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„Der Ball liegt bei den Griechen“
Die neue griechische Regierung bleibt auf Euro-Kurs - allerdings hätte sie gerne mehr Zeit für die Umsetzung ihres Sparprogramms und möchte das mit den internationalen Geldgebern nachverhandeln. Vom EU-Vorsitz kam dazu am Sonntag ein klares Nein. Ein größeres „Zeitfenster“ für Athen würde die Partner in der Währungsunion automatisch mehr Geld kosten, sagte EU-Ratspräsident Van Rompuy. Auch Deutschland lehnte das „Gnadengesuch“ umgehend ab: „Der Ball liegt bei den Griechen.“ Dass Athen seine Kredite jemals wieder zurückzahlt, glaubt die Mehrheit der Europäer laut eine großangelegten Umfrage inzwischen nicht mehr.