St. Margarethen: „Carmen“ und die Franco-Faschisten
Wenn in St. Margarethen zur Premiere der Opernfestspiele gerufen wird, ist der Andrang traditionell groß. So auch heuer zum Bizet-Klassiker „Carmen“, den Regisseur Robert Herzl auf die Breitbildformatbühne des Steinbruchs gestellt hat - und dabei nicht nur eine blonde Protagonistin präsentiert, sondern mit seiner in die Franco-Ära transferierten Inszenierung auch sonst auf klischeehafte „Zigeunerromantik“ verzichtet.
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Publiziert am 12.07.2012