IPad-Namensstreit: Apple macht Proview Angebot

Im Streit mit dem chinesischen Unternehmen Proview um die Markenrechte für den Namen iPad in China hat Apple ein finanzielles Angebot gemacht. Die Höhe sei aber nicht ausreichend, sagte der Anwalt von Proview Technology. „Gegenwärtig gibt es noch eine große Kluft zwischen beiden Seiten.“ Die Summe wollte der Anwalt nicht nennen und verwies auf eine richterliche Anweisung.

Unterstützung von Chinas Regierung

Im April hatte das staatliche Industrie- und Handelsamt Chinas dem chinesischen Unternehmen den Rücken gestärkt. Nach den Vorschriften sei Proview der rechtlich registrierte Besitzer der Marke iPad in China, hatte Vizeminister Fu Shuangjian öffentlich erklärt.

Die taiwanesische Filiale von Proview Technology hatte sich 2000 in mehreren Ländern, darunter China, das Recht auf den Warenzeichennamen iPad sichern lassen - lange bevor Apple sein gleichnamiges Produkt auf den Markt brachte. Der US-Konzern kaufte später die Rechte für die weltweite Handelsmarke. Proview behauptet jedoch, seine taiwanesische Tochter habe nicht das Recht gehabt, die chinesischen Rechte zu verkaufen.