Österreich bei neuem Hochschulranking auf Rang zwölf

Österreich hat es bei einem neuen Vergleich der nationalen Hochschulsysteme von 48 Ländern auf Rang zwölf geschafft. Platz eins belegt - wie bei praktisch allen internationalen Unirankings - die USA. An zweiter Stelle landet Schweden, gefolgt von Kanada. Großbritannien kommt dagegen nur auf Platz zehn.

Der Ländervergleich wurde im Auftrag des internationalen Netzwerks „Universitas 21“ von der Uni Melbourne erstmals durchgeführt.

Österreich kann sich bei dieser Wertung auch vor Länder setzen, die üblicherweise bei den diversen Unirankings bzw. bei der Länderauswertung des „Times Higher Education Ranking“ vor österreichischen Hochschulen landen: So belegt Frankreich nur Platz 15, Deutschland Rang 17 und Japan Platz 20.

Erster Platz in Teilbereich

Kriterien für die Reihung waren neben der finanziellen Ausstattung etwa die Einbindung der Hochschulen in die Gesellschaft, die internationale Einbindung sowie die Zahl und Qualität wissenschaftlicher Publikationen. Für jedes Kriterium wurden Punkte vergeben, Österreich bekam von den Forschern 73,76 der maximal 100 Punkte zugesprochen, die USA erreichten als einziges Land 100 Punkte.

Am stärksten wurde mit 40 Prozent der Faktor „Output“ bewertet, darunter die Zahl der Publikationen und deren Beachtung, die Zahl der internationalen Topunis, aber auch der Anteil an Studenten bzw. Hochschulabsolventen in der Bevölkerung sowie die Arbeitslosenzahlen für Akademiker. Österreich landet in diesem Teilbereich auf Rang 18, an der Spitze stehen die USA, Großbritannien und Kanada.

An erster Stelle landet Österreich hingegen bei der Einbindung der Unis. Für dieses Kriterium wurde der Anteil internationaler Studenten sowie der Anteil an Forschungsarbeiten mit internationalen Forschern herangezogen, zehn Prozent des Gesamtergebnisses beruhen auf diesem Faktor.

Publiziert am 11.05.2012