Millionenstrafe gegen Haribo in Deutschland
Haribo ist vom deutschen Bundeskartellamt mit einem Bußgeld in Millionenhöhe bestraft worden. Der Gummibärchen-Hersteller und ein verantwortlicher Vertriebsmitarbeiter müssen wegen eines verbotenen Informationsaustauschs mit Konkurrenten insgesamt rund 2,4 Mio. Euro zahlen, wie die Wettbewerbshüter heute in Bonn mitteilten.
Haribo-Mitarbeiter sollen sich mit drei anderen Süßwarenherstellern regelmäßig informell über Verhandlungen mit dem Einzelhandel etwa über Rabattforderungen der Händler ausgetauscht haben.
Laut Bundeskartellamt trafen einander in den Jahren 2006 und 2007 Mitarbeiter von insgesamt vier Süßwarenherstellern regelmäßig zu kartellrechtlich verbotenen informellen Gesprächen. Die dabei ausgetauschten Informationen über die Verhandlungen mit dem Handel seien dazu geeignet gewesen, das eigene Verhalten bei Verhandlungen anzupassen.
Publiziert am 01.08.2012