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Früherer Ultranationalist fordert Tadic
Sowohl bei den Parlaments- als auch bei den Präsidentschaftswahlen in Serbien am Sonntag liegen der amtierende Präsident Tadic und seine Demokratenpartei und dessen Herausforderer, der mittlerweile bekehrte Ultranationalist Nikolic, in Führung. Eine entscheidende Rolle, wer künftig die Regierung in Serbien stellt, dürfte auf den derzeitigen Innenminister und früheren Milosevic-Funktionär Dacic fallen. Der Vorsitzende der Sozialistischen Partei (SPS) forderte die Bevölkerung auf, nicht für einen der beiden Favoriten zu stimmen. Denn diese könnten ohnehin keine Regierung ohne die SPS bilden.