Pinguin-Sterben vor Brasilien

Mehr als 500 tote Pinguine sind an Stränden des südbrasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul gefunden worden. Tiermediziner untersuchten die Todesursache der 512 Tiere, die zwischen den Städten Tramandai und Cidreira angespült wurden, teilte das Zentrum für Meeresstudien (Ceclimar) mit.

Proben würden an der Universität von Porto Alegre, der Hauptstadt des Bundesstaates, untersucht. Die Magellan-Pinguine seien gut genährt gewesen und hätten keine Verletzungen aufgewiesen, sagten Ceclimar-Vertreter der Website des Fernsehsenders Globo G1.

Die Tiere brüten in großen Kolonien im Süden Argentiniens und Chiles. Zwischen März und September wandern sie gen Norden entlang der Küste von Rio Grande do Sul. Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen und Schalentieren.

Publiziert am 14.07.2012