Niedrige Beteiligung bei Wahlen in Frankreich
Mit niedriger Beteiligung hat in Frankreich die erste Runde der Wahlen zur Nationalversammlung begonnen. Bis zum Mittag hatten nach Angaben des Innenministeriums nur rund 21,1 Prozent der wahlberechtigten Franzosen im europäischen Kernland ihre Stimme abgegeben. Vor fünf Jahren waren es zur gleichen Zeit immerhin 22,6 Prozent gewesen. Schon damals hatte die Wahlbeteiligung am Schluss nur bei 60 Prozent gelegen. Die Wahlbeteiligung in der zweiten Runde der Präsidentenwahl hatte bei rund 80 Prozent gelegen.
Umfragen zufolge dürfte es einen Machtwechsel von rechts nach links geben. Meinungsforscher sehen die Sozialistische Partei des neuen Präsidenten Francois Hollande vorn. Der bisher dominierenden UMP werden kaum Chancen auf die Mehrheit eingeräumt. Die konservativ-rechte Partei war zuletzt ganz auf den abgewählten Staatschef Nicolas Sarkozy ausgerichtet.
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Publiziert am 10.06.2012