Merkel und Hollande weiter uneins
Mit ernsten Mahnungen an Griechenland, seine Verpflichtungen als Mitglied der Euro-Zone einzuhalten, ist der EU-Sondergipfel in Brüssel am Donnerstag in den frühen Morgenstunden zu Ende gegangen. Damit ließ sich auch gut überdecken, dass die Fronten beim eigentlichen Gipfelthema festgefahren waren: Die EU ist de facto gespalten, ob sie mit Sparen oder mit Investitionen aus dem Dilemma kommen soll. Deutschlands Kanzlerin Merkel bildete erwartungsgemäß die Speerspitze der „Sparer“, Frankreichs neuer Präsident Hollande vertrat die Gegenseite. Nur mit Mühe konnte danach ein gemeinsamer Standpunkt vertreten werden. Umso deutlicher waren die Signale an Athen, dass seine Zeit als Euro-Mitglied bald ablaufen könnte.
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