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Plech kassierte zweimal Provision

Warum Teile der Justizbehörden 2003 in den City Tower in Wien übersiedelt sind statt in das zuvor favorisierte Projekt „Rennweg“, ist am Montag Thema im Korruptions-U-Ausschuss gewesen. Nicht zuletzt deshalb, weil Immobilienmakler Plech und Lobbyist Meischberger durch Provisionen gut daran verdient haben sollen. Ex-Justizminister Böhmdorfer verteidigte die Entscheidung für den City Tower und die Provision von über 600.000 Euro an Plech. Der Anspruch darauf sei „gesetzlich entstanden“. Nicht gewusst habe er hingegen, dass Plech zusätzlich noch über 520.000 Euro von der Porr kassiert habe und auch Meischberger mit profitieren ließ. Aber solche Doppelmaklerschaften kämen eben immer wieder vor.

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