Korruptionskomplott: Druck auf FPK zeigt erste Wirkung
Die Aussicht, dass die Kärntner Freiheitlichen künftig im Wochenrhythmus zur einigermaßen blamablen „Flucht“ aus dem eigenen Landtag gezwungen sein könnten, zeigt erste Wirkung. Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) geht nun erstmals davon ab, dass man Neuwahlen jedenfalls durch Abwesenheit im Landtag verhindern wolle. Klare Worte vermeidet er dabei aber um jeden Preis.
Vor allem in den ÖVP-Landesparteiverbänden quer durch Österreich wächst unterdessen der Unmut, dass die FPK das aufgedeckte Korruptionskomplott zum „eindeutigen schwarzen Skandal“ machen will. Das will sich die Volkspartei von der „elenden Bagage“ nicht gefallen lassen.
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Publiziert am 29.07.2012