UNESCO kürt Opernhaus Bayreuth zum Weltkulturerbe
Die UNESCO hat das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth als Weltkulturerbe anerkannt. Das Welterbekomitee aus 21 Mitgliedern traf die Entscheidung gestern in St. Petersburg mehrheitlich.
Über die Aufnahme der kurfürstlichen Residenz in Schwetzingen in die Liste einzigartiger Schätze der Menschheit sollte das Gremium später abstimmen. Anders als für Bayreuth lag für den zweiten deutschen Antrag aber keine Empfehlung von Experten vor.
Auch Geburtskirche Jesu Christi nominiert
Auf der 36. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees gab es insgesamt mehr als 30 Anträge von Kultur- und Naturstätten. Weltweit am bekanntesten unter den Nominierungen sind die Geburtskirche Jesu Christi und der Pilgerweg in Bethlehem. Es war der erste Antrag der Palästinenser überhaupt - er war am Freitag angenommen worden.
Die Abstimmungen dauern bis heute. In den vergangenen Tagen hatten Experten aus mehr als 180 Ländern bereits auch über andere Fragen des Welterbes getagt. Im Jahr des 40-jährigen Bestehens der UNESCO ist Russland das erste Mal Gastgeber einer solchen Konferenz, die am 6. Juli endet.
Publiziert am 30.06.2012