Shell zieht wegen Euro-Krise Milliarden aus Europa ab
Der Ölkonzern Royal Dutch Shell zieht wegen der Schuldenkrise Gelder in Milliardenhöhe aus Europa ab. Finanzvorstand Simon Henry sagte der Londoner Tageszeitung „The Times“ (Montag-Ausgabe), das Unternehmen wolle die 15 Milliarden Dollar Barmittel stattdessen in US-Staatsanleihen oder bei US-Banken anlegen.
Der britisch-niederländische Konzern sehe sich gezwungen, seine Risiken in den am schwersten von der Schuldenkrise betroffenen Ländern der Euro-Zone zurückzufahren. Der Zeitung zufolge zieht Shell den größten Teil seiner Liquiditätsreserven aus Europa ab.
Publiziert am 06.08.2012