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Entscheidung erst im Herbst
Zuletzt hatte Frank Stronach einen möglichen Einstieg in die heimische Innenpolitik noch dementiert, am Dienstag hat der Magna-Gründer selbst die Gerüchte wieder angefacht. Bis Herbst wolle er entscheiden, ob er eine etwaige neue Partei unterstützen würde, sagte er im ZIB2-Interview. Befeuert wird die späte politische Karriere durch die Abneigung gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der am Mittwoch im Nationalrat abgesegnet wird. Auch einen Wunschkandidaten für den Parteivorsitz hätte er bereits, so Stronach: Topmanager Siegfried Wolf „würde einen guten Bundeskanzler abgeben“.