Der heimliche Betrug mit Strom
Die Liberalisierung des Strommarkts in Österreich vor mehr als zehn Jahren hat für die Haushalte die freie Auswahl des Anbieters gebracht. Doch bis der Strom aus der Steckdose des Endverbrauchers fließt, wird dieser im Durchschnitt 2,5-mal verkauft – so wird Strom von Elektrizitätsunternehmen gehandelt und ersteigert.
Bei diesem Handel sollen nun Betrüger mitmischen. Sie bleiben der Finanz die fällige Umsatzsteuer schuldig - und verschwinden damit spurlos. Durch diese Betrügereien ist zuletzt der Handel mit CO2-Zertifikaten in Verruf geraten. Branche, Finanzbehörde und Europol sind alarmiert, es gelte „erhöhte Wachsamkeit“.
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Publiziert am 11.05.2012