Internationales Anarchistentreffen in der Schweiz

Anarchisten zahlreicher Länder sind in der Schweiz zu einem Welttreffen zusammengekommen.

140 Jahre nach Gründung der Antiautoritären Internationale wollen die Kapitalismusgegner bis Sonntag in der Kleinstadt Saint-Imier über „diverse Wege des Widerstands“ debattieren, erklärte Mitorganisator Michel Nemitz von der Anarchisten Internationalen Föderation (AIF) heute.

Vertreten sind auch Aktivisten der „Occupy“-Bewegung. Gewalt werde von der AIF jedoch abgelehnt, betonte Aristid Pedraza, einer ihrer Vordenker. Die Organisation hat gemäß ihren antiautoritären Grundsätzen keine Vorsitzenden oder Führungshierarchien.

Zu den Veranstaltungen in Saint-Imier - darunter auch Konzerte und Partys - erwartet die AIF bis zu 3.000 Teilnehmer und Besucher. Bei Diskussionsrunden soll es vom Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung über Umweltverschmutzung bis zu Themen wie Militarismus, Rassismus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit gehen.