Nazi-Parole in Wiener Burgtor versteckt
Das Gerücht gab es seit 1938, nun hat es sich bewahrheitet: Im Denkmal des gefallenen Soldaten im Wiener Burgtor - geschaffen Jahre vor dem „Anschluss“ - war eine nazistische Huldigungsschrift des Wiener Bildhauers Wilhelm Frass versteckt. Die Republik hat damit tatsächlich jahrzehntelang vor einem „geheimen Nazi-Denkmal“ eine ihrer wichtigsten Gedenkfeiern abgehalten.
Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hatte das Denkmal nach Jahren des Drängens durch die Grünen untersuchen lassen und spricht nun von einer „Sensation“ - vor allem auch, weil in dem Denkmal eine zweite Botschaft konträren Inhalts versteckt war. Fragen, was nun mit dem ungeliebten Erbe geschehen soll, weicht Darabos aus.
Mehr dazu in „Nicht mehr korrekte“ Gesinnung
Publiziert am 20.07.2012