Sieben enthauptete Leichen in Auto in Mexiko gefunden
Der Drogenkrieg schockiert Mexiko mit einer neue Bluttat: In einem Auto fand die mexikanische Polizei sieben enthauptete Leichen. Ein anonymer Anrufer führte die Ermittler Donnerstagfrüh zu dem Geländewagen auf einer Straße bei der Ortschaft Jojutla im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos, wie aus dem Polizeibericht hervorging.
Bei den Toten handle es sich um Männer, hieß es in dem Bericht weiter. Einer der Köpfe sei in dem Wagen gefunden worden. Sechs weitere Köpfe wurden später in zwei Nachbarorten, Ixtla und zwei Thuixla, entdeckt. Wieder habe ein Anrufer einen Hinweis gegeben. Die Behörden gingen davon aus, dass die Köpfe zu den Leichen gehörten. Eine an einem der Fundorte, rund 150 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt, hinterlassene Botschaft lasse auf Drogenkriminalität schließen.
Mitten in der Stadt Torreon im nordöstlichen Bundesstaat Coahuila wurden drei Polizisten und der 14-jährige Sohn eines der Beamten von Bewaffneten erschossen. Ein weiterer Polizist wurde verletzt, wie aus Polizeikreisen verlautete.
Schmuggler-Tunnel entdeckt
An der Grenze zwischen Mexiko und den USA entdeckten Drogenfahnder einen 220 Meter langen Schmugglertunnel. Der Eingang zu dem Tunnel in 15 Metern Tiefe befand sich in einem Laden in San Luis im US-Bundesstaat Arizona und führte in eine Fabrik in San Luis Rio Colorado in Mexiko, wie die Behörden mitteilten.
Drei Verdächtige seien bei dem gemeinsamen Einsatz mexikanischer und US-Drogenfahnder der Antidrogenbehörde DEA sowie der mexikanischen Armee festgenommen worden. An der Grenze der Vereinigten Staaten mit Mexiko stoßen Ermittler immer wieder auf Tunnel von Drogenschmugglern.
Publiziert am 13.07.2012