Vivendi will Spielehersteller Activision Blizzard abstoßen

Der französische Medienkonzern Vivendi denkt über eine Trennung von seiner Beteiligung am Spielehersteller Activision Blizzard nach. Ein Verkauf sei möglich, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Jean-Rene Fourtou in einem Interview: „Wir halten immer Ausschau nach Gelegenheiten für alle unsere Geschäfte.“

Damit bestätigte er erstmals Spekulationen, dass Vivendi den Anbieter von Titeln wie „Call of Duty“, „Guitar Hero“ und „World of Warcraft“ nicht mehr zum Kerngeschäft zählt.

Vivendi hält 61 Prozent an Activision

Der französische Konzern hält derzeit 61 Prozent an Activision Blizzard im Wert von rund 8,1 Milliarden US-Dollar. Dem Vernehmen nach will er diesen möglichst an einen finanzstarken Käufer mit genügend Bargeld loswerden.

Publiziert am 13.07.2012