Obama: Krise in Euro-Zone bedroht Weltwirtschaft
US-Präsident Barack Obama hat zum Abschluss des G-8-Gipfels in Camp David vor einer Bedrohung der Weltwirtschaft durch die ökonomische Krise in der Euro-Zone gewarnt. Er begrüßte hingegen den neuen Schwerpunkt auf Konjunkturstimulation als mögliches Gegenmittel. „Die Richtung der Debatte in jüngster Zeit macht uns zuversichtlich“, sagte Obama gestern Abend (Ortszeit) vor Journalisten.
Es gebe nun einen sich herausbildenden Konsens zu neuen Investitionen. „Wir haben alle zugestimmt, dass Wachstum und Jobs unsere Priorität sind“, sagte Obama. Der US-Präsident, der im Herbst um seine Wiederwahl bangen muss, fordert bereits seit Jahren mehr Wachstumsimpulse, um die Weltwirtschaft in Schwung zu bringen. Eindringlich verwies er in Camp David darauf, dass sich Wachstum und Haushaltskonsolidierung nicht ausschließen. „Wir wissen, dass dies möglich ist“, sagte er.
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Publiziert am 20.05.2012