Clinton: Hoffen auf Ausreise von Chen
US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich zuversichtlich über die Ausreisechancen des blinden chinesischen Dissidenten Chen Guangcheng geäußert. Sie fühle sich durch die Erklärung des Außenministeriums in Peking ermutigt, dass Chen einen Ausreiseantrag stellen dürfe, sagte Clinton gestern in der chinesischen Hauptstadt.
Bei der Hilfe für den Anwalt habe es Fortschritte gegeben, der US-Botschafter in China habe heute mit dem Dissidenten gesprochen, die USA blieben mit ihm in Kontakt. China habe zugestimmt, Chen ohne Verzögerung Reisedokumente zu geben, sagte ein US-Vertreter.
Chen hat in den Vereinigten Staaten Asyl beantragt. Er war in der vergangenen Woche aus dem Hausarrest geflohen und hatte für sechs Tage Zuflucht in der US-Botschaft gefunden. Chen hält sich derzeit in einem Krankenhaus in Peking auf.
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Publiziert am 04.05.2012