Griechischen Großparteien droht Wahldebakel

Morgen wählen die Griechen ein neues Parlament. Dabei droht der Urnengang für die Übergangsregierung aus Konservativen und Sozialisten zum Fiasko zu werden - und die Rechnung für den harten Sparkurs könnte teuer werden. Laut Umfragen ist eine Mehrheit für die Traditionsparteien äußerst unwahrscheinlich. So könnten kleine und neue Parteien bei der Regierungsbildung zum Zünglein an der Waage werden. Ein Scheitern der Koalition, die unter Ministerpräsident Papademos den harten Sparkurs eingeschlagen hat, könnte fatale Folgen haben: Sollten Kräfte an die Macht kommen, die den Sparkurs ablehnen, droht der Staatsbankrott.

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Publiziert am 05.05.2012