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Neuwahlgespenst paralysiert Gespräche
Sieben Parteien, alle unter 20 Prozent und kaum zu überwindende inhaltliche Gräben: Von Anfang an stand fest, dass bei den Koalitionsverhandlungen in Griechenland kaum eine tragfähige Mehrheit möglich ist. Auch wenn noch verhandelt wird und sich Sozialistenchef Venizelos zuversichtlich zeigt, eine Neuwahl scheint kaum vermeidbar. Und das wussten auch die Parteien: Die Gespräche waren griechisches Mikado, wer sich inhaltlich bewegt, hat beim nächsten Urnengang schon verloren. Vor allem die ehemaligen Regierungsparteien ND und PASOK sitzen in einem Dilemma fest, während sich ein lachender Dritter abzeichnet.