Cybersicherheitsstrategie für Österreich in Arbeit

Seit September des vergangenen Jahres haben Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft unter Federführung des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) eine Cyberrisikoanalyse für Österreich erstellt, die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) gemeinsam mit KSÖ-Präsident Erwin Hameseder gestern in Wien präsentierte.

Darin wurde ein Lagebild gezeichnet, wie es um die Sicherheit von Behörden und Unternehmen steht. Als besonders verwundbar zeigten sich darin u. a. die Bereiche Energie, Finanz und Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

Jährlich 750 Milliarden Euro Schaden in Europa

Der Schaden, den Cyberkriminelle jedes Jahr in Europa verursachen, wird auf 750 Milliarden Euro geschätzt. Bis Jahresende soll nun eine nationale Cyberstrategie auf dem Tisch liegen, sagte Mikl-Leitner. Einen entsprechenden Beschluss hat der Ministerrat heute gefasst.

Anfang Juni soll ein gemeinsames Planspiel von KSÖ, Innenministerium, Verteidigungsministerium und Bundeskanzleramt zeigen, was bereits funktioniert und was nicht.

Publiziert am 15.05.2012