Über 15 Jahre Haft für geplanten Mordanschlag auf Obama
Wegen eines geplanten Mordanschlags auf US-Präsident Barack Obama ist ein Usbeke zu mehr als 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde gestern von einem Richter im US-Staat Alabama verhängt. Der 22-jährige Angeklagte hatte sich im Februar unter anderem der Todesdrohungen gegen Obama sowie des illegalen Besitzes einer Schusswaffe schuldig bekannt.
Die Idee zu dem Mordanschlag kam dem 22-Jährigen nach eigenen Angaben, nachdem er sich im Internet mit einem Mann ausgetauscht hatte. Er soll geglaubt haben, bei dem Mann handle es sich um das Mitglied einer usbekisch-islamischen Gruppe, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird. Dem Angeklagten hatten bis zu 30 Jahre Haft gedroht. Er hielt sich nach Behördenangaben illegal in den USA auf.
Todesdrohung gegen Michelle Obama
Während sich US-Präsident Obama bereits im Wahlkampf befindet, lässt die mutmaßliche Drohung eines Polizisten, Michelle Obama zu erschießen, die Wogen in den USA hochgehen.
Der bei Motorradeskorten für die Präsidentenfamilie eingesetzte Mann soll laut einem von einem Kollegen mitgehörten Gespräch die Erschießung von Michelle Obama angekündigt und ein Handyfoto mit der Waffe herumgezeigt haben, wie die „Washington Post“ berichtete. Der Secret Service, der Geheimdienst des Präsidenten, ermittelt nun.
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Publiziert am 13.07.2012