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Gegenseitige Schuldzuweisungen
Bei zwei Explosionen in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Donnerstag mindestens 55 Menschen getötet und mehr als 370 weitere teils schwer verletzt worden. Das Staatsfernsehen zeigte Bilder der Zerstörung, die an Selbstmordanschläge im Irak erinnerten. Regierung und Opposition beschuldigten einander gegenseitig, für die Attentate verantwortlich zu sein. Der Chef der UNO-Beobachtermission kündigte an, sich an den Anschlagsorten selbst ein Bild machen zu wollen.