US-Organisation will .sex-Domain stoppen
Die gemeinnützige US-Organisation Morality in Media fordert ein Verbot der Internetdomains ".sex", ".adult" und ".porn". Die Einführung dieser einschlägigen Adressendungen fördere die Verbreitung pornografischer Inhalte, teilte die Gruppe auf ihrer Homepage als Begründung mit.
In ihrer aktuellen Kampagne „Porn Harms“ rufen die selbst ernannten Moralwächter auf, Beschwerde bei der zuständigen Internetverwaltung ICANN einzulegen. Außerdem sollen Befürworter eine Petition unterschreiben, die an die US-Regierung und den Kongress gerichtet ist.
Die in US-Medien als „konservativ und religiös“ charakterisierte Gruppe hat offenbar bereits mit ähnlichen Aktionen Erfolg gehabt. Erst vor einigen Monaten rief sie zum Boykott des Rabattportals Groupon auf, das eine Tour durch ein Pornofilmstudio angeboten hatte. Mehr als 20.000 Menschen protestierten laut der Organisation; nach zwei Monaten nahm Groupon das Angebot aus dem Programm.
Publiziert am 12.07.2012