Niedrige Beteiligung bei Frankreich-Wahl
Die zweite Runde der Wahl zur Nationalversammlung in Frankreich hat mit einer relativ niedrigen Beteiligung begonnen. Bis zum Mittag gaben heute nach Angaben des Innenministeriums 21,4 Prozent der wahlberechtigten Franzosen im europäischen Kernland ihre Stimme ab. Das waren nur unwesentlich mehr als bei der ersten Wahlrunde vor einer Woche, als zur gleichen Zeit 21,06 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben hatten. Die Wahlbeteiligung hatte am Schluss bei nur 57,2 Prozent gelegen.
Sechs Wochen nach der Präsidentenwahl können knapp 46 Millionen Bürger entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren die 577 Sitze der ersten Parlamentskammer besetzt. Umfragen zufolge dürfte es einen Linksrutsch geben. Im ersten Wahlgang vor einer Woche hatten nur 36 Kandidaten eines der 577 Mandate errungen.
Publiziert am 17.06.2012