde mit Farbbeutel beworfen. Der Staatsschutz ermittelt. In der Nacht zum 1. Mai gab es in den vorigen Jahren immer wieder Krawalle von jungen Linksautonomen in Berlin.

Publiziert am 30.04.2012