Taifun auf Philippinen fordert 37 Tote

Beim Durchzug des Taifuns „Saola“ sind auf den Philippinen mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien auch mehrere Jugendliche, die vermutlich beim Surfen von Sturmfluten überrascht worden seien, sagte der Leiter des Zivilschutzes, Benito Ramos, heute.

Die Opferzahl werde vermutlich weiter steigen, so würden im Norden des Landes noch vier Menschen vermisst.

In Regionen im Norden und Zentrum des Inselstaates hielt zudem heftiger Regen an, die Behörden warnten vor weiteren Sturzfluten und Erdrutschen. Mehrere Städte sind seit knapp einer Woche von Hochwasser betroffen. Überschwemmungen gab es auch in der Hauptstadt Manila. Der Taifun „Saola“ hatte die Philippinen zwar nicht direkt getroffen, den Monsunregen aber verstärkt und für hohen Wellengang gesorgt.

Publiziert am 03.08.2012